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05.02.2020  ·  Wärme
Das passende Heizsystem für zu Hause

Die Heizungsanlage läuft im Winter nicht mehr rund und wirft die Frage nach einer neuen Heizung auf. Oder es muss ein geeignetes Heizsystem für einen Neubau gefunden werden. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Stärken die verschiedenen Technologien bieten, zeigt das Service-Portal „Intelligent heizen“.

Wer sich näher mit dem Thema Heizsysteme beschäftigt, wird schnell feststellen: Die Bandbreite an Möglichkeiten und Lösungen für Alt- und Neubauten ist groß. Welche Technik sich für die eigenen vier Wände anbietet, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte die neue Heizung zur Immobilie und zu dem individuellen Energiebedarf passen. Ebenso wichtig sind die persönlichen Vorstellungen von Komfort und dem Anspruch in Sachen Klimaschutz. Außerdem fallen die staatlichen Förderungen je nach System unterschiedlich hoch aus. Bei der Entscheidungsfindung kann ein Fachhandwerker ausgiebig beraten.

Beliebt, effizient, gut kombinierbar – Brennwertheizung

Die mit Öl oder Gas betriebene Heizung ist der Klassiker unter den Heizsystemen. Moderne Heizgeräte sind standardmäßig mit Brennwerttechnik ausgestattet. Sie nutzt den jeweiligen Brennstoff im Vergleich zu alten Heizkesseln sehr viel effizienter. Die Anschaffungskosten für einen Brennwertkessel sind vergleichsweise gering, im Betrieb sind die Geräte sehr zuverlässig. Eine Gas- oder Ölheizung lässt sich gut mit erneuerbaren Energiequellen erweitern. In dieser Kombination eignet sich die Brennwertheizung auch für Neubauten, in denen ein Teil der Wärme regenerativ erzeugt werden muss. Ein weiterer Pluspunkt: Heutige Geräte sind dank kompakter Bauweise sehr platzsparend.

Versorgungssicherheit trifft Klimaschutz – Hybridheizung

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Gasbrennwertkessel mit einer Solarthermieanlage zu einer Hybridheizung zu verbinden und die Vorzüge bewährter und erneuerbarer Energieträger zu vereinen. An die Anlage können zudem weitere erneuerbare Wärmeerzeuger angeschlossen werden, wie eine Wärmepumpe oder auch einen mit Wassertechnik ausgestatteten Kamin- oder Kachelofen. Ein solcher Ofen sorgt dann nicht nur in einzelnen Räumen für Behaglichkeit, sondern gibt einen Teil der Wärme an die Zentralheizung ab. Das spart Kosten und schont die Umwelt, denn moderne Öfen erfüllen hohe Umweltschutzanforderungen. Hybridheizungen bieten sich in bestehenden Gebäuden, aber auch im Neubau an, da der gesetzlich vorgeschriebene Anteil der Wärmeerzeugung über erneuerbare Energiequellen gegeben ist. Damit die erzeugte Wärme gespeichert und je nach Bedarf optimal genutzt werden kann, ist die Anschaffung eines Wärmespeichers notwendig.

Nutzt die Wärme aus der Umwelt – Wärmepumpe

Wärmepumpen versorgen Gebäude mit der in Luft, Wasser oder Boden gespeicherten Sonnenenergie. Für die Umwandlung in Wärme benötigt das Gerät Strom. Welche Art Wärmepumpe sich eignet, hängt zum Beispiel von der Art des Gebäudes und der Größe des Grundstücks ab. Eher unkompliziert ist der Einbau von Luftwärmepumpen, bei einer Erdwärmepumpe ist hingegen ein größeres Grundstück nötig. Wärmepumpen können sowohl im Neubau als auch im Altbau zum Einsatz kommen. Idealer Partner des Heizsystems sind Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit niedriger Vorlauftemperatur. Eine weitere Besonderheit: Wärmepumpen können an heißen Sommertagen auch zur Kühlung der Räume genutzt werden.

Klimaneutral und komfortabel – Holz- und Pelletheizung

Mit einer modernen Holzheizung lässt sich ein gesamtes Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen. Dabei kommen je nach System Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel zum Einsatz. Holz gilt als klimaneutral, denn ein Baum baut im Laufe seines Lebens so viel CO2 ab, wie er bei der Verbrennung erzeugt. Für eine gute Ökobilanz sollte das Holz aus heimischen Wäldern und Händlern der Region stammen. Eine Holzheizung hat einen hohen Wirkungsgrad und die Bedienung erfolgt bei einem Pellet- oder Hackschnitzelkessel vollautomatisch und damit sehr bequem. Holzheizungen lassen sich gut mit Solarthermieanlagen kombinieren. Wichtig ist, dass ausreichend Lagerraum für den Brennstoff zur Verfügung steht.

Strom und Wärme aus einer Hand – Mikro-BHKW und Brennstoffzelle

Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Prinzip, mit dem Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) und Brennstoffzellenheizungen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Bei einem Mikro-BHKW treibt ein Verbrennungsmotor einen Strom produzierenden Generator an. Dabei wird Wärme freigesetzt und zum Heizen genutzt. Bei einem Brennstoffzellengerät läuft statt einer Verbrennung ein chemischer Prozess ab: Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff, dabei werden Wärme und Strom erzeugt. Da der Wasserstoff aus Gas gewonnen wird, ist in diesem Fall ein Gasanschluss erforderlich. Sowohl Mikro-BHKW als auch Brennstoffzellengeräte sind kompakt und wartungsarm, dafür aber preisintensiv in der Anschaffung. Dafür sorgen sie für sinkende Strom- und Heizkosten und einem geringen Ausstoß an CO2 .

22.01.2020  ·  Förderungen
Neue Förderungen für erneuerbare Energien

Durch das überarbeitete Klimapaket der Bundesregierung steigen die Energiekosten unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen – die Kosten für gedämmte Häuser mit Nutzung von erneuerbaren Energien hingegen sinken. Energiesparhäuser werden so finanziell deutlich attraktiver als bisher.

Die Anhebung des CO2-Preises und somit steigende Kosten für fossile Energien stehen neuen Förderungen der BAFA sowie der KfW für Erneuerbare Energien gegenüber. Klimafreundliche Heizungen wie Wärmepumpen, Pelletkessel und Solarthermieanlagen werden höher gefördert, energetische Sanierungen können steuerlich abgesetzt werden.

Die Anhebung der CO2-Bepreisung beginnt 2021 mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe des Verkehrs- und Gebäudebereichs vorgesehen und wird in den folgenden Jahren gestaffelt ansteigen. Wer hingegen seit dem 1. Januar 2020 seine Heizungsanlage erneuert, Fenster austauscht, die Gebäudehülle dämmt oder eine Lüftungsanlage einbaut, darf 20 Prozent von bis zu 200.000 Euro Kosten, maximal 40.000 Euro, über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen. Ebenfalls ab dem 01. Januar 2020 ist die Austauschprämie für alte Ölheizungen in Kraft getreten. Mit der Prämie übernimmt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, wenn bei einem Kesselaustausch ein klimafreundlicheres Modell auf Basis Erneuerbarer Energien eingebaut wird. Der Austausch gegen eine Wärmepumpe oder Biomasseanlage wird mit einem Zuschuss in voller Höhe belohnt.

Die BAFA fördert ebenfalls neue effiziente und klimafreundliche Heizungen:

  • 35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden
  • 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbare Energien-Anteil von mindestens 25 Prozent
  • 20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen, die auf eine spätere Einbindung Erneuerbarer Energien vorbereitet sind

Überhaupt nicht mehr gefördert werden hingegen neue Ölheizungen. Somit gelten alle Förderungen bei Heizungsanlagen als Einzelmaßnahme ab dem 01.01.2020 für Wohngebäude nur noch durch das BAFA, nicht mehr der KfW. Ebenso entfallen die KfW-Förderprodukte wie „Heizungspaket“ und „Lüftungspaket“ vollständig.

Zudem wurden Anpassungen der Heizungsförderung bei Einzelmaßnahmen vorgenommen:

  • Energieeffizent Sanieren – Kredit (152)
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)
  • IKU – Energieeffizent Sanieren (219)
  • KfW-Energeeffizienzprogramm – Energieeffizent Sanieren (278)
  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430)

Zusammenfassend werden Heizungen auf Basis fossiler Energien in Zukunft deutlich teurer im Betrieb, aufgrund der CO2-Steuer. Ernerbare Heizungen, die weniger oder kein CO2 ausstoßen, sind davon geringer oder nicht betroffen und erhalten bei der Anschaffung eine deutlich bessere Förderung. Somit ist es Zeit für eine klimafreundlichere Heizung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.hinz-koeln.de/umwelt. Unser SHK-Meister Kai Forg berät Sie gerne bezüglich der Installation von klimafreundlichen Heizungen sowie den entsprechenden Förderungen.

15.01.2020  ·  Umwelt
Klimaschutz im Heizungskeller

In Deutschlands Heizungskellern sieht es nach wie vor düster aus: Über 14 Millionen Heizungsanlagen sind veraltet und müssen in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Das birgt ein riesiges Potenzial für wirksamen Klimaschutz, denn umweltfreundliche Systeme wie Wärmepumpen, die erneuerbare Energien nutzen, stehen in vielen Varianten für die Modernisierung zur Verfügung.

Der Wechsel von einem fossilen Heizungssystem zu einer umweltschonenden Wärmepumpe ist in der Regel weniger aufwändig als gedacht.

Attraktive staatliche Förderung nutzen

Bereits heute wird der Wechsel zu einem erneuerbaren Heizungssystem mit attraktiven staatlichen Förderangeboten unterstützt. Zurzeit arbeitet die Politik an Konzepten, um den Sanierungsstau aufzubrechen und den Heizungsaustausch durch noch attraktivere Förderangebote für die Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen. Gerade bei ältere Heizungen bietet sich der Wechsel zu einer Wärmepumpe an. Denn in den meisten Fällen ist beim Heizungsaustausch der Einbau einer umweltfreundlichen und patzsparenden Wärmepumpe möglich - egal, ob es sich um ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert oder ein Einfamilienhaus aus den 80er Jahren handelt.

„Hausherren, Berater und Handwerker sollten immer zunächst die Möglichkeiten prüfen, auf erneuerbare Heizsysteme umzurüsten", erklärt Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e. V. Viele Hausbesitzer würden einen Austausch erst in Angriff nehmen, wenn die alte Heizung kaputt ist. Dann muss es in der Regel schnell gehen und es bleibt kaum Zeit sich zu informieren, um eine optimale Lösung zu finden. „Man sollte immer bedenken, dass die neue Heizung einen für die nächsten 20 Jahre begleiten wird – da macht es Sinn, sich frühzeitig zu erkundigen und für ein klimafreundliches und damit zukunftssicheres Heizungssystem zu entscheiden", so Sabel. Erneuerbare Heizungsvarianten wie Wärmepumpen müssen wie jedes Heizsystem sorgfältig geplant und ausgelegt werden, um optimal zu funktionieren. „Es ist deshalb sinnvoll, sich rechtzeitig über die Einsatzmöglichkeiten der Wärmeüumpe in der Modernisierung zu informieren", so Sabel.

Wärmepumpentechnologie für den Altbau: Vielfältige Möglichkeiten

Die Wärmepumpe produziert mit einem kleinen Anteil Strom und zu einem großen Anteil Umweltwärme aus Erdreich, Luft oder Grundwasser die Heizwärme, die benötigt wird. Je nach Beschaffenheit des Gebäudes und der alten Heizungsanlage können Wärmepumpen eine bestehende Anlage komplett ersetzen oder mit dieser kombiniert werden. Wärmepumpen können mittlerweile auch bei äußerst niedigen Außentemperaturen so hohe Vorlauftemperaturen bereitstellen, dass ein Austausch der Heizkörper häufig nicht mehr erforderlich ist. Dennoch ist der Wechsel zu einem Wärmeübergabesystem, welches niedrige Vorlauftemeperaturen ermöglicht, aufrgund der damit einhergehenden Effizienzsteigerung und Kostenersparnis immer von Vorteil und wird künftig auch verstärkt vom Staat gefördert. Hinzu kommt, dass die Wärmepumpe vor allem in Kombination mit Flächenheizungen auch zum Kühlen verwendet werden kann. Insbesondere mit erdgekoppelten Systemen ist so eine effiziente Kühlung an heißen Sommertagen möglich.

Vorteile der Wärmepumpe auf einen Blick

  • Die Wärmepumpe reduziert die CO2-Emissionen und leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz
  • Die Wärmepumpe sichert schon heute attraktive staatliche Förderung beim Heizungstausch
  • Die Wärmepumpe ist eine zukunftssichere Lösung angesichts absehbarer Preissteigerungen
  • Die Wärmepumpe erhöht den Wert eines Gebäudes
  • Die Wärmepumpe erhöht die Lebensqualität und schafft behagliche Wärme und angenehme Kühlung aus einem Gerät

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0221 94404200 an und lassen Sie sich von uns beraten.

16.12.2019  ·  Wasser
Internetfähiger Leckageschutz zur Vermeidung von Wasserschäden

Ein Wasserschaden kann nicht nur Böden oder Wände beschädigen, sondern auch Wohnungen wochenlang unbewohnbar machen und persönliche Gegenstände zerstören. Bei täglich rund 3.000 Wasserschäden in Deutschland ergeben sich somit viele Folgeschäden.
Schnelle Erkennung und Lokalisierung minimiert den Schaden
Zudem ermittelt das Gerät automatisch die Wasserhärte, um Schäden durch einenerhöhten Kalkgehalt zuvorzukommen - dieser greift nämlich Haushaltsgeräte an und kann Rohre zusetzen. Hier hilft eine Wasserenthärtungsanlage.
Schwarmintelligenz beim Leckageschutz

Dabei ist der "SafeTech Connect" Leckageschutz ein echter Teamplayer: Indem er als sogenannter "Schwarm" mit anderen Geräten zusammenarbeitet und so unterschiedliche Bereiche eines Gebäudes, komplette Mehrfamilienhäuser oder große Geböude absichert und kontrolliert. Dabei fungiert ein Gerät als Schaltzentrale, die die empfangenen Daten der verbundenen Geräte empfängt, auswertet und entsprechend aktiv wird.

Steuern können Nutzer den "SafeTech" Leckageschutz mithilfe der SYR App, die auf einem mobilen Endgerät leicht installiert werden kann. Diese muss anschließend mit dem installierten "SafeTech" verbunden werden, indem innerhalb der App der QR-Code des Geräts gescannt wird. Befindet sich das Smartphone oder Tablet mit der SYR App nun innerhalb der Netzreichweite, verbindet es sich automatisch mit dem "SafeTech Connect" und bietet eine individuelle Einstellung und Steuerung des Leckageschutzsystems.

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0221 94404200 an und lassen Sie sich von uns beraten.

27.11.2019  ·  Wasser
Lebensqualität durch Wasseraufbereitung

Es gibt verschiedene Wege, um Wasser aufzubereiten - ob zum Schutz von Leitungen, Haushaltsgeräten oder für den Menschen. Deshalb stellen wir die verschiedenen Arten der Wasseraufbereitung vor und geben Empfehlungen zur Nutzung von Trinkwasserfiltern, Dosieranlagen und Enthärtungsanlagen.

Sauberes Wasser ist ein Grundbedürfnis, da Wasser nicht nur als Grundnahrungsmittel dient, sondern auch für den Alltag elementar ist. Die Wasseraufbereitung erhöht damit nicht nur den Lebensstandard sondern senkt auch Energiekosten und verlängert die Laufzeit von Haushaltsgeräten.

Allgemeine Wasseraufbereitung und Trinkwasserfilter

Grundsätzlich wird bei der Aufbereitung die Qualität von Wasser zielgerichtet verändert, indem schädliche Stoffe aus dem Wasser entfernt werden. So entsteht gesundheitlich risikofreies Wasser - dies kann bspw. durch einen hohen Kalkgehalt trotzdem schädlich für Haushaltsgeräte sein.

Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Dank der Trinkwasserverordnung dürfen Krankheitserreger oder chemische Stoffe nicht in gesundheitsschädlichen Konzentrationen erhalten sein. Die Qualität des Trinkwassers lässt sich durch Trinkwasserfilter weiter erhöhen: Er filtert Verunreinigungen, die durch verschiedene Einflüsse im Leitungswasser vorkommen können. Wichtig ist hier die regelmäßige und professionelle Wartung, da sonst das Gesundheitsrisiko durch Verkeimungen stark ansteigt.

Dosier- und Enthärtungsanlagen

Dosieranlagen schützen nachgeschaltete Rohrsysteme und gehören so auch mit zum Bereich der Wasseraufbereitung. Phosphate bilden eine Schutzschicht in metallischen Rohren, sodass ein Korrisionsschutz geboten wird. Heutzutage werden allerdings vermehrt moderne Kunststoff- oder Edelstahlrohre bei Renovierungen oder Neubauten eingesetzt. Bei Altbauobjekten hingegen sind Dosieranlagen sinnvoll.

Mithilfe eines Ionenaustauschverfahrens entfernen Enthärtungsanlagen Kalk, indem Calcium und Magensium aus dem Wasser entfernt werden. Fehlt eine Enthärtungsanlage, steigen die Energie- und Wartungskosten bei Haushaltsgeräten.

Fazit

Wir empfehlen, in jedem Gebäude Trinkwasserfilter einzubauen, da diese unerwünschte Partikel aus dem häuslichen Rohrsystem fernhalten. Sowohl aus technischer und wirtschatlicher Sicht sind Enthärtungsanlagen in vielen Fällen sinnvoll. Wir päferieren bei der großen Auswahl Produkte, die einfach, robust und wartungsarm sind. Zudem bieten wir einen turnusmäßigen Wartungsservice aller Bauteile an - schließlich ist Wasser unser wichtigstes Lebensmittel.

Bei Fragen und für eine individuelle Beratung rund um das Thema Wasseraufbereitung steht Ihnen unser Kundenberater Ulrich Vitsch unter der Telefonnummer (0221) 94 40 422-42 gerne zur Verfügung.

Mehr zu dem Thema finden Sie zudem in unserer Ausgabe von „Das Neuste“ vom Herbst 2019.

15.11.2019  ·  Förderungen
Förderung von modernen Durchlauferhitzern

Schwanken die Temperaturen beim Duschen, Ihr Strom- und Wasserverbrauch ist zu hoch? Dann sichern Sie sich 100 Euro Förderung beim Austausch Ihres alten Durchlauferhitzers gegen ein vollelektronisch geregeltes Gerät. Wir haben für Sie alle Vorteile zusammengestellt.

Im Gegensatz zu einem hydraulischen Durchlauferhitzer, der einlaufendes Kaltwasser konstant und ungeregelt erwärmt, liefern vollelektronisch geregelte Durchlauferhitzer eine stufenlos einstellbare und gradgenaue Warmwasser-Auslauftemperaturen zwischen 20°C und 60°C. Dabei regelt die integrierte Elektronik die Leistung in Abhängigkeit von der gewählten Warmwassertemperatur und der Wassermenge. Bei einem Duschgang beispielsweise, bei dem die Wassertemperatur circa 38°C beträgt, wird nur ein Teil der vollen Leistung aufgewendet – der Durchlauferhitzer arbeitet somit energieeffizienter. Bei exakt gleichem Nutzerverhalten beträgt die energetische Einsparung des vollelektronisch geregelten Gerätes gegenüber einem hydraulischen Modell rund 20 Prozent, zudem wird weniger Wasser verbraucht.

Ebenfalls von Vorteil: Vollelektronisch geregelte Durchlauferhitzer haben eine Digitalanzeige, zum Beispiel für Temperatur, Durchflussmenge, Energieverbrauch, Energiekosten und Uhrzeit. Dies ermöglicht eine bessere Regelung, die optional durch eine Funk-Fernbedienung unterstützt wird. Zudem verfügen die modernen Geräte über eine ECO-Taste sowie Speichertasten für unterschiedliche Wunschtemperaturen. Auch Sicherheitsfunktionen, wie zum Beispiel Verbrühschutz und Kindersicherung, sind bei der deutlich besseren Ausstattung der vollelektronisch geregelten Durchlauferhitzer gegeben.

Für die 100 Euro Förderung wird eine Kopie der Handwerkerrechnung mit Entsorgungsnachweis und Zahlungsbeleg nach der Installation des neuen Durchlauferhitzers hochgeladen. Der unterschriebene Fördervertrag muss anschließend per Post versendet werden. Nach Prüfung der Angaben werden die 100 Euro Förderbetrag auf das entsprechende Konto überwiesen. Das neue Gerät muss dabei folgende Ausstattungsmerkmale aufweisen, wie die vollelektronische Leistungs- und Wassermengenregulierung sowie die Anzeige von Wasser- und Energieverbrauch am Gerät oder über verbundene Geräte wie Smartphone oder Tablet.

Mehr Informationen und das Online-Formular finden Sie unter

30.10.2019  ·  Hinz intern
Ausbildung zum SHK-Techniker

Was macht eigentlich ein Anlagenmechaniker (m/w/d) für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik? Wie ist die Ausbildung gestaltet und was muss man mitbringen, um die Ausbildung erfolgreich abzuschließen? Wir geben einen Überblick des Ausbildungsablaufs, der Anforderungen und Schwerpunkte - wer gut informiert die Berufslaufbahn des SHK-Technikers einschlägt, dem bieten sich viele Möglichkeiten.

Handwerkliches Geschick und Interesse an moderner Technik ist die Voraussetzung für einen gelungenen Berufsstart mit der Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizungs- und Klimatechnik. Als ausführende Firma im Bereich Heizung und Sanitär lernen die Auszubildenden bei uns alle Arbeiten in diesen Breichen kennen - angefangen von der kleinen Reparatur und Wartung über die Badmodernisierung mit allen Gewerken aus einer Hand bis zur Heizungserneuerung unter Einsatz regenerativer Energien.

In unserem Unternehmen durchlaufen die Auszubildenden die verschiedenen Sparten innerhalb der Firma, um sich fundiertes praktisches Grundwissen anzueignen, welches in der Berufsschule mit zusätzlicher Theorie erweitert wird. Wir legen bei den Azubis viel Wert auf Freundlichkeit, Ordnung und Teamfähigkeit, da der Fokus auf dem direkten Kundenkotakt und Arbeiten im Team liegt. Auch die Sorgfalt im Beruf fördern wir aktiv, ebenso den Umgang mit fortschrittlicher und moderner Technik, indem wir mit umweltfreundlichen und regenerativen Heizungssystemen arbeiten, wie beispielsweise Pelletheizungen oder Wärmepumpen.

Bereits mehrfach wurden wir für unser Engagement in der Ausbildung ausgezeichnet, worauf wir sehr stolz sind. Deshalb unterstützen wir die Azubis und Praktikanten nicht nur beruflich, sondern oft auch persönlich. Stefan Hermann kümmert sich als unser Ausbildungsleiter um die Betreuung und Förderung der Azubis sowie die Zuordnung des betreuuenden Technikers, der den Auszubildenden mit auf seine verschiedenen Baustellen nimmt. Dabei werden unsere Azubis zum selbstständigen Arbeiten unter Aufsicht angeleitet. 

Die dreieinhalbjärige Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Danach können die ausgebildeten SHK-Techniker einen Meister anschließen oder sich durch Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen fortbilden und auf dem neusten Stand der Technik bleiben. Wir unterstützen diese berufliche Entwicklung sehr und bieten unseren Mitarbeitern ein breites Angebot an Fortbildungen.

Wir legen viel Wert auf gut ausgebildete junge Mitarbeiter, auch mit der Möglichkeit, sie später übernehmen zu können. Wer also großes Interesse an Technik hat, Lust auf eine abwechslungsreiche und teamgeprägte Arbeitsatmosphäre in einem familiären Betrieb hat, kann sich gerne an Stefan Hermann (bewerbungen@hinz-koeln.de) wenden. Wir bieten auch gerne die Möglichkeit an, ein Praktikum bei uns zu absolvieren und freuen uns über Bewerbungen.

17.10.2019  ·  Umwelt
Senkung der Energiekosten bei den Modernisierungsmotiven bereits an zweiter Stelle

Ein Wohngebäude in NRW ist im Durchschnitt 52 Jahre alt. Es stammt damit rechnerisch aus dem Baujahr 1967, als Öl noch billig und Wärmedämmung ein Fremdwort waren. Zwar wurden die Häuser und Wohnungen schon im Eigeninteresse der Besitzer seitdem meist regelmäßig modernisiert. Dennoch wollen mehr als die Hälfte (54 %) der Hausbesitzer und Vermieter in den nächsten drei Jahren weiter investieren.

Das ergab die aktuelle Online-Umfrage „LBS-Modernisierungstrends 2019“ unter über 2.000 Befragten. Angeführt wird die Maßnahmenliste vom neuen Bad, aber schon auf Platz 2 und 3 folgt die Senkung des Energieverbrauchs durch Erneuerung von Fenster und Türen sowie der Heizungsanlage.

Das Motiv, die laufenden Betriebskosten zu senken, wird durch die derzeitige Zinslage noch verstärkt, berichtet LBS-Chef Jörg Münning: "Wenn mit Sparzinsen nichts mehr zu verdienen ist, stecken Hausbesitzer das Geld lieber in die Senkung der Energiekosten - und erzielen so letztlich eine monatliche 'DämmRendite'." Diese Eigeninitiative müsse aber noch besser unterstützt werden, um die ambitionierten Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen.

Ein Ansatzpunkt liegt in der Vereinfachung der entsprechenden Förderprogramme. Ein Drittel der Eigentümer und sogar zwei Drittel der Vermieter empfinden diese laut Umfrage als zu bürokratisch - und verzichten damit oft auf weiteres Energie-Einsparpotenzial bei ihrer Modernisierung. Zudem sollte der Bürger seine Riester-Vorsorge auch für die energetische Sanierung nutzen können, so wie es heute schon beim barrierearmen Umbau möglich sei, so Münning: "Der Beschluss, Riester-Guthaben auch für energetische Maßnahmen einsetzen zu dürfen, ist überfällig!"

Mit dem gängigen Vorurteil, ältere Besitzer würden nicht mehr in ihre Immobilie investieren, konnte die LBS-Online-Umfrage aufräumen. Auch jenseits der 65 Jahre wollen 52 Prozent der Eigentümer und sogar 58 Prozent der Vermieter weiterhin modernisieren.

10.10.2019  ·  Wärme
Start der Heizsaison: Was Hauseigentümer jetzt für geringere Heizkosten und mehr Klimaschutz tun können

Wer als Hauseigentümer seine Heizkosten und CO2-Emissionen senken will, sollte den Start der Heizsaison nutzen. Darauf macht die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online aufmerksam. Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Privathaushalt entfallen auf Heizung und Warmwasser. Entsprechend groß ist das Potenzial, um jetzt Geld zu sparen und CO2 zu vermeiden.

Für Hauseigentümer zählt zum Beispiel das Erneuern der Heizungspumpe zu den Maßnahmen, die sich besonders schnell rechnen. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus macht sich der Pumpentausch bereits nach drei Jahren bezahlt - und es gibt 30 Prozent Zuschuss vom Staat.

In drei Schritten zu weniger Heizkosten und CO2

Für das vergleichsweise einfache und günstige Optimieren der Heizung in Ein- und Zweifamilienhäusern bieten sich drei Dinge an - alle lassen sich jetzt angehen, um schon im Herbst und Winter davon zu profitieren:

1. Heizungsrohre dämmen 

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind etwa 20 Meter Rohr im Keller nicht gedämmt. Das nötige Material gibt es für 50 bis 200 Euro im Baumarkt und kann selbst angebracht werden. So lassen sich im Schnitt 1.000 kg CO2 vermeiden und 315 Euro pro Jahr sparen. Die Maßnahme kann sich also innerhalb eines Jahres rechnen. Worauf dabei zu achten ist, zeigt, die Anleitung auf www.meine-heizung.de/rohre.

2. Heizungspumpe tauschen 

Alte Heizungspumpen verbrauchen unnötig viel Strom. Eine hocheffiziente Pumpe kostet inklusive Einbau durchschnittlich 300 Euro. Damit lassen sich die CO2-Emissionen um fast 190 kg pro Jahr und die Kosten um rund 100 Euro senken. Es dauert also im Schnitt drei Jahre, bis sich der Pumpentausch rechnet. Die Förderung von 30 Prozent ist bei diesem Beispiel bereits berücksichtigt. Ob sich ein Pumpentausch lohnt, zeigt der Online-Rechner auf www.meine-heizung.de/pumpencheck.

3. hydraulischer Abgleich 

Mit einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage optimal auf das Gebäude eingestellt. So gelangt genügend Warmwasser zu jedem einzelnen Heizkörper: nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kosten liegen bei etwa 690 Euro. Die CO2-Emissionen sinken im Schnitt um fast 300 kg, die Heizkosten um 90 Euro pro Jahr. So rechnet sich der hydraulische Abgleich innerhalb von acht Jahren. Auch hier ist die Förderung von 30 Prozent bereits berücksichtigt. Wie sich Hauseigentümer die Fördermittel sichern, zeigt eine Checkliste auf www.meine-heizung.de/foerderung. 

Heizkosten vergleichen: neuer „Heizspiegel“ ab Ende Oktober

Für Verbraucher, die ihre Heizkosten prüfen wollen, gibt es am 30. Oktober neue Vergleichswerte von co2online. Dann erscheint der „Heizspiegel für Deutschland 2019“ mit aktualisiertem Online-Rechner und kostenlosem Flyer; erstmals auch mit Werten für das Heizen mit Wärmepumpen.

27.09.2019  ·  Wärme
Effizienzlabel für Heizungen wird aktualisiert

Es prangt auf Haushaltsgeräten, auf Autoreifen - und auch schon einige Zeit auf Heizungsanlagen: das Energieeffizienzlabel. Geräte mit schlechten Bilanzen fallen in den roten Bereich, je besser es wird, umso mehr steigt die Effizienzklasse bis hin in den grünen Bereich. Ab und an werden die Label angepasst. Am 26. September ändern sich Umfang und Farben der Skala.

Bei Heizungsanlagen kann grundsätzlich zwischen zwei Label-Varianten unterschieden werden. Es gibt eines für Einzelgeräte, also zum Beispiel ohne Regelung oder Solaranlage, und eines für Verbundsysteme. Am 26. September erfährt nun die erste Variante eine Modifikation: Während die Effizienzklassen E bis G wegfallen, kommt am oberen Ende der Skala die Klasse A+++ hinzu. Das Label reicht dann also vom grünen Bereich und A+++ bis zum roten Bereich der Klasse D. „Für hocheffiziente Gas- und Öl-Brennwertgeräte, die eine nahezu vollständige Energieausnutzung haben, bleibt es bei der Effizienzklasse A“, weiß Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „In Kombination mit Solarthermie oder anderen erneuerbaren Energien kann sich die Effizienzklasse auch noch weiter verbessern“, so Willig weiter. Hierbei kommt dann das sogenannte Paket- oder Verbundlabel zum Einsatz, das berücksichtigt, wenn die Anlage mit erneuerbaren Energien ergänzt wird. Dieses Label für die kombinierten Systeme weist bereits seit seiner Einführung im Jahr 2015 eine Klassifizierung von A+++ bis G auf.

Keine Aussage über tatsächliche Energiekosten

Das Label soll dabei helfen, die Effizienz verschiedener Wärmeerzeuger zu vergleichen. Gelabelt werden zurzeit öl-, gas- und strombetriebene Heizsysteme sowie Festbrennstoffkessel, die mit Holz betrieben werden. Aber auch Wärmespeicher und Solarthermieanlagen werden mit den Aufklebern versehen. Während die Effizienz verglichen werden kann, kann das Label eins jedoch nicht: eine Aussage zu den tatsächlichen Energiekosten treffen. Darauf weist das IWO ausdrücklich hin. Beim Vergleich unterschiedlicher Effizienzlabel von Haushaltsgeräten sind Rückschlüsse auf die tatsächlichen Energiekosten möglich, da diese alle mit Strom betrieben werden. Bei Heizgeräten funktioniert das nicht, da sie mit unterschiedlichen Energieträgern betrieben werden, diese unterschiedliche Preise haben und somit nicht einfach miteinander vergleichbar sind.

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