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10.03.2021  ·  Förderungen
Neue Förderkulisse berücksichtigt neben Wärmeerzeugern auch den Heizkörperaustausch

Im vergangenen Jahr sorgten die im Rahmen des Klimapaketes aufgestockten Förderprogramme des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für eine deutliche Marktbelebung.

Zu Beginn dieses Jahrs tritt nun die Bundesförderung Effiziente Gebäude (BEG) zumindest teilweise in Kraft (Einzelmaßnahmen in der Zuschussvariante) und löst die bisherigen Programme ab. Dabei behalten die bislang geltenden Förderkonditionen größtenteils ihre Gültigkeit. „Der BDH begrüßt die Zusammenführung und die Vereinfachung der Förderkulisse“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. Es komme nun darauf an, die finanzielle Ausstattung des BEG dauerhaft sicherzustellen, um potenziellen Modernisierern Planungssicherheit zu geben. Dies zahle nicht nur auf den Klimaschutz ein, sondern sichere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch Arbeitsplätze und Beschäftigung.

Im Zusammenhang mit der neuen Förderung weist der BDH darauf hin, dass bei einer Modernisierung im Gebäudebestand neben den Wärmeerzeugern auch die Wärmeübergabe und die Wärmeverteilung unter die neue Förderung fallen. Dazu zählen zum Beispiel der Heizkörpertausch oder der Austausch von Thermostatventilen. „Ein modernes Heizungssystem besteht aus mehreren Komponenten: Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Wärmeübergabe und Speicherung. Damit eine Heizung ihr volles Effizienzpotenzial entfalten kann, müssen diese Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein. Die Förderung trägt diesem Umstand Rechnung“, sagt Christian Ludewig, Mitglied des BDH-Vorstands. Förderfähig sind dabei sowohl die Investitionskosten, als auch die Kosten für Installation und Inbetriebnahme sowie die Kosten der erforderlichen Umfeldmaßnahmen. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet.

Ebenfalls ist das neue BAFA-Förderprogramm "Energieberatung für Nichtwohngebäude, Anlagen und Systeme" am 1. Januar gestartet. Im Zuge der neuen Förderung für Nichtwohngebäude werden die Förderrichtlinien für die Programme "Energieberatung im Mittelstand" (EBM) und "Energieberatung für Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen" (EBK) zusammengelegt. Zudem kommt die Contracting-Orientierungsberatung neu hinzu. Somit steht nun ein umfassendes Förderszenario auch für den industriellen Modernisierer zur Verfügung.

Interessenten können sich auf der Seite des BAFA über Umfang und förderfähige Kosten der Bundesförderung Effiziente Gebäude informieren. Detaillierte Informationen zum Heizkörpertausch finden Sie unter www.heizkoerpertausch.de.

09.03.2021  ·  Förderungen
Kreditvergabe durch das KfW-Effizienzprogramm 278

Mit dem Programm 278 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Sanierung von gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden. Ein wesentlicher Teil dieses Programms ist die Umsetzung von Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dazu zählt auch der Einsatz von Blockheizkraftwerken.

Im Rahmen des Programms 278 werden von der KfW zahlreiche energetische Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und der technischen Gebäudeausrüstung gefördert – unter anderem die Erneuerung oder Optimierung von Blockheizkraftwerken. Die Förderung umfasst Kredite mit besonders niedrigen Zinssätzen sowie einen Tilgungszuschuss von 20% bzw. maximal 200,00€ pro Quadratmeter Nettogrundfläche. Voraussetzung ist der Nachweis über die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen durch einen qualifizierten Sachverständigen (Energieberater).

Der Saterländer BHKW-Hersteller RMB/ENERGIE begrüßt diese finanzielle Unterstützung: "Das KfW-Förderprogramm 278 ist ein weiteres wichtiges Signal für die zukunftsweisende dezentrale Energieerzeugung mit Blockheizkraftwerken. Es ist nur eines unter vielen Förderinstrumenten, die die BHKW-Technik attraktiv machen und wesentlich zur schnellen Amortisation der Anlage beitragen." so Vertriebsleiter Jan Pille.

08.03.2021  ·  Förderungen
Schimmel in der Wohnung vorbeugen: Diese Maßnahmen helfen wirklich

Wer Schimmel in der Wohnung entdeckt, sollte diesen sofort entfernen. Denn Schimmelsporen in Innenräumen gefährden nicht nur die Gesundheit, sondern können mitunter das Gebäude nachhaltig beschädigen. Es gibt viele Methoden, um Schimmel zu bekämpfen. Wir zeigen Ihnen, welche Maßnahmen wirklich helfen.
Raum effektiv entfeuchten mithilfe von Luftentfeuchtern und Klimaanlagen

Schimmelpilze fühlen sich in einem feuchten Klima am wohlsten. Meist reichen die Ursachen von falscher Isolierung oder undichten Stellen und Rissen im Mauerwerk bis hin zu unsachgemäßem Heizen und Lüften. Gerade im Schlafbereich und im Badezimmer bilden sich wegen zu hoher Luftfeuchtigkeit vermehrt Schimmelstellen.

Nicht nur Altbauten sind von Schimmelbildung betroffen, gerade Neubauten neigen zu einem Schimmelbefall: Das Mauerwerk in Neubauten ist noch sehr feucht und bräuchte eigentlich noch ein bis zwei Jahre, um zu trocknen. Doch diese Zeit bekommen die Wände nicht, da die Räume meist direkt bezogen werden. Um einer feuchten Umgebung entgegenzuwirken, helfen Luftentfeuchter und Klimaanlagen, beispielsweise von klivago. Sie nehmen die Feuchtigkeit auf und sorgen für eine ausreichende Zirkulation, sodass sich keine Kondensfeuchtigkeit bildet. Allerdings sollten Sie bei Klimaanlagen an eine regelmäßige Wartung denken, denn im Laufe der Zeit gelangen die festgesetzten Sporen durch den Filter wieder in die Umgebungsluft.

Die einfachste Methode: Richtiges Lüften der Räume

Auch Schimmelpilze in kleineren Mengen können die Gesundheit gefährden. Schimmelsporen sind nachweislich dafür verantwortlich, eine Vielzahl von Allergien auszulösen. Deshalb ist es wichtig, sobald ein Schimmelbefall in der Wohnung sichtbar wird, diesen sofort zu entfernen. Eine der effektivsten Methoden bei der Schimmelbekämpfung ist jedoch die Prävention. Denn richtiges Lüften hilft, den Schimmel erst gar nicht entstehen zu lassen. Der Trugschluss besteht immer noch, dass viele denken, es sei damit getan, einmal am Tag das Fenster einen Spalt zu kippen – doch so funktioniert es nicht.

Schritt für Schritt richtig Lüften
  • Mehrmals am Tag Stoßlüften (mindestens dreimal).
  • Im Sommer nur abends oder morgens Lüften und dazwischen die Fenster geschlossen halten.
  • Bei Schneefall und Regen nicht lüften.
  • Auch an den Keller denken. Die Fenster sollten im Altbaukellern offen bleiben. Die Keller im Neubau benötigen nur eine Lüftung am Tag.

Beim Stoßlüften sollten Sie beachten, dass Sie mehrere Fenster weit öffnen, sodass ein Durchzug entsteht. So kann die Luft optimal zwischen den Räumen zirkulieren. Die Fenster nur einen Spalt breit zu kippen, erzeugt nicht den gewünschten Effekt.

Kleinen Schimmelbefall selbst entfernen

Wenn sich trotz vorbeugenden Maßnahmen Schimmel in der Wohnung gebildet hat, ist es wichtig, den Grund hierfür ausfindig zu machen: Sind es die kalten Hauswände, bauliche Unstimmigkeiten oder nur gelegentliches Lüften? Denn nur so werden Sie langfristig den Schimmel aus Ihrer Wohnung fernhalten. Werden Schimmelstellen über eine Zeit unbeachtet gelassen, vermehren sie sich immer weiter. Deshalb gilt: Haben Sie eine kleine Schimmelstelle entdeckt, dann können Sie diese in Eigenregie sofort behandeln. Hierfür tröpfeln Sie auf ein Tuch hochprozentigen Alkohol und wischen damit über den Schimmel. Dieser wird auf dem Tuch hängen bleiben. Achten Sie darauf, dass das Tuch schön feucht ist, ansonsten werden die Schimmelsporen nicht am Tuch kleben, sondern in der Luft herumfliegen und in Ihre Atemwege geraten. Entsorgen Sie das Tuch nach der Reinigung sofort.

01.03.2021  ·  Förderungen
Neuer Schub für die Heizungssanierung durch BEG

Nachhaltigkeit ist schon lange ein Thema beim Heizen. Bereits 2020 wurden die staatlichen Fördermittel für den Einsatz erneuerbarer Energien und die energetische Sanierung und Modernisierung von Heizungsanlagen aufgestockt. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) führt diese Entwicklung nicht nur fort, sie bietet Hausbesitzern und Wohnungseigentümern noch mehr Flexibilität und einen größeren Spielraum. Über die Möglichkeiten informiert das Serviceportal „Intelligent heizen“.

Immer mehr Hausbesitzer und Wohnungseigentümer entscheiden sich für den Umstieg auf erneuerbare Energieträger: So wurden laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) bereits im ersten Halbjahr 2020 14,5 Milliarden Euro in Form von Zuschüssen oder Krediten für energieeffizientes Bauen und Sanieren zugesagt. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) soll dieser positive Trend fortgesetzt werden. „Die BEG bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt, um die Modernisierung von veralteten Heizungsanlagen zu beschleunigen", sagt Kerstin Vogt, Geschäftsführerin der VdZ, Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik. „Der Einsatz erneuerbarer Energien wird besonders gefördert, aber auch mit der Erneuerung der Heizungsanlage oder der Lüftungstechnik kann die Energiebilanz in den eigenen vier Wänden bereits deutlich verbessert werden. Auch dafür bietet die BEG attraktive Förderungen."

Zusatzboni und höhere Fördersummen für erneuerbare Energien

In der BEG wurden bisherige Förderprogramme des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusammengeführt und zum Teil weiterentwickelt. Hausbesitzer und Wohnungseigentümer können von höheren Prämien für den Einsatz erneuerbarer Energien bei Komplettsanierungen oder im Neubau profitieren. Außerdem erhöhen sich die Fördersummen um weitere 5 Prozent, wenn die Maßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ausgeführt werden. „Auf diese Weise können Sanierer beispielsweise ihre Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen und erhalten künftig nicht nur 45 Prozent der Investitionskosten, sondern mit dem iSFP-Bonus sogar 50 Prozent. Bei einer Biomasseanlage sind es sogar 55 Prozent, denn in bestimmten Fällen greift der durch die BEG neu eingeführte Innovationsbonus Biomasse in Höhe von fünf Prozent", erläutert Kerstin Vogt. Erstmals förderfähig sind heizsparende digitale Lösungen: Das Spektrum reicht dabei von Smart Meter über Mess- und Steuerungs- bis hin zur Regelungstechnik. Bis zu 20 Prozent der Kosten übernimmt der Staat. Außerdem wurden die förderfähigen Kosten bei einzelnen Maßnahmen pro Wohneinheit von 50.000 Euro auf 60.000 Euro erhöht.

Neue Effizienzhaus-Klassen

Die KfW bietet finanzielle Hilfe, wenn der energetische Gesamtzustand eines Hauses verbessert werden soll und ein bestimmter Effizienzhaus-Standard angestrebt wird. Neu eingeführt wurde unter anderem das Effizienzhaus 40, bei dem Sanierer einen Zuschuss von 45 Prozent erhalten. Darüber hinaus sind zusätzliche Zuschläge für besonders ambitionierte Sanierungen möglich. Dazu wurden neue Klassen für Effizienzgebäude entwickelt: Gebäude, die mindestens 55 Prozent des erforderlichen Energiebedarfs über erneuerbare Energien decken, erreichen die Effizienzgebäude EE-Klasse. Daneben gibt es außerdem die neue Effizienzgebäude NH-Klasse. Diese basiert auf einer vom Bund anerkannten Nachhaltigkeitszertifizierung und gilt ausschließlich für den Neubau. Wer im Neubau beim Effizienzhaus eine EE-Klasse oder eine NH-Klasse erzielt, bekommt einen zusätzlichen Zuschuss von 2,5 Prozent. Bei einer Sanierung sind beim Erreichen einer EE-Klasse sogar fünf Prozent möglich.

Individuellen Beitrag leisten

Bis 2050 soll der Immobilienbestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein – so das Ziel der Bundesregierung. Der Einbau einer effizienten Heizung trägt wesentlich zu einer Verringerung der CO2-Emissionen bei. „Die BEG bietet viel Spielraum, um einen individuellen Beitrag zur Energiewende zu leisten und gleichzeitig von staatlichen Geldern zu profitieren", so Kerstin Vogt.
Weiterführende Informationen zur neuen Bundesförderung und den Möglichkeiten für Hausbesitzer und Wohnungseigentümer gibt es auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info

23.02.2021  ·  Umwelt
Tipps für ein besseres Raumklima

Es war wohl niemals wichtiger, für einen guten Luftaustausch in Räumen zu sorgen als heutzutage. Wegen des Corona-Virus müssen wir dafür sorgen, dass wir stets mit frischer Luft versorgt sind, da sich die Erreger sonst nahezu ungehindert ausbreiten können. Nicht nur im öffentlichen Raum ist deshalb ein guter Luftaustausch Pflicht, zu Hause ist es ebenfalls wichtig. Wer für ein gutes Raumklima sorgt, schützt sich jedoch nicht nur vor Krankheiten, sondern auch vor Schimmel und unerwünschter Feuchtigkeit innerhalb der eigenen vier Wände. Wir haben deshalb die besten Tipps für den idealen Luftaustausch zu Hause an dieser Stelle zusammengefasst.
Warum ist ein gutes Raumklima wichtig?

Ein schlechtes Raumklima kann sich auf mehrere Arten auf uns auswirken. Ist die Luft in Räumen zu kalt und zu feucht, dann kann sich Schimmel in der Wohnung bilden. Gleichzeitig können sich vor allem im Winter dadurch Krankheitserreger besser verbreiten. Ist die Luft in Räumen zu warm und zu trocken, werden dadurch die Schleimhäute angegriffen und das bietet wiederum eine Menge Möglichkeiten für Viren und Bakterien in unsere Körper zu gelangen. Allerdings kann die Luft in der kalten Jahreszeit auch zu feucht werden, wenn nicht richtig gelüftet und geheizt wird.

Zusätzlich stellt das Corona-Virus aktuell ebenfalls eine große Herausforderung dar, da es durch Aerosole übertragen werden kann. Hierdurch ist es umso mehr nötig, für einen guten Luftaustausch zu sorgen.

Richtiges Lüften will gelernt sein

Viele machen den Fehler und Lüften zu lange und das bei gekippten Fenstern. Auf diese Weise kann kein richtiger Luftaustausch stattfinden und die feuchte Luft bleibt dennoch in den Räumen. Nur die Temperatur im Raum sinkt und die Heizkosten steigen. Außerdem kann sich oberhalb und seitlich des gekippten Fensters Schimmel bilden.

Besser ist das regelmäßige Stoßlüften. Das sollte mindestens zweimal, als morgens und abends, gemacht werden. Dabei werden alle Fenster in der Wohnung so weit es geht geöffnet.

Durch dieses sogenannte Querlüften entsteht ein Durchzug, der für einen effizienten Luftaustausch sorgt. Nach fünf bis zehn Minuten können die Fenster wieder geschlossen werden. In Räumen, die zu feuchter Luft neigen, wie etwa im Bad oder der Küche, sollte zusätzlich gelüftet werden, wenn die Feuchtigkeit entsteht.

Luft maschinell reinigen

Eine technische Möglichkeit, um für einen Austausch der Raumluft zu sorgen sind sogenannte Luftreiniger. Entsprechende Geräte gibt es in verschiedenen Ausführungen. Im eigenen Zuhause bieten sich vor allem mobile Luftreiniger an, da sie in den Räumen eingesetzt werden können, wo sie gebraucht werden. Der Vorteil: Sie können via App gesteuert werden und fügen sich so in Smarthome-Konzepte ein.

Sind beispielsweise Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder aus einen anderen Haushalt zu Gast, kann bequem Abstand gewahrt und die Gefahr von einer Ansteckung durch Aerosole minimiert werden.

Im Schlafzimmer profitieren vor allem Allergiker von der gereinigten Luft. Es werden nämlich nicht nur Krankheitserreger, sondern auch Milben und Hausstaub aus der Luft gefiltert. Solche Luftreiniger können besonders als Ergänzung zum Lüften für das eigene Zuhause genutzt werden.

Weitere Smarthome-Lösungen für ein gutes Raumklima

Neben einem Luftreiniger gibt es noch weitere technische Geräte, die helfen können, das Raumklima zu verbessern. Beispielsweise können Temperaturregler über entsprechende Smarthome-Systeme gesteuert werden.

Ergänzend werden Sensoren am Fenster angebracht, um festzustellen, ob diese geöffnet sind. Sind die Fenster geöffnet, fährt das Thermostat automatisch die Temperatur herunter.

Auch ein Luftentfeuchter kann zusätzlich zu den genannten Geräten Sinn ergeben, um die Luftfeuchtigkeit zu regeln. Sie können ebenfalls per App gesteuert werden und/oder mit den anderen Geräten interagieren.

Hygrometer, um Luftfeuchtigkeit zu messen

Um effektiv gegen Schimmel vorzugehen, bzw. ihn gar nicht erst entstehen zu lassen, ist es wichtig, dass die Luftfeuchtigkeit innerhalb eines Zimmers einen gewissen Prozentsatz nicht dauerhaft überschreitet. Im Winter sollte sie nicht mehr als 60 Prozent betragen.

Allerdings lässt sich das nicht nach bloßem Gefühl feststellen. Um die Feuchtigkeit im Raum im Auge zu behalten, empfiehlt sich deshalb ein sogenanntes Hygrometer. Es misst die Luftfeuchtigkeit, die idealerweise zwischen 35 und 55 Prozent betragen sollte.

Feuchtigkeit reduzieren

Wie bereits erwähnt lässt sich mit Luftentfeuchtern und mit richtigem Lüften die Feuchtigkeit in Räumen wieder herunterfahren. Allerdings gibt es auch Möglichkeiten, wie die Luftfeuchtigkeit gar nicht erst zu sehr ansteigt. Vor allem auf das Trocknen von Wäsche in Wohnräumen sollte deshalb verzichtet werden. Sofern es jedoch nicht anders möglich ist, sollte die Frequenz des Lüftens erhöht werden.

Falsches Heizen vermeiden

Auch das Heizen will gelernt sein. Oft heizen wir verschiedene Räume viel zu heiß oder zu kalt. Im Wohnzimmer reicht es, wenn die Temperatur etwa 20 Grad beträgt. In der Küche darf es ruhig etwas kälter sein, da der Herd und der Kühlschrank meist noch Wärme abgeben.

Im Schlafzimmer reichen 16 bis 18 Grad völlig aus und sind sogar besser für einen erholsamen Schlaf. Einen Überblick über das richtige Heizen bietet unter anderem das Umweltbundesamt.

Anzeichen für ein schlechtes Raumklima

Vor allem eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, kann zu einem Problem werden. In Mietwohnungen sind dadurch und die daraus folgende Schimmelbildung schwere Streits zwischen Mietern und Vermietern entstanden. Allerdings lassen sich erste Anzeichen leicht erkennen.

Beschlagene Fensterscheiben sind wohl das beste Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Es bedeutet, dass zu wenig geheizt oder nicht ausreichend gelüftet wird. Besser ist es also lieber einmal zu viel zu lüften. Nicht nur der Wohnraum, sondern auch die Gesundheit wird es einem danken.

 

18.02.2021  ·  Umwelt
Wird Wasserstoff ein Markt für alle?

Wasserstoff ist derzeit – auch durch die im letzten Jahr von der Bundesregierung verabschiedete und mit üppigen Milliarden ausgestattete Nationale Wasserstoffstrategie – in aller Munde, wird gar als der Champagner der Energiewende gepriesen. Dabei wird schnell vergessen, dass eine Herstellung von grünem Wasserstoff mittels Elektrolyse aufwendig, ineffizient und deshalb teuer ist. Dennoch wird um das Element mit dem kleinsten Molekül kein Weg herumführen. Einsätze zu Heizzwecken und in der Mobilität sind denkbar.

Eine aktuelle Befragung der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat ergeben, dass sich das Gros der Verbraucher hier mehr Transparenz wünscht. Ist also ein grünes Gas wie Wasserstoff klimaneutral hergestellt oder nicht? Derzeit eher nicht, weil der sogenannte graue Wasserstoff ja zu 99 Prozent mittels Dampfreformierung aus Erdgas gewonnen wird. Zu Mehrkosten von 10 bis 20 Prozent wäre eine knappe Mehrheit zwar bereit, allerdings liegen die aktuellen Kosten für grünen Wasserstoff etwa viermal höher als für grauen Wasserstoff.

Doch wie realistisch ist es überhaupt, grünen Wasserstoff im trauten Heim und im geliebten Auto zu nutzen?

Zuerst zum Heim.

Wasserstoff zu Hause

Wasserstoff könnte zu Hause im Gas-Brennwertkessel verbrannt werden. Schon jetzt ist das mit einer Beimischung ins Erdgasnetz von bis zu 9,9 Prozent möglich. In den Erdgas-Verteil- und Transportnetzen wären sogar höhere Beimischungen möglich. Experten gehen von 20 Prozent aus. Alles, was darüber ist, müsste geprüft werden.

Der grüne Wasserstoff könnte theoretisch auch in reinen Wasserstoffleitungen zum Verbraucher kommen und dort Brennstoffzellen betreiben. Brennstoffzellen produzieren gleichzeitig Strom und Wärme. Rund 2.000 davon sind in Deutschland installiert. Ein Förderprogramm soll bis 2027 diese Zahl auf 70.000 anheben. Sie werden bisher aber alle ausnahmslos mit Erdgas betrieben, was wiederum nicht klimaneutral ist. Beim Verbrennen in Gasthermen, was ja auch eine Variante wäre, müssten diese ausgewechselt werden, da Wasserstoff ein deutlich anderes Brennverhalten aufweist. Allerdings ist ein reines Wasserstoffnetz zu teuer. Die Kosten lägen nach Schätzungen von Experten bei 270 Milliarden Euro.

Die dritte Möglichkeit wäre, den gewonnenen Wasserstoff zu synthetischem Erdgas, SNG genannt, aufzumethanisieren. Weder an Leitungen noch an Endgeräten wären dann Änderungen oder Anpassungen notwendig. Dieser Prozess ist ebenfalls sehr aufwendig. Das dafür nötige CO2 müsste im besten Fall aus Abfallprozessen der Industrie stammen. Doch die soll ja in Zukunft auch CO2-neutral arbeiten. Eine Abscheidung aus der Luft ist zwar technisch möglich und wird vereinzelt auch praktiziert. Doch sie wäre zu teuer.

Bliebe also nur die Beimischung von grünem Wasserstoff zu Erdgas und dessen Transport im Netz. Das wäre zumindest für einige Jahre eine Zwischenlösung.

Wasserstoff als Antrieb für den PKW

Autos können auf zwei Wegen Wasserstoff nutzen: in einer Brennstoffzelle oder in einem Verbrennungsmotor. Das Verlockende dabei: Wasserstoff hat eine sehr hohe Energiedichte, die der von Benzin in nichts nachsteht und um das bis zu Sechsfache höher ist als die von Lithium-Ionen-Batterien, die in E-Autos zum Einsatz kommen. Allerdings sind seine Lagerung und der Transport im Tank recht aufwendig und nur in gekühlten Druckdanks bei 350 bar für Nutzfahrzeuge oder 700 bar für Pkw möglich. Dann wäre Wasserstoff eine echte Alternative etwa für Nutzfahrzeuge.

Die Nutzung der Brennstoffzelle in Pkw ist schon einige Jahre serienreif. Insbesondere japanische Hersteller, allen voran Toyota, haben sich darauf spezialisiert. Der Mirai ist ein Beispiel dafür. Mit einem Listenpreis von derzeit 80.000 Euro ist er jedoch nicht für jeden Geldbeutel etwas. Doch die Fahrzeuge könnten billiger werden. Sie treffen auf ein immer besser ausgebautes Tankstellennetz. Im zweiten Quartal dieses Jahres soll die 100. Wasserstofftankstelle in Deutschland eröffnet werden, auch wenn das noch der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein wäre. Zum Vergleich: Hierzulande gibt es gut 14.300 Tankstellen, darunter 7.000 Flüssiggastankstellen (LPG) und knapp 900 Erdgastankstellen (CNG). Immerhin – es geht voran, wenn auch nur langsam. Das Forschungszentrum Jülich schätzt die Kosten für den Aufbau dieser Infrastruktur in Deutschland auf 61 Milliarden Euro.

Die zweite Möglichkeit ist die Nutzung des Wasserstoffs in einem Verbrennungsmotor. Versuche dazu gab es während der ganzen Geschichte des Automobil- und Motorenbaus. Dabei kann die bisherige Verbrennungsmotorentechnik beibehalten werden, es braucht also keines neuen Antriebsstranges wie bei der E-Mobilität oder bei Brennstoffzellenfahrzeugen. Zwar ist sein Einsatz sowohl in Diesel- als auch Benzinmotoren denkbar. Letztere sind jedoch etwas besser geeignet.

Großes Forschungsprojekt

Wie nun der Wasserstoff zum Verbraucher, also ins Heim oder an die Tankstelle kommt, ist Gegenstand des Forschungsprojektes H2 vor Ort. Es untersucht, wie der Wasserstoff in Industrie, Wärmemarkt und Mobilität genutzt und idealerweise im Netz transportiert werden kann. Denn die Nachfrage könnte eines Tages flächendeckend sein. Und Deutschlands sehr gut ausgebautes Erdgasnetz wäre natürlich ein sehr guter Transporteur. Über 30 Unternehmen haben zusammen mit dem Fachverband DVGW diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine 100-prozentige Versorgung mit Wasserstoff über die Verteilnetze technisch möglich und sinnvoll sei. Außerdem sollten regionale Ressourcen für den Aufbau von dezentralen Power-to-Gas-Anlagen genutzt werden.

Erwähnt werden sollte aber auch, dass sich Wasserstoff nicht nur in Leitungen transportieren lässt. Es geht auch, wie für die Fahrzeuge, in gekühlten Drucktanks, aber auch gelöst in sogenannten LOHCs (für flüssige organische Trägermaterialien oder Liquid Organic Hydrogen Carrier) oder in Ammoniak.

Hören Sie doch mal rein - in den Fachbeitrag auf: https://shk.radio/haustechnikdialog
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Ein Fachbeitrag der Redaktion HaustechnikDialog.

 

15.02.2021  ·  Förderungen
Förderung beantragen und altersgerecht umbauen - so geht es

Das eigene Haus ist nicht nur ein einfaches Haus, es ist ein Zuhause. Und das im besten Falle ein Leben lang. Im fortschreitenden Alter ändern sich die Bedürfnisse beim Thema Wohnen jedoch. Was in jungen Jahren noch als stilvoll oder praktisch angesehen wurde, kann im Alter teilweise nicht mehr allein bewältigt werden. Ein altersgerechter Umbau der eigenen vier Wände ist die Lösung, kann jedoch teuer sein. Zum Glück gibt es dafür Fördermöglichkeiten, über welche die Experten der KVB Finanz aufklären.
Altersgerechtes Umbauen für eine höhere Lebensqualität

Das Altern und die damit einhergehenden körperlichen Einschränkungen kann niemand gänzlich aufhalten. Es ist ungewohnt, wenn im Laufe der Zeit bestimmte Bewegungen oder Handlungen schwieriger zu bewältigen sind als in jungen Jahren. Anstatt sich diesem natürlichen Lauf gedanklich entgegenzustellen, sollte lieber vorausschauend überlegt werden, wie im fortgeschrittenen Alter die Einschränkungen bestmöglich ausgeglichen werden können.

Damit die eigene Lebensqualität nicht leidet, bietet es sich an, bestimmte Maßnahmen zur Erleichterung des Lebens im Alter zu ergreifen. Entsprechende Hilfsmittel und auch ein altersgerechter Umbau der eigenen Immobilie machen es möglich, diesen Lebensabschnitt in vollen Zügen und vor allem selbstständig genießen zu können.

Genau wie bei der Planung der gewünschten Umbaumaßnahmen sollte auch bei der dazugehörigen Finanzierungsplanung ein entsprechender Experte zurate gezogen werden. Die KVB Finanz kümmert sich dabei nicht nur um ein gesundes finanzielles Fundament der geplanten Umbaumaßnahmen, sie ist auch der richtige Ansprechpartner, um die bestehenden Fördermöglichkeiten für das eigene Vorhaben optimal nutzen zu können.

Altersgerecht umbauen - auf die individuellen Wünsche kommt es an

Die eigenen vier Wände altersgerecht umzubauen hilft, auch im höheren Alter die gewohnte und lieb gewonnene Umgebung weiterhin zu bewohnen. Grundsätzlich gibt es viele Möglichkeiten, die das Leben und die täglichen Abläufe erleichtern. Die durchzuführenden Baumaßnahmen hängen zum einen von den individuellen Wünschen und zum anderen von den baulichen Gegebenheiten sowie dem zur Verfügung stehenden Budget ab.

Mit der passenden Förderung für bestimmte Maßnahmen kann Letzteres deutlich erhöht werden. Die Anforderungen an einen altersgerechten Umbau können sich dabei im individuellen Fall immer unterscheiden. Wer nicht mehr gut laufen kann, hat andere Herausforderungen als jemand, dessen Seh- oder Hörsinn nicht mehr richtig funktioniert. Daher sollte immer individuell beleuchtet werden, welche Alltagshilfen wirklich sinnvoll sind und zum gewünschten Ziel führen: den Bewohnern möglichst lange Halt, Sicherheit und Beständigkeit im eigenen Zuhause zu ermöglichen.

Welche Umbaumaßnahmen sind im Alter sinnvoll und möglich?

Neben der Analyse der aktuellen und zukünftig zu erwartenden Einschränkungen der Bewohner muss auch das Gebäude selbst ausführlich überprüft werden. Nicht jede Immobilie eignet sich aufgrund der Bausubstanz für alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen, dennoch lassen sich meist einige Erleichterungen umsetzen.

Wenn die Gehfähigkeiten nachlassen und Treppen sowie Eingänge zu Hindernissen werden, bietet es sich an, dass Treppenhaus umzubauen und entweder einen Fahrstuhl oder einen Lift zu installieren. Auch eine Rampe im Eingangsbereich erleichtert die Zugänglichkeit, sobald ein Rollator oder eine sonstige Gehhilfe erforderlich wird. Im Badezimmer ist Ebenerdigkeit ebenso von Vorteil. Im Zuge dessen sollte zudem darauf geachtet werden, dass die Räume nicht vollgestellt sind, um den Durchgang mit Gehhilfen zu erleichtern. Darüber hinaus bietet es sich an, Griffe zum Abstützen anzubringen und erleichternde Hilfsmittel wie elektrische Fensteröffner zu installieren.

Mögliche Umbaumaßnahmen für ein altersgerechtes Wohnen sind zusammengefasst:

Verbreiterung von Türzargen, um mit einem Rollstuhl hindurch zu passen
Anbringung eines Treppenlifts zum Erreichen höher gelegener Etagen
Barrierefreier Umbau des Badezimmers
Zusammenlegung kleiner Räume, um die Bewegungsflächen zu erweitern

Was kostet ein altersgerechter Umbau?

Im Zuge der Planung eines altersgerechten Umbaus der eigenen Immobilie stellt sich die Frage nach den Kosten. Eine allgemeine Antwort kann es allerdings nicht geben. Die Gesamtkosten eines Bauvorhabens richten sich nach unterschiedlichsten Faktoren und sind daher immer individuell zu betrachten. Zu den wichtigsten Punkten zählen dabei:

Wie ist der Grundzustand der umzubauenden Immobilie?
Welche Maßnahmen zum altersgerechten Umbau sollen durchgeführt werden?
Welcher zusätzliche Aufwand muss zur Realisierung der Umbaumaßnahmen betrieben werden?
Wer beispielsweise lediglich ein paar kleinere Anpassungen im Badezimmer wie den Einbau eines Klappsitzes zum Duschen oder die Anbringung von Haltegriffen in der Badewanne plant, auf den kommen nur relativ geringe Kosten zu. Müssen dagegen große bauliche Veränderungen, beispielsweise der Einbau eines Fahrstuhls oder die Verlegung von Wänden durchgeführt werden, um das Haus altersgerecht gestalten zu können, ist dafür ein wesentlich höherer Finanzbedarf einzuplanen.

Um sich im undurchsichtig erscheinenden Dschungel der verschiedensten Förderungsmöglichkeiten zurecht zu finden, ist ein verlässlicher und kompetenter Partner an der Seite unabdingbar. Die KVB Finanz als Kreditvermittler ist hierfür ein passender Ansprechpartner mit langjähriger Erfahrung aus zahlreichen betreuten Finanzierungsvorhaben.

Welche Fördermöglichkeiten für einen altersgerechten Umbau gibt es?

Die Realisierbarkeit der geplanten Umbaumaßnahmen hängt immer von der Größe des eigenen Budgets ab. Um dieses zu erweitern und damit auch im vorangeschrittenen Alter das Bewohnen der eigenen Immobilie zu ermöglichen, können entsprechende Fördermittel genutzt werden.

Je nach Bundesland stehen hierfür unterschiedlichste Fördermittel bereit, die sich nach individuellen Vergaberichtlinien richten. In jedem Fall kann aber auch auf die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zurückgegriffen werden, die bundesweit Fördermittel bereitstellt. Die maßgeblichen Förderprogramme der KfW hierfür sind:

Programm 159 "Altersgerecht Umbauen - Kredit"
Programm 455-B "Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss - Barrierereduzierung"
Beide Programme können unabhängig von der körperlichen Verfassung und dem Alter des Beantragenden genutzt werden. Die einzelnen Kriterien und Einzelheiten dieser Förderprogramme sind in den entsprechenden Merkblättern der KfW zusammengefasst. Die wichtigsten Maßnahmen, welche mit den KfW-Förderprogrammen unterstützt werden können, sind:

Umbauten von Wegen zu Gebäuden und Maßnahmen im Wohnumfeld
Umbaumaßnahmen im Eingangsbereich und dem Wohnungszugang
Abbau von Schwellen und Hilfe zur Überwindung von Treppen und Stufen
Änderung der Raumaufteilung in der Immobilie
Maßnahmen in Sanitärräumen und Badumbauten
Hilfsmittel und Maßnahmen zur Unterstützung im Alltag, bei der Orientierung und der Kommunikation
Errichtung von Gemeinschaftsräumen und Förderung von Mehrgenerationenwohnen
Umbau zum "Standard Altersgerechtes Haus" (Maßnahmenpaket der KfW)
Ganz gleich, für welche Maßnahmen die Förderung beantragt werden soll, als Privatperson ist es unmöglich, diese allein zu beantragen. Die Antragsstellung muss immer über eine Bank oder einen qualifizierten Kreditvermittler erfolgen. Da neben der eigentlichen Förderung oft noch zusätzlicher Finanzbedarf für die Realisierung des Umbauprojekts besteht, sind Kreditvermittler hierbei die bessere Wahl. Während Banken nur die eigenen Produkte an die Kunden bringen möchten, können unabhängige Kreditvermittler wie die KVB Finanz aus einem großen Pool unterschiedlichster Finanzierungsangebote das Beste für den Kunden heraussuchen.

Wie hoch ist die Förderung der KfW für altersgerechtes Umbauen?

Mit den Fördermitteln der KfW kann nicht der komplette altersgerechte Umbau bezahlt werden. Allerdings unterstützt die KfW solche Vorhaben mit nicht unerheblichen Summen, wodurch sich der eigene finanzielle Spielraum erweitern lässt. Je nach Förderprogramm sind dies:

KfW 455 B - Investitionszuschuss "Altersgerecht Umbauen"
Maßnahmen zur Errichtung des "Standard Altersgerechtes Haus": 12,5 % der förderfähigen Kosten, maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit
Einzelmaßnahmen zum Abbau von Barrieren: 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit
KfW 159 - Kredit "Altersgerecht Umbauen"
Maximale Finanzierungssumme: 50.000 Euro
Effektiver Jahreszins p. a.: 0,78 %
Zinsbindung: 5 - 10 Jahre
Tilgungsfreie Anlaufzeit: bis zu 10 Jahren
Beide Förderprogramme sind miteinander kombinierbar. Mit dem zinsvergünstigten Kredit der KfW können also Zinskosten gegenüber herkömmlichen Bankkrediten gespart werden - der Investitionszuschuss erweitert den finanziellen Spielraum ohne Rückzahlungsverpflichtung.

Wie kann die Förderung beantragt werden?

Um die Fördermittel zum altersgerechten Umbau der eigenen Immobilie zu beantragen, sollte ein entsprechend qualifizierter Experte zurate gezogen werden. Die KVB Finanz unterstützt hierbei mit ihrem fachlichen Wissen und jahrelanger Erfahrung. Neben der Beantragung von Fördermitteln der KfW oder landesabhängigen Fördertöpfen ist die KVB Finanz auch der richtige Ansprechpartner zur Finanzierungsplanung des gesamten Umbauvorhabens.

Vor allem dann, wenn die eigenen Ersparnisse nicht zur Finanzierung ausreichen, kann es sinnvoll sein, nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten zu suchen. Auch hierfür ist die KVB Finanz dank ihrer Kompetenz und Erfahrung aus einer Vielzahl an betreuten Finanzierungsprojekten der ideale Ansprechpartner

 

10.02.2021  ·  Förderungen
Beim energetischen Sanieren ganzheitlich vorgehen

Bei einer energetischen Sanierung sollten Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ganzheitlich vorgehen. Dazu gehört unter anderem das Beseitigen von Stolperfallen in der eigenen Wohnung. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren werden jetzt wieder mit KfW-Zuschüssen unterstützt: Die staatliche Bank gibt seit 5. Januar 2021 bis zu 6.250 Euro für den Umbau hinzu, etwa für die Schaffung von bodengleichen Duschen oder das Entfernen von Schwellen vor und in der Wohnung.

„Die Verbindung von energetischen und barrierereduzierenden Sanierungsmaßnahmen spart Stress durch doppelte Baustellen“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Bei einer ganzheitlichen Sanierung sollte man darüber hinaus auch auf die Auswahl der Baustoffe oder den Artenschutz achten, etwa mehr Holz anstelle von Beton nutzen, Kunststoffe wie PVC vermeiden und Nisthilfen für Tiere im Garten aufstellen.“

Ein Beispiel für ganzheitliches Sanieren sind barrierereduzierende Maßnahmen. 18 Millionen Menschen in Deutschland sind 65 Jahre oder älter. Barrierefreie Wohnungen ermöglichen vielen, länger in den eigenen vier Wänden zu leben. Da die umgebauten Häuser und Wohnungen mehr Wohnkomfort bieten, lohnen sie sich auch für andere Altersgruppen. Eine Dusche mit schwellenlosem Einstieg etwa oder extrabreite Türen sind für alle von Vorteil.

Expertinnen und Experten empfehlen daher, zu prüfen, ob barrierereduzierende Maßnahmen in der eigenen Wohnung umgesetzt werden können. „Ein Haus oder eine Wohnung barrierearm umzubauen, kann einfach sein“, sagt Carmen Mundorff von der Architektenkammer Baden-Württemberg. „Eigentümer sollten besonders Schwellen reduzieren“, so die Architektin. „Vorteilhaft sind auch breite Türen von Bad und WC, die sich nach außen öffnen lassen. Um dies zu erreichen, genügen meist einige wenige Umbaumaßnahmen.“

Stolperfallen beseitigen wird wieder gefördert

Die KfW bietet seit Anfang Januar wieder attraktive Zuschüsse für barrierereduzierende Maßnahmen in Höhe von maximal 12,5 Prozent der förderfähigen Kosten an. Die Zuschusshöhe beläuft sich auf 200 bis 6.250 Euro. Die Mindestinvestitionskosten betragen pro Wohneinheit 2.000 Euro, maximal sind 50.000 Euro förderfähig. Insgesamt stehen deutschlandweit 130 Millionen Euro bereit, 30 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Alternativ kann auch – wie bislang schon möglich – die Kreditvariante in Anspruch genommen werden.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass das Interesse an Zuschüssen für barrierereduzierende Maßnahmen sehr hoch ist. Die Fördergelder gingen jedes Mal rasch zur Neige. Die im Januar 2020 zur Verfügung gestellten, aufgestockten 100 Millionen Euro waren im November bereits aufgebraucht. „Interessierte Eigentümer sollten daher rasch handeln, sonst gehen sie möglicherweise leer aus und müssen warten, bis der Fördertopf wieder gefüllt wird“, rät Mundorff. Beachten müssen sie auch, dass die KfW nur Vorhaben fördert, die zum Zeitpunkt des Antrags noch nicht begonnen wurden.

Bei energetischer Sanierung auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit realisieren

Empfehlenswert ist, Maßnahmen zur Barrierefreiheit mit einer ohnehin geplanten energetischen Sanierung zusammenzulegen. „Arbeiten zur energetischen Verbesserung des Hauses und barrierereduzierende Umbauten in einem Zuge anzugehen, bietet sich an“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „So hat man Handwerker nur einmal im Haus.“ Für die Planung der energetischen Modernisierung sollte man sich an Architekten, Ingenieure und Gebäudeenergieberater wenden. Viele Architekten und Innenarchitekten haben sich auf das Thema Barrierefreiheit spezialisiert. Sie können etwa über die Architektenkammer Baden-Württemberg gefunden werden.

Wer bei einer Sanierung darüber hinaus die Nutzung von ökologischen Materialien und Naturbaustoffen in Betracht zieht und mehr für den Artenschutz am und um das Haus tun will, trägt zum Schutz der Umwelt bei. Nisthilfen oder Insektenhotels beispielsweise können am Haus gut unter dem Dach angebracht werden oder am Baum im Garten. Das hilft den Lebensraum heimischer Vogel- und Insektenarten zu erhalten und fördert die biologische Vielfalt. Auch die Nutzung von Holz statt energieintensivem Beton und Zement sowie die Verwendung von Kalk statt Gips ist besser für die Umwelt und das Klima.

 

31.01.2021  ·  Förderungen
Welche Mehrkosten kommen auf Hauseigentümer zu?

Am 1. Januar 2021 ist im Gebäudesektor die Bepreisung von Kohlendioxid (CO2) gestartet. Für einen Liter Heizöl zahlen Hauseigentümerinnen und Eigentümer in diesem Jahr 7,9 Cent mehr. Dabei wird es nicht bleiben: In den nächsten Jahren werden die CO2-Kosten von Erdgas und Heizöl weiter steigen, um im Klimaschutz voranzukommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Eine Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus mit Ölheizung und einem jährlichen Verbrauch von 3.000 Liter Heizöl zeigt: Je nach Entwicklung der CO2-Bepreisung betragen die Zusatzkosten in den nächsten 20 Jahren zwischen 15.000 und 25.000 Euro. So lange ist eine Heizung mindestens in Betrieb. Die neue Bepreisung trifft die Eigentümer unsanierter Gebäude mit fossilen Heizungen und schlechtem energetischen Zustand am Stärksten. Gedämmte Häuser, die erneuerbare Energien nutzen, verursachen dagegen keine CO2-Zusatzkosten und werden daher deutlich attraktiver.

Die Bepreisung ist mit einem festen System gestartet. Seit 1. Januar sind 25 Euro pro Tonne CO2 für Kraft- und Brennstoffe im Verkehrs- und des Gebäudebereich fällig. Das entspricht in diesem Jahr einem Aufschlag von 79 Euro pro 1.000 Liter Heizöl. Der CO2-Preis steigt 2022 auf 30 Euro pro Tonne CO2, 2023 auf 35 Euro, 2024 auf 45 Euro und 2025 auf 55 Euro. Danach sollen weitere Erhöhungen folgen; wie hoch sie ausfallen werden, ist aber noch unklar.

Szenarien veranschaulichen die mögliche Bandbreite der Zusatzkosten


Hauseigentümer, die in einem 150-Quadratmeter-Haus mit einem schlechten Energiestandard und rund 3.000 Liter Heizölverbrauch pro Jahr leben, müssen für den Zeitraum von 2021 bis 2025 Zusatzkosten von insgesamt rund 1.800 Euro einkalkulieren.

Welche Kosten ab 2026 hinzukommen können, zeigen beispielhafte Szenarien: Steigt der CO2-Preis pro Tonne bis 2030 auf 100 Euro und verläuft danach konstant, belaufen sich die Mehrkosten in 20 Jahren auf bereits gut 15.000 Euro. Steigt er dagegen auf den vom Umweltbundesamt empfohlenen Wert von 195 Euro, summieren sich die Zusatzkosten sogar auf gut 25.000 Euro. Selbst wenn man von keiner weiteren Erhöhung ab 2025 ausgeht, kommen in 20 Jahren rund 6.500 Euro Mehrkosten hinzu. Dass es nach 2025 bei den 55 Euro pro Tonne CO2 bleibt, halten Experten jedoch für sehr unwahrscheinlich.

Zum Vergleich: Bei den erneuerbaren Energieträgern fallen nach aktuellen Vorgaben keine Zusatzkosten an. Die CO2-Emissionen von Strom werden im Rahmen des europäischen Emissionshandels bereits seit 2005 in den Strompreis mit eingerechnet.


CO2-Bepreisung: Ein Sanierungsgrund mehr


Heizungen auf Basis fossiler Energien werden künftig durch die CO2-Kosten im Betrieb deutlich teuer, vor allem in schlecht gedämmten Gebäuden. „Die neue CO2-Bepreisung ist ein Grund mehr für eine energetische Sanierung“, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau.

Wer saniert, erhält seit diesem Jahr – dank der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) – außerdem deutlich mehr Fördergeld. Zudem ist die Antragstellung mit dem BEG einfacher als früher. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sollten diese Chance jetzt wahrnehmen, rät Hettler.

25.01.2021  ·  Förderungen
Bestehende Wohngebäude: Neue Regeln für Energieausweise ab 1. Mai 2021

Bei Mieterwechsel ist ein gültiger Energieausweis vorzulegen. Ab 1. Mai 2021 gelten neue Regeln für Energieausweise von bestehenden Wohngebäuden. So wird künftig die Höhe der Treibhausgas-Emissionen in den Energieausweis aufgenommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Bei Verbrauchsausweisen sind Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Zukunft verpflichtet, detaillierte Angaben zur energetischen Bewertung des Gebäudes zu machen. Aussteller müssen die Angaben vor Ort oder anhand geeigneter Fotos prüfen. Die Änderungen sollen die Aussagekraft der Ausweise verbessern. Relevant werden die Änderungen in diesem Jahr für Energieausweise, die 2011 ausgestellt wurden.

Da Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind, müssen Eigentümer sie unter Umständen erneuern lassen. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Der Ausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt nicht nur wie bisher für Gebäudeeigentümer, sondern künftig auch explizit für Makler. Wer sein Gebäude selbst bewohnt oder nicht neu vermietet, braucht keinen neuen Ausweis.

Energieberaterinnen und Energieberater, die Energieausweise ausstellen können: www.zukunftaltbau.de/im-eigenheim/beratung/ oder www.energie-effizienz-experten.de

Neutrale Informationen gibt es auch kostenfrei am Beratungstelefon von Zukunft Altbau unter 08000 12 33 33 (Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr) oder per E-Mail an beratungstelefon@zukunftaltbau.de.

Hauseigentümer haben in der Regel die Wahl zwischen einem Energieverbrauchsausweis und einem Energiebedarfsausweis. „Beim Bedarfsausweis zeigt eine Skala von grün bis rot den berechneten Energiebedarf des Gebäudes anhand des baulichen Zustandes und der Heiztechnik“, erklärt Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Der Verbrauchsausweis präsentiert in denselben Farben den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch der vergangenen drei Jahre.“ Modernisierungsempfehlungen sind Bestandteil beider Energieausweise. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen.

Neue gesetzliche Grundlage ist das am 1. November 2020 in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz (GEG). Davor waren die Vorschriften für Energieausweise in der Energieeinsparverordnung EnEV festgelegt. Bei den Neuerungen für bestehende Gebäude sieht das GEG eine Übergangsfrist bis 30. April 2021 vor. Erst danach kommen die zusätzlichen Regeln für Energieausweise zum Tragen.

 

Folgende Regelungen kommen künftig hinzu: Ab 1. Mai 2021 werden die TreibhausgasEmissionen im Energieausweis aufgeführt. „In der EnEV war diese Ausweisung bisher nicht verpflichtend, mit der Umsetzung des GEG ist dies nun erforderlich“, sagt Meike Militz von der Energieberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Mit der neuen Vorschrift enthält der Energieausweis künftig Informationen, die den CO2-Fußabdruck deutlicher darstellen.“ Die Emissionen werden aus dem Primärenergiebedarf oder -verbrauch des Gebäudes berechnet.

Was bislang schon bei Bedarfsausweisen der Fall ist, gilt ab Mai auch bei Verbrauchsausweisen. Eigentümer müssen die energetische Qualität des Gebäudes detailliert angeben, inklusive inspektionspflichtiger Klimaanlagen. Auch das Fälligkeitsdatum der nächsten Untersuchung muss festgehalten werden. Aussteller der Verbrauchsausweise müssen künftig die bestehenden Gebäude vor Ort in Augenschein nehmen oder anhand geeigneter Fotos bewerten, um passende Maßnahmen zur Modernisierung zu empfehlen. „So soll die Qualität der Sanierungsempfehlungen verbessert werden“, erklärt Militz. Stellen Eigentümer Daten für den Energieausweis bereit, sind sie für die Richtigkeit der Angaben verantwortlich. Experten, die Energieausweise ausstellen, müssen die bereitgestellten Informationen sorgfältig prüfen und dürfen diese nur verwenden, wenn kein Zweifel an ihrer Richtigkeit besteht.

Die Pflicht, bei der Vermietung, Verpachtung oder dem Verkauf eines Wohngebäudes einen Energieausweis vorzulegen, gilt in Zukunft auch explizit für Immobilienmakler, nicht nur für die Eigentümer. Die Pflichtangaben in Immobilienanzeigen bleiben unverändert erhalten.

Wer braucht welchen Ausweis?

Vielen Eigentümern ist unklar, welchen Energieausweis sie beauftragen sollen. Für Käufer und Mieter von Ein- oder Zweifamilienhäusern ist der Bedarfsausweis teilweise Pflicht, in jedem Fall aber besser geeignet, meint Frank Hettler von Zukunft Altbau. „Er macht den energetischen Zustand des Gebäudes transparent und weist so auf Kostenfallen hin. Der Verbrauchsausweis zeigt, wie stark die Vornutzer die Heizung aufgedreht haben und damit, wie viel CO2 tatsächlich ausgestoßen wurde. Das Verbrauchsprofil ist für die nachfolgenden Bewohner jedoch nicht immer aussagekräftig.“ Bei Mehrfamilienhäusern mit zahlreichen Wohnungen ist das anders. Ein Durchschnitt der Verbrauchswerte unterschiedlicher Bewohner hat genügend Aussagekraft. Deshalb werden hier eher Verbrauchsausweise eingesetzt.

Auf dem Bedarfsausweis stehen deutlich mehr Informationen. Er zeigt den bauphysikalisch berechneten Energiebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Steht die Effizienzampel auf dem Ausweis auf Grün, können die Eigentümer bei einer Veräußerung besser für ihr effizientes Haus werben. Immobilien mit einem Label im grünen Bereich verursachen rund 15 bis 20 Euro weniger Energiekosten pro Quadratmeter und Jahr als schlecht gedämmte Gebäude. Bei einer Wohnung mit 90 Quadratmetern Wohnfläche sind das jährlich immerhin rund 1.500 Euro. Für Kauf- oder Mietinteressenten sind diese Häuser deutlich attraktiver als solche, die hohe Betriebskosten verursachen. Sind viele energetische Schwachstellen vorhanden und leuchtet auf dem Label die Farbe Rot, sollte der Bedarfsausweis der Einstieg in eine mit bis zu 80 Prozent geförderte Gebäudeenergieberatung sein, rät Hettler.

Die Kosten des Bedarfsausweises sind für die Hauseigentümer zunächst höher, da eine Analyse des Gebäudes vor Ort durch einen Fachmann nötig ist. In der Regel fällt ein eher niedriger dreistelliger Betrag an. Die Alternative Verbrauchsausweis ist deutlich billiger, aber auch weniger aussagekräftig. Im Netz gibt es bereits Verbrauchsausweise für unter 50 Euro, die allerdings häufig ihr Papier nicht wert sind. Die Anbieter senden den Ausweis mit den ungeprüften Angaben per E-Mail zu, die Fehlerhäufigkeit ist daher hoch. Das kann auch juristisch heikel werden, da die Käufer für die Fehler rechtlich verantwortlich sind. Daher: Hände weg von Billigangeboten.

Es empfiehlt sich, die Ausstellung des Energieausweises mit einer Energieberatung zu verknüpfen, aus der am Ende ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) hervorgeht. Die Beratung wird mit bis zu 80 Prozent gefördert und kostet am Ende wenige hundert Euro. Für jede Sanierungsmaßnahme, die aus dem iSFP hervorgeht, gibt es einen Zusatzbonus von fünf Prozent der Kosten. So macht sich die Energieberatung schnell bezahlt, außerdem sorgt sie für eine fachlich einwandfreie Sanierung.

Was muss in Immobilienanzeigen stehen?

Auch in den Immobilienanzeigen ist ein Teil der Kenndaten aus dem Energieausweis Pflicht. Dazu zählen das Baujahr des Hauses und die Energieeffizienzklasse, der zur Wärmeversorgung genutzte Energieträger, die Angabe des Endenergiebedarfs oder des Endenergieverbrauchs und die Art des Energieausweises.

Die Veröffentlichungspflicht gilt übrigens für alle Inserate in Zeitungen oder kostenpflichtigen Internetseiten. Verstöße werden mit einem Bußgeld bis zu 15.000 Euro geahndet. Verfügt der Eigentümer über einen nach dem 1. Mai 2014 ausgestellten Energieausweis, entfallen die Angaben zum Energiebedarf oder -verbrauch und die zum Energieträger. Die seitdem genutzten Effizienzklassen A+ bis H ersetzen diese Daten im Inserat. Der Energieausweis muss Miet- und Kaufinteressenten bereits bei der Besichtigung vorgelegt werden, nicht erst bei der Vertragsverhandlung.

Aktuelle Informationen kzur energetischen Sanierung von Wohnhäusern gibt es auch auf www.zukunftaltbau.de oder www.facebook.com/ZukunftAltbau.

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