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30.08.2019  ·  Wasser
Smarte Sanitärlösungen für Komfort auf kleinstem Raum

Das Badezimmer von heute ist längst mehr als eine funktionale Nasszelle. Die Deutschen verbringen im Bad täglich durchschnittlich 33 Minuten. Auch die Ansprüche an diesen Raum haben sich mit der Zeit stark verändert. Doch in vielen Häusern und Wohnungen sind den Wünschen im wahrsten Sinne des Wortes Grenzen gesetzt.

Die durchschnittliche Badezimmergröße beträgt in Deutschland gerade einmal 7,8 Quadratmeter, wobei rund 31 Prozent der Bäder sogar kleiner als 6 Quadratmeter sind. Früher sollte das Badezimmer vor allem zweckmäßig sein. Viele Immobilien in Deutschland haben daher nach wie vor Badezimmer mit geringer Quadratmeterzahl, ungünstigen Grundrissen und einer veralteten Ausstattung. Inzwischen hat sich die Bedeutung des Badezimmers aber grundlegend geändert. Für viele Menschen ist das Bad zum Statusobjekt und zu einer individuellen Wohlfühlzone avanciert. Diese Entwicklung hat die deutsche Sanitärindustrie maßgeblich vorangetrieben. Doch ein vermeintliches Hindernis bleibt: die geringe Grundfläche. Darauf haben sich die Hersteller von Blue Responsibility eingestellt und bieten smarte Lösungen, die auch kleine Bäder zum Vorzeigeobjekt machen.

Platzsparende Lösungen für jedes Bad 

Dank zahlreicher Kombinationsmöglichkeiten und außergewöhnlichen Design-Elementen kann jedes Bad individuell, flexibel und intelligent gestaltet werden. Platzsparende Lösungen vereinen Komfort und Funktionalität auf kleinstem Raum. So spart beispielsweise ein WC mit integrierter Duschfunktion Platz, da kein separates Bidet benötigt wird. Spezielle Badewannen, wie zum Beispiel von Kaldewei, setzen anstelle von Länge auf Tiefe. „Ideal für kleine Bäder sind auch Sanitärobjekte mit verkürzten Ausladungen und innovativen Stauraumlösungen“, erklärt Volker Röttger von Geberit. Sinnvoll sind insbesondere spritzfreie Strahlregler an den Auslaufarmaturen von Badewannen und Waschtischen wie z. B. von Neoperl. So werden lästige Kalkflecken vermieden.

„Die Kunst des Bäderbaus ist die optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Raums“, betont auch Katja Zimmermann von Keuco. Durch frei kombinierbare Elemente, wie sie z. B. Geberit oder Burgbad anbieten, lassen sich sowohl Kleinst- als auch Familienbäder stimmig einrichten. „Der Vorteil hierbei ist, dass die einzelnen Möbelstücke auf vielfältige Weise zusammengefügt werden können. So kann der Raum in jedem Bad optimal genutzt werden“, erklärt Sabine Meissner von Burgbad. 

Spezielle Vorwandsysteme können ebenfalls für mehr Platz im Bad sorgen. Mit ihnen lassen sich z. B. Eck-Lösungen realisieren. „Wir bieten z. B. ein Spezialelement für Eck-WCs an. Mit diesen lässt sich nicht nur jeder Zentimeter im Bad nutzen, die diagonale Ausrichtung setzt auch aus gestalterischer Sicht Akzente“, erklärt Veit Szpak von Mepa. Zudem schaffen Vorwandinstallationen wertvolle Ablagefläche. „Kleine Bäder wirken schnell voll. Durch spezielle Vorwandelemente kann auch in engen Bädern eine Raumaufteilung mit decken- oder halbhohen Wänden realisiert werden“, ergänzt Volker Röttger von Geberit. Ein weiteres Plus: Hinter der Vorwand können Schränke und Spiegel verborgen werden. Das schafft optisch einen aufgeräumten und großzügigen Raum. 

Mit cleveren Tricks optische Raumvergrößerungen erzielen

Neben platzsparenden Systemen trägt auch die Material- und Farbwahl dazu bei, das Badezimmer optisch zu vergrößern. Durch Glas und Spiegel entsteht eine angenehme Weite. In Kombination mit großen Fliesen mit geringen Fugenanteilen und hellen Farben wirkt der Raum ruhiger und großzügiger. Darüber hinaus lassen bodenebene Duschen das Bad weitläufiger erscheinen. Verstärkt wird dieser Effekt durch Wandabläufe wie sie z. B. Geberit, Mepa und Kaldewei anbieten. Diese verlegen den Wasserabfluss komplett in die Wand, sodass die Duschfläche ohne Unterbrechung im Boden verlegt werden kann. Der fließende Übergang vom Badezimmerboden zur Duschfläche öffnet den Raum und ermöglicht auch bei engen Bädern ausreichend Bewegungsfreiheit. Bei der Gestaltung sollte außerdem auf ein harmonisches Gesamtbild geachtet werden. „Insbesondere kleine Bäder werden am besten in einem einheitlichen Stil ausgestattet und z.B. bei Dusche, Wanne und Waschtisch wird auf einen vielfältigen Materialmix verzichtet“, sagt Marcus Möllers von Kaldewei.

Großer Auftritt auf kleinem Raum

„Kleine Bäder bedeuten keinen Verlust der Lebensqualität in den eigenen vier Wänden“, betont Wolfgang Burchard, Sprecher von Blue Responsibility. Denn die deutsche Sanitärindustrie entwickelt kontinuierlich innovative Badkonzepte, die den unterschiedlichen Bedürfnissen und Einbausituationen optimal gerecht werden. Nachhaltige und gleichzeitig platzsparende Konzepte vereinen Funktionalität, Komfort und Individualität und tragen dazu bei, dass das eigene Badezimmer ein Leben lang gefällt. „Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Planer, Architekten und Vermieter dem Badezimmer einen höheren Stellenwert beimessen. Denn das Bad wird immer mehr zum persönlichen Rückzugs- und Erholungsort in den eigenen vier Wänden“, resümiert Burchard.

31.07.2019  ·  Wasser
Gericht entscheidet: Versicherung leistet bei Fliesenlösungen nicht

Das OLG München hat entschieden, dass Versicherungen bei Durchfeuchtungsschäden in gefliesten Duschbereichen mit Bodenablauf nicht leisten müssen. Daher gilt heute mehr denn je: Augen auf bei der Duschplatzgestaltung! Denn es gibt andere Badlösungen, wie zum Beispiel fugenlose, emaillierte Duschflächen, die dem Versicherten maximale Sicherheit bieten.

Bei einem Wasserschaden in einer gefliesten Dusche ohne Duschbecken, also nur mit Bodenablauf, entschied das OLG München 2017, dass kein Anspruch auf Leistung der Leitungswasser-Versicherung bestehe. Die Versicherung müsse nur leisten „beim Vorhandensein einer mit dem Rohrsystem fest verbundenen Einrichtung“, so das Münchner Oberlandesgericht. Versicherungsnehmer mit Fliesenlösungen müssen den Schaden so aus eigener Tasche zahlen. Das ist ärgerlich, kann aber zum Glück durch die richtige Auswahl von Badlösungen vermieden werden. 
 
Beim Einbau einer fugenlosen Dusche in edlem Stahl-Email – ganz gleich ob als bodengleiche oder bodennahe Duschfläche oder als klassische Duschwanne – handelt es sich um eine fest verbundene Einrichtung. Kommt es hier zu einem Schaden, leisten nach dem OLG-Beschluss von 2017 die Versicherungen. Mit emaillierten Duschflächen des Badherstellers Kaldewei sind Bauherren und Investoren auf der sicheren Seite, denn wo keine Fugen im Duschbereich sind, kann auch kein Durchfeuchtungsschaden auftreten.  
 
OLG München, Hinweisbeschluss vom 30.08.2017, Az.: 25 U 1728/17 

25.06.2019  ·  Wasser
Wasser ist ein Grundnahrungsmittel für den Menschen

Jeder Eigentümer ist verpflichtet, seinen Beitrag zur Sicherheit der Trinkwasser-Installationen im Haus zu leisten. Dies liegt in seinem eigenen Interesse. Wer will schon Schäden, Mietminderungen oder gar gesundheitliche Beeinträchtigungen riskieren. Am sichersten ist es, dieser Pflicht zusammen mit einem Fachhandwerker nachzukommen.

Dichte Leitungen
Leitungs-Lecks können unter anderem durch Korrosion älterer Trinkwasserleitungen aus Metallwerkstoffen, etwa verzinktem Stahl, entstehen. Verantwortungsbewusste Hausbesitzer achten auf feuchte Wände, nasse Decken oder Böden. Mittels Leckortungsgeräten finden wir die Ursache, so dass er den Schaden beheben kann. Entscheidend sind rechtzeitiges Eingreifen und regelmäßige Kontrolle – so lassen sich Rohrbrüche vermeiden.

„Bleifreie“ Leitungen
Bis 1973 wurden zum Teil noch Bleirohre installiert. Blei belastet das Trinkwasser und gefährdet die Gesundheit. Besitzer älterer Häuser können selbst feststellen, ob Bleileitungen installiert sind: Das silbergraue Material ist weich und lässt sich mit einem Messer leicht einritzen. Bleileitungen sollten schnellstmöglich gegen Installationen aus Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff ausgetauscht werden. Als Sofortmaßnahmen empfiehlt der ZVSHK, längere Stillstandszeiten des Wassers in den Leitungen zu vermeiden und die ersten Liter des Wassers nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken zu nutzen.

Legionellen-Belastung ausschließen
Zu warmes Kaltwasser über 25 Grad, zu kühles Warmwasser unter 50 Grad, zu lange Verweilzeiten des Wassers im Rohrsystem: Unter solchen Bedingungen können sich Krankheitserreger im Trinkwasser bilden. Die bekanntesten – aber nicht die einzigen – sind Legionellen. Die Infektion erfolgt über das Einatmen von Keimen beim Duschen. Laut ZVSHK kann jeder Nutzer die Einstellung der Speichertemperatur auf 60 Grad selbst überprüfen. Außerdem ist darauf zu achten, dass an allen Zapfstellen regelmäßig Wasser entnommen wird.

Beratung und Kontrolle
Dauerhafte Sicherheit und Hygiene im häuslichen Leitungsnetz gewährleistet der „Trinkwasser-Check“. Er wird von spezialisierten Innungsbetrieben des Sanitär- und Heizungshandwerks wie uns angeboten. Hausbesitzer erhalten Prüfprotokolle und Prüfsiegel und können das Lebensmittel Nummer Eins weiter in vollen Zügen genießen.

Wasser kommt, Wasser geht
Ob Zähne putzen, Hände waschen oder duschen – für fast alles, was wir im Badezimmer zu erledigen haben, brauchen wir Wasser. Und auch sonst ist der tägliche Trinkwasserverbrauch mit etwa 130 Litern pro Bundesbürger nicht ohne. Hier lohnt es sich oft, über alternative Konzepte nachzudenken, die den Verbrauch und damit die Kosten langfristig senken. Wer beispielsweise Regenwasser oder sogenanntes Grauwasser in die Wasserversorgung einbindet –  zum Beispiel für die Toilettenspülung oder die Gartenbewässerung – spart bares Geld. Denn für die Wassermenge, die zwei Mal genutzt wird, sind nur jeweils einmal die Trink- und Abwassergebühren fällig.

Apropos Abwasser: Eigenheimbesitzer sollten nicht nur überlegen, woher das Wasser kommt, sondern auch, wohin es abfließt. Denn Leckagen durch Risse oder einwachsendes Wurzelwerk sind gar nicht so selten. Ein regelmäßiger Abwasser-Check durch uns vor Ort schützt vor bösen Überraschungen und teuren Reparaturen, denn die Versicherung kommt meist nicht für den Schaden auf.

Wasser im Blick behalten
Die ohnehin gute Trinkwasserqualität in Deutschland wird dank der novellierten Trinkwasserverordnung (2. Änderungsverordnung von 12/2012) noch strenger überwacht. Ziel ist, die menschliche Gesundheit vor nachteiligen Einflüssen zu schützen, die sich aus einer Verunreinigung des Trinkwassers ergeben können. Grenz- und Richtwerte zur Reinheit des Wassers für den menschlichen Gebrauch wurden entsprechend verschärft. Da die Wasserqualität an den Entnahmestellen im Haus gemessen wird, haben nicht nur die Wasserwerke eine Verantwortung bei Lieferung des Wassers, sondern auch der Hausbesitzer, denn verunreinigte Leitungen und Wasserhähne können die Qualität des einwandfrei gelieferten Trinkwassers auf den letzten Metern noch dramatisch verschlechtern. Um den Forderungen des Gesetzgebers zu genügen und um die Gesundheit der Bewohner zu schützen, empfiehlt es sich, einen Trinkwasser-Check durch uns durchführen zu lassen. Wir ermitteln das individuelle Nutzerprofil, untersucht den Hausanschluss, die Armaturen und Rohrleitungen und entwickeln gemeinsam mit dem Hauseigentümer Lösungen, falls die Trinkwasseranlage gewartet oder saniert werden muss.

Vermieter in der Pflicht
Mieter müssen sich darauf verlassen können, dass das Trinkwasser auch in der hohen Qualität aus dem Hahn kommt, in der die Wasserversorger es bis zum Hausanschluss oder Übergabepunkt liefern.

Die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers in der Trinkwasserverordnung wurden verschärft um die Gesundheit des Verbrauchers vor nachteiligen Einflüssen zu schützen. Die Anforderungen an Grenz- und Richtwerte, sowie der neue technische Maßnahmenwert für Legionellen wurden so festgelegt, dass das Trinkwasser unter allen Bedingungen und von allen Personen – auch von Säuglingen und Kleinkindern – lebenslang getrunken werden kann, ohne dass eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu besorgen/erwarten ist.

Ziel ist es auszuschließen, dass sich aufgrund der eingesetzten Materialien, großen Stagnationszeiten und ungünstigen Temperaturverhältnissen eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität an der Entnahmestelle ergeben kann. Für viele Vermieter bedeutet dies, dass sie nach Festlegung und Einbau der entsprechenden Probenahmestellen jährlich einen akkreditierten Fachmann beauftragen müssen, der Wasserproben entnimmt und diese untersuchen lässt. Das zuständige Gesundheitsamt gibt hierzu Auskunft und nennt entsprechende Probenehmer. Bei Fragen zur Installation der vorgeschriebenen Entnahmestellen helfen wir weiter.

28.05.2019  ·  Umwelt
Erneuerbare Energien 2018 erstmals auf Platz 1 bei Beheizung neuer Wohngebäude

66,6 % der im Jahr 2018 neu errichteten Wohngebäude werden mit erneuerbaren Energien beheizt. In fast der Hälfte (47,2 %) der insgesamt 107 200 neuen Wohngebäude waren erneuerbare Energien die primäre, also die überwiegend eingesetzte Energiequelle.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, haben die erneuerbaren Energien damit erstmals Gas von Platz 1 bei den primären Energiequellen für das Heizen verdrängt.

Gas wurde 2018 nur noch in 43,0 % der Wohnungsneubauten als primäre Energiequelle eingesetzt. 2017 hatte der Anteil von Gas noch 47,4 % betragen, gefolgt von den erneuerbaren Energien mit 43,3 %. Die übrigen Energiequellen (unter anderem Fernwärme, Öl und Strom) erreichten 2018 zusammen 9,8 % (2017: 9,3 %).

Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies vor allem mit Umweltthermieanlagen (71,1 %), die Wärme aus der Luft oder dem Wasser entziehen, oder Geothermieanlagen (16,1 %), die Wärme im Erdinnern nutzen.

Wird in neuen Wohngebäuden eine sekundäre Energiequelle eingesetzt, werden bevorzugt die erneuerbaren Energieträger Solarthermie (15,1 %) und Holz (14,7 %) genutzt.

Zu den erneuerbaren Energien zählen Geothermie, Umweltthermie, Solarthermie, Holz, Biogas/Biomethan sowie sonstige Biomasse. Zu den konventionellen Energien zählen Öl, Gas und Strom. Fernwärme stellt eine weitere Energiequelle dar.

30.04.2019  ·  Wärme
Fünf gute Gründe für eine Heizungsmodernisierung

Naht der Sommer, ist das Thema Heizen schnell vergessen. Dabei ist jetzt der beste Zeitpunkt, um die Heizung fit zu machen: Die Maßnahmen können in Ruhe geplant werden und man muss nicht frieren, wenn die Anlage während der Bauarbeiten abgeschaltet wird. Was außerdem noch für eine Modernisierung spricht, zeigt das Online-Portal „Intelligent heizen“.
1. Geringerer Energieverbrauch

Eine Heizung, die bereits seit 15 oder mehr Jahren in Betrieb ist, verbraucht im Vergleich zu einem neuen Gerät unnötig viel Energie – selbst, wenn sie noch einigermaßen störfrei läuft. Wer etwa einen alten Gas- oder Öl-Heizkessel durch eine moderne Brennwertheizung ersetzt, kann den Energieverbrauch beim Heizen um bis zu 30 Prozent senken. Wichtig ist, dabei die gesamte Heizungsanlage zu optimieren, etwa durch einen hydraulischen Abgleich. Nur so wird das Einsparpotenzial der neuen Technik voll ausgeschöpft.

2. Sinkende Heizkosten

Der geringere Energieverbrauch nach einer Modernisierung lässt die Heizkosten sinken. Im Gegensatz zu einem alten Heizkessel erreicht ein moderner Brennwertkessel einen sehr hohen Wirkungsgrad: Er nutzt auch die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs, sodass keine Energie verloren geht. Für die gleiche Heizleistung wird also insgesamt weniger Brennstoff verbraucht.

3. Mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien

Im Zuge einer Heizungsmodernisierung können Hauseigentümer, die Wert auf eine klimaschonende Wärmeerzeugung legen, ganz oder teilweise auf erneuerbare Energien umsteigen. Wer zum Beispiel beim Einbau eines Öl- oder Gas-Brennwertkessels auch eine Solarthermieanlage installiert, spart beim Heizen und bei der Warmwasserbereitung CO2-Emissionen ein und macht sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Je nach Gebäude kann auch ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien, etwa auf eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe, infrage kommen.

4. Höherer Immobilienwert

Mit der Investition in eine effizientere Wärmeversorgung erhöhen Hauseigentümer auch die Attraktivität ihrer Immobilie. Durch den Einbau eines modernen Heizsystems und die Optimierung der gesamten Anlage verbessern sich die energetischen Kennwerte des Gebäudes. Das wird auch auf dem Energieausweis sichtbar, der bei Verkauf oder Vermietung einer Immobilie vorgelegt werden muss: Ist ein Haus in einem guten energetischen Zustand, liegen die Werte im grünen Bereich.

5. Unterstützung durch Fördergelder

Trotz des großen Sparpotenzials einer Heizungsmodernisierung scheuen viele Hausbesitzer die hohen Investitionskosten. Diese lassen sich jedoch mit Unterstützung durch Bund, Länder und Kommunen oftmals um mehrere tausend Euro reduzieren. Je nach Förderprogramm können Modernisierer Zuschüsse beantragen oder zinsgünstige Kredite aufnehmen. Die Fördermittelbank des Portals www.intelligent-heizen.info hilft bei der Suche nach geeigneten Programmen. 

31.03.2019  ·  Wärme
30 Jahre sind genug - Heizungs-Oldies müssen raus

Fossile Energieträger und veraltete Heizungsanlagen sind oft eine schlechte Kombination: Sie verursachen hohe Nebenkosten und belasten zudem die Umwelt. Laut Energie-Einsparverordnung (EnEV) müssen mehr als eine Million Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizungen austauschen.

Für Eigentümer nicht nur die Gelegenheit, ihre CO2-Bilanz zu verbessern: Dank Förderungen und niedrigerer Verbrauchskosten kann sich eine Heizungsmodernisierung auf längere Sicht auch finanziell bezahlt machen. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, was Eigentümer jetzt wissen müssen.

Wen betrifft die Austauschpflicht? 
Handeln müssen Eigentümer, die zum oder nach dem Stichtag 1. Februar 2002 ein Haus mit (inzwischen) veralteter Heiztechnik erworben haben – also Anlagen mit Baujahr 1989 oder älter. Das schreibt die EnEV vor. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel. Ist der Heizkessel älter als 30 Jahre, bleiben maximal zwei Jahre für die Modernisierung. „Das heißt: Wer heute ein Haus mit veralteter Technik kauft, muss diese innerhalb von zwei Jahren ersetzen“, so Schwäbisch Hall-Expertin Annkathrin Bernritter. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Programm Zukunft Altbau hat berechnet, dass mehr als eine Million Hausbesitzer dieses Jahr ihre alten Öl- oder Gasheizungen durch neue Anlagen ersetzen müssen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. 

Ob der eigene Oldie im Keller raus muss, können Eigentümer am Baujahr auf dem Typenschild des Kessels ablesen. Wer dieses nicht findet, sollte einen Blick in die Protokolle des Schornsteinfegers werfen oder diesen direkt fragen. Ob Besitzer ihrer Austauschpflicht nachkommen, prüft ebenfalls der Schornsteinfeger. 

Die schlanke Lösung

Ist der Kessel Baujahr 1989 oder älter, lautet die kostengünstige Lösung: Umstieg auf Brennwerttechnik. „Wer seinen alten mit Öl oder Gas betriebenen Konstanttemperatur-Kessel durch eine Brennwertheizung ersetzt, bekommt für 5.000 bis 9.000 Euro eine energieeffiziente Technik“, sagt die Expertin von Schwäbisch Hall. Noch effizienter ist die Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage. 

Die umweltfreundlichere Lösung
„Besser für das Klima und nachhaltiger ist, bei einer Heizungsmodernisierung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und umweltfreundliche Energien umzusteigen“, weiß Bernritter. „Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, über die Lebensdauer der Anlage sind die Gesamtkosten aber vergleichbar mit Öl- oder Gasheizungen.“ Denkbare Alternativen sind zum Beispiel der Einbau einer Wärmepumpe (8.000 bis 20.000 Euro), einer Brennstoffzellenheizung (bis zu 25.000 Euro), einer Pelletheizung (bis zu 20.000 Euro) oder eines Blockheizkraftwerks in größeren Gebäuden (ab 14.000 Euro). Im niedrigen fünfstelligen Bereich beginnen auch thermische Solaranlagen sowie Hybridheizungen, die Öl oder Flüssiggas mit erneuerbaren Energien kombinieren. 

Mit Energieberatung zur optimalen Lösung 
Welches Heizungssystem für Eigentümer und deren Haus geeignet ist, hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. „Die Entscheidung für eine Heizung sollte man nicht aus dem Bauch heraus treffen und nicht nur die reinen Anschaffungskosten als Kriterium heranziehen“, rät die Schwäbisch Hall-Expertin. „Ein professioneller Energieberater berücksichtigt alle Aspekte und empfiehlt dann das passende Heizsystem.“ Der Energieberater kann außerdem überschlagen, bis wann sich welche Investition amortisiert und weiß, welche Förderungen Besitzer in Anspruch nehmen können. Die KfW-Bank beispielsweise fördert die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 50.000 Euro. Professionelle Sachverständige finden Eigentümer unter energie-effizienz-experten.de. 

Tipp: Bei niedrigen Kreditbeträgen kommt auch die Finanzierung mithilfe eines Bausparvertrags in Frage, da der Kleinstdarlehenszuschlag für Kredite bis 50.000 Euro entfällt. Übrigens: Auch zur Energieberatung gibt es einen Kostenzuschuss von 60 Prozent (oder maximal 800 Euro). Den Antrag zur Förderung von Energieberatungen erhalten Interessierte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa.de).

27.02.2019  ·  Umwelt
Energiewende - 15 Millionen Heizungen in Deutschland sind klimaschädlich

Deutschland hat ein Heizungsproblem: Von den rund 21 Millionen bestehenden Heizanlagen arbeiten mehr als zwei Drittel mit veralteter Technik und sind klimaschädlich. Verbraucher machen die Politik für die schleppende Energiewende verantwortlich.

92 Prozent der Bundesbürger wollen den Hebel bei den Strompreisen ansetzen, damit umweltfreundliche Heiztechnik günstiger bertrieben werden kann. Aktuell arbeiten nur rund 6 Millionen Heizungen in Deutschland mit moderner Brennwerttechnik – und gerade einmal knapp 1 Million Wärmepumpen, die komplett ohne fossile Energien wie Erdöl oder Erdgas auskommen.

Mehrheit will private Energiewende

Die deutschen Verbraucher sind auf eine Energiewende im privaten Heizungskeller eingestellt: 86 Prozent wollen selber gerne auf klimafreundliche Heiztechnik umsteigen. Knapp 80 Prozent wünschen sich ein Ende fossiler Brennstoffen wie Erdöl und Erdgas.

Politik bremst Verbraucher aus

„Solange die Preise für herkömmliche Energieträger wie Öl und Gas niedrig sind, werden nur wenige Hausbesitzer animiert, in eine CO2-emissionsarme Anlage wie etwa eine Wärmepumpe zu investieren“, sagt Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron. „Daher sind steuerliche Anreize  geboten und die müssen schnell kommen. Denn eins ist klar: Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen will, müssen veraltete Heizungsanlagen gegen moderne, umweltfreundliche Systeme ausgetauscht werden.“

Vor diesem Hintergrund ist die Bilanz der Bundesregierung dürftig – immerhin wird mehr als 70 Prozent der Energie privater Haushalte für die Wärmeerzeugung verbraucht. 62 Prozent der Bundesbürger fehlt inzwischen das Verständis dafür, dass die Politik die selbstgesteckten Klimaziele verfehlt.

Über den Energie-Trendmonitor

Der Energie-Trendmonitor wird einmal im Jahr im Auftrag von Stiebel Eltron von einem Marktforschungsinstitut erhoben und ist 2019 in sechster Auflage erschienen. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ über „Die Energiewende und ihre Konsequenzen – was denken die Bundesbürger?“ befragt.

Quelle: Haustechnik Dialog

30.01.2019  ·  Wärme
Wohlfühlklima im Bad: Die passende Heizung finden

Eine kleine Wellness-Auszeit im Badezimmer tut in der kalten Jahreszeit besonders gut. Vor allem, wenn moderne Heiztechnik schnell und bequem für angenehme Wärme sorgt. Wohltemperierte Fliesen, vorgewärmte Badetücher, beheizte Spiegelflächen: Das moderne Bad dient nur der Körperpflege, sondern bietet Wellness in den eigenen vier Wänden.

Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Badheizung.Sie sollte mit möglichst wenig Energie für wohlige Wärme sorgen – und dabei im besten Fall auch gut aussehen. Eine weitere Herausforderung: Die Wohlfühltemperatur liegt im Badezimmer meist höher als in anderen Räumen. Zwar muss diese nicht den ganzen Tag gehalten, dafür aber morgens und abends möglichst schnell erreicht werden.

Badheizung – mit Warmwasser oder Strom

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Bad zu beheizen: mit Warmwasser oder mit Strom. Bei der klassischen Warmwasser-Variante wird ein Badheizkörper oder auch eine Fußbodenheizung an die Zentralheizung angeschlossen. Die Wärme des Heizkessels gelangt über Rohrleitungen ins Bad. Auf diese Weise lassen sich gerade große Bäder gut heizen. Allerdings wird die Zentralheizung außerhalb der Heizperiode oft abgestellt. Dadurch bleibt auch das Bad kalt. Außerdem benötigt eine Warmwasser-Fußbodenheizung relativ lang, um die gewünschte Temperatur im Raum zu erreichen. 

Eine alternative Lösung sind elektrisch betriebene Badheizungen. Sie funktionieren unabhängig von der Zentralheizung und sorgen schnell für Wärme. Elektroheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, ob als Handtuchheizkörper oder als Fußbodenheizung. Eine spezielle Variante sind Infrarotheizkörper. Die damit erzeugte Strahlungswärme wird als besonders behaglich empfunden. Wegen ihrer flachen Bauweise kommen sie auch als Gestaltungselement zum Einsatz. Zum Beispiel geben sie in Form eines großen Spiegels angenehme Wärme ab und verhindern gleichzeitig ein Beschlagen de Glasfläche. 

Mit dem Fachhandwerker die passende Lösung finden

Das Heizen mit Strom ist jedoch meist teurer als die Versorgung mit Wärme aus dem Heizkessel. Gerade bei größeren Räumen kann eine elektrische Badheizung allein hohe Kosten verursachen. Oftmals bietet sich daher eine Kombination aus Warmwasser- und Elektroheizung an. So lassen sich die jeweiligen Vor- und Nachteile ausgleichen. Auch gibt es heute zum Beispiel Handtuchheizkörper, die wahlweise mit Strom oder Warmwasser betrieben werden können. Damit wird das Bad auch bei abgestellter Zentralheizung schnell warm.

Welche Technik sich am besten eignet, hängt stark vom energetischen Zustand des Hauses und der Größe des Badezimmers ab. Bei einer geplanten Badsanierung sollte daher unbedingt der Fachhandwerker einbezogen werden.

23.12.2018  ·  Wärme
Pelletheizung im Vergleich zu anderen Systemen

Die Pelletheizung überzeugt durch zahlreiche Vorteile. Denn obwohl sie auf den ersten Blick teurer wirkt als herkömmliche Heizsysteme, verursacht sie mittelfristig betrachtet durch die günstigen und stabilen Pelletpreise niedrigere Kosten. Wer die optimale Kombination aus Kostensicherheit und Umweltverträglichkeit sucht, entscheidet sich für die Pelletheizung und somit ein ökologisch nachhaltiges Heizsystem.

Investitionskosten amortisieren sich nach 12 Jahren

Bei der Pelletheizung sind es vor allem die Investitionskosten für die Neuinstallation der Heizung. Dies liegt vor allem am höheren Preis für den Heizkessel, den Umbaukosten für den Lagerraum sowie das im Idealfall vollautomatische Beschickungssystem. Dabei ergeben sich für eine Pelletheizung durchschnittliche Investitionskosten, die über den Kosten für eine neue Gas- oder Ölheizung liegen.

Investitionsbeispiel einer Heizung mit 35.000 kWh pro Jahr

  • Gesamtkosten Sanierung Öl-Brennwertkessel inklusive Förderungen - 8.300 Euro
  • Gesamtkosten Umstellung auf Pelletheizung inklusive Förderungen - 14.300 Euro

Wie dieser Vergleich zeigt, ist eine Pelletheizung anfangs teurer als traditionelle Heizsysteme. Diese Kosten amortisieren sich jedoch innerhalb von 12 Jahren durch die jährliche Einsparung an Heizkosten. So heizen Sie mit der Pelletheizung nach der Amortisation im Vergleich zur Öl- und Gasheizung um mindestens 500 Euro günstiger pro Jahr. Dieser Betrag ergibt sich auf Basis der aktuellen Preisunterschiede zwischen Heizöl und Pellets und wird sich aller Voraussicht noch erhöhen.

Heizkosten von 35.000 kWh pro Jahr nach der Amortisation

  • Ölheizung inklusive Wartungskosten - 2.600 Euro / 6,99 Cent pro kWh
  • Pelletheizung inklusive Wartungskosten - 2.050 Euro / 5,14 Cent pro kWh

Aufgrund der Preisentwicklung der letzten Jahre ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Preisschere zwischen Heizöl und Pellets in Zukunft noch weiter zugunsten des nachwachsenden Brennstoffs öffnet. Denn während Pellets seit längerer Zeit sehr preisstabil angeboten werden, ist der Heizölpreis sehr großen Schwankungen unterworfen

Ähnlich wirkt sich der Investitions- und Heizkostenvergleich zwischen Pellet- und Gasheizung aus. Obwohl die Investition in einen Gasbrenner geringfügig unter jener für Ölheizungen liegt, ergeben sich auch hier, langfristig betrachtet, höhere Gesamt- und Heizkosten, da die Preise für fossile Energieträger kontinuierlich steigen.

Pelletheizung versus Stückholzheizung

Eine mögliche Alternative zur Pelletheizung ist die Stückholzheizung. Sowohl die Pellet- wie die Stückholzheizung erfordern eine höhere Investition bei der Anschaffung der Heizanlage. Allerdings liegen die jährlich anfallenden Heizkosten bei der Holzheizung (Pellets und Stückholz) deutlich unter den Kosten einer Gas- oder Ölheizung. Dabei halten sich die Kosten für Stückholz und Pellets die Waage und reduzieren sich häufig bei regionalem Bezug des Brennstoffs. Daher ist es vor allem in waldreichen Regionen eine Überlegung wert, in einen Kombiheizkessel zu investieren, den Sie sowohl mit Pellets wie mit Stückholz beschicken können.

Wie die Pelletheizung ist auch die Holzheizung laut den Vorgaben der BAFA förderungswürdig, da es sich beim Einbau dieses Heizungstyps um eine umweltschonende Maßnahme handelt.

Pelletheizung im Detail betrachtet

Für die Pelletheizung sprechen zahlreiche Vorteile. Dazu zählen vor allem ihre sehr gute Umweltbilanz und die geringen Betriebskosten aufgrund der günstigen und sehr stabilen Brennstoffpreise. Zusätzlich erhalten Sie mit der Pelletheizung die immer wichtiger werdende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Denn der nachwachsende Brennstoff Holz ist zuverlässig verfügbar und von Krisen kaum bedroht. Anders gestaltet sich die Situation bei Öl und Gas. Politische Einflüsse, Kriege in den Förderländern und andere Krisen wirken sich auf die Preisgestaltung und die sichere Versorgung von Erdgas und Erdöl aus. Zudem handelt es sich bei fossilen Rohstoffen um eine endliche Ressource.

Vorteile aus Kostensicht

  • Günstige Betriebspreise durch die wesentlich geringeren Brennstoffkosten.
  • Bei der Installation eines Kombinationsbrenners für Pellets und Stückholz können sich die Kosten zusätzlich reduzieren.
  • Langfristige Versorgungssicherheit durch nachwachsende Rohstoffe.
  • Gas- und Ölpreise erhöhen sich im Ernstfall so weit, dass ein normaler Heizungsbetrieb nicht mehr finanzierbar ist.
  • Keine Lieferengpässe aufgrund von Krisen und ein damit verbundener Brennstoffmangel bei Pellets und Holz.
  • Unabhängigkeit von ausländischen Lieferanten. Diese ist bei Erdgas und Heizöl nicht gegeben.
  • Holz- und Pelletpreise sind seit Jahren stabil.
  • Heimische Versorgungssicherheit und kurze Transportwege.

Vorteile aus Umweltsicht

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und besitzt dadurch eine höhere Verfügbarkeit.
  • Holzbewirtschaftung kann sich an den Bedarf anpassen.
  • Gewinnung von Holz ist umweltfreundlicher als die Erdölgewinnung.
  • Pelletproduktion erfordert einen wesentlich geringeren Energieaufwand als die Produktion von Heizöl.
  • Verbrennung von Holz erfolgt CO2-neutral.
  • Kombinieren Sie die Pelletheizung mit einer Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder einer heizungsunterstützenden Solaranlage, erhöhen Sie die Umweltfreundlichkeit durch den Einsatz weiterer regenerativer Energien. 

Nachteile, die keine echten Nachteile sind

Im Prinzip gibt es nur zwei Punkte, die bei der Pelletheizung als Nachteil beschrieben werden. Bei genauer Betrachtung präsentieren sich diese beiden Themen jedoch als vorwiegend neutral.

  • Ascheaustrag aus der Pelletheizung
    Immer wieder wird der Ascheaustrag als Nachteil angeführt. Dem ist jedoch nicht so. Immerhin weisen Holzpellets einen sehr geringen Aschegehalt auf. Dieser liegt bei durchschnittlich 0,5 Prozent. Daraus ergeben sich pro Tonne verheizter Pellets ungefähr fünf Kilogramm Asche. Aufgrund dieser geringen Aschemenge ist dies definitiv nicht als Nachteil einzuordnen. Trotz der geringen Aschemenge sollten Sie jedoch bei der Entsorgung Rücksicht auf die Natur nehmen. Denn Asche enthält verschiedenste Schwermetalle, die der ehemalige Baum aufgenommen hat. Da diese nicht verbrennen, reichern sie sich in der Asche konzentriert an. Daher entsorgen Sie die Asche unbedingt über den Restmüll. Da die jährlich anfallende Menge sehr gering ist, wirkt sich die korrekte Entsorgung der Asche kaum auf die Restmüllkosten aus.
  • Hoher Platzbedarf für Brennstoffe
    Ein unter Umständen realistischer Nachteil von Pelletheizungen ist der Raumbedarf für das Brennmaterial. Dieses Problem tritt jedoch sehr selten auf. Denn häufig ersetzt die Pelletheizung eine alte Ölheizung. In diesem Fall wird der Öltank entfernt und an seiner Stelle das Pellet Lager installiert.

Ist keine Lagermöglichkeit in unmittelbarer Nähe vorhanden, ist dies ebenfalls unproblematisch. Denn die Lagerung der Pellets ist nicht zwingend in unmittelbarer Nähe zur Heizung erforderlich. Pellets werden dort gelagert, wo sich der kostengünstigste Lagerraum befindet. Dies kann problemlos auch ein Außensilo sein oder ein weiter entfernter Raum.

29.11.2018  ·  Förderungen
Neue Förderprogramme für Kölner Privathaushalte

Eine gute Neuigkeit für Kölner Privathaushalte: Die Stadt Köln hat ihre Förderbereiche aktualisiert. Das bedeutet, dass sich private Haushalte in bestimmten Bereichen eine finanzielle Unterstützung von der Stadt zusichern können – beispielsweise im Bereich Sanitär und Heizung.

Für unsere Privatkunden sind folgende Förderbereiche interessant: Die Optimierung von Heizungsanlagen, wie der Austausch von Thermostatventilen inklusive dem hydraulischen Ausgleich sowie der Austausch von Heizungspumpen. Ebenfalls gefördert wird der Austausch von hydraulischen Durchlauferhitzern gegen elektronische und der Neuanschluss an die Fernwärme.

Auch technische Anlagen zur Nutzung der Solarenergie, wie thermische Solaranlagen und Photovoltaik-Anlagen unterstützt die Stadt Köln – ebenso wie Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und Maßnahmen zur rationellen Wärmeerzeugung. Zu letzterem gehören Blockheizkraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplungen, die Holzpellet-Feuerung und Erdwärmepumpen.

Das gesamte Förderprogramm finden Sie auf der Website der Stadt Köln unter https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/umwelt-tiere/klima/altbausanierung-energieeffizienz. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten Sie ebenfalls gerne.

11.10.2018  ·  Hinz intern
Finalist beim „Großen Preis des deutschen Mittelstandes“: Helmut Hinz GmbH & Co. unter den Top 10 Unternehmen in NRW

Das Kölner Familienunternehmen Helmut Hinz GmbH & Co. wurde als Finalist beim großen Preis des Mittelstandes 2018 ausgezeichnet. Das Bild zeigt den Geschäftsführer Günter Hinz (2. vl) mit seiner Frau Anne Hinz (l) und Tochter Katharina Hinz sowie dem Unternehmensberater Jochen Richter bei der Preisverleihung.

Köln – Im feierlichen Rahmen wurde das Sanitär- und Heizungsunternehmen Helmut Hinz GmbH & Co. aus Köln als Finalist des „Großen Preises des deutschen Mittelstandes“ ausgezeichnet. Damit gehört es zu den zehn am besten bewerteten Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und deutschlandweit zu den besten zwei Prozent aller circa 5.000 bundesweit nominierten Wettbewerbsteilnehmern.

„Wir sehen diesen Preis nicht nur als Auszeichnung für unser Unternehmen, sondern auch für das Handwerk generell und den Standort Köln“, so Günter Hinz, Geschäftsführer des Familienbetriebs. Nominiert wurde die Firma Hinz unter anderem von der Handwerkskammer zu Köln, der Kreishandwerkerschaft, der Innung SHK sowie der Stadt Köln.

Der „Große Preis des deutschen Mittelstandes“ bewertet als wichtigster unabhängiger bundesweiter Firmen-Wettbewerb seit über 20 Jahren Erfolgs-Zahlen, Innovationen sowie die Qualität der Arbeits- und Ausbildungsplätze. Auch das Unternehmen als Ganzes und seine Rolle in der Gesellschaft werden überprüft. „Die Teilnehmer des Wettbewerbs verkörpern die besten Teile dessen, was soziale Marktwirtschaft ausmacht. Sie repräsentieren den dynamischen, produktiven und unverzichtbaren Kern der deutschen Wirtschaft“, so die Organisatoren des Preises.

Für das Kölner Unternehmen ist es nicht die erste Auszeichnung. Es erhielt bereits die regionalen Ehrungen zum „TOP-Ausbildungsbetrieb“ und zum „Handwerker des Jahres“.

13.09.2018  ·  Wärme
Ein neuer Heizkessel hält die Betriebskosten in Schach

Die Preisspirale für Brennstoffe wie Öl oder Gas dreht sich unaufhörlich weiter. Umgerechnet auf den Lebenszyklus eines Hauses, übersteigen die Betriebskosten in vielen Fällen längst die Kosten für Neubau, Umbau und Instandhaltung.

Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie sind jedoch im Vorteil: Investieren sie in eine effiziente Heizanlage, kann damit ein Großteil der Preissteigerungen wieder aufgefangen und der Energieverbrauch gesenkt werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Heizkessel.

Alte Kessel verschwenden viel Energie

Er ist das Herz jeder Heizanlage – der Heizkessel. Wie beim Herz des Menschen besteht seine Aufgabe darin, den benötigten „Brennstoff“ optimal zu verarbeiten und die erzeugte Energie an den gesamten „Kreislauf“ abzugeben. Alte Heizkessel tun sich dabei schwer. Das liegt vor allem daran, dass der Energiegehalt des Brennstoffs nicht vollständig genutzt werden kann. Es kommt also nicht allein auf die verarbeitete Menge von Öl oder Gas an, sondern auf den tatsächlich genutzten Brennwert des Kesselinhalts.

30 Prozent Einsparpotenzial

Anders bei einem neuen Heizkessel mit Brennwerttechnik. Nicht nur das Öl oder Gas selbst kann für die Wärmeerzeugung genutzt werden. Auch der beim Verbrennungsprozess entstehende Wasserdampf – die sogenannte Kondensationswärme – lässt sich in einer solch hocheffizienten Heizanlage nutzen. Ältere Heizkessel eignen sich leider nicht für diese Technik, da deren Wände und Rohre nicht korrosionsfest genug wären. Das „saure“ Kondensat würde das Material auf Dauer zerstören. In der Vergangenheit wurde deshalb die heute so nützliche Kondensation durch hohe Betriebstemperaturen verhindert. Die Folge: doppelte Energieverschwendung. Ein neuer Brennwertkessel für die Befeuerung mit Öl oder Gas erzeugt bei gleicher Brennstoffmenge bis zu 30 Prozent mehr Energie. Eine solche Investition in eine moderne Heizanlage amortisiert sich bereits in wenigen Jahren. Die KfW Förderbank unterstützt den Kesselaustausch mit zinsgünstigen Darlehen.

Weitere Informationen und eine kompetente Beratung rund um moderne Heizungstechnik erhalten Sie gerne durch uns. Unser Handwerksmeister und Projektleiter Heizung, Herr Kai Forg, steht Ihnen dazu gerne unter Telefon (0221) 944042-20 gerne zur Verfügung.

16.08.2018  ·  Förderungen
Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss bei Barrierereduzierung

Ab sofort können wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Barrierereduzierung (455 B) bei der KfW beantragt werden. Im Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen" stellt das Bundesministerium für 2018 Fördermittel in Höhe von 75 Millionen Euro zur Verfügung. Es ist davon auszugehen, dass die Mittel auch in 2018 frühzeitig wieder aufgebraucht sind.
Die KfW und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit fördern mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Davon profitieren alle Altersgruppen: Es ermöglicht älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung, kommt behinderten oder in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute.

Anträge stellen können natürliche Personen als Eigentümer oder Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohungen in Wohneigentümergemeinschaften ebenso wie Mieter von Wohungen und Einfamilienhäusern.

Gefördert werden u. a. Einzel- oder kombinierte Maßnahmen in bestehenden Wohngebäuden in Deutschland im Bereich Barriereschutz. Also auch Maßnahmen für ein barrierefreies Bad. Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss, der nach Abschluss Ihres Vorhabens auf Ihr Konto überwiesen wird.

Bei Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung beträgt der Zuschusssatz bis zu 10 % der förderfähigen Investitionskosten pro Antrag und für den Standard Altersgerechtes Haus bis zu 12,5 % pro Antrag. Für Maßnahmen zur Barrierereduzierung (Einzelmaßnahmen oder Standard Altersgerechtes Haus) werden förderfähige Investitionskosten bis maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit bezuschusst.
 
Einen Antrag können Sie stellen, wenn Sie mindestens 2.000 Euro investieren. Maßnahmen zur Barrierereduzierung können alternativ auch mit einem Kredit aus „Altersgerecht Umbauen" (Produktnummer 159) gefördert werden. 
 
Weitere Informationen finden Sie auf der entsprechenden Seite der KfW oder wenden Sie sich an unseren Projektleiter Sanitär, Herrn Thomas Hermann, unter Telefon (0221) 94 40 42-20.

 

13.08.2018  ·  Wärme
Geradlinige Formen zum Wohlfühlen: Designheizkörper Juke von HSK

Befanden sich Heizkörper früher oft an Stellen in Wohnung oder Haus, an denen sie nur wenig auffielen, sind moderne Radiatoren heute oft selbst Highlights, die neben optimaler Wärmeleistung auch attraktives Design in den Raum bringen. Der Designheizkörper Juke von HSK überzeugt ganz diesem Trend entsprechend nicht nur durch seine moderne Technik, sondern auch mit seiner ansprechenden Formgebung. Fachhandwerker können ihren Kunden so ein markantes sowie funktionales Stilelement für jede Raumgestaltung bieten. Besonders praktisch: Juke als Blickfang und Handtuchhalter im Bad.

Markante Linien

Optisch zeigt sich der Designheizkörper Juke von HSK in einem hochmodernen Gewand: Superflach und gleichzeitig markant geformt, muss sich der Planheizkörper in keinem Raum verstecken. Besonders praktisch: Seitliche Aussparungen im Heizkörper bieten Platz zum Überhängen, Wärmen und Trocknen von Handtüchern – ideal für Badezimmer und Küche. Ebenso punkten kann die Farbpalette des Juke, denn HSK bietet hier neben den Standardfarben weiß und graphit-schwarz auch attraktive Sonderfarben. Besonderes Highlight der Farbpalette: sandstein, graphit-schwarz und perlgrau. Mit ihrer feinstrukturierten, edlen Oberfläche betonen sie die klare Optik des Jukes und machen ihn zum Hingucker in Bad und Wohnraum.

Hochwertige Technik

Juke – modern und flexibel zugleich. Sowohl im Standardbetrieb über den serienmäßig seitlich versetzten Mittelanschluss als auch über einen optionalen Elektrobetrieb erreicht er eine überzeugende Wärmeleistung. Dank seiner cleveren Bauweise kann der Juke über Kopf gedreht als linke und rechte Version eingesetzt werden, ganz nach den räumlichen Gegebenheiten. Auch in der Größe passt sich der neue Heizkörper optimal an: Bei einer Breite von 606 mm stehen SHK-Profis hier zwei Höhen (1.226 und 1.746 mm) zur Wahl. Der Juke kann ideal mit einem der HSK-Anschluss-Sets, bestehend aus Anschlussarmatur und Thermostatregler, ausgestattet werden.

23.07.2018  ·  Hinz intern
Feierliche Lossprechung der ehemaligen Auszubildenden in der Innung SHK in Köln

Anfang Juli hat in der Innung SHK Köln der offizielle Abschluss der Ausbildungszeit unseres Handwerks mit der feierlichen Übergabe der Gesellenzeugnisse stattgefunden, dabei wurde unser Auszubildender Leo Meurer als Jahrgangsbester geehrt. Das Bild zeigt ihn neben Anne Hinz, Prokuristin, die an der Lossprechung teilnahm.

Der Beruf Anlagenmechaniker/in Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik hat 2003 die bisherigen Berufe Gas- und Wasserinstallateur sowie Zentralheizungs- und Lüftungsbauer abgelöst. 

Mit einem guten Abschluss in diesem Ausbildungsberuf hat man sehr gute Zukunftsperspektiven, da eine hohe Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich besteht. Die Lehrzeit dauert in der Regel 3,5 Jahre, kann aber bei besonderer Leistung auch verkürzt werden. Die Ausbildung findet im Betrieb, in der Berufsschule sowie in der Innung statt und endet mit der Gesellenprüfung mit einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Die Zeugnisübergabe findet bei der so genannten "Lossprechung" jeweils im Sommer statt.

Die Ausbildung von jungen Menschen liegt unserem Unternehmen ganz besonders am Herzen. Auch in diesem Jahr stellen wir wieder vier Ausbildungsplätze zur Verfügung. Somit werden im Sommer insgesamt 10 Auszubildende bei Hinz qualifiziert: neun junge Männer und Frauen als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-,  Heizungs- und Klimatechnik und eine junge Frau zur Kauffrau für Büromanagement. Bereits heute steht fest, dass auch für das nächste Jahr  wieder Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden. (Weitere Informationen zu unseren Ausbildungsplätzen unter www.hinz-koeln.de/jobangebote).

Bei der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe des letzten Ausbildungsjahrgangs im Juli hat uns ganz besonders gefreut, dass unser Auszubildender Leo Meurer als Jahrgangsbester ausgezeichnet hat. Darauf sind wir sehr stolz und wünschen Leo für seinen weiteren Weg viel Erfolg und alles Gute.

13.07.2018  ·  Hinz intern
Sommer, Sonne, Sonnenschein – das Hinz-Sommerfest 2018

Bei bestem Wetter haben wir am letzten Wochenende mit Mitarbeitern, Familien und Geschäftsleitung fröhlich unser Sommerfest gefeiert und auch wieder eine Spende für den guten Zweck gesammelt.

Köln – Bei strahlendem Sonnenschein fand letzte Woche das traditionelle Hinz-Sommerfest statt. Neben allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren auch deren Familien und Partner eingeladen. In diesem Jahr wurden dabei gleich zwei Dienstjubiläen geehrt: Unser Kundendienst-Techniker Markus Schmitz ist seit 25 Jahren bei uns tätig. Sein jüngerer Bruder Tim Schmitz, Projekt-Techniker im Bereich Heizung, arbeitet in diesem Jahr schon seit 10 Jahren in unserem Team. 

Nach einem leckeren Grillbuffet wurde fröhlich gefeiert. Und nebenbei noch für den guten Zweck gespendet. Wir freuen uns, mit unserer „Sommerfest"-Spende in diesem Jahr den Verein Kölner-Klinikclowns mit einer kölschen Summe von 1.111,– Euro unterstützen zu können.

22.06.2018  ·  Hinz intern
Ehrung zur Erreichung der „Jurystufe" beim Großen Preis des Mittelstandes 2018

Als einziger Wirtschaftspreis Deutschlands betrachtet der „Große Preis des Mittelstandes" seit 24 Jahren nicht nur Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze, sondern das Unternehmen als Ganzes, in seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft. Gestern wurde uns die offizielle Urkunde zum Erreichen der 2. Wettbewerbsstufe übergeben.

Jährlich im November erfolgt eine Ausschreibung der Oskar-Patzelt-Stiftung, in der Kommunen und Verbände, Institutionen und Firmen aufgefordert werden, hervorragende mittelständische Unternehmen zum Wettbewerb zu nominieren. Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Handel, Handwerk und Gewerbe können nominiert werden. 

Wir haben in diesem Jahr 9 Nominierungen für den Großen Preis des Mittelstandes erhalten, unter anderem von der Handwerkskammer, der Kreishandwerkerschaft , der Innung SHK sowie von der Stadt Köln und waren überwältigt von soviel Zuspruch. Viel Zeit zur Freude blieb uns jedoch nicht, denn nach der Nominierung mussten die umfangreichen Bewerbungsunterlagen fristgerecht erstellt und in Leipzig eingereicht werden.

Die Bewerbung wird nach fünf Wettbewerbskriterien gesichet und bewertet: 

  1. Gesamtentwicklung des Unternehmens
  2. Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
  3. Modernisierung und Innovation
  4. Engagement in der Region
  5. Service und Kundennähe, Marketing.

Gefordert sind hervorragende Leistungen in allen fünf Kriterien. Die Nichterfüllung nur eines Kriteriums kann zum Ausschluss aus weiteren Stufen des Wettbewerbs führen.

Die Auswahl der Preisträger und Finalisten treffen zwölf Regionaljurys und eine Abschlussjury. Pro Wettbewerbsregion können jeweils drei Unternehmen als Preisträger und fünf weitere als Finalist ausgezeichnet werden.

Drei Stufen des Wettbewerbs können erreicht werden:

  • Nominierungsliste (1. Stufe): enthält alle Firmen, die von Dritten entsprechend der Ausschreibung nach den Wettbewerbskriterien zum Wettbewerb im aktuellen Wettbewerbsjahr nominiert wurden.
  • Juryliste (2. Stufe): enthält all diejenigen Firmen der Nominierungsliste, die den Juroren Daten in der Online-Datenbank zur Verfügung gestellt haben, die fünf Kriterien weitgehend erfüllen und den Juroren zur Entscheidung vorgelegt werden. Das Erreichen der Jurystufe wird durch eine Urkunde dokumentiert. Alle Unternehmen, die die Juryliste erreicht haben, erhalten nach Abschluss des Wettbewerbsjahres die Bewertung der Juroren als OPS-Rating rückgemeldet und können diese u. a. im Firmenprofil auf www.kompetenznetz-mittelstand.de präsentieren.
  • Auszeichnungsliste (3. Stufe): enthält alle Firmen, die als Preisträger oder Finalisten ausgezeichnet wurden.

Wir haben nun schon die 2. Stufe beim „Großen Preis des Mittelstandes" erreicht. Gestern Abend wurde uns im Kloster Langwaden in Grevenbroich dazu die Urkunde überreicht. Von bundesweit knapp 5.000 nominierten Unternehmen gehören wir nun zu den letzten 742 Firmen in ganz Deutschland, die noch im Wettbewerb sind. Die Bekanntgabe der Preisträger aus der Region NRW erfolgt Ende September in Düsseldorf.

28.05.2018  ·  Wasser
PowderRain - entspannend sanftes Duschvergnügen dank mikrofeiner Tropfen

Bei den Frühjahrsmessen in Essen und Nürnberg konnten sich die Besucher vom neuen, einzigartigen Duschgefühl mit PowderRain überzeugen. Dank Mikrotropfentechnologie hüllt diese Strahl-Innovation den Körper in einen entspannend sanften Wasser-Kokon. Nachdem PowderRain seit der ISH 2017 bereits in AXOR Showers Kopfbrausen erhältlich ist, erobert das einzigartige Duschvergnügen jetzt das hansgrohe-Brausensortiment.

„Beim Duschen gehört das Wasser auf den Körper – und nur dorthin“, erklärt Jan Heisterhagen, Vice President Produktmanagement der Hansgrohe SE. „Den Effekt, den Körper mit einem warmen, schützenden Mantel zu umhüllen, erzielen wir bei PowderRain mit vielen kleinen Wasserperlen. Die Innovation steckt dabei in jeder einzelnen Düse, die präzise auf die Strahlscheibe verteilt werden muss.“

Mini-Tropfen für maximalen Effekt
Die Natur macht es uns vor: Inspiriert wurden die Tüftler des hauseigenen Hansgrohe Strahllabors durch die warmen, hauchzarten Tropfen eines sanften Sommerregens. So ist die neu entwickelte Mikrotropfentechnologie viel feiner als herkömmliche Duschstrahlen. Statt nur einer Strahlöffnung pro Düse hat PowderRain gleich sechs feinste Öffnungen, die das Wasser durch eine ausgeklügelte Technologie in tausende Mikrotropfen verwandelt. Durch ihr geringeres Gewicht landen die Mikrotropfen samtweich auf der Haut. Dadurch reduziert sich automatisch auch der Spritzeffekt: ein großer Vorteil bei offenen Duschen und generell viel weniger Aufwand bei der Reinigung des Duschbereichs. „Und die Strahlen stehen auch dichter zusammen, was die Benetzung der Haut noch einmal intensiviert“, erklärt Jan Heisterhagen.
 
Deutlich leiseres Duschvergnügen
Das geringe Gewicht der Mikrotropfen wirkt sich auch auf die Akustik in der Dusche aus. Das Duschgeräusch wird um rund 20% reduziert und sorgt für entspanntes, sinnliches Duschvergnügen.
 
Außergewöhnliche Effektivität beim Shampoo auswaschen
Tatsächlich landet infolge der stark erhöhten Anzahl an Tropfen das Wasser großflächiger auf der Haut. Damit ist PowderRain besonders effektiv zum Beispiel beim Auswaschen von Shampoo.
 
Wassersparen mit PowderRain
Ein weiterer Effekt der Strahl-Innovation: Um rund 30 Prozent auf nur 12 Liter pro Minute senkt PowderRain den Wasserverbrauch bei der Handbrause. 
 
Erstmals in einer Handbrause
Zum neuen hansgrohe PowderRain Sortiment gehören neben Kopfbrause und einer Showerpipe auch die Raindance Select S 120 P Handbrause samt Brausensets. Sie verfügt über die Strahlarten „Rain", „Whirl Air" und „PowderRain", die mit der bekannten Select-Taste einfach und bequem gewechselt werden können.

Für weitere Informationen rund um das Thema Badezimmer-Installationen kontaktieren Sie gerne unseren Projektleiter und Kundenberater Thomas Hermann unter (0221) 94 40 42-20.

30.04.2018  ·  Hinz intern
Besuch von Bildungsexperten aus Uganda

Die Helmut Hinz GmbH & Co. im internationalen Austausch: Ende April bekamen wir Besuch von der Handwerkskammer zu Köln und Bildungsexperten aus Uganda, um über das deutsche Ausbildungssystem zu informieren.

Seit 2009 engagiert sich die Handwerkskammer zu Köln in Uganda. Die Partnerschaft, die zunächst aus einem Bündnis der Handwerkskammer mit der USSIA (Uganda Small Scale Industries Association) - einem Verband von Kleinunternehmen in Uganda - bestand, entstand aus dem Bedarf heraus, Kleinunternehmen besser zu organisieren und damit besser unterstützen und stärken zu können. Im Rahmen dieses Projektes wurden klar, dass die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften noch deutlich verbessert werden kann. Deshalb wurde ergänzend ein weiteres Projekt ins Leben gerufen, das ausschließlich auf die Verbesserung von Aus- und Weiterbildung im gewerblich-technischen Bereich ausgerichtet ist.

Zusammen mit dem Ministry of Education & Sports, dem NVTI (Nakawa Vocational Training Institute), der USSIA (Uganda Small Scale Industries Association) und der UMA (Uganda Manufactures Association) soll dabei eine Zusammenarbeit aufgebaut und Lehrer und Ausbilder weitergebildet werden.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit war vom 19. bis 27. April 2018 eine Gruppe von 12 Bildungsexperten aus Uganda in Köln, um sich unter anderem über die Aus- und Weiterbildungsysteme in Deutschen (Handwerks-)Betrieben zu informieren. Am 25. April war die Delegation zu Besuch bei uns. Nach einer kurzen Vorstellung unseres Familienunternehmens gab es eine rege Diskussionsrunde, in welcher auch einer unserer Auszubildenen den Gästen zum Ablauf seiner Ausbildung Rede und Antwort stand.

 

26.04.2018  ·  Wasser
Wasserleitungen in Altbauten regelmäßig überprüfen

Altbauten haben ihren ganz eigenen Charme, entsprechen meist aber nicht den modernen Anforderungen. Dies betrifft auch die Wasserleitungen. Denn vielfach haben sich die Anforderungen an die Gebäudenutzung seit ihrer Erbauung in der Zwischenzeit mehrfach geändert.
Die Folge: Das Leitungssystem ist über- oder unterdimensioniert, meist schlecht isoliert, eventuell sind einzelne Leitungsteile nicht mehr in Betrieb und nur unzureichend zurückgebaut. Werden Wohnräume und damit auch Wasserleitungen nur selten oder gar nicht genutzt, so kann das für die Trinkwasserhygiene gravierende Folgen haben. Schon die Römer wussten: Wasser muss fließen. Sogenanntes Stagnationswasser und zu kaltes Warm- bzw. zu warmes Kaltwasser bieten ideale Wachstumsbedingungen für Bakterien.
 
Die Gefährdung steigt bei mangelnder Wartung oder falsch eingestellten Temperaturen von Warmwasser und Zirkulation. Wir als Fachbetrieb prüfen die Installation, geben Vorschläge zur Vermeidung von Gefährdungspotenzialen und erhöhen damit die Sicherheit für sauberes Wasser.
 
Bei allen Fragen rund um das Thema Trinkwasserinstallation kontaktieren Sie gerne unseren Projektleiter und Kundenberater Sascha Fix unter (0221) 94 40 42-20.

Davon profitieren Sie


Qualität, die Sie von uns erwarten dürfen

„Selbstverpflichtung Qualität“ – wir verbinden überzeugende handwerkliche Arbeit und umfassenden kundenorientierten Service so miteinander, dass ein Höchstmaß an Qualität und damit größtmögliche Kundenzufriedenheit erreicht werden.

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Kundendienst ist für uns nicht nur ein Werbeversprechen – unsere qualifizierten Mitarbeiter wollen das auch einlösen.

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Wir möchten ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit erreichen – die Anerkennung dessen zeigen unsere Kunden beispielsweise per Bewertung auf Google. Wir sind sehr stolz auf 4,9 von 5 Sternen sowie über 220 konstruktive Kommentare und Meinungen und arbeiten stetig daran, dieses Niveau zu behalten und zu verbessern.

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