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06.07.2020  ·  Wärme
BDH: Jede zweite Heizung in Deutschland ist veraltet

56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen sind technisch veraltet und damit unzureichend effizient. Das ist das zentrale Ergebnis der Erhebungen, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) jährlich durchführen. „Über die Hälfte der Heizungsanlagen ist 20 Jahre alt und älter.

Wir sollten unsere Kunden darauf hinweisen, dass diese Anlagen mittlerweile als energetisch ineffizient anzusehen sind“, so Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV. Dem Stand der Technik entsprechen gerade einmal 5,1 Millionen Gas- oder ÖlBrennwertanlagen sowie die Anlagen, die erneuerbare Energien einkoppeln. Dies trifft auf die rund 0,9 Millionen Biomassekessel, eine Million Wärmepumpen sowie 2,4 Millionen Brennwertgeräte in Kombination mit einer solarthermischen Anlage zu. „Der Blick auf den Anlagenbestand macht deutlich, dass die dringend benötigte Wärmewende noch in weiter Ferne liegt“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. „Im Sinne des Klimaschutzes und der Erreichung der Klimaziele müssen die enormen Potenziale des Wärmemarktes beschleunigt gehoben werden.“

Weiterfinanzierung der Förderung sicherstellen

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, dass im Gebäudesektor die Treibhausgasemissionen von 119 Mio. Tonnen (Referenzjahr 2014) bis zum Jahr 2030 auf 72 Millionen Tonnen reduziert werden müssen. Im Rahmen des Green Deal der EU werden diese Ziele gegebenenfalls weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung zu Beginn des Jahres im  Rahmen des Klimapakets die Förderung für effiziente Heizsysteme vereinfacht und aufgestockt. „Die neue Förderung zeigt erste positive Markteffekte“, erläutert BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. „Wir brauchen eine verlässliche Ausfinanzierung der beschlossenen Förderprogramme von KfW und BAFA. Ein Förderstopp würde den derzeit noch positiven Marktverlauf abrupt unterbrechen“, so Lücke weiter. 

22.06.2020  ·  Umwelt
Mehr Geld für mehr Energieeffizienz

Verbesserte Förderung und ein Konjunkturpaket: Warum jetzt der ideale Zeitpunkt für die Gebäudesanierung ist: In den kommenden zwei Jahren sollen 2,5 Milliarden Euro in das CO2- Gebäudesanierungsprogramm des Bundes fließen. Das sind eine Milliarde mehr als vor der Corona-Krise geplant. Für Hausbesitzer und Wohnungseigentümer lohnt es jetzt mehrfach, in eine energetische Sanierung ihres Gebäudes zu investieren. Über die Möglichkeiten informiert das Serviceportal „Intelligent heizen“.

Bis 2030 will die Bundesregierung den CO2-Ausstoß deutlich reduzieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Gebäudesektor: Rund 35 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland gehen auf das Konto von öffentlichen oder privaten Gebäuden. Mit dem CO2- Gebäudesanierungsprogramm sollen Hausbesitzer und Wohnungseigentümer dazu motiviert werden, eine energetische Sanierung in Angriff zu nehmen. „Nun hat die Koalition im Rahmen des CoronaKonjunkturpakets das CO2-Gebäudesanierungsprogramm um eine Milliarde aufgestockt“, sagt Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ, Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. „Das sind tolle Nachrichten für Hausbesitzer und Wohnungseigentümer, denn das bedeutet, dass jetzt noch mehr Anträge als bislang bewilligt werden. Außerdem profitieren Modernisierer von der Absenkung der Mehrwertsteuer bis Dezember 2020. Auch ein paar Prozentpunkte machen für Investitionen in eine Heizungsanlage eine Menge aus.“

Jetzt in die energetische Sanierung investieren!

Mit dem Konjunkturprogramm setzt die Bundesregierung klare Impulse: Der Gebäudesektor als Konjunkturmotor der Wirtschaft wird gestärkt und der Kurs Richtung Klimaschutz fortgesetzt. Wer seine Heizung erneuern möchte und sich für erneuerbare Energien entscheidet, kann die Förderungen durch das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) nutzen: Seit Januar 2020 erhalten Sanierungswillige einen höheren BAFAZuschuss für die neue Heizung und auch die KfW hat ihre Angebote zur energetischen Sanierung deutlich aufgestockt. „Noch nie gab es so viele attraktive Angebote, um in Energieeffizienz zu investieren, wie jetzt“, betont VdZ-Geschäftsführerin Kerstin Vogt. „Und dank der um drei Prozent reduzierten Mehrwertsteuer profitieren Hausbesitzer und Wohnungseigentümer von den Investitionszuschüssen gleich doppelt. Modernisieren lohnt sich also richtig. Diese Chance sollte sich keiner entgehen lassen“. Einen großen Gewinn bietet auch die Heizungsoptimierung, die noch mindestens bis Ende des Jahres von der BAFA gefördert wird und oft den Einbau einer modernen Heizungspumpe beinhaltet, die bis zu 80 Prozent weniger Energie verbraucht als ein altes Modell.

Weiterführende Informationen zur energetischen Gebäudesanierung stehen auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info zur Verfügung.

02.06.2020  ·  Umwelt
Umfrage: Ist Klimaschutz den Deutschen zu teuer?

83 Prozent der Bundesbürger unterstützen die Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele. Wenn Klimaschutz allerdings konkret wird, zeigen sich 51 Prozent ausdrücklich kostenempfindlich – 79 Prozent räumen dies zumindest tendenziell ein. Gleichzeitig halten knapp zwei Drittel klima- und umweltfreundliches Wohnen für wichtig bis sehr wichtig. Das sind Ergebnisse aus dem Energie-Trendmonitor 2020 von Stiebel Eltron. Dafür wurden 1.000 Bundesbürger bevölkerungsrepräsentativ befragt.

Klimaschutz wird bei Entscheidungen der privaten Haushalte über Flugreisen, Autofahren oder Ölheizung konkret. Die Mehrheit der Bundesbürger berichtet, zwar klimafreundlich handeln zu wollen - im täglichen Leben aber inkonsequent zu sein (60 Prozent).

„Wenn es um Klimaschutzziele geht, führt an einer Erneuerung der Heizungen in Deutschland kein Weg vorbei“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer des Haus- und Systemtechnikherstellers Stiebel Eltron. „Mit der Umstellung von Ölkessel auf klimafreundliche Wärmepumpen lässt sich weitaus schneller CO2 einsparen als mit dem Umstieg von Verbrennermotoren auf Elektroautos."

Sanierungsstau bei Heizungen

Die Modernisierungsquote liegt aktuell aber viel zu niedrig – Schätzungen zufolge zwischen einem und zwei Prozent. Dabei ist etwa die Hälfte der Heizungen in Deutschland bereits 15 Jahre oder älter und gelten damit als technisch veraltet.

Klimaschutz günstiger machen

„Ein wichtiger Grund für den Sanierungsrückstau ist das aktuelle Energiepreisgefüge“, sagt Dr. Schiefelbein. Alle Energiearten sollten nach ihrer CO2-Bilanz bepreist werden - das befürworten laut Trendmonitor auch 77 Prozent der Verbraucher.

Staat setzt auf historisch höchste Förderung

Das neue Klimapaket der Bundesregierung geht jetzt in die richtige Richtung und zielt darauf, Verbraucher da von Kosten zu entlasten, wo ihr Verhalten zur CO2-Einsparung beiträgt. Seit Jahresbeginn 2020 gibt es für den Umstieg auf umweltfreundliche Heizsysteme höhere staatliche Zuschüsse als je zuvor. Die Verbraucher werden zudem ab 2021 schrittweise von Kosten für Strompreise entlastet, mit dem sich umweltfreundliche Heiztechnik wie die Wärmepumpe betreiben lässt – fossile Brennstoffe für die Bereiche Wärme und Verkehr werden dafür über eine CO2-Abgabe verteuert.

„Gemeinsam mit unseren Partnern im Fachhandwerk informieren wir Verbraucher über den Wechsel auf die klima- und umweltfreundliche Heiztechnik und die neuen Fördermöglichkeiten bestmöglich“, sagt Dr. Schiefelbein.

29.04.2020  ·  Wärme
Modern, komfortabel und sicher – das altersgerechte Bad

Die Motivation der Kunden, sich mit dem Thema „altersgerechtes Bad“ auseinanderzusetzen, ist unterschiedlich. Teilweise besteht ein akuter Anlass und es müssen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus oder einer Rehamaßnahme schnell Anpassungen im Bad vorgenommen werden. Häufiger sind es aber Interessierte der Generation 50+, die sich ein Komfortbad wünschen, mit dem sie für die Zukunft gerüstet sind.

Diese Kunden suchen einen Handwerker, der vorausschauend plant und weiß, dass durch ein höheres Alter die Ansprüche an Ästhetik, Komfort und Qualität nicht verloren gehen.

Bis ins hohe Alter selbstständig zuhause leben und sich dabei sicher und wohlfühlen – das wünschen sich viele Menschen. Dem Bad kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn die eigenständige Körperpflege ist die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Ein altersgerechtes Bad zu planen, bedeutet aber nicht Krankenhausflair und Pflegestationatmosphäre. Vielmehr lassen sich mit guter Gestaltung, passenden Sanitärkeramiken und Möbeln schicke Bäder kreieren, in denen sich nicht nur Senioren wohlfühlen.

Wohnkomfort im Alter – Lösungen, die ineinandergreifen

In jungen Jahren geht die Körperpflege leicht von der Hand – eventuelle Schwellen zur Dusche werden leicht überwunden, das Zähneputzen und die Morgentoilette funktionieren einwandfrei im Stehen. Doch mitunter sind es gerade diese scheinbaren Alltäglichkeiten, die im Alter oder bei Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten bereiten können. Daher sollte das altersgerechte Bad barrierearm und mit viel Bewegungsfreiheit gestaltet werden.

Die Walk-In-Dusche – attraktiv und pflegeleicht

In fast jedem modernen Bad findet sich heutzutage eine bodenebene Dusche. Und das nicht ohne Grund: Sie sieht nicht nur elegant aus und lässt sich leicht reinigen, sie sorgt auch für mehr Platz im Bad. Zudem ist sie leicht zu begehen, und zwar für jeden. Menschen mit Mobilitätseinschränkung erhalten durch eine bodenebene Dusche ein großes Stück Selbstbestimmtheit oder gewinnen sie dadurch zurück. Ist die Grundfläche ausreichend groß, können sich darin sogar Rollstuhlfahrer selbständig duschen.

Für jede räumliche Situation und für jeden individuellen Geschmack gibt es die passende bodenebene Lösung: Von Duschelementen mit Wandablauf über Bodenabläufe und Duschrinnen bis hin zu Duschflächen. Das Duschelement beispielsweise verlegt den Wasserablauf vom Boden in die Wand und stellt damit eine unterbrechungsfreie Gestaltung des Bodenbelags sicher. Besonders ästhetisch und zugleich hygienisch sind Duschrinnen wie die Geberit CleanLine. Dank ihrer Gestaltung besitzt sie kaum verdeckte Bereiche, in denen sich Verschmutzungen ansammeln können. Die Duschrinne ist gut zugänglich und lässt sich einfach reinigen. Ein integrierter Kammeinsatz, der sich mit nur einem Handgriff entfernen und mühelos reinigen lässt, sorgt für zusätzliche Hygiene. Die Duschrinne kann einfach abgelängt werden und so exakt an die benötigten Einbaumaße des Duschplatzes sowie an das Fliesenbild angepasst werden. Ein weiterer Vorteil: Geberit CleanLine kann frei nach Kundenwunsch platziert werden – eine Montage direkt an der Wand, wandnah oder auch in der Mitte des Duschbodens ist möglich.

Ebenfalls plan- und schwellenlos lassen sich Duschflächen wie Geberit Setaplano aus robustem Mineralwerkstoff in den Boden einbinden. Die Trennung der Dusche vom umliegenden Boden schafft eine optisch klare Gliederung der Funktionsbereiche im Bad, ohne die Bewegungsfreiheit des Nutzers einzuschränken. Die Oberfläche fühlt sich sanft und warm an. Das Material ist besonders rutschhemmend (Klasse B) und reinigungsfreundlich. Kanten im Ablaufbereich, in denen sich Schmutz ablagern kann oder die eine Stolperfalle darstellen könnten, sucht man vergebens. Dank Einbaurahmen und intelligenter Systemtechnik lässt sich die Duschfläche einfach und sicher installieren.

Ganz gleich, für welche bodenebene Duschlösung sich der Kunde entscheidet, bei Bedarf kann problemlos ein Hocker aufgestellt werden. Ebenso kann bei der Planung der Duschfläche eine Verstärkung im Vorwandsystem berücksichtigt werden, an der eine Reling befestigt werden kann. Bei Bedarf kann in diese ein Dusch-Sitz eingehängt werden. Auch Duscharmaturen, die aus sitzender Position leicht erreichbar und bedienbar sind, lassen sich leicht nachrüsten. Ein Duschbrausen-Set mit Einhebelmischer ist von Vorteil, da sich Temperatur und Wasserfluss mit nur einem Griff regulieren lassen.

Der Waschplatz im altersgerechten Bad – Optimale Bewegungsfreiheit

Der Waschplatz im altersgerechten Bad sollte als zentraler Funktionsbereich uneingeschränkt nutzbar sein – auch im Sitzen. Insbesondere, falls ein Hocker oder später vielleicht ein Rollstuhl benötigt wird. Aus diesem Grund sollte der Waschtisch unterfahrbar sein und ausreichend Beinfreiheit bieten.

Ideal für die entspannte Körperpflege im Sitzen sind Waschtische mit zwei Wasserebenen wie beispielsweise der Waschtisch der Badserie Geberit Renova Comfort. Durch diese Stufe entsteht bei halbgefülltem Becken ein halbtrockener Bereich, der Ablagefläche für Waschlappen, Rasierer etc. bietet. Ist das Becken komplett mit Wasser gefüllt, kann der Nutzer beim Waschen die Arme bequem auf den geraden Seitenflächen auflegen. Die Front- und Seitenbereiche des Waschtisches sind leicht umgreifbar und erleichtern das Aufstehen, Niedersetzen oder Heranziehen mit dem Rollstuhl. Eine spezielle, an den Keramikseiten von unten angebrachte Greifzone gibt zusätzliche Sicherheit.

Das Generationenbad – Lösungen, die ineinandergreifen

Gerade am Waschplatz ist es wichtig, auf Pflegeutensilien und Kosmetikartikel bequem zugreifen zu können. Doch bei der Körperpflege im Sitzen ist am Waschtisch kein Platz für einen herkömmlichen Unterschrank. Auch möchte man nicht immer alles sichtbar auf der Waschtischablage stehen haben. Eine clevere Lösung für dieses Problem bietet beispielsweise Geberit mit dem Unterschrank Renova Comfort, der sich speziell für altersgerechte und barrierearme Komfortbäder eignet. Das Besondere: Die Schränke sind mit in der Mitte zurückgesetzten Regalböden ausgestattet, sodass bei geöffnetem Unterschrank unter dem Waschtisch genügend Raum für die Beine bleibt, um sich hinsetzen bzw. ihn unterfahren zu können. Ausgesprochen praktisch sind die gut erreichbaren Regale in den Unterschranktüren, die für ausreichend Stauraum für Kosmetikartikel in Reichweite sorgen. Eine Reling am Regal verhindert, dass die Badutensilien herausfallen können.

Grundsätzlich gilt: Alle Badmöbel sollten ausreichend Platz bieten, gut erreichbar sein und mit Ordnungssystemen für eine klare Aufteilung sorgen. Statt eines Hochschranks könnte eine Überlegung daher sein, zwei Seitenschränke einzuplanen. Ebenso wichtig ist ein bequemes Handling. So erleichtern breite Griffe das Öffnen von Schränken. Auch Funktionen wie Push-to-open und SoftClosing machen das Öffnen und Schließen von Schubladen und Schranktüren komfortabler.

Tiefgezogene Spiegel – Hochformat mit gleichmäßiger Ausleuchtung

Beim altersgerechten Waschplatz gilt es in puncto Spiegel insbesondere die Größe zu beachten. Da der Spiegel im Sitzen und im Stehen nutzbar sein soll, empfiehlt sich ein großes Lichtspiegelelement, das bis zum Waschtischrand heruntergezogen ist. Bei der Beleuchtung sollte auf eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Spiegelfläche geachtet werden. Hier eignen sich Spiegel mit integrierten LED-Lichtleisten, die an beiden Seiten komplett von oben nach unten verlaufen. Denn diese sorgen dafür, dass bei der täglichen Hygiene nichts übersehen wird.

Als Schrank spielt der Spiegel im altersgerechten Bad oft eine untergeordnete Rolle, da vor allem die oberen Regale nur im Stehen erreichbar sind. Wünscht sich der Kunde trotzdem einen Spiegelschrank, sollte auch hier auf eine bequeme Benutzung geachtet werden. Beispielsweise erleichtern Light-Touch-Sensorschalter das Einschalten der Beleuchtung, insbesondere wenn der Tastsinn beeinträchtigt ist. Beidseitig verspiegelte Türen und eine verspiegelte Rückwand bieten dem Nutzer noch mehr Komfort für eine optimale Rundum-Sicht. Manche Spiegelschränke sind zusätzlich mit einer Lichtleiste unter dem Schrank ausgestattet, die für eine gute Ausleuchtung des Waschtischs sorgen.

Das WC – spülrandlos und mit Dusch-Funktion

In jedem Bad spielen Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit der Sanitärobjekte eine große Rolle. Deshalb ist eine WC-Keramik ohne Spülrand grundsätzlich empfehlenswert. Denn es gibt so gut wie keine verborgenen oder schwer zugänglichen Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden und Gerüche entstehen können. Spülrandlose WCs sind mit einem keramischen Spülverteiler ausgestattet, der das Wasser symmetrisch im WC-Becken ableitet und für ein gründliches Spülergebnis sorgt.

Für mehr Komfort und Sicherheit beim Toilettengang gibt es WCs, die speziell für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet sind. Beispielsweise sind einige WCs aus der Serie Renova Comfort von Geberit mit 390 mm breiter ausgelegt als Standard-WCs. Des Weiteren verfügt die Serie über Wand und Stand-WCs mit erhöhter Keramikoberkante. Dadurch sitzen körperlich eingeschränkte Personen einerseits komfortabler und können so auch leichter aufstehen. Für rollstuhlgerechte Bäder stehen darüber hinaus Modelle mit normgerechter Ausladung von 700 mm zur Verfügung, die das problemlose Übersetzen vom Rollstuhl ermöglichen.

Bequem erreichbar und leicht bedienbar sollten auch die WC-Betätigungen im altersgerechten Bad sein. Ein Beispiel dafür sind die Fernbetätigungen von Geberit, die neben dem WC installiert werden können. Sie sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich und können somit stilistisch in das Badkonzept integriert werden.

Bei eingeschränkter Beweglichkeit sind Dusch-WCs eine gute Alternative zu Standard-WCs. Der Intimbereich wird automatisch mit einem sanften, körperwarmen Wasserstrahl gereinigt und anschließend trocken geföhnt. Damit ist ein Dusch-WC auch von Personen nutzbar, die nicht in der Lage sind, sich selbständig mit Toilettenpapier zu reinigen und bei der Toilettenhygiene gewöhnlich auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Die Bedienung der Dusch- und Trocknungsfunktionen erfolgt bequem mit der Fernbedienung in der Hand oder einem Wandbedienpanel. Einige Dusch-WCs bieten weitere nützliche Funktionen wie eine Geruchsabsaugung, einen automatisch öffnenden und schließenden Deckel sowie ein Orientierungslicht, das nachts den Weg zur Toilette weist.

Fazit: Das altersgerechte Bad ist in erster Linie ein komfortables Bad. Mit einem ausgefeilten Design verbergen speziell auf die Zielgruppe abgestimmte Sanitärkeramiken und Möbel die vielen Hilfsmittel, die eine körperliche Beeinträchtigung erfordert.

11.03.2020  ·  Wärme
Wunderwaffen gegen Leckage – SYR SafeTech Connect erhält DVGW-Label

Mit dem SafeTech Connect und SafeFloor Connect gelingt der SYR Hans Sasserath GmbH & Co. KG ein weiterer Meilenstein auf dem Gebiet des Leckageschutzes. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) hat den SafeTech Connect mit seinem Label ausgezeichnet.

Statistisch gesehen entsteht in Deutschland alle 30 Sekunden ein Leitungswasserschaden. Die Folgen sind meist kaum abzusehen, sodass schnell ein großer Schadensfall entstehen kann. Lochkorrosion ist eine der häufigsten Ursachen für den gefährlichen Rohrbruch. Oft sind Haus oder Wohnung nach einem Wasserschaden lange unbewohnbar und Trocknungsgeräte laufen häufig wochenlang, um Schimmel­bildung zu verhindern. Damit so etwas nicht eintritt, ist es ratsam, dem vorzubeugen. Als Leckageschutzspezialist ist SYR seit 1998 ein Vorreiter auf diesem Gebiet und bestätigt seine Positionierung mit den intelligenten Weiterentwicklungen immer wieder aufs Neue. Mit zwei innovativen Geräten zum aktiven und präventiven Schutz vor Leckagen, dem SafeTech Connect und SafeFloor Connect, wird SYR auch hier seiner Rolle als führender Leckagesschutzspezialist gerecht.

SafeTech Connect

Der SafeTech Connect hat für seine qualitativ hochwertige Bauweise und Technik das DVGW-Label erhalten. Das bedeutet Leckageschutz nach dem neusten, normgerechten Stand der Technik. „Wir sind sehr stolz, dass wir mit dieser Auszeichnung einen weiteren Meilenstein auf dem Gebiet des Leckageschutzes setzen und unsere Position als Leckageschutzspezialist weiter ausbauen konnten. Gleichzeitig freut es uns, allen SHK-Profis mit dem SafeTech Connect ein wirklich sicheres und geprüftes Gerät mit an die Hand geben zu können“, erklärt Peter Gormanns, Leiter Vertrieb und Marketing bei SYR. Der SafeTech Connect misst kontinuierlich Durchfluss und Druck und ermittelt die Wasserhärte. Stellt der Leckageschutz einen ungewöhnlich hohen Verbrauch fest, sperrt er die Leitung selbständig ab. Zudem macht der SafeTech Connect in regel­mäßigen Abständen einen Mikroleckagetest und stellt auch kleinste undichte Stellen fest. Die Armatur entdeckt diese Mikroleckagen dank einer speziellen Technik sogar außerhalb des eingestellten Messbereichs. Stellt er Abweichungen fest, mel­det er das mögliche Vorhandensein einer Mikroleckage. Ist das Gerät mit dem Internet verbunden, informiert es im Störungsfall via E-Mail den Hausbesitzer. Der SafeTech Connect Leckageschutz kann auch als ‚Schwarm‘ arbeiten. Ein Gerät fungiert dabei als Schaltzentrale, registriert die empfangenen Daten der angebundenen Geräte, wertet sie aus und wird entsprechend aktiv. So können unterschiedliche Bereiche eines Gebäudes, komplette Mehrfamilienhäuser und große Objekte abgesichert und kontrolliert werden. Gesteuert wird der SafeTech Connect Leckageschutz via der neuen SYR App. Dazu muss das mobile Endgerät mit dem installierten SafeTech Connect verbunden sein. Der Access-Point des SafeTech Connect erzeugt ein lokales WLAN-Netz. Ist man innerhalb der Netzreichweite, verbindet sich das Smartphone/Tablet mit der Armatur. Nun kann man mit der App das Gerät mit dem hauseigenen WLAN-Netz finden. Mit der SYR App kann dann das Leckageschutz-System ganz nach dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis eingestellt und gesteuert werden.

SafeFloor Connect

Der SafeFloor Connect wird an kritischen oder besonders überwachungsintensiven Stellen eingesetzt. Registriert der smarte Bodensensor eine zu niedrige Raumtemperatur oder zu hohe Luftfeuchte, warnt er mit blinkender LED und lautem Warnton. Bei einem Wasseraustritt meldet der SafeFloor Connect diesen an den SafeTech Connect, der die Leitung sofort absperrt. Zudem überwacht der SafeFloor Connect die Raumtempe­ratur. Erreicht diese kritische Werte, sodass vereiste Leitungen und somit Rohrbrüche drohen, wird per Mail informiert. Auch zu hohe Luftfeuchtig­keit, die zu möglicher Schimmelbildung führen kann, oder zu trockene Luft, die eine Reizung der Atemwege verursachen kann, werden in kritischen Bereichen vom SafeFloor Connect erkannt und übermittelt. Der SYR Vorteil: Der SafeFloor Connect kommuniziert auch mit dem SafeTech Connect, wenn das Internet einmal ausfällt. Über das WLAN-Netz arbeiten beide gemeinsam weiter.

Sicherheit von überall

Der SafeTech Connect Leckageschutz und die SafeFloor Connect Funk-Bodensensoren ge­hören zum SYR Connect System und zeichnen sich durch zuverlässige Technik und innovative Kommunikation aus. Das SYR Connect System bringt noch weitere smarte Intelligenz ins Haus. Mit der SYR App hat man jederzeit alles im Blick und das Wasser im Haus unter Kontrolle, auch im Urlaub. So steht einem sorgenfreien Urlaub dank smarter Überwachung und Steuerung nichts mehr im Wege. SYR Connect macht Sicherheit in der Hausinstallation ganz smart. In den Be­reichen Leckageschutz, Wasserbehandlung, Hygienekontrolle und Heizungsüber­wachung werden die entsprechenden Armaturen mit der SYR App via Smartphone und Tablet oder am PC über den Browser gesteuert und kontrolliert. Dank Inter­netgestützter Schwarm-Intelligenz (ISI) können sie sogar vernetzt und zentral ge­steuert werden.

27.02.2020  ·  Wärme
Winterpreise für Holzpellets auch im neuen Jahr

Das neue Jahr beginnt mit moderat gestiegenen Preisen für Holzpellets, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) informiert. Im Vergleich zu Dezember 2019 ist ein Anstieg von 1,8 Prozent auf 262,03 EUR die Tonne (t) im Januar 2020 zu verzeichnen (Abnahmemenge 6 t).

Das sind 1,2 Prozent weniger als im Januar 2019. Ein Kilogramm Pellets kostet entsprechend 26,20 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme 5,24 Cent. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl beträgt im Januar 16,3 Prozent, gegenüber Erdgas rd. 17,0 Prozent.

„Ein etwas höherer Preis für Holzpellets im Winter ist saisonüblich und ändert nichts daran, dass es sich bei den Holzpresslingen um einen verlässlichen, im Preisverlauf berechenbaren Energieträger handelt“, erläutert DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Routinierte Verbraucher füllen ihr Lager üblicherweise im Sommer auf, so dass sie sich in der kalten Jahreszeit weder mit höheren Kosten noch witterungsbedingt etwas längeren Lieferzeiten beschäftigen müssen.“ Die Preisstabilität der kleinen Presslinge falle in Zeiten von politischen Krisen wie derzeit im Iran noch einmal besonders positiv auf.

Generell empfiehlt der Branchenverband den Bezug von zertifizierten Pellets. Händler, die diese hochwertige ENplus-Ware vertreiben dürfen, listet die Webseite www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Januar 2020 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): Am günstigsten sind Pellets wie schon im Vormonat mit 260,00 EUR/t in der Mitte der Republik. In Nord-/Ostdeutschland liegt der Durchschnittspreis bei 260,17 EUR/t, in Süddeutschland Pellets mit 262,69 EUR/t etwas teurer.

Größere Mengen (26 t) wurden im Januar 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 247,59 EUR/t, Mitte: 239,70 EUR/t, Nord/Ost: 243,63 EUR/t (alle inkl. MwSt.).

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

05.02.2020  ·  Wärme
Das passende Heizsystem für zu Hause

Die Heizungsanlage läuft im Winter nicht mehr rund und wirft die Frage nach einer neuen Heizung auf. Oder es muss ein geeignetes Heizsystem für einen Neubau gefunden werden. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Stärken die verschiedenen Technologien bieten, zeigt das Service-Portal „Intelligent heizen“.

Wer sich näher mit dem Thema Heizsysteme beschäftigt, wird schnell feststellen: Die Bandbreite an Möglichkeiten und Lösungen für Alt- und Neubauten ist groß. Welche Technik sich für die eigenen vier Wände anbietet, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte die neue Heizung zur Immobilie und zu dem individuellen Energiebedarf passen. Ebenso wichtig sind die persönlichen Vorstellungen von Komfort und dem Anspruch in Sachen Klimaschutz. Außerdem fallen die staatlichen Förderungen je nach System unterschiedlich hoch aus. Bei der Entscheidungsfindung kann ein Fachhandwerker ausgiebig beraten.

Beliebt, effizient, gut kombinierbar – Brennwertheizung

Die mit Öl oder Gas betriebene Heizung ist der Klassiker unter den Heizsystemen. Moderne Heizgeräte sind standardmäßig mit Brennwerttechnik ausgestattet. Sie nutzt den jeweiligen Brennstoff im Vergleich zu alten Heizkesseln sehr viel effizienter. Die Anschaffungskosten für einen Brennwertkessel sind vergleichsweise gering, im Betrieb sind die Geräte sehr zuverlässig. Eine Gas- oder Ölheizung lässt sich gut mit erneuerbaren Energiequellen erweitern. In dieser Kombination eignet sich die Brennwertheizung auch für Neubauten, in denen ein Teil der Wärme regenerativ erzeugt werden muss. Ein weiterer Pluspunkt: Heutige Geräte sind dank kompakter Bauweise sehr platzsparend.

Versorgungssicherheit trifft Klimaschutz – Hybridheizung

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Gasbrennwertkessel mit einer Solarthermieanlage zu einer Hybridheizung zu verbinden und die Vorzüge bewährter und erneuerbarer Energieträger zu vereinen. An die Anlage können zudem weitere erneuerbare Wärmeerzeuger angeschlossen werden, wie eine Wärmepumpe oder auch einen mit Wassertechnik ausgestatteten Kamin- oder Kachelofen. Ein solcher Ofen sorgt dann nicht nur in einzelnen Räumen für Behaglichkeit, sondern gibt einen Teil der Wärme an die Zentralheizung ab. Das spart Kosten und schont die Umwelt, denn moderne Öfen erfüllen hohe Umweltschutzanforderungen. Hybridheizungen bieten sich in bestehenden Gebäuden, aber auch im Neubau an, da der gesetzlich vorgeschriebene Anteil der Wärmeerzeugung über erneuerbare Energiequellen gegeben ist. Damit die erzeugte Wärme gespeichert und je nach Bedarf optimal genutzt werden kann, ist die Anschaffung eines Wärmespeichers notwendig.

Nutzt die Wärme aus der Umwelt – Wärmepumpe

Wärmepumpen versorgen Gebäude mit der in Luft, Wasser oder Boden gespeicherten Sonnenenergie. Für die Umwandlung in Wärme benötigt das Gerät Strom. Welche Art Wärmepumpe sich eignet, hängt zum Beispiel von der Art des Gebäudes und der Größe des Grundstücks ab. Eher unkompliziert ist der Einbau von Luftwärmepumpen, bei einer Erdwärmepumpe ist hingegen ein größeres Grundstück nötig. Wärmepumpen können sowohl im Neubau als auch im Altbau zum Einsatz kommen. Idealer Partner des Heizsystems sind Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit niedriger Vorlauftemperatur. Eine weitere Besonderheit: Wärmepumpen können an heißen Sommertagen auch zur Kühlung der Räume genutzt werden.

Klimaneutral und komfortabel – Holz- und Pelletheizung

Mit einer modernen Holzheizung lässt sich ein gesamtes Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen. Dabei kommen je nach System Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel zum Einsatz. Holz gilt als klimaneutral, denn ein Baum baut im Laufe seines Lebens so viel CO2 ab, wie er bei der Verbrennung erzeugt. Für eine gute Ökobilanz sollte das Holz aus heimischen Wäldern und Händlern der Region stammen. Eine Holzheizung hat einen hohen Wirkungsgrad und die Bedienung erfolgt bei einem Pellet- oder Hackschnitzelkessel vollautomatisch und damit sehr bequem. Holzheizungen lassen sich gut mit Solarthermieanlagen kombinieren. Wichtig ist, dass ausreichend Lagerraum für den Brennstoff zur Verfügung steht.

Strom und Wärme aus einer Hand – Mikro-BHKW und Brennstoffzelle

Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Prinzip, mit dem Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) und Brennstoffzellenheizungen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Bei einem Mikro-BHKW treibt ein Verbrennungsmotor einen Strom produzierenden Generator an. Dabei wird Wärme freigesetzt und zum Heizen genutzt. Bei einem Brennstoffzellengerät läuft statt einer Verbrennung ein chemischer Prozess ab: Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff, dabei werden Wärme und Strom erzeugt. Da der Wasserstoff aus Gas gewonnen wird, ist in diesem Fall ein Gasanschluss erforderlich. Sowohl Mikro-BHKW als auch Brennstoffzellengeräte sind kompakt und wartungsarm, dafür aber preisintensiv in der Anschaffung. Dafür sorgen sie für sinkende Strom- und Heizkosten und einem geringen Ausstoß an CO2 .

22.01.2020  ·  Förderungen
Neue Förderungen für erneuerbare Energien

Durch das überarbeitete Klimapaket der Bundesregierung steigen die Energiekosten unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen – die Kosten für gedämmte Häuser mit Nutzung von erneuerbaren Energien hingegen sinken. Energiesparhäuser werden so finanziell deutlich attraktiver als bisher.

Die Anhebung des CO2-Preises und somit steigende Kosten für fossile Energien stehen neuen Förderungen der BAFA sowie der KfW für Erneuerbare Energien gegenüber. Klimafreundliche Heizungen wie Wärmepumpen, Pelletkessel und Solarthermieanlagen werden höher gefördert, energetische Sanierungen können steuerlich abgesetzt werden.

Die Anhebung der CO2-Bepreisung beginnt 2021 mit einem Preis von 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe des Verkehrs- und Gebäudebereichs vorgesehen und wird in den folgenden Jahren gestaffelt ansteigen. Wer hingegen seit dem 1. Januar 2020 seine Heizungsanlage erneuert, Fenster austauscht, die Gebäudehülle dämmt oder eine Lüftungsanlage einbaut, darf 20 Prozent von bis zu 200.000 Euro Kosten, maximal 40.000 Euro, über einen Zeitraum von drei Jahren von der Steuer absetzen. Ebenfalls ab dem 01. Januar 2020 ist die Austauschprämie für alte Ölheizungen in Kraft getreten. Mit der Prämie übernimmt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Abfuhrkontrolle (BAFA) bis zu 45 Prozent der Investitionskosten, wenn bei einem Kesselaustausch ein klimafreundlicheres Modell auf Basis Erneuerbarer Energien eingebaut wird. Der Austausch gegen eine Wärmepumpe oder Biomasseanlage wird mit einem Zuschuss in voller Höhe belohnt.

Die BAFA fördert ebenfalls neue effiziente und klimafreundliche Heizungen:

  • 35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben werden
  • 30 Prozent für Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbare Energien-Anteil von mindestens 25 Prozent
  • 20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen, die auf eine spätere Einbindung Erneuerbarer Energien vorbereitet sind

Überhaupt nicht mehr gefördert werden hingegen neue Ölheizungen. Somit gelten alle Förderungen bei Heizungsanlagen als Einzelmaßnahme ab dem 01.01.2020 für Wohngebäude nur noch durch das BAFA, nicht mehr der KfW. Ebenso entfallen die KfW-Förderprodukte wie „Heizungspaket“ und „Lüftungspaket“ vollständig.

Zudem wurden Anpassungen der Heizungsförderung bei Einzelmaßnahmen vorgenommen:

  • Energieeffizent Sanieren – Kredit (152)
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)
  • IKU – Energieeffizent Sanieren (219)
  • KfW-Energeeffizienzprogramm – Energieeffizent Sanieren (278)
  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430)

Zusammenfassend werden Heizungen auf Basis fossiler Energien in Zukunft deutlich teurer im Betrieb, aufgrund der CO2-Steuer. Ernerbare Heizungen, die weniger oder kein CO2 ausstoßen, sind davon geringer oder nicht betroffen und erhalten bei der Anschaffung eine deutlich bessere Förderung. Somit ist es Zeit für eine klimafreundlichere Heizung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.hinz-koeln.de/umwelt. Unser SHK-Meister Kai Forg berät Sie gerne bezüglich der Installation von klimafreundlichen Heizungen sowie den entsprechenden Förderungen.

15.01.2020  ·  Umwelt
Klimaschutz im Heizungskeller

In Deutschlands Heizungskellern sieht es nach wie vor düster aus: Über 14 Millionen Heizungsanlagen sind veraltet und müssen in den kommenden Jahren ausgetauscht werden. Das birgt ein riesiges Potenzial für wirksamen Klimaschutz, denn umweltfreundliche Systeme wie Wärmepumpen, die erneuerbare Energien nutzen, stehen in vielen Varianten für die Modernisierung zur Verfügung.

Der Wechsel von einem fossilen Heizungssystem zu einer umweltschonenden Wärmepumpe ist in der Regel weniger aufwändig als gedacht.

Attraktive staatliche Förderung nutzen

Bereits heute wird der Wechsel zu einem erneuerbaren Heizungssystem mit attraktiven staatlichen Förderangeboten unterstützt. Zurzeit arbeitet die Politik an Konzepten, um den Sanierungsstau aufzubrechen und den Heizungsaustausch durch noch attraktivere Förderangebote für die Nutzung erneuerbarer Energien weiter zu beschleunigen. Gerade bei ältere Heizungen bietet sich der Wechsel zu einer Wärmepumpe an. Denn in den meisten Fällen ist beim Heizungsaustausch der Einbau einer umweltfreundlichen und patzsparenden Wärmepumpe möglich - egal, ob es sich um ein Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert oder ein Einfamilienhaus aus den 80er Jahren handelt.

„Hausherren, Berater und Handwerker sollten immer zunächst die Möglichkeiten prüfen, auf erneuerbare Heizsysteme umzurüsten", erklärt Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e. V. Viele Hausbesitzer würden einen Austausch erst in Angriff nehmen, wenn die alte Heizung kaputt ist. Dann muss es in der Regel schnell gehen und es bleibt kaum Zeit sich zu informieren, um eine optimale Lösung zu finden. „Man sollte immer bedenken, dass die neue Heizung einen für die nächsten 20 Jahre begleiten wird – da macht es Sinn, sich frühzeitig zu erkundigen und für ein klimafreundliches und damit zukunftssicheres Heizungssystem zu entscheiden", so Sabel. Erneuerbare Heizungsvarianten wie Wärmepumpen müssen wie jedes Heizsystem sorgfältig geplant und ausgelegt werden, um optimal zu funktionieren. „Es ist deshalb sinnvoll, sich rechtzeitig über die Einsatzmöglichkeiten der Wärmeüumpe in der Modernisierung zu informieren", so Sabel.

Wärmepumpentechnologie für den Altbau: Vielfältige Möglichkeiten

Die Wärmepumpe produziert mit einem kleinen Anteil Strom und zu einem großen Anteil Umweltwärme aus Erdreich, Luft oder Grundwasser die Heizwärme, die benötigt wird. Je nach Beschaffenheit des Gebäudes und der alten Heizungsanlage können Wärmepumpen eine bestehende Anlage komplett ersetzen oder mit dieser kombiniert werden. Wärmepumpen können mittlerweile auch bei äußerst niedigen Außentemperaturen so hohe Vorlauftemperaturen bereitstellen, dass ein Austausch der Heizkörper häufig nicht mehr erforderlich ist. Dennoch ist der Wechsel zu einem Wärmeübergabesystem, welches niedrige Vorlauftemeperaturen ermöglicht, aufrgund der damit einhergehenden Effizienzsteigerung und Kostenersparnis immer von Vorteil und wird künftig auch verstärkt vom Staat gefördert. Hinzu kommt, dass die Wärmepumpe vor allem in Kombination mit Flächenheizungen auch zum Kühlen verwendet werden kann. Insbesondere mit erdgekoppelten Systemen ist so eine effiziente Kühlung an heißen Sommertagen möglich.

Vorteile der Wärmepumpe auf einen Blick

  • Die Wärmepumpe reduziert die CO2-Emissionen und leistet einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz
  • Die Wärmepumpe sichert schon heute attraktive staatliche Förderung beim Heizungstausch
  • Die Wärmepumpe ist eine zukunftssichere Lösung angesichts absehbarer Preissteigerungen
  • Die Wärmepumpe erhöht den Wert eines Gebäudes
  • Die Wärmepumpe erhöht die Lebensqualität und schafft behagliche Wärme und angenehme Kühlung aus einem Gerät

Bei Fragen oder für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns unter der Telefonnummer 0221 94404200 an und lassen Sie sich von uns beraten.

16.12.2019  ·  Wasser
Internetfähiger Leckageschutz zur Vermeidung von Wasserschäden

Ein Wasserschaden kann nicht nur Böden oder Wände beschädigen, sondern auch Wohnungen wochenlang unbewohnbar machen und persönliche Gegenstände zerstören. Bei täglich rund 3.000 Wasserschäden in Deutschland ergeben sich somit viele Folgeschäden.
Schnelle Erkennung und Lokalisierung minimiert den Schaden
Zudem ermittelt das Gerät automatisch die Wasserhärte, um Schäden durch einenerhöhten Kalkgehalt zuvorzukommen - dieser greift nämlich Haushaltsgeräte an und kann Rohre zusetzen. Hier hilft eine Wasserenthärtungsanlage.
Schwarmintelligenz beim Leckageschutz

Dabei ist der "SafeTech Connect" Leckageschutz ein echter Teamplayer: Indem er als sogenannter "Schwarm" mit anderen Geräten zusammenarbeitet und so unterschiedliche Bereiche eines Gebäudes, komplette Mehrfamilienhäuser oder große Geböude absichert und kontrolliert. Dabei fungiert ein Gerät als Schaltzentrale, die die empfangenen Daten der verbundenen Geräte empfängt, auswertet und entsprechend aktiv wird.

Steuern können Nutzer den "SafeTech" Leckageschutz mithilfe der SYR App, die auf einem mobilen Endgerät leicht installiert werden kann. Diese muss anschließend mit dem installierten "SafeTech" verbunden werden, indem innerhalb der App der QR-Code des Geräts gescannt wird. Befindet sich das Smartphone oder Tablet mit der SYR App nun innerhalb der Netzreichweite, verbindet es sich automatisch mit dem "SafeTech Connect" und bietet eine individuelle Einstellung und Steuerung des Leckageschutzsystems.

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