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19.01.2022  ·  Wärme
Altersgerechtes Bad: So geht es auch mit Badewanne

Wer eine mehr als 30 Jahre alte Heizung betreibt, muss diese unter Umständen austauschen. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten daher in diesem Jahr prüfen, ob ihr Heizkessel vor 1992 eingebaut wurde. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Das Alter des Kessels kann man auf dem Typenschild, im Schornsteinfegerprotokoll oder in den Bauunterlagen nachlesen. Raus aus dem Keller müssen Konstanttemperaturkessel. Niedertemperatur- und Brennwertkessel fallen nicht unter die Regelung.

Eigentümerinnen und Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die schon lange in ihrer Immobilie wohnen, sind generell von der Austauschpflicht befreit. Gesetzlich festgelegt ist die Modernisierungsregel im Gebäudeenergiegesetz (GEG). Die Fachleute von Zukunft Altbau raten, bereits vor der gesetzlichen Verpflichtung nach 20 Jahren zu prüfen, ob eine neue Heizung sinnvoll ist. Ist dies der Fall, sollte man auf erneuerbare Energien setzen.

Nach 30 Jahren Betrieb müssen Heizkessel in der Regel ausgetauscht werden. Die Gesetzespflicht ist als Anstoß für Gebäudeeigentümer zu verstehen: Erreichen Öl- und Gasheizungen dieses Betriebsalter, belasten sie Geldbeutel und Klima und drohen unerwartet auszufallen. Die Hälfte der Heizkessel in Deutschland ist bereits älter als 20 Jahre. Der Anteil der über 30 Jahre alten Heizkessel steht nicht exakt fest, Experten gehen jedoch von rund zwei Millionen aus. „Diese Uraltkessel sollten unbedingt erneuert werden", sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Neue Heizungen haben deutlich bessere Wirkungsgrade, die Investition rechnet sich in vielen Fällen schon nach wenigen Jahren. Dies ist umso schneller der Fall, wenn zusätzliches Energiesparpotenzial bei der Optimierung von Regelung und Hydraulik genutzt wird." Bereits ab einem Alter von 20 Jahren sollten Hauseigentümer prüfen lassen, ob sich ein Tausch gegen eine moderne und effiziente Anlage lohnt, raten viele Fachleute.

Aus für Konstanttemperaturkessel

Nur für Konstanttemperaturkessel mit einer Nennleistung zwischen vier und 400 Kilowatt endet die Betriebserlaubnis nach drei Jahrzehnten. Brennwert- und Niedertemperaturanlagen dürfen weiterlaufen. Die Eigentumsverhältnisse in Wohngebäuden sind ebenfalls von Bedeutung: Haben Eigentümerinnen und Eigentümer eine Wohnung in einem Gebäude mit weniger als drei Wohneinheiten zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt, dürfen sie ihre Heizung weiter betreiben, auch wenn es sich um Konstanttemperaturkessel handelt. Bei einem Eigentümerwechsel gilt dann die Austauschpflicht. Die neuen Eigentümer haben zwei Jahre Zeit, die Heizung zu tauschen.

Wie sie das Alter ihrer Heizung ermitteln können, ist den meisten Heizungseigentümerinnen und -eigentümern unklar. „Das Typenschild auf dem Heizkessel gibt neben Hersteller und Leistung auch das Baujahr an", weiß Jörg Knapp vom Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg. „Es zu finden, ist jedoch nicht immer leicht. Bei manchen Heizkesseln befindet sich das Schild unter einer Abdeckung." Weitere Möglichkeiten zur Bestimmung des Alters sind die Rechnung der Heizung, Protokolle des Schornsteinfegers oder Datenblätter zur Heizung. „Wer gar keine Informationen mehr zur Hand hat, kann sich an Fachleute wenden", so Knapp. „Schornsteinfeger sind in der Lage, das Alter der Heizung bei der Kontrolle festzustellen." Eine weitere Möglichkeit ist die Wartung der Heizung; dort lassen sich Alter und Heizungstechnik ebenfalls aufklären. Vor Ort können die Fachleute außerdem eine Empfehlung abgeben, ob es sich lohnt, die Heizung bereits vor Ablauf der 30 Jahre auszutauschen.

Künftig auf erneuerbare Energien setzen

Wer eine neue Heizung erwirbt, sollte darauf achten, dass sie möglichst wenig Schadstoffe und Kohlendioxid (CO2) ausstößt. Am besten eignen sich Geräte, die erneuerbare Energien nutzen. Dazu zählen vor allem Wärmepumpen und – mit Abstrichen – auch Holz- und Pelletheizungen. Erstere können gut mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden, letztere mit Solarthermieanlagen. Auch der Anschluss an ein Wärmenetz liefert oft Wärme aus regenerativen Quellen. Ist ein Tausch auf Basis erneuerbarer Energien vorgesehen, müssen Hauseigentümer Folgendes berücksichtigen: Die Ökoheizungen werden umso effizienter, je niedriger die erforderliche Temperatur des Heizungswassers, die sogenannte Vorlauftemperatur, ist. Eine gute Wärmedämmung reduziert sie deutlich.

Die Wärmewende zuhause lohnt sich. Erneuerbare-Energien-Heizungen schonen nicht nur das Klima, sondern verursachen auch weniger Kosten. Ihre Anschaffungskosten sind nach Abzug der Förderung mit denen von Öl- und Erdgasheizungen vergleichbar. Sie sind jedoch nicht von der steigenden CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe betroffen. Außerdem macht die Nutzung erneuerbarer Wärme unabhängiger von fossiler Energie und ihren Preisschwankungen. Wichtig ist auch: Die Bundesregierung plant laut Koalitionsvertrag, dass zum 1. Januar 2025 jede neu eingebaute Heizung auf der Basis von 65 Prozent erneuerbarer Energien betrieben werden soll. Daher heißt es an dieser Stelle aus vielerlei Gründen rechtzeitig vorauszudenken.

Gebäudeenergieberatung hilft bei der richtigen Wahl

Wenn Hauseigentümerinnen und -eigentümer bei der Wahl der passenden Heizung die richtige Wahl treffen wollen, sollten sie eine professionelle Gebäudeenergieberatung durchführen lassen, rät Frank Hettler von Zukunft Altbau. Fachleute beraten vor Ort und wissen auch, welche Förderprogramme zur Verfügung stehen. Ihre Dienstleistung wird zu 80 Prozent finanziell unterstützt, bis zu 1.300 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.700 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.

10.01.2022  ·  Wasser
Heizungen: Nach 30 Jahren raus aus dem Haus

Moderne Bäder sind nicht nur funktional. Neben dem Ort der Körperhygiene sind sie auch ein Raum des Wohlbefindens. Während man Duschen eher mit hygienischen Aspekten verbindet, denkt man bei Badewannen automatisch an Entspannung. Kann man seniorengerechte Bäder auch mit Badewannen ausstatten?
Badewannenmodelle: Worauf Senioren achten sollten

Warme Vollbäder mit Wassertemperaturen um die 36 Grad tun Körper und Seele gut. Sie regen den Stoffwechsel an, lösen Verspannungen und kurbeln die Durchblutung an. Aus Gründen wie diesen wollen viele nicht auf eine Badewanne verzichten. Moderne Modelle gibt es daher für fast jedes Bad. Ob man in großen Räumen freistehende Wannen verbaut, oder die Badewanne in kleinen Bädern platzsparend in Ecknischen einpasst. Sogar bei der Planung altersgerechter Bäder muss man nicht auf Badewannen verzichten. Das kommt vielen Senioren entgegen, denn gerade im Alter haben Vollbäder zur Körperhygiene ihre Vorteile. Anders als in der Dusche steht man in der Wanne nicht, um sich zu waschen. Außerdem kann die Wärme des Vollbads altersbedingte Rückenleiden bessern und bei Krankheiten wie Arthrose Linderung schaffen. Wie in jedem anderen Bad kommt es auch im altersgerechten Badezimmer auf eine ideal auf den Raum abgestimmte Planung an. Zu einer Stolperfalle sollte die Badewanne nicht werden. Frei in der Raummitte angeordnete Installationen eignen sich in altersgerechten Bädern daher eher nicht. Davon abgesehen sollte ein komfortabler und sicherer Ein- und Ausstieg möglich sein. Zum Beispiel mit den folgenden Lösungen:

Einfacher Einstieg

Beim Einstieg in Standard-Badewannen muss man deren mehr oder weniger hohe Einfassung überwinden. 44 bis 59 Zentimeter messen die meisten Modelle. Ab bestimmtem Alter ist diese Höhe nur schwer zu bewältigen. Um Risiken wie Stürzen vorzubeugen, sind Haltegriffe eine Lösung. Solche sind im Badezimmer nicht nur rund um die Wanne hilfreich, sondern beispielsweise auch neben dem WC. Ideal für den altersgerechten Einstieg in Badewannen sind sie trotzdem nicht. Im Optimalfall haben seniorengerechte Wannen eine Einstiegsluke. Solche Badewannentüren lassen sich nachträglich in fast jedes Modell einbauen. Sie verringern die zu überwindenden 44 bis 59 Zentimeter um etwa die Hälfte. Gepaart mit den erwähnten Haltegriffen senken sie das Risiko für Stürze im höheren Alter erheblich.

Zusatztipp für den Badewanneneinstieg: Rutschfeste Fliesen sind in Bädern eine große Erleichterung. Wer nicht neu verfliesen möchte, erreicht mit Anti-Rutsch-Streifen einen ähnlichen Effekt. Zumindest im Ein- und Ausstiegsbereich der Badewanne kann das hilfreich sein.

Versenkte Wanne

Bodengleiche Duschen sind aus den meisten altersgerechten Badezimmern nicht mehr wegzudenken. Keinerlei Schwellen müssen hier beim Ein- und Ausstieg überwunden werden. Dass analog zu diesem Konzept auch bodengleiche Badewannen existieren, wissen viele Verbraucher nicht. Der Unterbau von Wannen ist verglichen mit Duschen wesentlich tiefer. Dadurch ist mit Installationen dieser Art etwas mehr Aufwand verbunden. Zu einer Tiefe von mindestens 44 Zentimetern kommt ein etwa zehn Zentimeter tiefer Ablauf hinzu. Entsprechend hoch muss der Aufbau des umgebenden Bodens liegen. Wie alle anderen Badewannen brauchen auch versenkte Modelle einen stabilen Grund. Sofern sie in Estrich eingelassen werden sollen, am besten schallentkoppelt. Andernfalls hören Mitbewohner und Nachbarn den Wasserfluss.

Achtung, Stolperfalle! Insbesondere in kleinen Bädern sind bodengleiche Badewannen eine beliebte Lösung, weil sie wenig Raumvolumen einnehmen. Allerdings werden sie gerade in altersgerechten Badezimmern leicht zur Stolperfalle. Um das zu vermeiden, deckt man sie am besten ab. Alternativ dazu kommt auch eine Trennwand in Frage. Ist jene aus Glas, bleibt der optische Vergrößerungseffekt erhalten.

Wie werden Wannen rollstuhlgerecht?

Obwohl beide oben genannten Lösungen seniorengerecht sind, sind sie längst nicht rollstuhlgerecht. Damit Badewannen mit dem Rollstuhl angefahren werden können, müssen sie strenge Auflagen erfüllen. Die DIN-Norm 18040-02 gibt hier die Richtung vor. Entscheidend ist beispielsweise ausreichende Bewegungsfreiheit rund um die Installation. Die freie Fläche vor rollstuhlgerechten Badewannen muss zumindest 150 auf 150 Zentimeter betragen, damit das Rangieren problemlos gelingt. Diese Bewegungsfläche darf sich mit anderen durch die Norm vorgegebenen Bewegungsflächen im barrierefreien Bad überschneiden. Eine zusätzliche Erleichterung schaffen Liftsysteme, die auf die Höhe der Wanne abgestimmt sind. Höher als 50 Zentimeter sollten rollstuhlgerechte Badewannen niemals sein. Kommen Decken- oder Wandlifter zum Einsatz, so muss die Tragfähigkeit der jeweiligen Decke oder Wand bei der Planung berücksichtigt werden.

Abschluss-Tipp: Fördermöglichkeiten prüfen! Unabhängig welche Art der seniorengerechten Badewanne im Einzelfall gewählt wird, ist die Installation im Rahmen des altersgerechten Umbaus förderfähig. Die Pflegekasse gewährt bei anerkanntem Pflegegrad beispielsweise Bezuschussungen bis zu 4.000 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen wie diese. Ohne Pflegegrad wendet man sich am besten an die KfW, die Barrierereduzierung im Bad bezuschusst. Zum Einbau einer Tür in standardisierte Klassik- oder Eckbadewannen werden beispielsweise bis zu 5.000 Euro beigesteuert.

05.01.2022  ·  Wärme
Betrieb von Öl- und Erdgasheizungen wird teurer

Am 1. Januar 2022 ist die im vergangenen Jahr eingeführte CO2-Bepreisung von 25 auf 30 Euro pro Tonne Kohlendioxid (CO2) gestiegen. Sie macht Kraft- und Brennstoffe im Verkehrs- und Gebäudebereich teurer. Wer beispielweise eine Ölheizung nutzt, zahlt nun eine Abgabe von zusätzlich 1,6 Cent pro Liter Heizöl. Damit ist die Bepreisung des Treibhausgases von 7,9 Cent auf 9,5 Cent pro Liter gestiegen.

Die Bepreisung wird bis 2025 jedes Jahr planmäßig erhöht, im Anschluss ist von einer weiter steigenden Abgabe auszugehen. Eigentümerinnen und Eigentümer eines 150-Quadratmeter-Altbaus mit einem Verbrauch von 3.000 Litern Heizöl müssen von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren. Betrachtet man die Betriebsdauer von fossilen Heizungen, oft 20 Jahre und mehr, kommen auf sie künftig Mehrkosten von 21.000 bis 26.000 Euro zu. Frank Hettler von Zukunft Altbau rät, sich bei einem Heizungstausch künftig für erneuerbare Energien zu entscheiden. Sie sind nicht von der Abgabe betroffen. Auch energetische Sanierungsmaßnahmen helfen die Kosten zu reduzieren.

Auf fossile Brennstoffe wie Gas, Flüssiggas und Heizöl, aber auch auf fossile Kraftstoffe wie Benzin und Diesel wird seit dem 1. Januar 2021 der CO2-Preis erhoben. Nach der Erhöhung in diesem Jahr steigt der CO2-Preis 2023 weiter auf 35 Euro pro Tonne CO2, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Umgerechnet auf den Liter Heizöl betragen die Zusatzkosten dann 17,4 Cent. In dem Preis ist die Mehrwertsteuer von 19 Prozent noch nicht enthalten. Für das Jahr 2026 ist ein Preiskorridor mit einem Mindestpreis von 55 Euro pro Tonne und einem Höchstpreis von 65 Euro festgelegt. Danach sollen weitere Erhöhungen folgen; wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.

Szenario veranschaulicht die möglichen Zusatzkosten

Welche Kosten ab 2027 hinzukommen können, hat eine neue Studie von Oktober 2021 für das Bundesumweltministerium und das Bundesumweltamt ermittelt. Vier Institute – das Öko-Institut, das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES und das Thünen-Institut – haben die Untersuchung durchgeführt. Der Projektionsbericht ist mit den betroffenen Bundesministerien abgestimmt. Für die Zeit ab 2027 nehmen die Autorinnen und Autoren eine jährliche Preissteigerung von 15 Euro an. Die CO2-Abgabe steigt damit im Jahr 2027 auf 80 Euro und liegt im Jahr 2040 bei 275 Euro pro Tonne CO2.

Für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer bedeutet dies: Steigt der CO2-Preis bis 2040 auf 275 Euro, belaufen sich die Mehrkosten für das unsanierte Beispielhaus mit Ölheizung auf rund 26.000 Euro in den nächsten 20 Jahren. Das haben die Fachleute von Zukunft Altbau berechnet. Bei einer Gasheizung im Haus sind es immerhin noch rund 21.000 Euro Zusatzkosten für die CO2-Abgabe. Die Nutzung einer Wärmepumpe oder einer Pelletheizung ist dagegen nicht von der CO2-Abgabe im Gebäudebereich betroffen.

Ob eine erneuerbare Heizung oder noch fossil, grundsätzlich sollte auf die energetische Sanierung geachtet werden, rät Tina Götsch vom Verband der regionalen Energieagenturen Baden-Württemberg (rEA BW e.V.): „Damit sind Maßnahmen am und im Gebäude gemeint, etwa eine gute Dämmung der Gebäudehülle und ein hydraulischer Abgleich der Heizung." Auch für fossile Heizungen senkt das die Heiz- und CO2-Kosten. Außerdem bereitet eine energetische Sanierung Häuser gezielt auf die Nutzung erneuerbarer Energien vor, indem sie das erforderliche Temperaturniveau der Heizung senken. Für Wärmepumpen und Co. ist das entscheidend, denn sie arbeiten bei einem niedrigen Temperaturniveau oft wesentlich effizienter und kostengünstiger.

CO2-Bepreisung: Ein Sanierungsgrund mehr

Fazit: Die CO2-Abgabe wird die Energiekosten vor allem von unsanierten Gebäuden mit Öl- und Erdgasheizungen künftig deutlich erhöhen. Gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen, werden daher deutlich attraktiver. „Die weiter steigende CO2-Abgabe ist ein Grund mehr für eine energetische Sanierung", so Frank Hettler von Zukunft Altbau. Übrigens: Der Staat nimmt den Eigentümern einen guten Teil der Sanierungskosten ab. Die Förderung für energetische Gesamtsanierungen beträgt bis zu 50 Prozent.

Aktuelle Informationen zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern gibt es auch auf www.zukunftaltbau.de oder www.facebook.com/ZukunftAltbau.

17.12.2021  ·  Wasser
Das Bad als Wohlfühlort - mit dem Naturmaterial Holz

Holzmöbel im Bad - das galt bis vor einigen Jahren aufgrund der Feuchtigkeitsempfindlichkeit des Materials als Widerspruch. Heute stellen Badmöbel aus Holz oder in Holzoptik dank neuartiger, feuchtigkeitsbeständiger Werkstoffe kein Problem mehr dar.

Ein weiterer Vorteil: Es entsteht ein größerer Spielraum bei der Gestaltung. Möbel in Holzoptik können beispielsweise dabei helfen, das Bad wohnlich und einladend wirken zu lassen. Ihre warmen Farben und ihre Haptik tragen zu einem gemütlichen Eindruck bei. Das große Interesse und die entsprechend angestiegene Nachfrage zeigt sich auch in der stärkeren Präsenz von Holzmöbeln in Badausstellungen. Der Installateur kann den Trend in Beratungsgesprächen bewusst aufgreifen und Badmöbel in Holzoptik empfehlen. Geberit bietet hierfür mehrere Badserien mit hochwertigen feuchtigkeitsbeständigen Möbeln, die dem Bad einen eleganten und gleichzeitig wohnlichen Look verleihen.

Bis vor einigen Jahren spielten Holz und Holzoptik in Bädern eine untergeordnete Rolle – zu groß war die Unsicherheit, dass die Möbel durch die hohe Luftfeuchtigkeit Schaden nehmen könnten. Durch gezielte Weiterentwicklung des Materials hat sich dies geändert: Dank innovativer Materialien sind Möbel aus Holz oder in Holzoptik heute feuchtigkeitsbeständig sowie hygienisch und somit gut für das Bad geeignet. Auch die Geberit Badmöbelserien bestehen ausschließlich aus hochwertigen Materialien, und es kommen pflegeleichte und feuchtigkeitsbeständige Oberflächen zum Einsatz. So können Installateure das Bad ihrer Kunden mit beständigen und wohnlichen Badmöbeln gestalten.

Möbelserien von Geberit in Holzoptik

Von dem breiten Produktportfolio profitiert der Installateur im Verkaufsgespräch, um den Wunsch des Kunden nach einem wohnlichen Bad in warmen Tönen zu erfüllen. Die Badserie iCon verfügt über Unterschränke sowie Seiten- und Hochschränke in minimalistischem Design, die sich variabel miteinander kombinieren lassen. In den Farben Nussbaum hickory und Eiche erhält das Bad des Kunden zudem eine wohnliche Atmosphäre. Ebenfalls in Nussbaum hickory und Eiche sind die Waschtischunterschränke der Serie Geberit VariForm erhältlich. Für ein besonders individuell gestaltetes Bad lassen sich die iCon Möbel und die Waschtisch-Unterschränke der Serie Geberit VariForm harmonisch kombinieren. Auch die Waschtisch-, Seiten- und Mittelhochschränke der Serie Geberit Smyle sind in Holzoptik verfügbar. Die Smyle Möbel überzeugen durch filigrane Linienführung sowie dezente und harmonische Formen. So bringen sie Harmonie und Leichtigkeit in Familien- und Gästebäder. Für eine besonders klassische und klare Optik steht die Serie Geberit Renova Plan. Ihre Waschtischunterschränke, die in Nussbaum hickory und Nussbaum hickory hell erhältlich sind, bieten besonders viel Stauraum, wirken aber dennoch leicht, da sie deutlich hinter dem Waschtisch zurückgesetzt sind. Die integrierten Griffleisten unterstreichen die klare Linie der Badserie. Ob Melamin Holzstruktur oder folienbeschichtet: Badmöbel in verschiedenen Finishs bringen ein natürliches, edles Flair ins Bad.

Die Liebe zum Detail

Um die Geberit Badmöbel in warmen Holztönen besonders gut in Szene zu setzen und ein wohliges Ambiente zu schaffen, ist die richtige Beleuchtung entscheidend. Eine indirekte Beleuchtung mit warmem Licht lässt die Holztöne besonders gut zur Geltung kommen. Auch über die Badmöbel hinaus können Akzente mit Holztönen gesetzt werden: So sind die Geberit Betätigungsplatten Sigma21 und Sigma50 ebenfalls in Holzoptik verfügbar, absolute Eyecatcher, verleihen dem Bad den letzten Schliff und tragen gleichzeitig zu noch mehr Wohnlichkeit bei. Holzoptik im Bad – mit hochwertigen Möbeln zu einer wohnlichen Atmosphäre.

28.11.2021  ·  Förderungen
Neubau: KfW-Förderung für Effizienzhaus 55 wird eingestellt

Die Bundesförderungen sind gefragt wie nie. Das beweist ein Blick auf die Zahlen: In diesem Jahr wurden bis Ende September insgesamt 12 Milliarden Euro Zuschüsse bewilligt. Ein Drittel dieser Gelder fördert Neubauten im Standard Effizienzhaus 55.

Da dieser Standard aber inzwischen marktüblich ist, wird diese Förderung bei Neubauten zum Jahresanfang 2022 eingestellt. Förderanträge können daher nur noch bis zum 31. Januar 2022 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden.

Die Bundesförderung konzentriert sich in Zukunft stärker auf die energetische Sanierung von Altbauten und noch effizientere Neubauten. Bei der Sanierung von Altbauten ist eine Förderung für den Umbau nach Effizienzhausstandard 55 daher weiterhin möglich. Welche Möglichkeiten Neubauinteressierte jetzt haben, um ihre Anträge noch vor Ablauf der Frist zu stellen, und welche alternativen Fördermöglichkeiten es gibt, hat die Verbraucherzentrale NRW zusammengestellt.

Neubau eines Effizienzhauses 55: Zügig handeln

Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn bei der KfW und spätestens bis zum 31. Januar 2022 gestellt werden. Grundsätzlich gilt, dass der KfW-Antrag vor Abschluss von Lieferungs-/Leistungsverträgen gestellt werden muss. Nur in der Kreditvariante kann hiervon abgewichen werden, wenn ein dokumentiertes Beratungsgespräch mit der Bank vorliegt. Bauherr:innen und Käufer:innen, die diese Lösung bevorzugen, sollten sich jetzt zügig um sämtliche Antragsunterlagen und den Abschluss der Planungen bemühen.

Alternative Fördermöglichkeiten beim Neubau

Die Einstellung der Förderung für das Effizienzhaus 55 bedeutet nicht, dass Neubauten ab 2022 überhaupt keine Zuschüsse mehr erhalten. Die Gebäude müssen für die Bundesförderung zukünftig mindestens den höheren Standard Effizienzhaus 40 erreichen. Wie beim Effizienzhaus 55 gibt es zusätzlich die Erneuerbare-Energien-Klasse (EE-Klasse) und Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klasse). Bauherr:innen, die die entsprechenden Anforderungen erfüllen, können bis zu 25 Prozent Tilgungszuschuss oder einen Investitionszuschuss in Höhe von bis zu 37.500 Euro erhalten.

18.11.2021  ·  Umwelt
Wie Hausbesitzer das meiste aus ihrem Solarstrom herausholen: Von der Pflicht zur Kür

Knapp zwei Millionen Fotovoltaik-Anlagen sind bereits auf den Dächern deutscher Häuser installiert. Doch um die Klimaziele zu erreichen, sollen es deutlich mehr werden, auch eine Solarpflicht für Wohnimmobilien wird diskutiert.
Durch Eigenstrom unabhängiger werden

Strom mithilfe einer Fotovoltaik-Anlage selbst zu erzeugen, macht Immobilienbesitzer unabhängiger: von den öffentlichen Netzen und somit auch finanziell. Kommt es zu Stromausfällen, die das allgemeine Netz betreffen, sichert der heimische Batteriespeicher die Stromversorgung. „Angesichts einer immer niedriger werdenden Einspeisevergütung ist der Eigenverbrauch von Solarstrom aktuell am sinnvollsten", hält Billmann fest. Nach 15 bis 20 Jahren Nutzungsdauer sind die durchschnittlichen Investitionskosten in der Regel amortisiert. Außerdem gewinnt die Immobilie an Wert. Hilfe bei der Finanzierung leistet die KfW: Mit dem „Förderkredit für Strom und Wärme" unterstützt sie Fotovoltaik-Anlagen zinsgünstig. „Steht ein Neubau an, sollten die Solar-Anlage und mögliche Nutzungsformen direkt mitgeplant werden. So werden Kosten und Aufwand gespart", rät der Schwäbisch Hall-Experte.

Solarstrom effektiv in stationären Batterien speichern

Wie wird überschüssiger Strom am effizientesten verwertet? Lange fehlte eine Möglichkeit Solarstrom für die spätere Nutzung zu speichern. Mittlerweile bieten Batteriehersteller stationäre Speicher mit durchschnittlichen Kapazitäten von zwei bis 20 Kilowattstunden an. Sie kommen zum Einsatz, wenn die Solar-Anlage wenig oder keine Energie liefert – etwa gegen Abend, nachts oder wenn schlagartig große Mengen an Strom benötigt werden. Ihr Vorteil: Sie sind klein und können unauffällig montiert werden.

Wer ein Effizienzhaus baut, kann den Förderkredit „Energieeffizient Bauen" über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beantragen – dieser berücksichtigt auch Stromspeicher. „Viele Bundesländer gewähren eine Batterie-Förderung durch Zuschüsse. Je nach Bundesland bemisst sich die Förderhöhe durch einen Prozentsatz der Investition oder durch einen Geldbetrag pro Kilowattstunde Speicherkapazität", so Billmann.

Grüne Mobilität: Das Elektroauto mit Solarstrom laden

Private E-Ladestationen eignen sich in Kombination mit Solar-Anlagen besonders: Ist überschüssiger Solarstrom vorhanden, kann dieser bei Bedarf zum Laden des E-Autos verwendet werden. „Auch wenn die KfW-Fördermittel momentan aufgebraucht sind, lohnt sich die Investition in eine Wall-Box in Verbindung mit einem Speicher", berichtet Billmann. Je nach Hersteller und Ausführung kostet eine Box zwischen 500 und 4.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für Anmeldung, Genehmigung und Installation. Aber: Wird das Elektroauto mit kostengünstigem Eigenstrom zu zehn Cent/kWh anstelle von Netzstrom für 30 Cent/kWh geladen, reduzieren sich die Fahrtkosten von sechs auf zwei Euro pro 100 Kilometer. Zu beachten: Bei einem Strombedarf von 2.000 kWh für das E-Auto (10.000 km/Jahr) und 4.000 kWh für einen vierköpfigen Haushalt, braucht man rund 60 Quadratmeter Solarfläche.

Autobatterie als Stromspeicher für das Zuhause

Herd und Spülmaschine können auch mit Eigenstrom aus der Autobatterie betrieben werden, wenn die Solar-Anlage den Strombedarf im Haushalt gerade nicht deckt. Noch ist allerdings nicht jedes E-Auto darauf ausgelegt. „Es handelt sich hierbei um ein innovatives Konzept, an dem technisch noch gefeilt werden muss. Fest steht aber: Das E-Auto sollte bei jeder Planung eine Rolle spielen", empfiehlt Billmann.

Unabhängig davon, auf welche Kombination(en) Immobilienbesitzer setzen, leistet die Nutzung von Sonnenenergie einen Beitrag zur Energiewende: „Für viele Hausherren Grund genug in eine Fotovoltaik-Anlage zu investieren und aus der möglichen Pflicht eine Kür zu machen."

05.11.2021  ·  Wärme
Der Wintercheck fürs Haus: Schwachstellen noch vor dem Kälteeinbruch überprüfen

Kälte, Wind und Feuchtigkeit setzen nicht nur Menschen, Tieren und Pflanzen zu. Auch Gebäude leiden unter ihnen. Deshalb sollten Eigentümer vor dem Wintereinbruch die gefährdeten Stellen ihres Hauses unter die Lupe nehmen. Wer jetzt noch Schäden behebt, schützt seine Immobilie und verhindert gravierende Feuchteprobleme in der Zukunft.

Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, stellvertretender Technischer Leiter des Sanierungsspezialisten ISOTEC, kennt die Schwachstellen von Gebäuden in- und auswendig. Auf seiner "Wintercheck-Liste" stehen sechs Punkte, die sich jeder Hauseigentümer noch vor dem Winter genau anschauen sollte.

Außenliegende Wasserstellen entleeren

Ganz oben stehen außenliegende Wasserstellen zur Gartenbewässerung. Sie müssen vor dem Winter unbedingt abgestellt und entleert werden, da in den Leitungen immer noch Wasser steht. Wenn dieses mit dem Kälteeinbruch friert, platzen die Leitungen und das austretende Wasser kann unkontrolliert in das anliegende Mauerwerk eindringen.

Risse in der Fassade schließen

Als nächstes empfiehlt Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor, die Hauswände auf Risse hin zu inspizieren. Sie entstehen, wenn ein Gebäude sich im Laufe der Zeit "setzt" oder der Verputz marode wird. Selbst kleine Risse können so schnell zum Einfallstor für Feuchtigkeit und den damit verbundenen Folgeschäden werden.

Beschädigte Dachziegel austauschen

Nach der Fassade steht das Dach im Fokus. Extremwetterlagen wie heftige Gewitter, Starkregen und Stürme setzen den Häusern zu. Sie bewirken u.a., dass sich Dachziegel verschieben oder beschädigt werden. Feuchtigkeit kann dann ungehindert ins Gebäude dringen. Deshalb die Empfehlung: Noch vor dem Wintereinbruch das Dach genau überprüfen und Schäden von einem Dachdecker professionell beheben lassen.

Regenrinnen und Abflüsse säubern

Ein weiterer Schwachpunkt im Dachbereich sind Regenrinnen und Abflüsse. Durch Herbstlaub oder Äste sind sie häufig verstopft, laufen über und das Wasser dringt in die Gebäudewände ein. Deshalb sollte man Dachrinnen noch vor dem Winter sorgfältig reinigen.

Schmutz und Laub im Kellerbereich entfernen

Außenliegende Kellertreppen sollten ebenfalls unter die Lupe genommen werden. Auch hier sind anliegende Rinnen und Abflüsse häufig durch Schmutz und Laub verstopft. In der Folge laufen sie über und das Wasser fließt unter der Kellertür hindurch nach innen. Eine sorgfältige Reinigung der Rinnen und Abflüsse vermeidet unangenehme Folgeschäden.

Kondensation im Auge behalten

Weitere "wunde Punkte" sind Feuchteprobleme. Zum Beispiel, wenn durch Duschen oder Kochen in den Wohnraum Feuchte eingebracht und nicht ausreichend abgelüftet wird. "Im Winter sollte in der Küche, im Bad und in der Waschküche immer wieder stoßartig gelüftet werden, damit sich die Feuchte nicht in hohen Mengen im Innenraum niederschlagen kann", betont Dipl.-Ingenieur Thomas Molitor. Je nach Feuchteeintrag kann das Lüften bis zu 5 Mal am Tag notwendig sein. Dabei sollte das Fenster vollständig geöffnet werden. Bei Minusgraden reicht eine kurze Stoßlüftung für wenige Minuten, denn ein Auskühlen der Räume soll ebenfalls verhindert werden. "Die Gefahr kondensationsbedingter Feuchteschäden lässt sich mit verbessertem Lüftungsverhalten in vielen Fällen reduzieren", betont ISOTEC-Fachmann Molitor. Bei Feuchteschäden, die auf bauphysikalischen Schwachstellen beruhen, sollte zeitnah eine Fachfirma hinzugerufen werden.

Wer diese Hinweise berücksichtigt, wird mit seinem Haus einen guten und freudvollen Start in den Winter haben!

21.10.2021  ·  Wärme
Die Heizsaison beginnt: Jetzt die nachhaltige Heizungsmodernisierung für das kommende Jahr planen

Wenn es draußen wieder kalt und ungemütlich wird, freut sich jeder auf ein warmes Zuhause. In der kalten Jahreszeit ist eine funktionierende Heizung Gold wert. So richtig gut fühlt es sich an, wenn die eigene Heizung unauffällig und sauber im Keller steht. Zu viele Gebäude werden allerdings immer noch mit fossilen Brennstoffen beheizt. Verbrennt Öl oder Gas führt das zu hohen CO2-Emissionen. 148 Millionen Tonnen CO2 wurden 2019 emittiert, um Wohnräume warmzuhalten.

Oft wird unterschätzt, wie groß der eigene Beitrag zum Klimaschutz sein kann. Es herrscht ein Sanierungsstau in Deutschlands Heizungskellern. Dabei ist der Wechsel zu einem erneuerbaren Heizsystem wie der Wärmepumpe eine nachhaltige Investition in die Zukunft.

Mit Umweltenergie wohlfühlen und das Klima schonen

Jede neu eingebaute Heizung läuft etwa 20 Jahre, die Entscheidung sollte also nachhaltig sein. Erprobte Heiztechnologien wie die Wärmepumpe können auch in älteren Gebäuden eine sinnvolle Alternative sein. Vorhandene Heizkörper können z.B. ausgetauscht oder mit Flächenheizungen kombiniert werden, um die nötige niedrige Vorlauftemperatur zu erzielen. Mit guter Vorplanung und Hilfe eines erfahrenen Wärmepumpenfachmanns laufen Wärmepumpenanlagen sehr effizient auch in Gebäuden, die keine extreme Außendämmung haben.

Ein Heizungstausch sollte am besten im Frühjahr durchgeführt werden. Es ist also klug, diesen Winter einmal zu prüfen, ob das eigene Haus für die eine oder andere Wärmepumpen-Art in Frage kommt: Luft-Wasser-Wärmepumpen werden meistens außen am Haus aufgestellt und nutzen die Umgebungstemperatur, erdgekoppelte Wärmepumpen nehmen die Temperatur des Erdbodens auf und benötigen eine Erdwärmequelle wie Erdsonden oder Kollektoren. Für Sonden muss in die Tiefe gebohrt werden und Kollektoren brauchen in der Horizontalen Platz.

Mit guter Planung kann nichts schiefgehen: bis zu 50 Prozent staatliche Zuschüsse sind möglich

Der Wechsel von einem fossil betriebenen Heizsystem zu erneuerbarer Wärme sollte mit einem Fachhandwerker oder Planungsbüro für Haustechnik sorgfältig geplant werden. Geschulte und kundige Fachhandwerker sind das A und O, um Installationsfehler zu vermeiden. Diese können Sie auch zu möglichen Förderprogrammen beraten. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bekommen Hausbesitzer für den Heizungstausch bis zu 50 Prozent der Investitionskosten erstattet. Dazu zählen dann auch die Entsorgung der Altgeräte und der Einbau neuer Heizkörper.

Jetzt ist der Zeitpunkt, um über eine neue Wärmepumpen-Heizung nachzudenken. Diese Gründe sprechen für sich: langfristige Unabhängigkeit von den Preisen für Öl oder Gas, hohe staatliche Förderungen, sehr gute Umweltbilanz, Wertzuwachs für die eigene Immobilie.

06.10.2021  ·  Umwelt
Ein zukunftssicheres Haus errichten

Ein neu errichtetes Haus ist immer eine Investition in die Zukunft. Allerdings bauen viele Menschen mit zu geringem Fokus auf die Zukunftstauglichkeit – und sorgen so unwissentlich dafür, dass einige Jahrzehnte später hohe Umbau- und Nachrüstungskosten entstehen oder das Haus an Wert verliert. Doch was genau macht ein Wohngebäude wirklich zukunftssicher?

Der Kauf einer Immobilie ist eine Investition in die eigene Zukunft. Das gilt sowohl bei einer Eigennutzung als auch bei der Vermietung als Kapitalanlage. Auf lange Sicht amortisieren sich die Kaufnebenkosten, Zinsen & Co nämlich nur, wenn die Einnahmen oder der Wert des Hauses die Kosten übersteigen. Dabei müssen neben dem Kaufpreis auch die laufenden Kosten sowie jene für eventuelle Umbauten oder Modernisierungen berücksichtigt werden. Diese belaufen sich schnell auf einen fünf- bis sechsstelligen Betrag. Eigentümer sollten deshalb daran interessiert sein, solche größeren Kostenblöcke in der Zukunft möglichst zu vermeiden. Am einfachsten gelingt das, wenn das Haus direkt zukunftssicher gebaut wird, sprich neben individuellen Wünschen und aktuellen Voraussetzungen müssen stets auch mögliche Zukunftsszenarien berücksichtigt werden. Das bedeutet im Moment vielleicht mehr Aufwand oder Kosten, lohnt sich auf lange Sicht aber nicht nur finanziell, sondern auch für mehr Wohnkomfort. Folgende Aspekte spielen dabei eine Rolle:

1. Das Thema Lage

Lage, Lage, Lage – diese Antwort würden viele Immobilienmakler auf die Frage geben, was den Wert einer Immobilie bestimmt. Tatsächlich hat die Lage die mitunter größten Auswirkungen auf den Kaufpreis und den Wiederverkaufswert von Immobilien. Diesbezüglich können sich aber Änderungen ergeben, wenn beispielsweise eine große Straße vor dem Haus gebaut wird oder die Region zukünftig durch den Klimawandel immer häufiger von Naturkatastrophen betroffen sein wird. Wer ein Haus kauft oder baut, sollte deshalb auf die Lage achten und prüfen, ob diese eben nicht nur jetzt die richtige Wahl ist, sondern auch in Zukunft.

Infrastruktureller und arbeitsmarkttechnischer Kontext

Die größte Nachfrage nach Immobilien herrscht dort, wo es Arbeitsplätze gibt. Dort sind Immobilien also besonders wertstabil, weshalb die Immobilienpreise in Großstädten oder Regionen mit viel Industrie tendenziell höher sind als in ländlichen Gegenden. Allerdings könnte sich das ändern, wenn das Homeoffice als Arbeitsmodell an Bedeutung gewinnt. Eine gute Wahl sind daher meist Grundstücke oder Immobilien, die in der Nähe von Ballungsräumen liegen, aber zum Zeitpunkt des Kaufs noch vergleichsweise günstig sind. Durch den Zuzug in solchen Regionen sind die Chancen auf eine Wertsteigerung hoch. Vor allem, wo es eine gute Infrastruktur wie eine gute Anbindung in die Stadt, Kindergärten, Schulen, Supermärkte & Co gibt, wird die Lage in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit für einen stabilen oder sogar steigenden Wiederverkaufswert sorgen.

Blick auf potenzielle Naturgewalten

Im Zuge des Klimawandels werden Wetterextreme in ihrer Häufigkeit sowie Ausprägung zunehmen. Daher ist es wichtig, die Lage auch auf ihre Gefahren von Elementarschäden am Haus zu prüfen. Zwar kann eine ausreichende Versicherung vor Folgekosten solcher Schäden schützen, dennoch wird der Immobilienwert gemindert, je höher die Gefahr von Naturgewalten am Standort ist. Zudem bedeutet ein Gefühl von ständiger Unsicherheit für die Bewohner auf Dauer eine große Belastung, weshalb eine sichere Lage auch aus psychologischer Sicht für die Wohnqualität wertvoll ist.

Fokus auf das Thema Sonneneinstrahlung

Zuletzt ist die Sonneneinstrahlung ein relevanter Faktor bezüglich der optimalen Lage. Denn eine sonnengünstige Lage und Ausrichtung des Hauses sorgt nicht nur für angenehme Helligkeit, die das Zuhause freundlicher wirken lässt – sie erleichtert auch die Nutzung erneuerbarer Energien durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Dadurch steigt der Immobilienwert gleich in zweierlei Hinsicht. Zudem können die Bauherren staatliche Förderungen in Anspruch nehmen und laufende Kosten einsparen, was auf lange Sicht finanziell einen großen Unterschied macht und dadurch in Zukunft mehr finanzielle Freiheit bietet.

2. Das Thema Energieversorgung

Mit der Energie ist ein wichtiges Stichwort gefallen, denn sie wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen – auch beim Wohnen. Schließlich sind Strom und Heizung zwei große Kostenblöcke, wenn es um die laufenden Kosten im Eigenheim geht. Außerdem ist zu erwarten, dass diese in Zukunft weiter steigen werden. Angesichts dieser steigenden Preise und des Klimawandels ist die Energieversorgung ein essentielles Thema für ein zukunftssicheres Haus. Neben der Solaranlage auf dem Dach können dabei noch weitere Maßnahmen ergriffen werden, um schon heute die besten Voraussetzungen für umweltfreundliche sowie günstige Energie im zukünftigen Zuhause zu schaffen.

Eine Solaranlage auf dem Dach zum Kauf – oder zur Miete

Wer ein Haus neu baut, schafft bestenfalls direkt die Voraussetzungen für eine Solaranlage. Denn wichtig ist, dass das Dach dafür nicht nach Norden ausgerichtet ist. Als ideal gilt stattdessen eine Süd- oder Ostwest-Ausrichtung, um das Meiste aus der Photovoltaik-Anlage herauszuholen. Das kann auf lange Sicht viel Geld sparen und macht zugleich unabhängiger von der Auslastung und den Preisen der Versorger. Allerdings ist der Bau eines zukunftsfähigen und klimafreundlichen Hauses meist mit hohen Kosten verbunden, sodass das Geld nicht immer reicht für eine eigene Solaranlage.

Eine sinnvolle Alternative ist dann die Solarmiete, bei der die Solaranlage mit all ihren Vorteilen rund 30 bis 40 Jahre genutzt werden kann. Auch die Miete sorgt somit für mehr Zukunftssicherheit, ohne eine eigene Solaranlage kaufen zu müssen. Zudem spart sie den Bewohnern viel Aufwand für die Wartung, Instandhaltung & Co der Anlage, wofür sie mit steigendem Lebensalter zunehmend dankbar sein werden.

Eine bereits im Grundzustand gut dämmende Bausubstanz

Bei Bestandsimmobilien ist der Erhalt der Bausubstanz häufig die günstigere Variante, sprich sie kann nur nachträglich gedämmt werden, was meist nicht für optimale Ergebnisse sorgt. Wer jedoch ein Haus neu baut, kann direkt auf eine hochdämmende Bausubstanz setzen. Dadurch sind keine Nachrüstungen notwendig und es werden optimale Ergebnisse mit minimalem (Kosten-) Aufwand erreicht. Welche Dämmstoffe zum Einsatz kommen, hängt dabei von verschiedenen Faktoren wie dem Standort, dem Grundriss & Co ab. Wer jedoch direkt mit einem ganzheitlichen Konzept baut, profitiert auch in Zukunft von einer besseren Dämmung und damit von einem höheren Immobilienwert. Zudem können laufende Kosten für die Heizung eingespart werden, sodass sich die Investition in die richtige Bausubstanz nach einigen Jahren amortisiert.

Ein hochwertiges Wärmedämmverbundsystem

Neben der Bausubstanz sind für eine optimale Dämmung beim Hausbau noch weitere Bestandteile entscheidend. Das gilt zum Beispiel für die Fenster oder für das Dach. Es ist deshalb wichtig, für alle Gebäudebereiche eine bestmögliche Lösung zum Dämmen zu finden. Diese einzelnen Bereiche müssen sich wiederum wie ein Puzzle zusammenfügen, damit keine Wärmebrücken entstehen. Die Arbeit mit Wärmedämmverbundsystemen, kurz WDVS, ist deshalb für ein zukunftssicheres Haus essentiell.

Ein langfristig sicheres Heizsystem

Im deutschen Klima ist trotz Dämmung eine Heizung im Haus unverzichtbar. Sie stellt jedoch einen großen Kostenfaktor dar und kann zur Belastung für die Umwelt werden. Nachhaltiges Heizen spielt deshalb eine zunehmend wichtige Rolle. Dabei wird in zukunftssicheren Häusern auf ein unabhängiges System gesetzt, um sich freizumachen von Preissteigerungen oder Versorgungslücken. Eine zuverlässige sowie nachhaltige Heizung ist deshalb das Ziel in jedem modernen Haus. Die Wärmepumpe, die Solarthermie, die Brennstoffzellenheizung, die Pelletheizung, ein Blockheizkraftwerk oder eine Hybridheizung erfreuen sich in diesem Zuge steigender Beliebtheit. Auch hier gilt es daher, ein ganzheitliches Konzept für Strom und Heizung zu finden, das einen nachhaltigen, günstigen sowie unabhängigen Betrieb des Eigenheims ermöglicht.

Eine eingeplante Vollnutzung für das Regenwasser

Wasser ist eine endliche Ressource und auch in Deutschland wird zukünftig eine zunehmende Wasserknappheit erwartet. Aus diesem Grund ist es schon heute sinnvoll, möglichst viel Wasser zu sparen und Regenwasser ganzheitlich zu nutzen. Es kann zum Duschen verwendet werden, in der Toilettenspülung oder einfach zum Blumengießen. In jedem Fall sollte es aufgefangen und sinnvoll in den heimischen Wasserkreislauf eingebunden werden. Auch das kann in zukünftig viel Geld sparen und die Gefahr einer Wasserknappheit verringern.

3. Das Thema Gebäudegestaltung

Wer sich selbst oder eventuellen Käufern eines Tages beste Voraussetzungen bieten möchte, achtet bereits beim Hausbau auf die richtige Gestaltung. So kann das Eigenheim flexibel an den eigenen Bedarf angepasst werden, wenn sich die Lebenssituation ändert oder falls es eines Tages den Besitzer wechselt. Die Gebäudegestaltung wirkt sich deshalb auf den Wiederverkaufswert und die Wohnqualität einer Immobilie aus. Um eventuelle Umbauten zu verhindern oder zumindest so günstig wie möglich zu gestalten, helfen folgende Tipps.

Eine möglichst erweiterbare Architektur

Niemand kann mit Sicherheit sagen, wie sich die eigene Familienplanung entwickelt. Vielleicht trennen sich die Bauherren und wohnen fortan als Single im Eigenheim. Vielleicht ziehen Angehörige mit ein, die gepflegt werden müssen. Vielleicht macht sich einer der Bewohner selbständig und braucht ein Büro. Die Möglichkeiten, inwiefern sich die Anforderungen an den verfügbaren Wohnraum ändern können, sind vielfältig. Je flexibler dieser dann angepasst werden kann, desto besser. Die Architektur sollte beim Hausbau deshalb so gestaltet werden, dass später vergleichsweise einfach und günstig Umbauten oder Anbauten vorgenommen werden können. Sogenannte modulare Haussysteme sind dafür eine hervorragende und zukunftssichere Wahl.

Ein vorhandener Keller

Ob ein Haus unterkellert ist oder nicht, wirkt sich merklich auf seinen Wert aus. Unterkellerte Häuser bringen schließlich zahlreiche Vorteile mit sich. Sie bieten mehr Stauraum, eine bessere Dämmung und die Möglichkeit, den Wohnbereich nach unten zu erweitern. Auch, wenn die Unterkellerung ein großer Kostenblock ist, beispielsweise beim Bau eines Fertighauses, lohnt sich die Investition daher und macht das Haus (noch) flexibler für die Zukunft.

Ein inhärent zukunftssicheres Design

Niemand weiß, wie sich die Wohntrends in Zukunft entwickeln werden und hierbei hat jeder einen individuellen Geschmack. Sinnvoll ist trotzdem, das Design möglichst schlicht und damit zukunftssicher zu halten. Die persönliche Note kann immer noch durch bewegliche Einrichtungsgegenstände wie das Mobiliar oder die Dekoration in das Haus gebracht werden. Je neutraler es jedoch in seinen Grundzügen ist, desto teurer lässt es sich eines Tages verkaufen – und umso besser lässt es sich umgestalten, falls der Stil den Bewohnern eines Tages doch nicht mehr gefällt.

Eine möglichst große Gartenfläche

Einen eigenen Garten wünschen sich viele Menschen, doch entsprechende Immobilien zu finden ist alles andere als einfach. Ein großer Garten ist deshalb ein Plus für den Immobilienwert und steigert die Wohnqualität. Zudem bleibt dadurch Raum für Erweiterungen am Gebäude oder für die Gartengestaltung von der Terrasse bis zum Whirlpool – je nach individuellem Geschmack. Auch aus energetischer Hinsicht kann es sich lohnen, den Garten etwas größer und dafür das Gebäude kleiner zu halten, denn kleinere Wohngebäude haben einen geringeren Energiebedarf und damit auch günstigere laufende Kosten.

4. Das Thema Raumgestaltung

Ein großer Vorteil beim Hausbau ist, dass die Raumgestaltung an den eigenen Bedarf angepasst werden kann. So können die Bauherren frei entscheiden, wie groß die Räume sein sollen oder wo sie tragende Wände wünschen. Sie bestimmen also schon beim Bau darüber, inwiefern sich die Räume im Nachhinein noch verändern lassen oder wo die Grenzen gesetzt sind. Dementsprechend hat die Raumgestaltung einen direkten Einfluss auf die Zukunftssicherheit von Immobilien.

Eine Grundsubstanz ohne Barrieren

Wer ein Haus kauft, möchte meist selbst einziehen und darin für lange Zeit leben, vielleicht sogar für immer. Es ist deshalb sinnvoll, direkt auf die Barrierefreiheit zu achten, um im Alter keine teuren Umrüstungen vornehmen oder sogar ausziehen zu müssen, wenn die Bewohner beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Barrierefreies beziehungsweise rollstuhlgerechtes Bauen steigert zudem den Immobilienwert, denn so wird das Haus auch für andere Menschen attraktiver, die vielleicht eines Tages als Mieter oder Käufer einziehen wollen. Zumindest die Grundsubstanz sollte daher barrierefrei gestaltet sein, um das Haus bei Bedarf schnell sowie günstig an die veränderte Lebenssituation anpassen zu können.

Ein flexibles Raumkonzept

Wie bereits erwähnt, können sich Lebensumstände oder Geschmäcker ändern. Weniger tragende Wände ermöglichen daher ein flexibles Raumkonzept, das jederzeit verändert werden kann. Die Bewohner können also Wände einreißen oder neu setzen und dadurch die Nutzung oder Wirkung der Räume verändern. Auch beim Raumkonzept ist Flexibilität daher das A und O im zukunftssicheren Haus.

Ein Fokus auf wandlungsfähige Stauräume

Selbiges gilt für die Stauräume. Auch sie sollen vielleicht eines Tages anders genutzt werden als ursprünglich gedacht – wie bereits am Beispiel des Kellers geschildert wurde. Stauräume sollten daher von Beginn an wie Wohnräume konzipiert werden, beispielsweise mit einer ordentlichen Dämmung, um sie später bei Bedarf umzufunktionieren, ohne dass größere Bauarbeiten notwendig werden.

5. Das Thema Haussysteme

Zuletzt ist der Aspekt der Haussysteme ein wichtiges Thema, wenn ein Haus schon beim Bau zukunftssicher gestaltet werden soll. Auch, wenn heutzutage noch nicht jeder ein Smart Home wünscht oder dieses schlichtweg nicht mehr im Budget ist, kann sich das schließlich in Zukunft ändern. Die letzten beiden Punkte, die es daher zu bedenken gilt, lauten:

Eine maximal erweiterbare Elektrik

Jeder, der schon einmal in einem Altbau gewohnt hat, kennt das Problem mit der begrenzten Anzahl an Steckdosen. Damals wurden sie in Häusern schließlich noch in geringerem Ausmaß benötigt als heutzutage. Die Elektrik nachzurüsten, ist aber eine aufwändiges Unterfangen, bei dem unter Umständen die Wände aufgerissen werden müssen und dadurch Verschmutzungen sowie Schäden in den Wohnräumen und an der Bausubstanz entstehen. Besser ist es, die Elektrik von Vornherein für die Zukunft aufzurüsten und sie flexibel zu machen, damit sie jederzeit ohne Probleme erweitert werden kann. Denn es ist durchaus zu erwarten, dass in einigen Jahren noch mehr Geräte an den Steckdosen & Co angeschlossen werden müssen. Eine leistungsstarke sowie flexible Elektrik ist deshalb unverzichtbar für ein zukunftssicheres Haus.

Eine zumindest in Grundlagen vorhandene Hausautomation

Wer noch ausreichend Budget hat, kann auch direkt ein Smart Home bauen. Zwar befindet sich die Hausautomation noch in der Entwicklungsphase, doch bereits jetzt gibt es zahlreiche Tools, die den Alltag im Eigenheim sicherer sowie komfortabler oder auch günstiger gestalten. Zumindest eine grundlegende Hausautomation einzurichten, ist deshalb in jedem Fall zu empfehlen, sodass diese später je nach Bedarf und individuellen Wünschen erweitert werden kann. Denn eines Tages wird wohl jedes Haus ein Smart Home sein, zumindest wenn es um Themen wie das Energiesparen und die Sicherheit geht. Wer also nicht schon heute die Voraussetzungen für eine entsprechende Technik legt, der muss in einigen Jahren vielleicht teure Umrüstungen vornehmen oder einen geringeren Wiederverkaufswert befürchten.

Fazit

Ein Haus zu bauen, das auch in vielen Jahren und Jahrzehnten denselben hohen Nutzwert wie beim Einzug hat, ist faktisch unmöglich. Dazu verlaufen die Entwicklungen in sämtlichen relevanten Bereichen einfach zu schnell. Wohl aber ist es möglich, ein Haus zu bauen, das durch die richtige Gestaltung noch sehr viele Jahre vor sich hat – mehr als die meisten anderen Häuser.

Das erfordert ein sinnvolles Bauen über dem aktuellen Mindestbedarf. Vollumfänglich zukunftssicher wird ein Gebäude nämlich erst, wenn keine relevanten Details auf ewig festgelegt sind. Das bedeutet: Je modularer, je flexibler ein Bau und all seine Bestandteile sind, desto leichter wird er auch in vielen Jahren den ständig steigenden Anforderungen gerecht werden. Das gilt für die Erbauer selbst, ihre Kindeskinder, potenzielle Käufer, aber auch aus reinen Komfortwünschen heraus oder weil es dann neue staatliche Nachrüstpflichten gibt. Das macht den Bau zwar in der Gegenwart nicht günstiger, wohl aber wird es jeden Besitzer davor bewahren, zukünftig Werteinbußen in Kauf nehmen oder teure Kredite aufnehmen zu müssen.

29.09.2021  ·  Wärme
Nicht nur der Gaspreis steigt: Heizen wird teurer – vor allem mit Heizöl

Die Prognose für 2021 bezüglich ansteigender Heizkosten für einen durchschnittlichen Haushalt sind da. Im Schnitt sind steigende Kosten um 13 Prozent prognostiziert, während Heizkosten mit Heizöl um 44 Prozent zunehmen. Der Umstieg auf Erneuerbare Energien lohnt sich.

Auf einen durchschnittlichen Haushalt kommen in diesem Jahr 13 Prozent höhere Heizkosten zu. Das zeigt eine Prognose der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Gründe für die höheren Heizkosten sind vor allem steigende Energiepreise, aber auch kühleres Wetter.

Heizkosten mit Öl: 44 Prozent mehr im Jahr 2021

Neben dem Gaspreis ist auch der Preis für Heizöl stark angestiegen. Heizt ein durchschnittlicher Haushalt mit Heizöl, steigen die Kosten im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent. Bei einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus macht das im Schnitt rund 275 Euro aus. Bei einer Erdgas-Heizung sind es rund 90 Euro mehr (13 Prozent).

Tipp: Umstieg auf erneuerbare Energien prüfen

„Für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz führt kein Weg an energetischer Sanierung von Gebäuden und am Optimieren bestehender Heizungen vorbei", sagt co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz: „Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird Heizen mit Heizöl und Erdgas immer teurer. Wer sich von den enormen Preisschwankungen unabhängig machen und persönlich etwas für den Klimaschutz tun möchte, sollte jetzt auch bei der Heizung den Umstieg auf erneuerbare Energien prüfen."

20.09.2021  ·  Wasser
Körperreinigung am liebsten mit Wasser

Hygiene ist dem Menschen ein Grundbedürfnis. Bei der Reinigung spielt besonders Wasser eine große Rolle, auch bei der Toilettennutzung gewinnt es immer mehr an Bedeutung und steigert so die Akzeptanz von Dusch-WCs. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Sanitärspezialisten Geberit in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage*, die aufgrund der sich bietenden Potentiale besonders für Installateure und Großhändler von Interesse ist.

Im Rahmen der Umfrage wurden 1.002 Personen zum Thema Hygiene befragt: Das Ergebnis: 96 Prozent der Befragten ist eine gute und regelmäßige persönliche Körperhygiene und -pflege äußerst wichtig. Die Bedeutung der persönlichen Hygiene für die Eigenwahrnehmung ist ebenfalls groß: 62 Prozent der Befragten empfinden es als sehr wichtig, sich jederzeit sauber zu fühlen. Das überwiegende Mittel der Wahl ist dabei die Rundumreinigung mit Wasser: Frisch geduscht zu sein verschafft 70 Prozent ein gutes Körpergefühl.

Am besten Wasser pur für die Intimpflege

Wie die Umfrage weiter ergab, spielt das Thema Wasser auch bei der Intimreinigung eine wichtige Rolle: So geben 78 Prozent der Befragten an, den Intimbereich mindestens einmal täglich gründlich mit Wasser zu reinigen, fast jeder Fünfte sogar mehrmals am Tag. Wie Mediziner immer wieder bestätigen, ist reines, natürliches Wasser für diese besonders empfindliche Körperregion bestens geeignet.

Bedeutung des Dusch-WCs

Ein Dusch-WC, wie etwa das Geberit AquaClean, verbindet die Funktionen eines herkömmlichen WCs mit denen eines Bidets. Ein körperwarmer Wasserstrahl reinigt gründlich und schonend Po und Intimbereich. Der Meinung, dass diese Art der Reinigung ein Mehr an Hygiene bietet, sind 73 Prozent der Befragten. Dabei kennt inzwischen bereits jeder Fünfte das Dusch-WC aus eigener Erfahrung. Bei den über 60-Jährigen ist es sogar jeder Vierte. Unter den Dusch-WC-Kennern sind 83 Prozent von der Hygiene desselben überzeugt. Somit entsprechen Dusch-WCs dem großen Bedürfnis nach einer natürlichen Intimhygiene und einem sauberen Körpergefühl. Insbesondere für jene, die Beratungs- und Verkaufsgespräche führen, sind diese Ergebnisse vielversprechend: Die Tatsache, dass das Dusch-WC allgemein auf große Zufriedenheit stößt, bietet die ideale Grundlage, in den Beratungsgesprächen über die Vorteile der Reinigung mit Wasser zu sprechen.

Saubere Toilette ist für viele ein absolutes Muss

Der Anspruch, der an die regelmäßige persönliche Körperhygiene gestellt wird, entspricht den Erwartungen an die Sauberkeit der Umgebung. So wünschen sich 97 Prozent der Befragten eine saubere Toilette und legen großen bis sehr großen Wert auf deren regelmäßige Reinigung. Auch hier kann das Geberit AquaClean Dusch-WC punkten – etwa durch die spülrandlose WC-Keramik samt TurboFlush-Spültechnologie, die für eine gründliche und leise Ausspülung sorgt. Die Reinigungsfreundlichkeit der AquaClean-WCs entspricht dem Kundenwunsch nach einer besonders hygienischen und leicht zu säubernden Toilette und liefert so ein weiteres überzeugendes Argument für Beratungs- und Verkaufsgespräche.

Mehr Informationen zum Thema Dusch-WC gibt es unter: www.geberit-aquaclean.de

24.08.2021  ·  Wasser
Das altersgerechte Bad - Modern, komfortabel und sicher

Die Motivation der Kunden, sich mit dem Thema „altersgerechtes Bad“ auseinanderzusetzen, ist unterschiedlich. Teilweise besteht ein akuter Anlass und es müssen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus oder einer Rehamaßnahme schnell Anpassungen im Bad vorgenommen werden. Häufiger sind es aber Interessierte der Generation 50+, die sich ein Komfortbad wünschen, mit dem sie für die Zukunft gerüstet sind.

Bis ins hohe Alter selbstständig zuhause leben und sich dabei sicher und wohlfühlen – das wünschen sich viele Menschen. Dem Bad kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn die eigenständige Körperpflege ist die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Ein altersgerechtes Bad zu planen, bedeutet aber nicht Krankenhausflair und Pflegestationatmosphäre. Vielmehr lassen sich mit guter Gestaltung, passenden Sanitärkeramiken und Möbeln schicke Bäder kreieren, in denen sich nicht nur Senioren wohlfühlen.

Wohnkomfort im Alter – Lösungen, die ineinandergreifen

In jungen Jahren geht die Körperpflege leicht von der Hand – eventuelle Schwellen zur Dusche werden leicht überwunden, das Zähneputzen und die Morgentoilette funktionieren einwandfrei im Stehen. Doch mitunter sind es gerade diese scheinbaren Alltäglichkeiten, die im Alter oder bei Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten bereiten können. Daher sollte das altersgerechte Bad barrierearm und mit viel Bewegungsfreiheit gestaltet werden.

Die Walk-In-Dusche – attraktiv und pflegeleicht

In fast jedem modernen Bad findet sich heutzutage eine bodenebene Dusche. Und das nicht ohne Grund: Sie sieht nicht nur elegant aus und lässt sich leicht reinigen, sie sorgt auch für mehr Platz im Bad. Zudem ist sie leicht zu begehen, und zwar für jeden. Menschen mit Mobilitätseinschränkung erhalten durch eine bodenebene Dusche ein großes Stück Selbstbestimmtheit oder gewinnen sie dadurch zurück. Ist die Grundfläche ausreichend groß, können sich darin sogar Rollstuhlfahrer selbständig duschen.

Für jede räumliche Situation und für jeden individuellen Geschmack gibt es die passende bodenebene Lösung: Von Duschelementen mit Wandablauf über Bodenabläufe und Duschrinnen bis hin zu Duschflächen. Das Duschelement beispielsweise verlegt den Wasserablauf vom Boden in die Wand und stellt damit eine unterbrechungsfreie Gestaltung des Bodenbelags sicher. Besonders ästhetisch und zugleich hygienisch sind Duschrinnen wie die Geberit CleanLine. Dank ihrer Gestaltung besitzt sie kaum verdeckte Bereiche, in denen sich Verschmutzungen ansammeln können. Die Duschrinne ist gut zugänglich und lässt sich einfach reinigen. Ein integrierter Kammeinsatz, der sich mit nur einem Handgriff entfernen und mühelos reinigen lässt, sorgt für zusätzliche Hygiene. Die Duschrinne kann einfach abgelängt werden und so exakt an die benötigten Einbaumaße des Duschplatzes sowie an das Fliesenbild angepasst werden. Ein weiterer Vorteil: Geberit CleanLine kann frei nach Kundenwunsch platziert werden – eine Montage direkt an der Wand, wandnah oder auch in der Mitte des Duschbodens ist möglich.

Ebenfalls plan und schwellenlos lassen sich Duschflächen wie Geberit Setaplano aus robustem Mineralwerkstoff in den Boden einbinden. Die Trennung der Dusche vom umliegenden Boden schafft eine optisch klare Gliederung der Funktionsbereiche im Bad, ohne die Bewegungsfreiheit des Nutzers einzuschränken. Die Oberfläche fühlt sich sanft und warm an. Das Material ist besonders rutschhemmend (Klasse B) und reinigungsfreundlich. Kanten im Ablaufbereich, in denen sich Schmutz ablagern kann oder die eine Stolperfalle darstellen könnten, sucht man vergebens. Dank Einbaurahmen und intelligenter Systemtechnik lässt sich die Duschfläche einfach und sicher installieren.

Ganz gleich, für welche bodenebene Duschlösung sich der Kunde entscheidet, bei Bedarf kann problemlos ein Hocker aufgestellt werden. Ebenso kann bei der Planung der Duschfläche eine Verstärkung im Vorwandsystem berücksichtigt werden, an der eine Reling befestigt werden kann. Bei Bedarf kann in diese ein Dusch-Sitz eingehängt werden. Auch Duscharmaturen, die aus sitzender Position leicht erreichbar und bedienbar sind, lassen sich leicht nachrüsten. Ein Duschbrausen-Set mit Einhebelmischer ist von Vorteil, da sich Temperatur und Wasserfluss mit nur einem Griff regulieren lassen.

Der Waschplatz im altersgerechten Bad – Optimale Bewegungsfreiheit

Der Waschplatz im altersgerechten Bad sollte als zentraler Funktionsbereich uneingeschränkt nutzbar sein – auch im Sitzen. Insbesondere, falls ein Hocker oder später vielleicht ein Rollstuhl benötigt wird. Aus diesem Grund sollte der Waschtisch unterfahrbar sein und ausreichend Beinfreiheit bieten.

Ideal für die entspannte Körperpflege im Sitzen sind Waschtische mit zwei Wasserebenen wie beispielsweise der Waschtisch der Badserie Geberit Renova Comfort. Durch diese Stufe entsteht bei halbgefülltem Becken ein halbtrockener Bereich, der Ablagefläche für Waschlappen, Rasierer etc. bietet. Ist das Becken komplett mit Wasser gefüllt, kann der Nutzer beim Waschen die Arme bequem auf den geraden Seitenflächen auflegen. Die Front- und Seitenbereiche des Waschtisches sind leicht umgreifbar und erleichtern das Aufstehen, Niedersetzen oder Heranziehen mit dem Rollstuhl. Eine spezielle, an den Keramikseiten von unten angebrachte Greifzone gibt zusätzliche Sicherheit.

Das Generationenbad – Lösungen, die ineinandergreifen

Gerade am Waschplatz ist es wichtig, auf Pflegeutensilien und Kosmetikartikel bequem zugreifen zu können. Doch bei der Körperpflege im Sitzen ist am Waschtisch kein Platz für einen herkömmlichen Unterschrank. Auch möchte man nicht immer alles sichtbar auf der Waschtischablage stehen haben. Eine clevere Lösung für dieses Problem bietet beispielsweise Geberit mit dem Unterschrank Renova Comfort, der sich speziell für altersgerechte und barrierearme Komfortbäder eignet. Das Besondere: Die Schränke sind mit in der Mitte zurückgesetzten Regalböden ausgestattet, sodass bei geöffnetem Unterschrank unter dem Waschtisch genügend Raum für die Beine bleibt, um sich hinsetzen bzw. ihn unterfahren zu können. Ausgesprochen praktisch sind die gut erreichbaren Regale in den Unterschranktüren, die für ausreichend Stauraum für Kosmetikartikel in Reichweite sorgen. Eine Reling am Regal verhindert, dass die Badutensilien herausfallen können.

Grundsätzlich gilt: Alle Badmöbel sollten ausreichend Platz bieten, gut erreichbar sein und mit Ordnungssystemen für eine klare Aufteilung sorgen. Statt eines Hochschranks könnte eine Überlegung daher sein, zwei Seitenschränke einzuplanen. Ebenso wichtig ist ein bequemes Handling. So erleichtern breite Griffe das Öffnen von Schränken. Auch Funktionen wie Push-to-open und SoftClosing machen das Öffnen und Schließen von Schubladen und Schranktüren komfortabler.

Tiefgezogene Spiegel – Hochformat mit gleichmäßiger Ausleuchtung

Beim altersgerechten Waschplatz gilt es in puncto Spiegel insbesondere die Größe zu beachten. Da der Spiegel im Sitzen und im Stehen nutzbar sein soll, empfiehlt sich ein großes Lichtspiegelelement, das bis zum Waschtischrand heruntergezogen ist. Bei der Beleuchtung sollte auf eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Spiegelfläche geachtet werden. Hier eignen sich Spiegel mit integrierten LED-Lichtleisten, die an beiden Seiten komplett von oben nach unten verlaufen. Denn diese sorgen dafür, dass bei der täglichen Hygiene nichts übersehen wird.

Als Schrank spielt der Spiegel im altersgerechten Bad oft eine untergeordnete Rolle, da vor allem die oberen Regale nur im Stehen erreichbar sind. Wünscht sich der Kunde trotzdem einen Spiegelschrank, sollte auch hier auf eine bequeme Benutzung geachtet werden. Beispielsweise erleichtern Light-Touch-Sensorschalter das Einschalten der Beleuchtung, insbesondere wenn der Tastsinn beeinträchtigt ist. Beidseitig verspiegelte Türen und eine verspiegelte Rückwand bieten dem Nutzer noch mehr Komfort für eine optimale Rundum-Sicht. Manche Spiegelschränke sind zusätzlich mit einer Lichtleiste unter dem Schrank ausgestattet, die für eine gute Ausleuchtung des Waschtischs sorgen.

Das WC – spülrandlos und mit Dusch-Funktion

In jedem Bad spielen Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit der Sanitärobjekte eine große Rolle. Deshalb ist eine WC-Keramik ohne Spülrand grundsätzlich empfehlenswert. Denn es gibt so gut wie keine verborgenen oder schwer zugänglichen Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden und Gerüche entstehen können. Spülrandlose WCs sind in der Regel mit einem Spülverteiler ausgestattet, der das Wasser symmetrisch im WC-Becken ableitet und für ein gründliches Spülergebnis sorgt. Zu den neuesten Entwicklungen bei WCs zählt auch eine asymmetrische Spültechnologie, mit deren Hilfe die WC-Keramik sorgfältig und zugleich flüsterleise ausspült wird.

Für mehr Komfort und Sicherheit beim Toilettengang gibt es WCs, die speziell für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet sind. Beispielsweise sind einige WCs aus der Serie Renova Comfort von Geberit mit 390 mm breiter ausgelegt als Standard-WCs. Des Weiteren verfügt die Serie über Wand und Stand-WCs mit erhöhter Keramikoberkante. Dadurch sitzen körperlich eingeschränkte Personen einerseits komfortabler und können so auch leichter aufstehen. Für rollstuhlgerechte Bäder stehen darüber hinaus Modelle mit normgerechter Ausladung von 700 mm zur Verfügung, die das problemlose Übersetzen vom Rollstuhl ermöglichen.

Bequem erreichbar und leicht bedienbar sollten auch die WC-Betätigungen im altersgerechten Bad sein. Ein Beispiel dafür sind die Fernbetätigungen von Geberit, die neben dem WC installiert werden können. Sie sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich und können somit stilistisch in das Badkonzept integriert werden.

Hohen Komfort versprechen auch neue Keramiklösungen mit integrierter Höhenverstellung. So lassen sich auch Jahre nach dem Einbau beispielsweise das Geberit ONE WC und Bidet flexibel um +3 oder -1 cm verstellen, ohne dass dafür die Vorwand geöffnet werden muss. Dank durchdachter Installationstechnik sind Anpassungen an veränderte Lebensumstände mit nur sehr geringem Aufwand problemlos möglich.

Bei eingeschränkter Beweglichkeit sind Dusch-WCs eine gute Alternative zu Standard-WCs. Der Intimbereich wird automatisch mit einem sanften, körperwarmen Wasserstrahl gereinigt und anschließend trocken geföhnt. Damit ist ein Dusch-WC auch von Personen nutzbar, die nicht in der Lage sind, sich selbständig mit Toilettenpapier zu reinigen und bei der Toilettenhygiene gewöhnlich auf fremde Hilfe angewiesen sind. Die Bedienung der Dusch- und Trocknungsfunktionen erfolgt bequem mit der Fernbedienung in der Hand oder einem Wandbedienpanel. Einige Dusch-WCs bieten weitere nützliche Funktionen wie eine Geruchsabsaugung, einen automatisch öffnenden und schließenden Deckel sowie ein Orientierungslicht, das nachts den Weg zur Toilette weist.

Fazit: Das altersgerechte Bad ist in erster Linie ein komfortables Bad. Mit einem ausgefeilten Design verbergen speziell auf die Zielgruppe abgestimmte Sanitärkeramiken und Möbel die vielen Hilfsmittel, die eine körperliche Beeinträchtigung erfordert.

30.07.2021  ·  Umwelt
Energiekosten sparen und den Immobilienwert steigern

Willkommen im Energiesparzeitalter: In Zeiten von Klimaerwärmung, Energiewende und Co. heißt es sparen was das Zeug hält, um das Klima zu schützen und den CO2 Ausstoß zu senken. Dabei sind Modernisierungsmaßnahmen gleich mehrfach sinnvoll, denn mit der energetischen Sanierung von Gebäuden geht nicht nur das Schonen von Geldbeutel und Umwelt einher.

Die energetische Sanierung von Gebäuden stellt die Modernisierung einer Immobilie dar, mit der der Energieverbrauch und die für die Umwelt schädlichen Treibhausgasemissionen reduziert werden. Vor allem in Altbauten bieten sich Sanierungsmaßnahmen an, da die meisten Gebäude vor der ersten Energiesparverordnung 1979 erbaut wurden und seitdem keine Modernisierungen mehr stattgefunden haben. Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz können vielfältig sein. Dächer, Fenster und Fassaden sowie alte Heizungsanlagen – Vor der eigentlichen Sanierung gilt es, die Schwachstellen einer Immobilie zu bestimmen. Das A und O sind eine gute Wärmedämmung sowie der Einsatz energieeffizienter Heiztechnik. Dabei gilt die Faustregel von außen nach innen zu sanieren, denn eine gute Dämmung von Dach oder Fassade schützt hinterher die Energieeffizienz der modernisierten Heizungsanlage.

Wärmepumpe oder Solaranlage: Die energetische Sanierung u.a. mit Wärmepumpen gewinnt an immer größerer Bedeutung. Für unsanierte Gebäude bieten sich vor allem Hybridwärmepumpen oder bivalente Heizsysteme an, falls die vorhandene Heiztechnik noch intakt ist. Auch Solaranlagen in Kombination mit Wärmepumpen oder Brennwert-Geräten werden im Zuge energetischer Modernisierungsmaßnahmen immer beliebter.

Planen, umsetzen und sparen

Immobilienbesitzer, die alle Modernisierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz umgesetzt haben, profitieren vielfach von dieser Investition. Zum einen schützen sie die Umwelt nachhaltig, reduzieren ihre Energiekosten merklich und profitieren von diversen Förderprogrammen. Zum anderen steigern sie den Wert ihrer Immobilie langfristig. Dabei wirken sich energetische Modernisierungsmaßnahmen besonders positiv auf den Wert des Gebäudes aus, denn der Energieverbrauch eines Objekts steht häufig im Mittelpunkt. Wer energetisch saniert, profitiert von einer positiven Bilanz im Energieausweis, die den Marktwert deutlich steigert.

Alternative Heiztechnik ohne Investitionskosten

Ideal für die energetische Sanierung von Altbauten: Wer mit zukunftsweisender und energieeffizienter Heiztechnik seine Immobilie energietechnisch auf den neusten Stand bringen möchte, die hohen Investitionskosten aber scheut, der kann mit dem Voll-Service-Contracting-Modell von german contract von effizienter Heiztechnik profitieren, ohne für die Anschaffungskosten tief in die Tasche greifen zu müssen. Gegen eine vertraglich festgelegte monatliche Servicepauschale übernimmt der Energiedienstleister aus Neuss Investitionskosten, die Planung und jegliche Reparaturen der neuen Anlage – inklusive 24-h-Notfallservice sowie 15 Jahre Garantie auf die verbaute Technik.

26.07.2021  ·  Umwelt
Aus alt wird effizient: 2021 bereits mehr als 100.000 Heizungsanlagen beantragt

Viele Haus- und Wohnungseigentümer haben das erste Halbjahr 2021 genutzt, um die Modernisierung ihrer alten und ineffizient arbeitenden Heizungen voranzutreiben. Das zeigen aktuelle Zahlen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG): Von Januar bis Juni 2021 wurden bereits mehr als 100.000 effiziente Wärmeerzeuger beantragt.

Dazu zählen zum Beispiel Flüssiggas-Brennwertheizungen, die auf die spätere Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind ("Renewable Ready") oder Flüssiggas-Hybrid-Heizungen, die mindestens 25 Prozent erneuerbare Energien einbinden. "Der Wechsel von einer alten Ölheizung hin zu neuen effizienten Wärmeerzeugern zahlt sich doppelt aus", sagt Markus Lau, Technikexperte beim Deutschen Verband Flüssiggas e.V. (DVFG). "Eine solche Zukunftsinvestition hilft, die eigenen Energiekosten deutlich zu senken und darüber hinaus das Klima zu schützen."

Sparsamer Energieverbrauch und Zukunftssicherheit zentrale Gründe

Welche Prioritäten setzen Haus- und Wohnungseigentümer bei der Heizungsmodernisierung? Mehr als drei Viertel (77 Prozent) ist der Aspekt "sparsamer Energieverbrauch" besonders wichtig. Das ergab eine forsa-Umfrage[1] im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Es folgen "Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit" (68 Prozent), "Klima- und Umweltfreundlichkeit" (64 Prozent) sowie "geringe Heizkosten" (63 Prozent).

Mit moderner Technik Energie sparen - und das Klima schützen

Dabei liegen die Vorteile einer neuen effizienten Heizungsanlage auf der Hand. Stichwort Energieverbrauch: So spart eine moderne Flüssiggas-Brennwertheizung gegenüber einem veralteten Modell rund 30 Prozent Energie. Hinzu kommt die im Vergleich zu Öl-Brennwertheizungen bessere ökologische Bilanz. Modelle auf Flüssiggas-Basis emittieren bis zu 15 Prozent weniger klimaschädliches CO2. Eine zusätzliche Effizienz-Option: Wird die Flüssiggas-Brennwertheizung mit einer Solarthermie-Anlage auf dem Dach kombiniert, übernimmt sie in der wärmeren Jahreszeit die Warmwasseraufbereitung - dank Sonnenenergie ganz ohne Zusatzkosten und klimaneutral. In einem Vier-Personen-Haushalt können so jährlich bis zu 60 Prozent des Energiebedarfs zur Erzeugung von Warmwasser natürlichen Ursprungs sein.

Jetzt bis zu 40 Prozent der Kosten durch Förderung sichern

Die Sommermonate sind der optimale Zeitpunkt für eine Heizungsmodernisierung. Wer jetzt aktiv wird, profitiert von attraktiven Förderungen: Zum 1. Juli 2021 ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bei der KfW gestartet (vorher BAFA). Damit fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unter anderem den Einbau energieeffizienter Heizungsanlagen in Wohngebäuden. Bei einem Wechsel zu einer emissionsarmen Flüssiggas-Heizung winken staatliche Fördermittel von bis zu 40 Prozent der Kosten.

[1] Repräsentative Online-Umfrage "Heizungsmodernisierung" des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag des Deutschen Verbandes Flüssiggas. Im April 2021 wurden 1.005 Haus- und Wohnungseigentümer befragt.

16.07.2021  ·  Förderungen
Förderung von Flächenheizungen und Flächenkühlungen ab 01.07.2021

Die Flächenheizung ist immer die Basis eines Niedrigtemperatur-Heizsystems. Wärmepumpe und Brennwertkessel erreichen nur in Kombination mit der Flächenheizung die niedrigsten Co2-Emissionen und niedrigsten Betriebskosten. Darüber hinaus bietet diese Kombination auch die größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Inneneinrichtung und die beste thermische Behaglichkeit.

Konsequenterweise werden daher Flächenheizungen und Flächenkühlungen im Rahmen der Förderprogramme stark berücksichtigt.

Es zeigt sich, dass die Systeme der Flächenheizung und Flächenkühlung in drei Förderprogrammen berücksichtigt werden: der zum 01.01.2021 neu aufgelegten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Einzelmaßnahmen bzw. Maßnahmenpakete für Neubau und Bestand sowie dem zum 01.01.2020 neu aufgelegten Steuerabzug bei energetischer Sanierung.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) Einzelmaßnahme Bestand: BAFA-Zuschuss

Zum 01.01.2021 ist das BAFA Investitionsprogramm im der Bundesförderung für effiziente Gebäude aufgegangen und bietet im Paket mit einem Kesselaustausch eine Förderung von 20-45% der Investitionssumme an, in diesem Rahmen wird auch die Flächenheizung gefördert. Im Programm Heizungsoptimierung bei Wohngebäudesanierung werden sämtliche Maßnahmen zur Optimierung des Heizungsverteilsystems in Bestandsgebäuden, mit denen die Energieeffizienz des Systems erhöht wird, wie beispielsweise der hydraulische Abgleich oder der Austausch der Heizungspumpe gefördert, also

  • der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve
  • der Einbau von Flächenheizungen ... und von Wärmespeichern im Gebäude oder gebäudenah (auf dem Gebäudegrundstück)
  • die Mess-, Steuer- und Regelungstechnik

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 300 Euro (Brutto). Der Fördersatz beträgt 20 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von Wohngebäuden sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit. Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude" geförderten individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Bestand: KfW Kredit oder Tilgungszuschuss

Seit dem 01.07.2021 kann eine Kreditförderung für die BEG Einzelmaßnahmen sowie eine Kredit- oder Zuschussförderung für Vollsanierungen und effiziente Neubauten von Wohn- und Nichtwohngebäuden (BEG WG und BEG NWG) bei der KfW beantragt werden (ggf. mittelbar über die Hausbank). Die Förderung für Baubegleitung kann direkt zusammen mit dem Kredit oder Zuschuss beantragt werden.

Wird ein Wohngebäude zum Effizienzhaus saniert oder ein frisch saniertes Effizienzhaus gekauft, besteht die Möglichkeit zu einer Förderung über einen Kredit mit Tilgungszuschuss oder einen direkt ausgezahlten Zuschuss.

Wird ein Wohngebäude mit einzelnen energetischen Maßnahmen saniert, fördert der KfW die Maßnahmen mit einem Kredit mit Tilgungszuschuss in Höhe von 20% im Rahmen der "Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)". Seit dem 01.07.2021 fördert die KfW die Optimierung der Heizungsanlage durch einen Kredit mit Tilgungszuschuss in Höhe von 20 %. Hier gilt:

  • Max. 60.000 Euro als Kredit je Wohneinheit
  • Der Bauantrag oder die Bauanzeige für das Wohngebäude liegt zum Zeitpunkt des Antrags mindestens 5 Jahre zurück.
  • Ist die Maßnahme Teil eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP), der innerhalb von 15 Jahren umgesetzt wird? Dann steigt der Tilgungszuschuss für diese Maßnahme um 5 %.
  • Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Förderung für die Fachplanung und Baubegleitung.
  • Grundsätzlich gilt: Erst nach Beantragung starten.
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Neubau: Heizen mit erneuerbaren Energien

Seit dem 01.07.2021 können die neuen Förderkredite und Zuschüsse der „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)" für einen Neubau beantragt werden. Die Förderung für Baubegleitung wird direkt zusammen mit dem Kredit oder Zuschuss beantragt.

Wird ein neues Effizienzhaus gebaut oder gekauft, wird dieses wahlweise mit einem Kredit mit Tilgungszuschuss oder einem direkt ausgezahlten Zuschuss gefördert. Grundsätzlich gilt: Erst nach Beantragung starten.

Die sich aus den Förderrichtlinien ergebenden Fördersätze und Konditionen hat das Ökozentrum NRW in dieser Grafik anschaulich zusammengefasst.

Steuerabzug bei energetischer Sanierung

Die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen bietet als "zweite Säule" der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung eine Alternative zu den bestehenden Kredit- und Zuschussprogrammen. Mit ihr ist es möglich Aufwendungen energetischer Sanierungen ab 2020 für einen befristeten Zeitraum von 10 Jahren durch einen prozentualen Abzug von 20% bis maximal 40.000 Euro pro Objekt von der Steuerschuld abzusetzen. Der Steuerabzug bei energetischer Sanierung, bspw. Optimierung bestehender Heizungsanlagen gilt, sofern diese älter als zwei Jahre sind. Förderfähig sind Einzelmaßnahmen, die auch von der KfW als förderfähig eingestuft sind, unter anderem die Flächenheizung und -kühlung. Die Maßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung gelten befristet für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2029. Die geplante Laufzeit von 10 Jahren schafft die Möglichkeit für die Branche der energetischen Gebäudesanierungen, sich auf die steigende Nachfrage nach energetischen Sanierungen einzustellen und entsprechende Kapazitäten aufbauen.

Fazit:

Bereits in 2020 waren die Bedingungen für den Einsatz von Flächenheizungen und Flächenkühlungen durch umfangreiche Fördermöglichkeiten gut. In der Zusammenführung der verschiedenen Programme in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in 2021 setzt sich dieser Weg fort. Ein Beweis dafür, dass die Systeme der Flächenheizung und Flächenkühlung als Niedrigtemperatursysteme ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sind.

12.07.2021  ·  Wasser
Upgrade für das Bad: ein Dusch-WC gehört dazu

Komfort, ansprechendes Design und altersgerechte Ausstattung: Diese Begriffe fallen häufig, wenn es um moderne Bäder geht. Ein Dusch-WC erfüllt diese Bedürfnisse sehr gut. Egal, ob ein Kunde sein Bad komplett renovieren, modernisieren oder mit einem AquaClean Modell nachrüsten möchte, die Montage gelingt mit den Systemlösungen von Geberit, die viel Raum für Gestaltungs- und Planungsfreiheit bieten.

In Kombination mit dem Sanitärmodul Monolith ist der Einbau in wenigen Stunden fertig. Es ersetzt den alten Aufputz- oder Unterputz-Spülkasten und liefert alle Anschlüsse für ein Dusch-WC. Wird ein bestehender Geberit Unterputz-Spülkasten weiter genutzt, können benötigte Strom- und Wasseranschlüsse mit der AquaClean Designplatte größtenteils verdeckt werden. Sie lässt sich schnell und ohne Eingriffe in die Vorwand installieren und ist mit nur wenig Aufwand rückstandslos rückbaubar. So stehen dem Installateur Systemlösungen aus einer Hand zur Verfügung, die er – je nach baulicher Situation – seinen Kunden für die Dusch-WC Montage empfehlen kann.

Über 40 Jahre Erfahrung im Bereich Dusch-WC bilden bei Geberit die Basis innovativer Technologie für mehr Komfort in allen Lebenslagen. Durch die große Sortimentsvielfalt an Dusch-WCs, bietet Geberit für jede Anforderung das passende Modell – für Mieter oder Eigentümer, als Aufsatz-Variante oder Komplettanlage, als wandhängende WC-Keramik oder Stand-WC. Lösungen für die Modernisierung, Renovierung oder für die Nachrüstung ermöglichen die Installation in fast allen Bausituationen.

Komfortfunktionen eines Dusch-WCs

Bei den Dusch-WC Modellen Geberit AquaClean Tuma, Sela und Mera sorgt die patentierte WhirlSpray-Duschtechnologie mit einem pulsierenden Duschstrahl, dem dynamisch Luft beigemischt wird, für eine sanfte und dennoch gründliche Intimreinigung mit Wasser. Die Steuerung der Funktionen per Fernbedienung oder direkt am WC können Kunden intuitiv und bis ins hohe Alter selbstständig nutzen und so ihr Wohlbefinden steigern.

Viele AquaClean Modelle von Geberit punkten darüber hinaus mit weiteren Zusatzfunktionen, die die WC-Benutzung noch komfortabler machen. Zum Beispiel sorgt eine integrierte Geruchsabsaugung für stets frische Luft im Bad, ein Föhn trocknet den Nutzer nach der Reinigung. Eine Ladydusche reinigt mit einem besonders sanften Wasserstrahl – die im Duscharm integrierte Düse bleibt bei Nichtgebrauch hygienisch geschützt. Für eine besonders gründliche und leise Ausspülung der spülrandlosen Keramik sorgen Modelle mit TurboFlush-Spültechnik. Auch ein sich automatisch öffnender und schließender WC-Deckel oder ein nächtliches Orientierungslicht erhöhen Komfort, Hygiene und Sicherheit am WC. Je nach Kundenwunsch kann der Badberater ein individuell passendes AquaClean Modell mit den entsprechenden Funktionen empfehlen.

Einfache Nachrüstlösung – der Dusch-WC-Aufsatz

Kunden, die sich ein Dusch-WC wünschen, jedoch ihre bestehende WC-Keramik und den Unterputz-Spülkasten weiterhin nutzen möchten, steht eine einfache Lösung zum Nachrüsten zur Verfügung: der Dusch-WC Aufsatz Geberit AquaClean Tuma oder Geberit AquaClean 4000. Ob ein solcher Aufsatz mit einer vorhandenen Keramik kombinierbar ist, verrät der Keramikrechner auf der Geberit Webseite: www.geberit-aquaclean.de/keramik-rechner. Bereits für ein geringes Budget erhält der Kunde damit alle Basisfunktionen eines Dusch-WCs und tauscht dabei lediglich den WC-Sitz aus.

Geberit AquaClean Designplatte für bestehende Geberit Unterputz-Spülkästen

Mit der AquaClean Designplatte können Installateure ihren Kunden eine Lösung anbieten, um den Wasseranschluss aus dem Unterputz-Spülkasten sowie den Stromanschluss für das Dusch-WC elegant zu verdecken beziehungsweise teilweise zu verdecken. Die Designplatte eignet sich zum Nachrüsten für alle Geberit Unterputz-Spülkästen mit 12 Zentimetern Tiefe ab Baujahr 1988 und ist besonders für Mieter eine ideale Lösung: Sie kann nicht nur ohne Anbohren der Fliesen vor der Wand montiert werden, sondern lässt sich anschließend auch einfach und rückstandslos wieder entfernen. So kann das komfortable Dusch-WC zusammen mit der Designplatte in eine neue Wohnung umziehen.

Für die Komplettanlagen der Dusch-WCs AquaClean Sela, Mera und Tuma ist sie als zweiteiliges Set erhältlich und verdeckt Wasser- und Stromanschluss ganz, für die Dusch-WC-Aufsätze Tuma und AquaClean 4000 steht ein einteiliges Set zur Verfügung und die Anschlüsse werden teilverdeckt. Wahlweise besteht die Designplatte aus wasserfestem weißem Hochdruck-Schichtstoff oder aus Sicherheitsglas in weiß oder schwarz.

Wechsel von Spülkasten und Keramik: Geberit Monolith

Installateure können Kunden, bei denen der Einbau eines Dusch-WCs auch mit einem Wechsel des Spülkastens verbunden werden soll, den Geberit Monolith empfehlen. Er ersetzt alte Aufputz- oder Unterputz-Spülkästen sowie Druckspüler und wird in wenigen Stunden ohne Schmutz und Lärm installiert. Ein alter Unterputz-Spülkasten muss dafür nicht einmal aus der Wand herausgestemmt werden, der Monolith wird einfach davor platziert und an die vorhandene Wasser- und Abwasserleitung angeschlossen. Das Sanitärmodul vereint durchdachte Spültechnik mit hohem Designanspruch. In Verbindung mit einem Geberit AquaClean Dusch-WC oder in der Ausführung Monolith Plus, mit weiteren Komfortfunktionen, benötigt der Kunde einen Stromanschluss am WC. Ist noch kein Stromanschluss vorhanden, kann der Strom über eine konventionelle Steckdose und per Kabelkanal überall im Bad verlegt werden.

Elegant setzt das schlanke Sanitärmodul mit einer Vielfalt an modernen Oberflächenmaterialien und -farben Akzente im Bad. Beispiele hierfür sind Modelle in Beton- oder Schieferoptik sowie mit Oberflächen aus Glas. Wer auf einen einzigartigen Look seines neuen Bades Wert legt, kann die Oberfläche nach eigenen Wünschen, zum Beispiel mit individuellen Fotos, gestalten lassen.

Monolith Plus – für noch mehr Komfort

Optional gibt es den Geberit Monolith als Monolith Plus auch mit Zusatz-Ausstattung: Mit Soft-Touch-Tasten lösen Benutzer die kleine und große Spülmenge aus, ein Orientierungslicht, das wahlweise in sieben unterschiedlichen Farben eingestellt werden kann, sorgt für die gewünschte Stimmung im Bad und eine integrierte Geruchsabsaugung mit Keramikwabenfilter reinigt die belastete Luft direkt aus der WC-Keramik.

So stehen dem Badberater unterschiedliche Möglichkeiten für Nachrüstung, Renovierung und Modernisierung zur Verfügung, um Kunden ohne großen Aufwand oder Schmutz und Staub die Installation eines Dusch-WCs zu ermöglichen.

 

04.07.2021  ·  Förderungen
Bundesförderung für effiziente Gebäude - das ist ab 1. Juli 2021 neu

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vereinigte zu Beginn des Jahres 2021 die Förderung für den Neubau und für die Sanierung von Gebäuden. Seitdem gibt es drei Förderschwerpunkte. Die KfW ist nur noch für Kredite und das BAFA nur noch für Zuschüsse zuständig. Zum 1. Juli 2021 traten einige Neuerungen in Kraft, insbesondere die Kreditfinanzierung für Komplettsanierungen, die auch den Erwerb der Gebäude einschließen.

Die BEG hat einen Nachfrageboom nach Heizsystemen mit erneuerbaren Energien ausgelöst. Für Holzpellets, Wärmepumpen und Fernwärme ist die Nachfrage nach der Förderung für eine Beratung im Vergleich zum Vorjahr um 80 bis 90 Prozent gestiegen. Das berichtet das Portal co2online. Bei Lüftungsanlagen, Solarthermie, Fenstertausch und Dämmung gab es Steigerungen um 35 bis 50 Prozent.

Eine Eintagsfliege bleibt das nicht. Die Förderung kann ab 1. Juli 2021 bis zu 55 Prozent statt bisher 45 Prozent betragen. Denn ab sofort gilt eine neue Förderstufe im BEG, und zwar im Förderbereich der KfW, die die Kredite verantwortet, während das BAFA sich um reine Zuschüsse kümmert. Die BEG ist ab diesem Zeitpunkt auch auf Gesamtsanierungen und nicht mehr nur auf Einzelmaßnahmen umgestellt. Damit können ab 1. Juli die entsprechenden Kredite bei der KfW inklusive der möglichen Tilgungszuschüsse beantragt werden.

Und das wird sich auch in Zukunft kaum einer entgehen lassen – schon gar nicht, wenn er sowieso die eigenen oder ihm gehörenden vier Wände energetisch fit machen muss.

Einzelmaßnahmen und Gesamtsanierungen

Die Programme betreffen Einzelmaßnahmen (BEG EM), wozu auch der Wechsel von Heizsystemen gehört, Neubauten und Komplettsanierungen bei Wohngebäuden (BEG WG) und das gleiche bei Nichtwohngebäuden (BEG NWG). Überflüssig wurden damit das Marktanreizprogramm (MAP) und das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE).

Folgendes ist nun neu:

  • Beim Neubau und Ersterwerb von Effizienzgebäuden als Nichtwohngebäude sind die gesamten gebäudebezogenen Investitionskosten förderfähig, also für Errichtung oder Erwerb sowie mitgeförderte Umfeldmaßnahmen.
  • Die Förderhöchstbeträge für Fachplanung, Baubegleitung und Nachhaltigkeitszertifizierung wurde präzisiert. Sie gelten pro Investitionsobjekt, unabhängig von der Anzahl der für dieses Objekt gestellten Anträge. Bei mehreren Investoren für ein Vorhaben, etwa bei Wohneigentümergemeinschaften (WEG), haben sich die Investoren vor Antragstellung über die Aufteilung der Förderhöchstbeträge zu verständigen.
  • Der Vorhabensbeginn für die BEG-Kreditvariante BEG EM startet nun.
  • In den Zuschussprodukten BEG WG und BEG NWG ist der Förderantrag bei der KfW vor Vorhabensbeginn zu stellen.
  • Die im Einzelnen förderfähigen Maßnahmen in der BEG WG, BEG NWG und BEG EM werden in einem Infoblatt zu den förderfähigen Maßnahmen und Leistungen konkretisiert.
  • Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude ist bei Effizienzhäusern und Effizienzgebäuden (EE-Klassen, entsprechen in etwa den bisherigen KfW-Effizienzhausstandards) als Fördervoraussetzung erforderlich für die Beantragung einer Nachhaltigkeits-Klasse (NH-Klassen). Mit ihr kann dieselbe Bonusförderung gewährt werden wie bei einer EE-Klasse, Allerdings befindet sich das aktuell noch in der Entwicklung.
  • Voraussetzung für die Förderung von Anlagen der "Innovativen Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien" ist die Aufnahme in eine Positivliste entsprechender Anlagen, die fortlaufend aktualisiert und auf den entsprechenden Produktseiten der BEG-Förderprogramme veröffentlicht wird. Aktuell sind allerdings noch keine Anlagen als förderfähig bestätigt.
  • Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer BEG-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder einer Bundesförderung für Wärmenetze ist nicht möglich. Gleiches gilt für beim BAFA als zweitem Durchführer beantrage Objekte oder einer Förderung aus den Vorgängerprogrammen CO2-Gebäudesanierungsprogramm, MAP oder APEE.
  • Ab 1. Juli 2021 können zudem Zinsreservierungen für Anträge in den BEG-Produkten 261 und 262 vorgenommen werden.
  • Ein Effizienzhaus 40 Plus muss auch die Anforderung der EE-Klasse erfüllen. Die Heizungsanlage muss Bestandteil des BEG-Antrags für das EH 40 Plus sein. Die Inanspruchnahme einer separaten Förderung für die Heizungsanlage (etwa im BEG EM) ist nicht möglich.
  • Die Fertigstellung eines Rohbaus kann gefördert werden, wenn für diese eine neue Baugenehmigung erstellt wird.
  • Gebäudevorhaben, die im Rahmen der BEG gefördert werden können, sind im Programm Erneuerbare Energien "Premium" nicht mehr förderfähig. Ab dem 1. Juli 2021 ist neben der Förderung von Nahwärmenetzen gleichfalls die Förderung von Kältenetzen, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden, möglich.

Dies ist nur eine Auswahl der Neuerungen. Weitere Informationen gibt es unter www.kfw.de

Auch wenn einiges kompliziert klingt: Gegenüber den alten Fördermechanismen in MAP und APEE stellt die neue BEG eine eindeutige Vereinfachung dar.

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Ein Beitrag der Redaktion vom HaustechnikDialog.

13.06.2021  ·  Wärme
Wärmepumpen im Neubau weiterhin beliebtester Wärmeerzeuger

Die Energiewende in Deutschland mit der Erreichung der Klimaziele kann nur gelingen, wenn die CO2-Emissionen auch im Gebäudebereich deutlich abgesenkt werden. Der Wärmesektor hat dabei einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Bereichen wie Industrie und Schwerlastverkehr: Technologien zur Dekarbonisierung sind in der Heizungstechnologie bereits vorhanden und etabliert. Mit der Wärmepumpe stellt die Heizungsindustrie ein System zur Verfügung, dass das Potenzial für ein enormes Marktwachstum bereits bewiesen hat.

Mit Wärmepumpen lassen sich alte wie neue Gebäude effizient und klimaschonend heizen und sogar kühlen. So sorgen diese umweltschonenden Heizungssysteme ganzjährig für angenehme Raumtemperaturen. Wärmepumpen können mit einem Anteil Strom drei bis sechs Anteile Wärme erzeugen. Werden Sie mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben, sind sie sogar CO2-neutral. Die Investition in eine solche Heizung macht unabhängig von fossilen Energieträgern und steigert den Wert der eigenen Immobilie.

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts[1] insgesamt 124.596 Wohngebäude für den Bau genehmigt worden. Davon sollen 55.544 mit Umweltwärme und 10.257 Gebäude mit Erdwärme beheizt werden - insgesamt sind das 52,8 Prozent der genehmigten Wohngebäude. Immer mehr Bauherren entscheiden sich also für klimaschonende Heizsysteme. Mit fossilem Erdgas betrieben wurden im Jahr 2020 noch 40.279 der neu genehmigten Wohngebäude, was einem Anteil von 32,3 Prozent entspricht.

Auch in Nichtwohngebäuden steigt der Wärmepumpenanteil von 11,7 Prozent auf 12,8 Prozent. Damit ist seit 2015 ein durchgehend steigender Anteil von Wärmepumpen auch bei Nichtwohngebäuden zu verzeichnen, während der Anteil von Gasheizungen kontinuierlich sinkt. Im vergangenen Jahr sind Wärmepumpen zum ersten Mal bei über der Hälfte aller Bauvorhaben (Wohn- und Nichtwohngebäude) eingeplant worden. Das ist eine gute Nachricht.

"Im Neubau ist die Wärmepumpe als System zum Heizen und Kühlen unschlagbar - dieser Trend zeichnet sich schon länger ab. Der Staat bietet attraktive Anreize, damit im Neubau mindestens das KFW Effizienzhausniveau 55 realisiert wird. Mit einem schlechteren Standard sollte man sich als Häuslebauer auch nicht zufriedengeben. Dieses Niveau ist mit einer Wärmepumpe als erneuerbare Heizungstechnik leicht zu erreichen.", sagt Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer Bundesverband Wärmepumpe e.V.

Die staatliche Förderung wird ab 1. Juli durch Einführung der EE-Klasse bei der KfW noch attraktiver. Nachdem die Wärmepumpen in Deutschland im vergangenen Jahr die Millionenmarke geknackt haben, muss jetzt allerdings auch im Bestand noch mehr Schwung in den Markt kommen, um die angepeilten Klimaziele im Gebäudesektor erreichen zu können. "Dafür brauchen wird endlich ein Level-Playing Field bei den Energiepreisen, insbesondere eine Entlastung des Strompreises von der EEG-Umlage.", bekräftigt Sabel.

21.05.2021  ·  Umwelt
Neue Energieausweise: Das gilt ab Mai 2021 für Bestandsgebäude

Das im November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt den Fokus auf eine umfangreiche Betrachtung in Gebäuden und im Bestand. In der Konsequenz gelten ab 1. Mai 2021 neue Anforderungen an Energieausweise. So sind künftig zum Beispiel bei allen Energieausweisen zusätzlich zu den End- und Primärenergieverbräuchen in kWh/(m2a) die Treibhausgas-Emissionen in kg CO2-Äquivalent/(m2a) aufzuführen. Neu ist auch die Pflicht zur Begehung durch den Aussteller und Modernisierungsempfehlung.

Die Angabe der Treibhausgas-Emissionen, also des CO2-Ausstoßes eines Wohngebäudes im neuen Energieausweis gibt Laien eine einschätzbare Größe für die Nachhaltigkeit beim Wohnen. Sie veranschaulicht die Umweltauswirkungen des Gebäudebetriebs, vor allem durch Beheizung, Kühlung und Warmwasser. Der Heiz- bzw. Kühlbedarf ist bei schlecht gedämmten Gebäuden besonders hoch, da hier unnötig viel Energie über das Dach oder die Außenwände entweicht. Die bestmögliche Energieeffizienz eines Hauses kann deshalb nur durch eine Kombination aus baulichen Maßnahmen an der Gebäudehülle (Dämmung, Fenster), effizienter Anlagentechnik (z.B. Heizung) sowie dem Einsatz erneuerbarer Energien (z.B. Solarwärme) erreicht werden.

„Ist die Gebäudehülle optimal gedämmt, ist der wichtigste Schritt für mehr Energieeffizienz bereits getan. Dadurch wird deutlich weniger Energie für Heizung und Kühlung benötigt“, sagt Dr. Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie e.V. (FMI). Der vielseitig in Gebäuden eingesetzte Dämmstoff Mineralwolle (Glaswolle und Steinwolle) überzeugt dabei gleich mehrfach: „Ein mit Mineralwolle gedämmtes Wohngebäude senkt dessen Energiebedarf und damit den CO2-Ausstoß erheblich. Das spart Jahr für Jahr hohe Energiekosten bei gleichzeitig mehr Wohnkomfort, Schallschutz und Brandschutz“, so Dr. Thomas Tenzler.

Welchen Ausweis brauchen Sie jetzt für bestehende Wohnhäuser?

Eigentümer von kleinen Wohnhäusern (bis zu vier Wohneinheiten), für die der Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt wurde und welche danach auch nicht mehr energetisch modernisiert wurden, sind verpflichtet, den energetischen Bedarf und damit auch die gesamte Gebäudequalität mit dem sogenannten Energiebedarfsausweis nachzuweisen. Für alle anderen Wohngebäude genügt ein sogenannter Energieverbrauchsnachweis. Dieser ließ sich bisher einfach und kostengünstig aus den Verbrauchszahlen der vergangenen drei Jahre ermitteln. Weil aber die so ermittelten Energiedaten stark vom Nutzerverhalten abhängen und wenig über die energetische Qualität des Gebäudes verraten, hat der Gesetzgeber nachjustiert:

Der Energieverbrauchsausweis muss ab dem 1. Mai 2021 die Energiebilanz des Gebäudes detaillierter benennen. Dafür muss ein Fachmann das Gebäude vor Ort begutachten, mit Fotos dokumentieren und Modernisierungsmaßnahmen empfehlen. So ergibt sich eine gute Übersicht über die Mängel und möglichen Energieeinsparpotenziale eines Bestandsgebäudes.

Langfristig CO2 senken und Geld sparen

Das neue GEG und die damit verbundenen neuen Energieausweise und Empfehlungen für Modernisierungen zeigen, dass viele Aspekte sinnvoll ineinandergreifen müssen, um einen langfristig nachhaltigen Einspareffekt von Energie und CO2 bei Gebäuden zu erzielen. Hauseigentümer, die ohnehin die Sanierung ihrer Wohnimmobilie beabsichtigen, profitieren jetzt doppelt, wenn sie ihren neuen Energieverbrauchsausweis gemeinsam mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellen lassen. Für die iSFP-Erstellung durch einen Energieberater übernimmt der Staat bis zu 80 der Kosten. Gleichzeitig erhalten Sie damit auch einen fundiert durchdachten, optionalen Handlungsplan für die wirtschaftliche energetische Sanierung Ihres Gebäudes.

03.05.2021  ·  Wasser
Neuer SafeTech+ gegen Leckage

Der neue SafeTech+ Connect bekommt mit dem DRUFI einen idealen Trinkwasserfilter als Gehilfe. Seit gut 22 Jahren setzt SYR im Bereich Leckageschutz neue Maßstäbe, die in Form der innovativen Produkte SafeTech+ und SafeFloor Connect in Gebäuden aller Art zum Einsatz kommen. Intelligente Armaturen, die dank SYR Connect auch untereinander kommunizieren und Arbeitsabläufe teilen. Aus einem unschlagbaren Duo werden jetzt ein perfektes Trio und eine Wunderwaffe gegen Wasserschäden im Gebäude.

Statistisch gesehen entsteht in Deutschland alle 30 Sekunden ein Leitungswasserschaden. Die Folgen sind meist kaum abzusehen und können ganz schnell zu einem großen Gebäudeschaden führen. Lochkorrosion und Undichtigkeiten an Armaturenanschlüssen sind eine der häufigsten Ursachen für diese gefährlichen Schäden. Häufig sind Haus oder Wohnung nach einem Wasserschaden lange unbewohnbar und Trocknungsgeräte laufen wochenlang, um Schimmel­bildung zu verhindern. Damit so etwas nicht eintritt, ist es ratsam, vorzubeugen, denn auch Sachgegenstände und persönliche Dinge sind oft nicht mehr zu ersetzen. Als Leckageschutzspezialist ist SYR seit 1998 ein Vorreiter auf diesem Gebiet und bestätigt seine Positionierung mit intelligenten Weiterentwicklungen immer wieder aufs Neue. So wurde jetzt die Leckageschutz-Serie um ein weiteres Gerät ergänzt. In Zukunft können Leckageschutz und Trinkwasserschutz effizient kombiniert werden.

SafeTech+ Connect

Der neue SafeTech+ Connect steht seinem Vorgänger, dem SafeTech Connect, in nichts nach. So misst auch die neue Armatur kontinuierlich Durchfluss und Druck, ermittelt die Wasserhärte und ist mit der intelligenten Selbstlernphase ausgestattet.

Durch den SYR Universalflansch kann ganz einfach der nächste Alleskönner aus der Korschenbroicher Ideenschmiede zusätzlich montiert werden. Denn der DRUFI ist hierbei die ideale Ergänzung. Der bewährte Trinkwasserfilter wird vorn auf den SafeTech+ geflanscht - fertig ist eine kompakte Leckageschutz-Filtereinheit. Der Pluspunkt: Durch diese Kombination wird eine Menge Platz am Hauseingang hinter dem Wasserzähler eingespart.

Als Leckageschutz-Armatur schließt auch der SafeTech+ Connect bei Überschreitung erlernter Parameter und ungewöhnlicher Verbräuche die Leitung selbständig ab. Zudem führt die Armatur in regel­mäßigen Abständen einen Mikroleckagentest durch und stellt somit auch kleinste undichte Stellen fest. Weiteres kluges Feature: Ist die Armatur mit dem Internet verbunden, informiert sie im Störungsfall via E-Mail den Hausbesitzer. Der SafeTech+ Connect Leckageschutz kann auch als ‚Schwarm' arbeiten. Eine Einheit fungiert dabei als Schaltzentrale, registriert die empfangenen Daten der angebundenen Geräte, wertet sie aus und wird entsprechend aktiv. So können unterschiedliche Bereiche eines Gebäudes, komplette Mehrfamilienhäuser und große Objekte abgesichert und kontrolliert werden.

SafeFloor Connect für besondere Situationen

Der SafeFloor Connect Funk-Bodensensor wird an kritischen oder besonders überwachungsintensiven Stellen eingesetzt. Registriert der smarte Sensor Wasser auf dem Boden eine zu niedrige Raumtemperatur oder zu hohe Luftfeuchte, warnt er mit blinkender LED und lautem Warnton. Bei einem Wasseraustritt meldet der SafeFloor Connect diesen an den SafeTech+ Connect, der die Leitung sofort absperrt. Zudem überwacht der SafeFloor Connect die Raumtempe­ratur. Erreicht diese kritische Werte, sodass vereiste Leitungen oder Rohrbrüche drohen, wird per App informiert. Auch zu hohe Luftfeuchtig­keit, die zu möglicher Schimmelbildung führen, oder zu trockene Luft, die eine Reizung der Atemwege verursachen kann, werden in kritischen Bereichen vom SafeFloor Connect erkannt und übermittelt.

Sicherheit von überall

Die SafeFloor Funk-Bodensensoren und der SafeTech+ Connect Leckageschutz ge­hören zum SYR Connect System und zeichnen sich durch zuverlässige Technik und innovative Kommunikation aus. Das SYR Connect System bringt smarte Intelligenz ins Haus. Mit der SYR App hat man jederzeit alles im Blick und das Wasser im Haus unter Kontrolle. Vor dem Urlaub das Hauswasser händisch und komplett absperren, war gestern: Heute wird die Wasser­menge online freigegeben, die die Nachbarin braucht, um die Blumen zu wässern. SYR Connect macht Sicherheit in der Hausinstallation ganz smart. In den Be­reichen Leckageschutz, Wasserbehandlung, Hygienekontrolle und Heizungsüber­wachung werden die intelligenten Armaturen mit der SYR App via Smartphone und Tablet oder am PC über den Browser gesteuert und kontrolliert. Dank Inter­netgestützter Schwarm-Intelligenz (ISI) können sie sogar vernetzt und zentral ge­steuert werden.

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