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06.07.2020  ·  Wärme
BDH: Jede zweite Heizung in Deutschland ist veraltet

56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen in Deutschland installierten Heizungen sind technisch veraltet und damit unzureichend effizient. Das ist das zentrale Ergebnis der Erhebungen, die der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks (ZIV) und der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) jährlich durchführen. „Über die Hälfte der Heizungsanlagen ist 20 Jahre alt und älter.

Wir sollten unsere Kunden darauf hinweisen, dass diese Anlagen mittlerweile als energetisch ineffizient anzusehen sind“, so Oswald Wilhelm, Präsident des ZIV. Dem Stand der Technik entsprechen gerade einmal 5,1 Millionen Gas- oder ÖlBrennwertanlagen sowie die Anlagen, die erneuerbare Energien einkoppeln. Dies trifft auf die rund 0,9 Millionen Biomassekessel, eine Million Wärmepumpen sowie 2,4 Millionen Brennwertgeräte in Kombination mit einer solarthermischen Anlage zu. „Der Blick auf den Anlagenbestand macht deutlich, dass die dringend benötigte Wärmewende noch in weiter Ferne liegt“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. „Im Sinne des Klimaschutzes und der Erreichung der Klimaziele müssen die enormen Potenziale des Wärmemarktes beschleunigt gehoben werden.“

Weiterfinanzierung der Förderung sicherstellen

Der Klimaschutzplan der Bundesregierung sieht vor, dass im Gebäudesektor die Treibhausgasemissionen von 119 Mio. Tonnen (Referenzjahr 2014) bis zum Jahr 2030 auf 72 Millionen Tonnen reduziert werden müssen. Im Rahmen des Green Deal der EU werden diese Ziele gegebenenfalls weiter verschärft. Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung zu Beginn des Jahres im  Rahmen des Klimapakets die Förderung für effiziente Heizsysteme vereinfacht und aufgestockt. „Die neue Förderung zeigt erste positive Markteffekte“, erläutert BDH-Hauptgeschäftsführer Andreas Lücke. „Wir brauchen eine verlässliche Ausfinanzierung der beschlossenen Förderprogramme von KfW und BAFA. Ein Förderstopp würde den derzeit noch positiven Marktverlauf abrupt unterbrechen“, so Lücke weiter. 

29.04.2020  ·  Wärme
Modern, komfortabel und sicher – das altersgerechte Bad

Die Motivation der Kunden, sich mit dem Thema „altersgerechtes Bad“ auseinanderzusetzen, ist unterschiedlich. Teilweise besteht ein akuter Anlass und es müssen vor der Entlassung aus dem Krankenhaus oder einer Rehamaßnahme schnell Anpassungen im Bad vorgenommen werden. Häufiger sind es aber Interessierte der Generation 50+, die sich ein Komfortbad wünschen, mit dem sie für die Zukunft gerüstet sind.

Diese Kunden suchen einen Handwerker, der vorausschauend plant und weiß, dass durch ein höheres Alter die Ansprüche an Ästhetik, Komfort und Qualität nicht verloren gehen.

Bis ins hohe Alter selbstständig zuhause leben und sich dabei sicher und wohlfühlen – das wünschen sich viele Menschen. Dem Bad kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, denn die eigenständige Körperpflege ist die Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Ein altersgerechtes Bad zu planen, bedeutet aber nicht Krankenhausflair und Pflegestationatmosphäre. Vielmehr lassen sich mit guter Gestaltung, passenden Sanitärkeramiken und Möbeln schicke Bäder kreieren, in denen sich nicht nur Senioren wohlfühlen.

Wohnkomfort im Alter – Lösungen, die ineinandergreifen

In jungen Jahren geht die Körperpflege leicht von der Hand – eventuelle Schwellen zur Dusche werden leicht überwunden, das Zähneputzen und die Morgentoilette funktionieren einwandfrei im Stehen. Doch mitunter sind es gerade diese scheinbaren Alltäglichkeiten, die im Alter oder bei Mobilitätseinschränkungen Schwierigkeiten bereiten können. Daher sollte das altersgerechte Bad barrierearm und mit viel Bewegungsfreiheit gestaltet werden.

Die Walk-In-Dusche – attraktiv und pflegeleicht

In fast jedem modernen Bad findet sich heutzutage eine bodenebene Dusche. Und das nicht ohne Grund: Sie sieht nicht nur elegant aus und lässt sich leicht reinigen, sie sorgt auch für mehr Platz im Bad. Zudem ist sie leicht zu begehen, und zwar für jeden. Menschen mit Mobilitätseinschränkung erhalten durch eine bodenebene Dusche ein großes Stück Selbstbestimmtheit oder gewinnen sie dadurch zurück. Ist die Grundfläche ausreichend groß, können sich darin sogar Rollstuhlfahrer selbständig duschen.

Für jede räumliche Situation und für jeden individuellen Geschmack gibt es die passende bodenebene Lösung: Von Duschelementen mit Wandablauf über Bodenabläufe und Duschrinnen bis hin zu Duschflächen. Das Duschelement beispielsweise verlegt den Wasserablauf vom Boden in die Wand und stellt damit eine unterbrechungsfreie Gestaltung des Bodenbelags sicher. Besonders ästhetisch und zugleich hygienisch sind Duschrinnen wie die Geberit CleanLine. Dank ihrer Gestaltung besitzt sie kaum verdeckte Bereiche, in denen sich Verschmutzungen ansammeln können. Die Duschrinne ist gut zugänglich und lässt sich einfach reinigen. Ein integrierter Kammeinsatz, der sich mit nur einem Handgriff entfernen und mühelos reinigen lässt, sorgt für zusätzliche Hygiene. Die Duschrinne kann einfach abgelängt werden und so exakt an die benötigten Einbaumaße des Duschplatzes sowie an das Fliesenbild angepasst werden. Ein weiterer Vorteil: Geberit CleanLine kann frei nach Kundenwunsch platziert werden – eine Montage direkt an der Wand, wandnah oder auch in der Mitte des Duschbodens ist möglich.

Ebenfalls plan- und schwellenlos lassen sich Duschflächen wie Geberit Setaplano aus robustem Mineralwerkstoff in den Boden einbinden. Die Trennung der Dusche vom umliegenden Boden schafft eine optisch klare Gliederung der Funktionsbereiche im Bad, ohne die Bewegungsfreiheit des Nutzers einzuschränken. Die Oberfläche fühlt sich sanft und warm an. Das Material ist besonders rutschhemmend (Klasse B) und reinigungsfreundlich. Kanten im Ablaufbereich, in denen sich Schmutz ablagern kann oder die eine Stolperfalle darstellen könnten, sucht man vergebens. Dank Einbaurahmen und intelligenter Systemtechnik lässt sich die Duschfläche einfach und sicher installieren.

Ganz gleich, für welche bodenebene Duschlösung sich der Kunde entscheidet, bei Bedarf kann problemlos ein Hocker aufgestellt werden. Ebenso kann bei der Planung der Duschfläche eine Verstärkung im Vorwandsystem berücksichtigt werden, an der eine Reling befestigt werden kann. Bei Bedarf kann in diese ein Dusch-Sitz eingehängt werden. Auch Duscharmaturen, die aus sitzender Position leicht erreichbar und bedienbar sind, lassen sich leicht nachrüsten. Ein Duschbrausen-Set mit Einhebelmischer ist von Vorteil, da sich Temperatur und Wasserfluss mit nur einem Griff regulieren lassen.

Der Waschplatz im altersgerechten Bad – Optimale Bewegungsfreiheit

Der Waschplatz im altersgerechten Bad sollte als zentraler Funktionsbereich uneingeschränkt nutzbar sein – auch im Sitzen. Insbesondere, falls ein Hocker oder später vielleicht ein Rollstuhl benötigt wird. Aus diesem Grund sollte der Waschtisch unterfahrbar sein und ausreichend Beinfreiheit bieten.

Ideal für die entspannte Körperpflege im Sitzen sind Waschtische mit zwei Wasserebenen wie beispielsweise der Waschtisch der Badserie Geberit Renova Comfort. Durch diese Stufe entsteht bei halbgefülltem Becken ein halbtrockener Bereich, der Ablagefläche für Waschlappen, Rasierer etc. bietet. Ist das Becken komplett mit Wasser gefüllt, kann der Nutzer beim Waschen die Arme bequem auf den geraden Seitenflächen auflegen. Die Front- und Seitenbereiche des Waschtisches sind leicht umgreifbar und erleichtern das Aufstehen, Niedersetzen oder Heranziehen mit dem Rollstuhl. Eine spezielle, an den Keramikseiten von unten angebrachte Greifzone gibt zusätzliche Sicherheit.

Das Generationenbad – Lösungen, die ineinandergreifen

Gerade am Waschplatz ist es wichtig, auf Pflegeutensilien und Kosmetikartikel bequem zugreifen zu können. Doch bei der Körperpflege im Sitzen ist am Waschtisch kein Platz für einen herkömmlichen Unterschrank. Auch möchte man nicht immer alles sichtbar auf der Waschtischablage stehen haben. Eine clevere Lösung für dieses Problem bietet beispielsweise Geberit mit dem Unterschrank Renova Comfort, der sich speziell für altersgerechte und barrierearme Komfortbäder eignet. Das Besondere: Die Schränke sind mit in der Mitte zurückgesetzten Regalböden ausgestattet, sodass bei geöffnetem Unterschrank unter dem Waschtisch genügend Raum für die Beine bleibt, um sich hinsetzen bzw. ihn unterfahren zu können. Ausgesprochen praktisch sind die gut erreichbaren Regale in den Unterschranktüren, die für ausreichend Stauraum für Kosmetikartikel in Reichweite sorgen. Eine Reling am Regal verhindert, dass die Badutensilien herausfallen können.

Grundsätzlich gilt: Alle Badmöbel sollten ausreichend Platz bieten, gut erreichbar sein und mit Ordnungssystemen für eine klare Aufteilung sorgen. Statt eines Hochschranks könnte eine Überlegung daher sein, zwei Seitenschränke einzuplanen. Ebenso wichtig ist ein bequemes Handling. So erleichtern breite Griffe das Öffnen von Schränken. Auch Funktionen wie Push-to-open und SoftClosing machen das Öffnen und Schließen von Schubladen und Schranktüren komfortabler.

Tiefgezogene Spiegel – Hochformat mit gleichmäßiger Ausleuchtung

Beim altersgerechten Waschplatz gilt es in puncto Spiegel insbesondere die Größe zu beachten. Da der Spiegel im Sitzen und im Stehen nutzbar sein soll, empfiehlt sich ein großes Lichtspiegelelement, das bis zum Waschtischrand heruntergezogen ist. Bei der Beleuchtung sollte auf eine gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Spiegelfläche geachtet werden. Hier eignen sich Spiegel mit integrierten LED-Lichtleisten, die an beiden Seiten komplett von oben nach unten verlaufen. Denn diese sorgen dafür, dass bei der täglichen Hygiene nichts übersehen wird.

Als Schrank spielt der Spiegel im altersgerechten Bad oft eine untergeordnete Rolle, da vor allem die oberen Regale nur im Stehen erreichbar sind. Wünscht sich der Kunde trotzdem einen Spiegelschrank, sollte auch hier auf eine bequeme Benutzung geachtet werden. Beispielsweise erleichtern Light-Touch-Sensorschalter das Einschalten der Beleuchtung, insbesondere wenn der Tastsinn beeinträchtigt ist. Beidseitig verspiegelte Türen und eine verspiegelte Rückwand bieten dem Nutzer noch mehr Komfort für eine optimale Rundum-Sicht. Manche Spiegelschränke sind zusätzlich mit einer Lichtleiste unter dem Schrank ausgestattet, die für eine gute Ausleuchtung des Waschtischs sorgen.

Das WC – spülrandlos und mit Dusch-Funktion

In jedem Bad spielen Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit der Sanitärobjekte eine große Rolle. Deshalb ist eine WC-Keramik ohne Spülrand grundsätzlich empfehlenswert. Denn es gibt so gut wie keine verborgenen oder schwer zugänglichen Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden und Gerüche entstehen können. Spülrandlose WCs sind mit einem keramischen Spülverteiler ausgestattet, der das Wasser symmetrisch im WC-Becken ableitet und für ein gründliches Spülergebnis sorgt.

Für mehr Komfort und Sicherheit beim Toilettengang gibt es WCs, die speziell für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen geeignet sind. Beispielsweise sind einige WCs aus der Serie Renova Comfort von Geberit mit 390 mm breiter ausgelegt als Standard-WCs. Des Weiteren verfügt die Serie über Wand und Stand-WCs mit erhöhter Keramikoberkante. Dadurch sitzen körperlich eingeschränkte Personen einerseits komfortabler und können so auch leichter aufstehen. Für rollstuhlgerechte Bäder stehen darüber hinaus Modelle mit normgerechter Ausladung von 700 mm zur Verfügung, die das problemlose Übersetzen vom Rollstuhl ermöglichen.

Bequem erreichbar und leicht bedienbar sollten auch die WC-Betätigungen im altersgerechten Bad sein. Ein Beispiel dafür sind die Fernbetätigungen von Geberit, die neben dem WC installiert werden können. Sie sind in verschiedenen Formen und Farben erhältlich und können somit stilistisch in das Badkonzept integriert werden.

Bei eingeschränkter Beweglichkeit sind Dusch-WCs eine gute Alternative zu Standard-WCs. Der Intimbereich wird automatisch mit einem sanften, körperwarmen Wasserstrahl gereinigt und anschließend trocken geföhnt. Damit ist ein Dusch-WC auch von Personen nutzbar, die nicht in der Lage sind, sich selbständig mit Toilettenpapier zu reinigen und bei der Toilettenhygiene gewöhnlich auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Die Bedienung der Dusch- und Trocknungsfunktionen erfolgt bequem mit der Fernbedienung in der Hand oder einem Wandbedienpanel. Einige Dusch-WCs bieten weitere nützliche Funktionen wie eine Geruchsabsaugung, einen automatisch öffnenden und schließenden Deckel sowie ein Orientierungslicht, das nachts den Weg zur Toilette weist.

Fazit: Das altersgerechte Bad ist in erster Linie ein komfortables Bad. Mit einem ausgefeilten Design verbergen speziell auf die Zielgruppe abgestimmte Sanitärkeramiken und Möbel die vielen Hilfsmittel, die eine körperliche Beeinträchtigung erfordert.

11.03.2020  ·  Wärme
Wunderwaffen gegen Leckage – SYR SafeTech Connect erhält DVGW-Label

Mit dem SafeTech Connect und SafeFloor Connect gelingt der SYR Hans Sasserath GmbH & Co. KG ein weiterer Meilenstein auf dem Gebiet des Leckageschutzes. Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) hat den SafeTech Connect mit seinem Label ausgezeichnet.

Statistisch gesehen entsteht in Deutschland alle 30 Sekunden ein Leitungswasserschaden. Die Folgen sind meist kaum abzusehen, sodass schnell ein großer Schadensfall entstehen kann. Lochkorrosion ist eine der häufigsten Ursachen für den gefährlichen Rohrbruch. Oft sind Haus oder Wohnung nach einem Wasserschaden lange unbewohnbar und Trocknungsgeräte laufen häufig wochenlang, um Schimmel­bildung zu verhindern. Damit so etwas nicht eintritt, ist es ratsam, dem vorzubeugen. Als Leckageschutzspezialist ist SYR seit 1998 ein Vorreiter auf diesem Gebiet und bestätigt seine Positionierung mit den intelligenten Weiterentwicklungen immer wieder aufs Neue. Mit zwei innovativen Geräten zum aktiven und präventiven Schutz vor Leckagen, dem SafeTech Connect und SafeFloor Connect, wird SYR auch hier seiner Rolle als führender Leckagesschutzspezialist gerecht.

SafeTech Connect

Der SafeTech Connect hat für seine qualitativ hochwertige Bauweise und Technik das DVGW-Label erhalten. Das bedeutet Leckageschutz nach dem neusten, normgerechten Stand der Technik. „Wir sind sehr stolz, dass wir mit dieser Auszeichnung einen weiteren Meilenstein auf dem Gebiet des Leckageschutzes setzen und unsere Position als Leckageschutzspezialist weiter ausbauen konnten. Gleichzeitig freut es uns, allen SHK-Profis mit dem SafeTech Connect ein wirklich sicheres und geprüftes Gerät mit an die Hand geben zu können“, erklärt Peter Gormanns, Leiter Vertrieb und Marketing bei SYR. Der SafeTech Connect misst kontinuierlich Durchfluss und Druck und ermittelt die Wasserhärte. Stellt der Leckageschutz einen ungewöhnlich hohen Verbrauch fest, sperrt er die Leitung selbständig ab. Zudem macht der SafeTech Connect in regel­mäßigen Abständen einen Mikroleckagetest und stellt auch kleinste undichte Stellen fest. Die Armatur entdeckt diese Mikroleckagen dank einer speziellen Technik sogar außerhalb des eingestellten Messbereichs. Stellt er Abweichungen fest, mel­det er das mögliche Vorhandensein einer Mikroleckage. Ist das Gerät mit dem Internet verbunden, informiert es im Störungsfall via E-Mail den Hausbesitzer. Der SafeTech Connect Leckageschutz kann auch als ‚Schwarm‘ arbeiten. Ein Gerät fungiert dabei als Schaltzentrale, registriert die empfangenen Daten der angebundenen Geräte, wertet sie aus und wird entsprechend aktiv. So können unterschiedliche Bereiche eines Gebäudes, komplette Mehrfamilienhäuser und große Objekte abgesichert und kontrolliert werden. Gesteuert wird der SafeTech Connect Leckageschutz via der neuen SYR App. Dazu muss das mobile Endgerät mit dem installierten SafeTech Connect verbunden sein. Der Access-Point des SafeTech Connect erzeugt ein lokales WLAN-Netz. Ist man innerhalb der Netzreichweite, verbindet sich das Smartphone/Tablet mit der Armatur. Nun kann man mit der App das Gerät mit dem hauseigenen WLAN-Netz finden. Mit der SYR App kann dann das Leckageschutz-System ganz nach dem persönlichen Sicherheitsbedürfnis eingestellt und gesteuert werden.

SafeFloor Connect

Der SafeFloor Connect wird an kritischen oder besonders überwachungsintensiven Stellen eingesetzt. Registriert der smarte Bodensensor eine zu niedrige Raumtemperatur oder zu hohe Luftfeuchte, warnt er mit blinkender LED und lautem Warnton. Bei einem Wasseraustritt meldet der SafeFloor Connect diesen an den SafeTech Connect, der die Leitung sofort absperrt. Zudem überwacht der SafeFloor Connect die Raumtempe­ratur. Erreicht diese kritische Werte, sodass vereiste Leitungen und somit Rohrbrüche drohen, wird per Mail informiert. Auch zu hohe Luftfeuchtig­keit, die zu möglicher Schimmelbildung führen kann, oder zu trockene Luft, die eine Reizung der Atemwege verursachen kann, werden in kritischen Bereichen vom SafeFloor Connect erkannt und übermittelt. Der SYR Vorteil: Der SafeFloor Connect kommuniziert auch mit dem SafeTech Connect, wenn das Internet einmal ausfällt. Über das WLAN-Netz arbeiten beide gemeinsam weiter.

Sicherheit von überall

Der SafeTech Connect Leckageschutz und die SafeFloor Connect Funk-Bodensensoren ge­hören zum SYR Connect System und zeichnen sich durch zuverlässige Technik und innovative Kommunikation aus. Das SYR Connect System bringt noch weitere smarte Intelligenz ins Haus. Mit der SYR App hat man jederzeit alles im Blick und das Wasser im Haus unter Kontrolle, auch im Urlaub. So steht einem sorgenfreien Urlaub dank smarter Überwachung und Steuerung nichts mehr im Wege. SYR Connect macht Sicherheit in der Hausinstallation ganz smart. In den Be­reichen Leckageschutz, Wasserbehandlung, Hygienekontrolle und Heizungsüber­wachung werden die entsprechenden Armaturen mit der SYR App via Smartphone und Tablet oder am PC über den Browser gesteuert und kontrolliert. Dank Inter­netgestützter Schwarm-Intelligenz (ISI) können sie sogar vernetzt und zentral ge­steuert werden.

27.02.2020  ·  Wärme
Winterpreise für Holzpellets auch im neuen Jahr

Das neue Jahr beginnt mit moderat gestiegenen Preisen für Holzpellets, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verbands e.V. (DEPV) informiert. Im Vergleich zu Dezember 2019 ist ein Anstieg von 1,8 Prozent auf 262,03 EUR die Tonne (t) im Januar 2020 zu verzeichnen (Abnahmemenge 6 t).

Das sind 1,2 Prozent weniger als im Januar 2019. Ein Kilogramm Pellets kostet entsprechend 26,20 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme 5,24 Cent. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl beträgt im Januar 16,3 Prozent, gegenüber Erdgas rd. 17,0 Prozent.

„Ein etwas höherer Preis für Holzpellets im Winter ist saisonüblich und ändert nichts daran, dass es sich bei den Holzpresslingen um einen verlässlichen, im Preisverlauf berechenbaren Energieträger handelt“, erläutert DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Routinierte Verbraucher füllen ihr Lager üblicherweise im Sommer auf, so dass sie sich in der kalten Jahreszeit weder mit höheren Kosten noch witterungsbedingt etwas längeren Lieferzeiten beschäftigen müssen.“ Die Preisstabilität der kleinen Presslinge falle in Zeiten von politischen Krisen wie derzeit im Iran noch einmal besonders positiv auf.

Generell empfiehlt der Branchenverband den Bezug von zertifizierten Pellets. Händler, die diese hochwertige ENplus-Ware vertreiben dürfen, listet die Webseite www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im Januar 2020 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): Am günstigsten sind Pellets wie schon im Vormonat mit 260,00 EUR/t in der Mitte der Republik. In Nord-/Ostdeutschland liegt der Durchschnittspreis bei 260,17 EUR/t, in Süddeutschland Pellets mit 262,69 EUR/t etwas teurer.

Größere Mengen (26 t) wurden im Januar 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 247,59 EUR/t, Mitte: 239,70 EUR/t, Nord/Ost: 243,63 EUR/t (alle inkl. MwSt.).

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

05.02.2020  ·  Wärme
Das passende Heizsystem für zu Hause

Die Heizungsanlage läuft im Winter nicht mehr rund und wirft die Frage nach einer neuen Heizung auf. Oder es muss ein geeignetes Heizsystem für einen Neubau gefunden werden. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Stärken die verschiedenen Technologien bieten, zeigt das Service-Portal „Intelligent heizen“.

Wer sich näher mit dem Thema Heizsysteme beschäftigt, wird schnell feststellen: Die Bandbreite an Möglichkeiten und Lösungen für Alt- und Neubauten ist groß. Welche Technik sich für die eigenen vier Wände anbietet, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte die neue Heizung zur Immobilie und zu dem individuellen Energiebedarf passen. Ebenso wichtig sind die persönlichen Vorstellungen von Komfort und dem Anspruch in Sachen Klimaschutz. Außerdem fallen die staatlichen Förderungen je nach System unterschiedlich hoch aus. Bei der Entscheidungsfindung kann ein Fachhandwerker ausgiebig beraten.

Beliebt, effizient, gut kombinierbar – Brennwertheizung

Die mit Öl oder Gas betriebene Heizung ist der Klassiker unter den Heizsystemen. Moderne Heizgeräte sind standardmäßig mit Brennwerttechnik ausgestattet. Sie nutzt den jeweiligen Brennstoff im Vergleich zu alten Heizkesseln sehr viel effizienter. Die Anschaffungskosten für einen Brennwertkessel sind vergleichsweise gering, im Betrieb sind die Geräte sehr zuverlässig. Eine Gas- oder Ölheizung lässt sich gut mit erneuerbaren Energiequellen erweitern. In dieser Kombination eignet sich die Brennwertheizung auch für Neubauten, in denen ein Teil der Wärme regenerativ erzeugt werden muss. Ein weiterer Pluspunkt: Heutige Geräte sind dank kompakter Bauweise sehr platzsparend.

Versorgungssicherheit trifft Klimaschutz – Hybridheizung

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Gasbrennwertkessel mit einer Solarthermieanlage zu einer Hybridheizung zu verbinden und die Vorzüge bewährter und erneuerbarer Energieträger zu vereinen. An die Anlage können zudem weitere erneuerbare Wärmeerzeuger angeschlossen werden, wie eine Wärmepumpe oder auch einen mit Wassertechnik ausgestatteten Kamin- oder Kachelofen. Ein solcher Ofen sorgt dann nicht nur in einzelnen Räumen für Behaglichkeit, sondern gibt einen Teil der Wärme an die Zentralheizung ab. Das spart Kosten und schont die Umwelt, denn moderne Öfen erfüllen hohe Umweltschutzanforderungen. Hybridheizungen bieten sich in bestehenden Gebäuden, aber auch im Neubau an, da der gesetzlich vorgeschriebene Anteil der Wärmeerzeugung über erneuerbare Energiequellen gegeben ist. Damit die erzeugte Wärme gespeichert und je nach Bedarf optimal genutzt werden kann, ist die Anschaffung eines Wärmespeichers notwendig.

Nutzt die Wärme aus der Umwelt – Wärmepumpe

Wärmepumpen versorgen Gebäude mit der in Luft, Wasser oder Boden gespeicherten Sonnenenergie. Für die Umwandlung in Wärme benötigt das Gerät Strom. Welche Art Wärmepumpe sich eignet, hängt zum Beispiel von der Art des Gebäudes und der Größe des Grundstücks ab. Eher unkompliziert ist der Einbau von Luftwärmepumpen, bei einer Erdwärmepumpe ist hingegen ein größeres Grundstück nötig. Wärmepumpen können sowohl im Neubau als auch im Altbau zum Einsatz kommen. Idealer Partner des Heizsystems sind Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit niedriger Vorlauftemperatur. Eine weitere Besonderheit: Wärmepumpen können an heißen Sommertagen auch zur Kühlung der Räume genutzt werden.

Klimaneutral und komfortabel – Holz- und Pelletheizung

Mit einer modernen Holzheizung lässt sich ein gesamtes Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen. Dabei kommen je nach System Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel zum Einsatz. Holz gilt als klimaneutral, denn ein Baum baut im Laufe seines Lebens so viel CO2 ab, wie er bei der Verbrennung erzeugt. Für eine gute Ökobilanz sollte das Holz aus heimischen Wäldern und Händlern der Region stammen. Eine Holzheizung hat einen hohen Wirkungsgrad und die Bedienung erfolgt bei einem Pellet- oder Hackschnitzelkessel vollautomatisch und damit sehr bequem. Holzheizungen lassen sich gut mit Solarthermieanlagen kombinieren. Wichtig ist, dass ausreichend Lagerraum für den Brennstoff zur Verfügung steht.

Strom und Wärme aus einer Hand – Mikro-BHKW und Brennstoffzelle

Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Prinzip, mit dem Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) und Brennstoffzellenheizungen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Bei einem Mikro-BHKW treibt ein Verbrennungsmotor einen Strom produzierenden Generator an. Dabei wird Wärme freigesetzt und zum Heizen genutzt. Bei einem Brennstoffzellengerät läuft statt einer Verbrennung ein chemischer Prozess ab: Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff, dabei werden Wärme und Strom erzeugt. Da der Wasserstoff aus Gas gewonnen wird, ist in diesem Fall ein Gasanschluss erforderlich. Sowohl Mikro-BHKW als auch Brennstoffzellengeräte sind kompakt und wartungsarm, dafür aber preisintensiv in der Anschaffung. Dafür sorgen sie für sinkende Strom- und Heizkosten und einem geringen Ausstoß an CO2 .

10.10.2019  ·  Wärme
Start der Heizsaison: Was Hauseigentümer jetzt für geringere Heizkosten und mehr Klimaschutz tun können

Wer als Hauseigentümer seine Heizkosten und CO2-Emissionen senken will, sollte den Start der Heizsaison nutzen. Darauf macht die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online aufmerksam. Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Privathaushalt entfallen auf Heizung und Warmwasser. Entsprechend groß ist das Potenzial, um jetzt Geld zu sparen und CO2 zu vermeiden.

Für Hauseigentümer zählt zum Beispiel das Erneuern der Heizungspumpe zu den Maßnahmen, die sich besonders schnell rechnen. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus macht sich der Pumpentausch bereits nach drei Jahren bezahlt - und es gibt 30 Prozent Zuschuss vom Staat.

In drei Schritten zu weniger Heizkosten und CO2

Für das vergleichsweise einfache und günstige Optimieren der Heizung in Ein- und Zweifamilienhäusern bieten sich drei Dinge an - alle lassen sich jetzt angehen, um schon im Herbst und Winter davon zu profitieren:

1. Heizungsrohre dämmen 

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind etwa 20 Meter Rohr im Keller nicht gedämmt. Das nötige Material gibt es für 50 bis 200 Euro im Baumarkt und kann selbst angebracht werden. So lassen sich im Schnitt 1.000 kg CO2 vermeiden und 315 Euro pro Jahr sparen. Die Maßnahme kann sich also innerhalb eines Jahres rechnen. Worauf dabei zu achten ist, zeigt, die Anleitung auf www.meine-heizung.de/rohre.

2. Heizungspumpe tauschen 

Alte Heizungspumpen verbrauchen unnötig viel Strom. Eine hocheffiziente Pumpe kostet inklusive Einbau durchschnittlich 300 Euro. Damit lassen sich die CO2-Emissionen um fast 190 kg pro Jahr und die Kosten um rund 100 Euro senken. Es dauert also im Schnitt drei Jahre, bis sich der Pumpentausch rechnet. Die Förderung von 30 Prozent ist bei diesem Beispiel bereits berücksichtigt. Ob sich ein Pumpentausch lohnt, zeigt der Online-Rechner auf www.meine-heizung.de/pumpencheck.

3. hydraulischer Abgleich 

Mit einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage optimal auf das Gebäude eingestellt. So gelangt genügend Warmwasser zu jedem einzelnen Heizkörper: nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kosten liegen bei etwa 690 Euro. Die CO2-Emissionen sinken im Schnitt um fast 300 kg, die Heizkosten um 90 Euro pro Jahr. So rechnet sich der hydraulische Abgleich innerhalb von acht Jahren. Auch hier ist die Förderung von 30 Prozent bereits berücksichtigt. Wie sich Hauseigentümer die Fördermittel sichern, zeigt eine Checkliste auf www.meine-heizung.de/foerderung. 

Heizkosten vergleichen: neuer „Heizspiegel“ ab Ende Oktober

Für Verbraucher, die ihre Heizkosten prüfen wollen, gibt es am 30. Oktober neue Vergleichswerte von co2online. Dann erscheint der „Heizspiegel für Deutschland 2019“ mit aktualisiertem Online-Rechner und kostenlosem Flyer; erstmals auch mit Werten für das Heizen mit Wärmepumpen.

27.09.2019  ·  Wärme
Effizienzlabel für Heizungen wird aktualisiert

Es prangt auf Haushaltsgeräten, auf Autoreifen - und auch schon einige Zeit auf Heizungsanlagen: das Energieeffizienzlabel. Geräte mit schlechten Bilanzen fallen in den roten Bereich, je besser es wird, umso mehr steigt die Effizienzklasse bis hin in den grünen Bereich. Ab und an werden die Label angepasst. Am 26. September ändern sich Umfang und Farben der Skala.

Bei Heizungsanlagen kann grundsätzlich zwischen zwei Label-Varianten unterschieden werden. Es gibt eines für Einzelgeräte, also zum Beispiel ohne Regelung oder Solaranlage, und eines für Verbundsysteme. Am 26. September erfährt nun die erste Variante eine Modifikation: Während die Effizienzklassen E bis G wegfallen, kommt am oberen Ende der Skala die Klasse A+++ hinzu. Das Label reicht dann also vom grünen Bereich und A+++ bis zum roten Bereich der Klasse D. „Für hocheffiziente Gas- und Öl-Brennwertgeräte, die eine nahezu vollständige Energieausnutzung haben, bleibt es bei der Effizienzklasse A“, weiß Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „In Kombination mit Solarthermie oder anderen erneuerbaren Energien kann sich die Effizienzklasse auch noch weiter verbessern“, so Willig weiter. Hierbei kommt dann das sogenannte Paket- oder Verbundlabel zum Einsatz, das berücksichtigt, wenn die Anlage mit erneuerbaren Energien ergänzt wird. Dieses Label für die kombinierten Systeme weist bereits seit seiner Einführung im Jahr 2015 eine Klassifizierung von A+++ bis G auf.

Keine Aussage über tatsächliche Energiekosten

Das Label soll dabei helfen, die Effizienz verschiedener Wärmeerzeuger zu vergleichen. Gelabelt werden zurzeit öl-, gas- und strombetriebene Heizsysteme sowie Festbrennstoffkessel, die mit Holz betrieben werden. Aber auch Wärmespeicher und Solarthermieanlagen werden mit den Aufklebern versehen. Während die Effizienz verglichen werden kann, kann das Label eins jedoch nicht: eine Aussage zu den tatsächlichen Energiekosten treffen. Darauf weist das IWO ausdrücklich hin. Beim Vergleich unterschiedlicher Effizienzlabel von Haushaltsgeräten sind Rückschlüsse auf die tatsächlichen Energiekosten möglich, da diese alle mit Strom betrieben werden. Bei Heizgeräten funktioniert das nicht, da sie mit unterschiedlichen Energieträgern betrieben werden, diese unterschiedliche Preise haben und somit nicht einfach miteinander vergleichbar sind.

30.04.2019  ·  Wärme
Fünf gute Gründe für eine Heizungsmodernisierung

Naht der Sommer, ist das Thema Heizen schnell vergessen. Dabei ist jetzt der beste Zeitpunkt, um die Heizung fit zu machen: Die Maßnahmen können in Ruhe geplant werden und man muss nicht frieren, wenn die Anlage während der Bauarbeiten abgeschaltet wird. Was außerdem noch für eine Modernisierung spricht, zeigt das Online-Portal „Intelligent heizen“.
1. Geringerer Energieverbrauch

Eine Heizung, die bereits seit 15 oder mehr Jahren in Betrieb ist, verbraucht im Vergleich zu einem neuen Gerät unnötig viel Energie – selbst, wenn sie noch einigermaßen störfrei läuft. Wer etwa einen alten Gas- oder Öl-Heizkessel durch eine moderne Brennwertheizung ersetzt, kann den Energieverbrauch beim Heizen um bis zu 30 Prozent senken. Wichtig ist, dabei die gesamte Heizungsanlage zu optimieren, etwa durch einen hydraulischen Abgleich. Nur so wird das Einsparpotenzial der neuen Technik voll ausgeschöpft.

2. Sinkende Heizkosten

Der geringere Energieverbrauch nach einer Modernisierung lässt die Heizkosten sinken. Im Gegensatz zu einem alten Heizkessel erreicht ein moderner Brennwertkessel einen sehr hohen Wirkungsgrad: Er nutzt auch die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs, sodass keine Energie verloren geht. Für die gleiche Heizleistung wird also insgesamt weniger Brennstoff verbraucht.

3. Mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien

Im Zuge einer Heizungsmodernisierung können Hauseigentümer, die Wert auf eine klimaschonende Wärmeerzeugung legen, ganz oder teilweise auf erneuerbare Energien umsteigen. Wer zum Beispiel beim Einbau eines Öl- oder Gas-Brennwertkessels auch eine Solarthermieanlage installiert, spart beim Heizen und bei der Warmwasserbereitung CO2-Emissionen ein und macht sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Je nach Gebäude kann auch ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien, etwa auf eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe, infrage kommen.

4. Höherer Immobilienwert

Mit der Investition in eine effizientere Wärmeversorgung erhöhen Hauseigentümer auch die Attraktivität ihrer Immobilie. Durch den Einbau eines modernen Heizsystems und die Optimierung der gesamten Anlage verbessern sich die energetischen Kennwerte des Gebäudes. Das wird auch auf dem Energieausweis sichtbar, der bei Verkauf oder Vermietung einer Immobilie vorgelegt werden muss: Ist ein Haus in einem guten energetischen Zustand, liegen die Werte im grünen Bereich.

5. Unterstützung durch Fördergelder

Trotz des großen Sparpotenzials einer Heizungsmodernisierung scheuen viele Hausbesitzer die hohen Investitionskosten. Diese lassen sich jedoch mit Unterstützung durch Bund, Länder und Kommunen oftmals um mehrere tausend Euro reduzieren. Je nach Förderprogramm können Modernisierer Zuschüsse beantragen oder zinsgünstige Kredite aufnehmen. Die Fördermittelbank des Portals www.intelligent-heizen.info hilft bei der Suche nach geeigneten Programmen. 

31.03.2019  ·  Wärme
30 Jahre sind genug - Heizungs-Oldies müssen raus

Fossile Energieträger und veraltete Heizungsanlagen sind oft eine schlechte Kombination: Sie verursachen hohe Nebenkosten und belasten zudem die Umwelt. Laut Energie-Einsparverordnung (EnEV) müssen mehr als eine Million Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizungen austauschen.

Für Eigentümer nicht nur die Gelegenheit, ihre CO2-Bilanz zu verbessern: Dank Förderungen und niedrigerer Verbrauchskosten kann sich eine Heizungsmodernisierung auf längere Sicht auch finanziell bezahlt machen. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, was Eigentümer jetzt wissen müssen.

Wen betrifft die Austauschpflicht? 
Handeln müssen Eigentümer, die zum oder nach dem Stichtag 1. Februar 2002 ein Haus mit (inzwischen) veralteter Heiztechnik erworben haben – also Anlagen mit Baujahr 1989 oder älter. Das schreibt die EnEV vor. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel. Ist der Heizkessel älter als 30 Jahre, bleiben maximal zwei Jahre für die Modernisierung. „Das heißt: Wer heute ein Haus mit veralteter Technik kauft, muss diese innerhalb von zwei Jahren ersetzen“, so Schwäbisch Hall-Expertin Annkathrin Bernritter. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Programm Zukunft Altbau hat berechnet, dass mehr als eine Million Hausbesitzer dieses Jahr ihre alten Öl- oder Gasheizungen durch neue Anlagen ersetzen müssen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. 

Ob der eigene Oldie im Keller raus muss, können Eigentümer am Baujahr auf dem Typenschild des Kessels ablesen. Wer dieses nicht findet, sollte einen Blick in die Protokolle des Schornsteinfegers werfen oder diesen direkt fragen. Ob Besitzer ihrer Austauschpflicht nachkommen, prüft ebenfalls der Schornsteinfeger. 

Die schlanke Lösung

Ist der Kessel Baujahr 1989 oder älter, lautet die kostengünstige Lösung: Umstieg auf Brennwerttechnik. „Wer seinen alten mit Öl oder Gas betriebenen Konstanttemperatur-Kessel durch eine Brennwertheizung ersetzt, bekommt für 5.000 bis 9.000 Euro eine energieeffiziente Technik“, sagt die Expertin von Schwäbisch Hall. Noch effizienter ist die Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage. 

Die umweltfreundlichere Lösung
„Besser für das Klima und nachhaltiger ist, bei einer Heizungsmodernisierung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und umweltfreundliche Energien umzusteigen“, weiß Bernritter. „Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, über die Lebensdauer der Anlage sind die Gesamtkosten aber vergleichbar mit Öl- oder Gasheizungen.“ Denkbare Alternativen sind zum Beispiel der Einbau einer Wärmepumpe (8.000 bis 20.000 Euro), einer Brennstoffzellenheizung (bis zu 25.000 Euro), einer Pelletheizung (bis zu 20.000 Euro) oder eines Blockheizkraftwerks in größeren Gebäuden (ab 14.000 Euro). Im niedrigen fünfstelligen Bereich beginnen auch thermische Solaranlagen sowie Hybridheizungen, die Öl oder Flüssiggas mit erneuerbaren Energien kombinieren. 

Mit Energieberatung zur optimalen Lösung 
Welches Heizungssystem für Eigentümer und deren Haus geeignet ist, hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. „Die Entscheidung für eine Heizung sollte man nicht aus dem Bauch heraus treffen und nicht nur die reinen Anschaffungskosten als Kriterium heranziehen“, rät die Schwäbisch Hall-Expertin. „Ein professioneller Energieberater berücksichtigt alle Aspekte und empfiehlt dann das passende Heizsystem.“ Der Energieberater kann außerdem überschlagen, bis wann sich welche Investition amortisiert und weiß, welche Förderungen Besitzer in Anspruch nehmen können. Die KfW-Bank beispielsweise fördert die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 50.000 Euro. Professionelle Sachverständige finden Eigentümer unter energie-effizienz-experten.de. 

Tipp: Bei niedrigen Kreditbeträgen kommt auch die Finanzierung mithilfe eines Bausparvertrags in Frage, da der Kleinstdarlehenszuschlag für Kredite bis 50.000 Euro entfällt. Übrigens: Auch zur Energieberatung gibt es einen Kostenzuschuss von 60 Prozent (oder maximal 800 Euro). Den Antrag zur Förderung von Energieberatungen erhalten Interessierte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa.de).

30.01.2019  ·  Wärme
Wohlfühlklima im Bad: Die passende Heizung finden

Eine kleine Wellness-Auszeit im Badezimmer tut in der kalten Jahreszeit besonders gut. Vor allem, wenn moderne Heiztechnik schnell und bequem für angenehme Wärme sorgt. Wohltemperierte Fliesen, vorgewärmte Badetücher, beheizte Spiegelflächen: Das moderne Bad dient nur der Körperpflege, sondern bietet Wellness in den eigenen vier Wänden.

Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Badheizung.Sie sollte mit möglichst wenig Energie für wohlige Wärme sorgen – und dabei im besten Fall auch gut aussehen. Eine weitere Herausforderung: Die Wohlfühltemperatur liegt im Badezimmer meist höher als in anderen Räumen. Zwar muss diese nicht den ganzen Tag gehalten, dafür aber morgens und abends möglichst schnell erreicht werden.

Badheizung – mit Warmwasser oder Strom

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Bad zu beheizen: mit Warmwasser oder mit Strom. Bei der klassischen Warmwasser-Variante wird ein Badheizkörper oder auch eine Fußbodenheizung an die Zentralheizung angeschlossen. Die Wärme des Heizkessels gelangt über Rohrleitungen ins Bad. Auf diese Weise lassen sich gerade große Bäder gut heizen. Allerdings wird die Zentralheizung außerhalb der Heizperiode oft abgestellt. Dadurch bleibt auch das Bad kalt. Außerdem benötigt eine Warmwasser-Fußbodenheizung relativ lang, um die gewünschte Temperatur im Raum zu erreichen. 

Eine alternative Lösung sind elektrisch betriebene Badheizungen. Sie funktionieren unabhängig von der Zentralheizung und sorgen schnell für Wärme. Elektroheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, ob als Handtuchheizkörper oder als Fußbodenheizung. Eine spezielle Variante sind Infrarotheizkörper. Die damit erzeugte Strahlungswärme wird als besonders behaglich empfunden. Wegen ihrer flachen Bauweise kommen sie auch als Gestaltungselement zum Einsatz. Zum Beispiel geben sie in Form eines großen Spiegels angenehme Wärme ab und verhindern gleichzeitig ein Beschlagen de Glasfläche. 

Mit dem Fachhandwerker die passende Lösung finden

Das Heizen mit Strom ist jedoch meist teurer als die Versorgung mit Wärme aus dem Heizkessel. Gerade bei größeren Räumen kann eine elektrische Badheizung allein hohe Kosten verursachen. Oftmals bietet sich daher eine Kombination aus Warmwasser- und Elektroheizung an. So lassen sich die jeweiligen Vor- und Nachteile ausgleichen. Auch gibt es heute zum Beispiel Handtuchheizkörper, die wahlweise mit Strom oder Warmwasser betrieben werden können. Damit wird das Bad auch bei abgestellter Zentralheizung schnell warm.

Welche Technik sich am besten eignet, hängt stark vom energetischen Zustand des Hauses und der Größe des Badezimmers ab. Bei einer geplanten Badsanierung sollte daher unbedingt der Fachhandwerker einbezogen werden.

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