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05.02.2020  ·  Wärme
Das passende Heizsystem für zu Hause

Die Heizungsanlage läuft im Winter nicht mehr rund und wirft die Frage nach einer neuen Heizung auf. Oder es muss ein geeignetes Heizsystem für einen Neubau gefunden werden. Welche Möglichkeiten es gibt und welche Stärken die verschiedenen Technologien bieten, zeigt das Service-Portal „Intelligent heizen“.

Wer sich näher mit dem Thema Heizsysteme beschäftigt, wird schnell feststellen: Die Bandbreite an Möglichkeiten und Lösungen für Alt- und Neubauten ist groß. Welche Technik sich für die eigenen vier Wände anbietet, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Grundsätzlich sollte die neue Heizung zur Immobilie und zu dem individuellen Energiebedarf passen. Ebenso wichtig sind die persönlichen Vorstellungen von Komfort und dem Anspruch in Sachen Klimaschutz. Außerdem fallen die staatlichen Förderungen je nach System unterschiedlich hoch aus. Bei der Entscheidungsfindung kann ein Fachhandwerker ausgiebig beraten.

Beliebt, effizient, gut kombinierbar – Brennwertheizung

Die mit Öl oder Gas betriebene Heizung ist der Klassiker unter den Heizsystemen. Moderne Heizgeräte sind standardmäßig mit Brennwerttechnik ausgestattet. Sie nutzt den jeweiligen Brennstoff im Vergleich zu alten Heizkesseln sehr viel effizienter. Die Anschaffungskosten für einen Brennwertkessel sind vergleichsweise gering, im Betrieb sind die Geräte sehr zuverlässig. Eine Gas- oder Ölheizung lässt sich gut mit erneuerbaren Energiequellen erweitern. In dieser Kombination eignet sich die Brennwertheizung auch für Neubauten, in denen ein Teil der Wärme regenerativ erzeugt werden muss. Ein weiterer Pluspunkt: Heutige Geräte sind dank kompakter Bauweise sehr platzsparend.

Versorgungssicherheit trifft Klimaschutz – Hybridheizung

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Gasbrennwertkessel mit einer Solarthermieanlage zu einer Hybridheizung zu verbinden und die Vorzüge bewährter und erneuerbarer Energieträger zu vereinen. An die Anlage können zudem weitere erneuerbare Wärmeerzeuger angeschlossen werden, wie eine Wärmepumpe oder auch einen mit Wassertechnik ausgestatteten Kamin- oder Kachelofen. Ein solcher Ofen sorgt dann nicht nur in einzelnen Räumen für Behaglichkeit, sondern gibt einen Teil der Wärme an die Zentralheizung ab. Das spart Kosten und schont die Umwelt, denn moderne Öfen erfüllen hohe Umweltschutzanforderungen. Hybridheizungen bieten sich in bestehenden Gebäuden, aber auch im Neubau an, da der gesetzlich vorgeschriebene Anteil der Wärmeerzeugung über erneuerbare Energiequellen gegeben ist. Damit die erzeugte Wärme gespeichert und je nach Bedarf optimal genutzt werden kann, ist die Anschaffung eines Wärmespeichers notwendig.

Nutzt die Wärme aus der Umwelt – Wärmepumpe

Wärmepumpen versorgen Gebäude mit der in Luft, Wasser oder Boden gespeicherten Sonnenenergie. Für die Umwandlung in Wärme benötigt das Gerät Strom. Welche Art Wärmepumpe sich eignet, hängt zum Beispiel von der Art des Gebäudes und der Größe des Grundstücks ab. Eher unkompliziert ist der Einbau von Luftwärmepumpen, bei einer Erdwärmepumpe ist hingegen ein größeres Grundstück nötig. Wärmepumpen können sowohl im Neubau als auch im Altbau zum Einsatz kommen. Idealer Partner des Heizsystems sind Fußbodenheizungen oder Heizkörper mit niedriger Vorlauftemperatur. Eine weitere Besonderheit: Wärmepumpen können an heißen Sommertagen auch zur Kühlung der Räume genutzt werden.

Klimaneutral und komfortabel – Holz- und Pelletheizung

Mit einer modernen Holzheizung lässt sich ein gesamtes Gebäude mit Wärme und Warmwasser versorgen. Dabei kommen je nach System Scheitholz, Holzpellets oder Hackschnitzel zum Einsatz. Holz gilt als klimaneutral, denn ein Baum baut im Laufe seines Lebens so viel CO2 ab, wie er bei der Verbrennung erzeugt. Für eine gute Ökobilanz sollte das Holz aus heimischen Wäldern und Händlern der Region stammen. Eine Holzheizung hat einen hohen Wirkungsgrad und die Bedienung erfolgt bei einem Pellet- oder Hackschnitzelkessel vollautomatisch und damit sehr bequem. Holzheizungen lassen sich gut mit Solarthermieanlagen kombinieren. Wichtig ist, dass ausreichend Lagerraum für den Brennstoff zur Verfügung steht.

Strom und Wärme aus einer Hand – Mikro-BHKW und Brennstoffzelle

Kraft-Wärme-Kopplung heißt das Prinzip, mit dem Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW) und Brennstoffzellenheizungen gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Bei einem Mikro-BHKW treibt ein Verbrennungsmotor einen Strom produzierenden Generator an. Dabei wird Wärme freigesetzt und zum Heizen genutzt. Bei einem Brennstoffzellengerät läuft statt einer Verbrennung ein chemischer Prozess ab: Wasserstoff reagiert mit Sauerstoff, dabei werden Wärme und Strom erzeugt. Da der Wasserstoff aus Gas gewonnen wird, ist in diesem Fall ein Gasanschluss erforderlich. Sowohl Mikro-BHKW als auch Brennstoffzellengeräte sind kompakt und wartungsarm, dafür aber preisintensiv in der Anschaffung. Dafür sorgen sie für sinkende Strom- und Heizkosten und einem geringen Ausstoß an CO2 .

10.10.2019  ·  Wärme
Start der Heizsaison: Was Hauseigentümer jetzt für geringere Heizkosten und mehr Klimaschutz tun können

Wer als Hauseigentümer seine Heizkosten und CO2-Emissionen senken will, sollte den Start der Heizsaison nutzen. Darauf macht die Kampagne "Meine Heizung kann mehr" (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online aufmerksam. Mehr als 80 Prozent des Energieverbrauchs im Privathaushalt entfallen auf Heizung und Warmwasser. Entsprechend groß ist das Potenzial, um jetzt Geld zu sparen und CO2 zu vermeiden.

Für Hauseigentümer zählt zum Beispiel das Erneuern der Heizungspumpe zu den Maßnahmen, die sich besonders schnell rechnen. In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus macht sich der Pumpentausch bereits nach drei Jahren bezahlt - und es gibt 30 Prozent Zuschuss vom Staat.

In drei Schritten zu weniger Heizkosten und CO2

Für das vergleichsweise einfache und günstige Optimieren der Heizung in Ein- und Zweifamilienhäusern bieten sich drei Dinge an - alle lassen sich jetzt angehen, um schon im Herbst und Winter davon zu profitieren:

1. Heizungsrohre dämmen 

In einem durchschnittlichen Einfamilienhaus sind etwa 20 Meter Rohr im Keller nicht gedämmt. Das nötige Material gibt es für 50 bis 200 Euro im Baumarkt und kann selbst angebracht werden. So lassen sich im Schnitt 1.000 kg CO2 vermeiden und 315 Euro pro Jahr sparen. Die Maßnahme kann sich also innerhalb eines Jahres rechnen. Worauf dabei zu achten ist, zeigt, die Anleitung auf www.meine-heizung.de/rohre.

2. Heizungspumpe tauschen 

Alte Heizungspumpen verbrauchen unnötig viel Strom. Eine hocheffiziente Pumpe kostet inklusive Einbau durchschnittlich 300 Euro. Damit lassen sich die CO2-Emissionen um fast 190 kg pro Jahr und die Kosten um rund 100 Euro senken. Es dauert also im Schnitt drei Jahre, bis sich der Pumpentausch rechnet. Die Förderung von 30 Prozent ist bei diesem Beispiel bereits berücksichtigt. Ob sich ein Pumpentausch lohnt, zeigt der Online-Rechner auf www.meine-heizung.de/pumpencheck.

3. hydraulischer Abgleich 

Mit einem hydraulischen Abgleich wird die Heizanlage optimal auf das Gebäude eingestellt. So gelangt genügend Warmwasser zu jedem einzelnen Heizkörper: nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Kosten liegen bei etwa 690 Euro. Die CO2-Emissionen sinken im Schnitt um fast 300 kg, die Heizkosten um 90 Euro pro Jahr. So rechnet sich der hydraulische Abgleich innerhalb von acht Jahren. Auch hier ist die Förderung von 30 Prozent bereits berücksichtigt. Wie sich Hauseigentümer die Fördermittel sichern, zeigt eine Checkliste auf www.meine-heizung.de/foerderung. 

Heizkosten vergleichen: neuer „Heizspiegel“ ab Ende Oktober

Für Verbraucher, die ihre Heizkosten prüfen wollen, gibt es am 30. Oktober neue Vergleichswerte von co2online. Dann erscheint der „Heizspiegel für Deutschland 2019“ mit aktualisiertem Online-Rechner und kostenlosem Flyer; erstmals auch mit Werten für das Heizen mit Wärmepumpen.

27.09.2019  ·  Wärme
Effizienzlabel für Heizungen wird aktualisiert

Es prangt auf Haushaltsgeräten, auf Autoreifen - und auch schon einige Zeit auf Heizungsanlagen: das Energieeffizienzlabel. Geräte mit schlechten Bilanzen fallen in den roten Bereich, je besser es wird, umso mehr steigt die Effizienzklasse bis hin in den grünen Bereich. Ab und an werden die Label angepasst. Am 26. September ändern sich Umfang und Farben der Skala.

Bei Heizungsanlagen kann grundsätzlich zwischen zwei Label-Varianten unterschieden werden. Es gibt eines für Einzelgeräte, also zum Beispiel ohne Regelung oder Solaranlage, und eines für Verbundsysteme. Am 26. September erfährt nun die erste Variante eine Modifikation: Während die Effizienzklassen E bis G wegfallen, kommt am oberen Ende der Skala die Klasse A+++ hinzu. Das Label reicht dann also vom grünen Bereich und A+++ bis zum roten Bereich der Klasse D. „Für hocheffiziente Gas- und Öl-Brennwertgeräte, die eine nahezu vollständige Energieausnutzung haben, bleibt es bei der Effizienzklasse A“, weiß Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „In Kombination mit Solarthermie oder anderen erneuerbaren Energien kann sich die Effizienzklasse auch noch weiter verbessern“, so Willig weiter. Hierbei kommt dann das sogenannte Paket- oder Verbundlabel zum Einsatz, das berücksichtigt, wenn die Anlage mit erneuerbaren Energien ergänzt wird. Dieses Label für die kombinierten Systeme weist bereits seit seiner Einführung im Jahr 2015 eine Klassifizierung von A+++ bis G auf.

Keine Aussage über tatsächliche Energiekosten

Das Label soll dabei helfen, die Effizienz verschiedener Wärmeerzeuger zu vergleichen. Gelabelt werden zurzeit öl-, gas- und strombetriebene Heizsysteme sowie Festbrennstoffkessel, die mit Holz betrieben werden. Aber auch Wärmespeicher und Solarthermieanlagen werden mit den Aufklebern versehen. Während die Effizienz verglichen werden kann, kann das Label eins jedoch nicht: eine Aussage zu den tatsächlichen Energiekosten treffen. Darauf weist das IWO ausdrücklich hin. Beim Vergleich unterschiedlicher Effizienzlabel von Haushaltsgeräten sind Rückschlüsse auf die tatsächlichen Energiekosten möglich, da diese alle mit Strom betrieben werden. Bei Heizgeräten funktioniert das nicht, da sie mit unterschiedlichen Energieträgern betrieben werden, diese unterschiedliche Preise haben und somit nicht einfach miteinander vergleichbar sind.

30.04.2019  ·  Wärme
Fünf gute Gründe für eine Heizungsmodernisierung

Naht der Sommer, ist das Thema Heizen schnell vergessen. Dabei ist jetzt der beste Zeitpunkt, um die Heizung fit zu machen: Die Maßnahmen können in Ruhe geplant werden und man muss nicht frieren, wenn die Anlage während der Bauarbeiten abgeschaltet wird. Was außerdem noch für eine Modernisierung spricht, zeigt das Online-Portal „Intelligent heizen“.
1. Geringerer Energieverbrauch

Eine Heizung, die bereits seit 15 oder mehr Jahren in Betrieb ist, verbraucht im Vergleich zu einem neuen Gerät unnötig viel Energie – selbst, wenn sie noch einigermaßen störfrei läuft. Wer etwa einen alten Gas- oder Öl-Heizkessel durch eine moderne Brennwertheizung ersetzt, kann den Energieverbrauch beim Heizen um bis zu 30 Prozent senken. Wichtig ist, dabei die gesamte Heizungsanlage zu optimieren, etwa durch einen hydraulischen Abgleich. Nur so wird das Einsparpotenzial der neuen Technik voll ausgeschöpft.

2. Sinkende Heizkosten

Der geringere Energieverbrauch nach einer Modernisierung lässt die Heizkosten sinken. Im Gegensatz zu einem alten Heizkessel erreicht ein moderner Brennwertkessel einen sehr hohen Wirkungsgrad: Er nutzt auch die Wärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs, sodass keine Energie verloren geht. Für die gleiche Heizleistung wird also insgesamt weniger Brennstoff verbraucht.

3. Mehr Unabhängigkeit von fossilen Energien

Im Zuge einer Heizungsmodernisierung können Hauseigentümer, die Wert auf eine klimaschonende Wärmeerzeugung legen, ganz oder teilweise auf erneuerbare Energien umsteigen. Wer zum Beispiel beim Einbau eines Öl- oder Gas-Brennwertkessels auch eine Solarthermieanlage installiert, spart beim Heizen und bei der Warmwasserbereitung CO2-Emissionen ein und macht sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen. Je nach Gebäude kann auch ein vollständiger Umstieg auf erneuerbare Energien, etwa auf eine Pelletheizung oder eine Wärmepumpe, infrage kommen.

4. Höherer Immobilienwert

Mit der Investition in eine effizientere Wärmeversorgung erhöhen Hauseigentümer auch die Attraktivität ihrer Immobilie. Durch den Einbau eines modernen Heizsystems und die Optimierung der gesamten Anlage verbessern sich die energetischen Kennwerte des Gebäudes. Das wird auch auf dem Energieausweis sichtbar, der bei Verkauf oder Vermietung einer Immobilie vorgelegt werden muss: Ist ein Haus in einem guten energetischen Zustand, liegen die Werte im grünen Bereich.

5. Unterstützung durch Fördergelder

Trotz des großen Sparpotenzials einer Heizungsmodernisierung scheuen viele Hausbesitzer die hohen Investitionskosten. Diese lassen sich jedoch mit Unterstützung durch Bund, Länder und Kommunen oftmals um mehrere tausend Euro reduzieren. Je nach Förderprogramm können Modernisierer Zuschüsse beantragen oder zinsgünstige Kredite aufnehmen. Die Fördermittelbank des Portals www.intelligent-heizen.info hilft bei der Suche nach geeigneten Programmen. 

31.03.2019  ·  Wärme
30 Jahre sind genug - Heizungs-Oldies müssen raus

Fossile Energieträger und veraltete Heizungsanlagen sind oft eine schlechte Kombination: Sie verursachen hohe Nebenkosten und belasten zudem die Umwelt. Laut Energie-Einsparverordnung (EnEV) müssen mehr als eine Million Hausbesitzer ihre Öl- oder Gasheizungen austauschen.

Für Eigentümer nicht nur die Gelegenheit, ihre CO2-Bilanz zu verbessern: Dank Förderungen und niedrigerer Verbrauchskosten kann sich eine Heizungsmodernisierung auf längere Sicht auch finanziell bezahlt machen. Annkathrin Bernritter von der Bausparkasse Schwäbisch Hall erklärt, was Eigentümer jetzt wissen müssen.

Wen betrifft die Austauschpflicht? 
Handeln müssen Eigentümer, die zum oder nach dem Stichtag 1. Februar 2002 ein Haus mit (inzwischen) veralteter Heiztechnik erworben haben – also Anlagen mit Baujahr 1989 oder älter. Das schreibt die EnEV vor. Von der Austauschpflicht ausgenommen sind Brennwert- und Niedertemperatur-Kessel. Ist der Heizkessel älter als 30 Jahre, bleiben maximal zwei Jahre für die Modernisierung. „Das heißt: Wer heute ein Haus mit veralteter Technik kauft, muss diese innerhalb von zwei Jahren ersetzen“, so Schwäbisch Hall-Expertin Annkathrin Bernritter. Das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Programm Zukunft Altbau hat berechnet, dass mehr als eine Million Hausbesitzer dieses Jahr ihre alten Öl- oder Gasheizungen durch neue Anlagen ersetzen müssen. Wer dieser Pflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 50.000 Euro. 

Ob der eigene Oldie im Keller raus muss, können Eigentümer am Baujahr auf dem Typenschild des Kessels ablesen. Wer dieses nicht findet, sollte einen Blick in die Protokolle des Schornsteinfegers werfen oder diesen direkt fragen. Ob Besitzer ihrer Austauschpflicht nachkommen, prüft ebenfalls der Schornsteinfeger. 

Die schlanke Lösung

Ist der Kessel Baujahr 1989 oder älter, lautet die kostengünstige Lösung: Umstieg auf Brennwerttechnik. „Wer seinen alten mit Öl oder Gas betriebenen Konstanttemperatur-Kessel durch eine Brennwertheizung ersetzt, bekommt für 5.000 bis 9.000 Euro eine energieeffiziente Technik“, sagt die Expertin von Schwäbisch Hall. Noch effizienter ist die Kombination mit einer Solar- oder Photovoltaikanlage. 

Die umweltfreundlichere Lösung
„Besser für das Klima und nachhaltiger ist, bei einer Heizungsmodernisierung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare und umweltfreundliche Energien umzusteigen“, weiß Bernritter. „Die sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, über die Lebensdauer der Anlage sind die Gesamtkosten aber vergleichbar mit Öl- oder Gasheizungen.“ Denkbare Alternativen sind zum Beispiel der Einbau einer Wärmepumpe (8.000 bis 20.000 Euro), einer Brennstoffzellenheizung (bis zu 25.000 Euro), einer Pelletheizung (bis zu 20.000 Euro) oder eines Blockheizkraftwerks in größeren Gebäuden (ab 14.000 Euro). Im niedrigen fünfstelligen Bereich beginnen auch thermische Solaranlagen sowie Hybridheizungen, die Öl oder Flüssiggas mit erneuerbaren Energien kombinieren. 

Mit Energieberatung zur optimalen Lösung 
Welches Heizungssystem für Eigentümer und deren Haus geeignet ist, hängt von einer Vielzahl individueller Faktoren ab. „Die Entscheidung für eine Heizung sollte man nicht aus dem Bauch heraus treffen und nicht nur die reinen Anschaffungskosten als Kriterium heranziehen“, rät die Schwäbisch Hall-Expertin. „Ein professioneller Energieberater berücksichtigt alle Aspekte und empfiehlt dann das passende Heizsystem.“ Der Energieberater kann außerdem überschlagen, bis wann sich welche Investition amortisiert und weiß, welche Förderungen Besitzer in Anspruch nehmen können. Die KfW-Bank beispielsweise fördert die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien mit einem zinsgünstigen Kredit bis zu 50.000 Euro. Professionelle Sachverständige finden Eigentümer unter energie-effizienz-experten.de. 

Tipp: Bei niedrigen Kreditbeträgen kommt auch die Finanzierung mithilfe eines Bausparvertrags in Frage, da der Kleinstdarlehenszuschlag für Kredite bis 50.000 Euro entfällt. Übrigens: Auch zur Energieberatung gibt es einen Kostenzuschuss von 60 Prozent (oder maximal 800 Euro). Den Antrag zur Förderung von Energieberatungen erhalten Interessierte beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (bafa.de).

30.01.2019  ·  Wärme
Wohlfühlklima im Bad: Die passende Heizung finden

Eine kleine Wellness-Auszeit im Badezimmer tut in der kalten Jahreszeit besonders gut. Vor allem, wenn moderne Heiztechnik schnell und bequem für angenehme Wärme sorgt. Wohltemperierte Fliesen, vorgewärmte Badetücher, beheizte Spiegelflächen: Das moderne Bad dient nur der Körperpflege, sondern bietet Wellness in den eigenen vier Wänden.

Entsprechend hoch sind die Ansprüche an die Badheizung.Sie sollte mit möglichst wenig Energie für wohlige Wärme sorgen – und dabei im besten Fall auch gut aussehen. Eine weitere Herausforderung: Die Wohlfühltemperatur liegt im Badezimmer meist höher als in anderen Räumen. Zwar muss diese nicht den ganzen Tag gehalten, dafür aber morgens und abends möglichst schnell erreicht werden.

Badheizung – mit Warmwasser oder Strom

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, ein Bad zu beheizen: mit Warmwasser oder mit Strom. Bei der klassischen Warmwasser-Variante wird ein Badheizkörper oder auch eine Fußbodenheizung an die Zentralheizung angeschlossen. Die Wärme des Heizkessels gelangt über Rohrleitungen ins Bad. Auf diese Weise lassen sich gerade große Bäder gut heizen. Allerdings wird die Zentralheizung außerhalb der Heizperiode oft abgestellt. Dadurch bleibt auch das Bad kalt. Außerdem benötigt eine Warmwasser-Fußbodenheizung relativ lang, um die gewünschte Temperatur im Raum zu erreichen. 

Eine alternative Lösung sind elektrisch betriebene Badheizungen. Sie funktionieren unabhängig von der Zentralheizung und sorgen schnell für Wärme. Elektroheizungen gibt es in verschiedenen Ausführungen, ob als Handtuchheizkörper oder als Fußbodenheizung. Eine spezielle Variante sind Infrarotheizkörper. Die damit erzeugte Strahlungswärme wird als besonders behaglich empfunden. Wegen ihrer flachen Bauweise kommen sie auch als Gestaltungselement zum Einsatz. Zum Beispiel geben sie in Form eines großen Spiegels angenehme Wärme ab und verhindern gleichzeitig ein Beschlagen de Glasfläche. 

Mit dem Fachhandwerker die passende Lösung finden

Das Heizen mit Strom ist jedoch meist teurer als die Versorgung mit Wärme aus dem Heizkessel. Gerade bei größeren Räumen kann eine elektrische Badheizung allein hohe Kosten verursachen. Oftmals bietet sich daher eine Kombination aus Warmwasser- und Elektroheizung an. So lassen sich die jeweiligen Vor- und Nachteile ausgleichen. Auch gibt es heute zum Beispiel Handtuchheizkörper, die wahlweise mit Strom oder Warmwasser betrieben werden können. Damit wird das Bad auch bei abgestellter Zentralheizung schnell warm.

Welche Technik sich am besten eignet, hängt stark vom energetischen Zustand des Hauses und der Größe des Badezimmers ab. Bei einer geplanten Badsanierung sollte daher unbedingt der Fachhandwerker einbezogen werden.

23.12.2018  ·  Wärme
Pelletheizung im Vergleich zu anderen Systemen

Die Pelletheizung überzeugt durch zahlreiche Vorteile. Denn obwohl sie auf den ersten Blick teurer wirkt als herkömmliche Heizsysteme, verursacht sie mittelfristig betrachtet durch die günstigen und stabilen Pelletpreise niedrigere Kosten. Wer die optimale Kombination aus Kostensicherheit und Umweltverträglichkeit sucht, entscheidet sich für die Pelletheizung und somit ein ökologisch nachhaltiges Heizsystem.

Investitionskosten amortisieren sich nach 12 Jahren

Bei der Pelletheizung sind es vor allem die Investitionskosten für die Neuinstallation der Heizung. Dies liegt vor allem am höheren Preis für den Heizkessel, den Umbaukosten für den Lagerraum sowie das im Idealfall vollautomatische Beschickungssystem. Dabei ergeben sich für eine Pelletheizung durchschnittliche Investitionskosten, die über den Kosten für eine neue Gas- oder Ölheizung liegen.

Investitionsbeispiel einer Heizung mit 35.000 kWh pro Jahr

  • Gesamtkosten Sanierung Öl-Brennwertkessel inklusive Förderungen - 8.300 Euro
  • Gesamtkosten Umstellung auf Pelletheizung inklusive Förderungen - 14.300 Euro

Wie dieser Vergleich zeigt, ist eine Pelletheizung anfangs teurer als traditionelle Heizsysteme. Diese Kosten amortisieren sich jedoch innerhalb von 12 Jahren durch die jährliche Einsparung an Heizkosten. So heizen Sie mit der Pelletheizung nach der Amortisation im Vergleich zur Öl- und Gasheizung um mindestens 500 Euro günstiger pro Jahr. Dieser Betrag ergibt sich auf Basis der aktuellen Preisunterschiede zwischen Heizöl und Pellets und wird sich aller Voraussicht noch erhöhen.

Heizkosten von 35.000 kWh pro Jahr nach der Amortisation

  • Ölheizung inklusive Wartungskosten - 2.600 Euro / 6,99 Cent pro kWh
  • Pelletheizung inklusive Wartungskosten - 2.050 Euro / 5,14 Cent pro kWh

Aufgrund der Preisentwicklung der letzten Jahre ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Preisschere zwischen Heizöl und Pellets in Zukunft noch weiter zugunsten des nachwachsenden Brennstoffs öffnet. Denn während Pellets seit längerer Zeit sehr preisstabil angeboten werden, ist der Heizölpreis sehr großen Schwankungen unterworfen

Ähnlich wirkt sich der Investitions- und Heizkostenvergleich zwischen Pellet- und Gasheizung aus. Obwohl die Investition in einen Gasbrenner geringfügig unter jener für Ölheizungen liegt, ergeben sich auch hier, langfristig betrachtet, höhere Gesamt- und Heizkosten, da die Preise für fossile Energieträger kontinuierlich steigen.

Pelletheizung versus Stückholzheizung

Eine mögliche Alternative zur Pelletheizung ist die Stückholzheizung. Sowohl die Pellet- wie die Stückholzheizung erfordern eine höhere Investition bei der Anschaffung der Heizanlage. Allerdings liegen die jährlich anfallenden Heizkosten bei der Holzheizung (Pellets und Stückholz) deutlich unter den Kosten einer Gas- oder Ölheizung. Dabei halten sich die Kosten für Stückholz und Pellets die Waage und reduzieren sich häufig bei regionalem Bezug des Brennstoffs. Daher ist es vor allem in waldreichen Regionen eine Überlegung wert, in einen Kombiheizkessel zu investieren, den Sie sowohl mit Pellets wie mit Stückholz beschicken können.

Wie die Pelletheizung ist auch die Holzheizung laut den Vorgaben der BAFA förderungswürdig, da es sich beim Einbau dieses Heizungstyps um eine umweltschonende Maßnahme handelt.

Pelletheizung im Detail betrachtet

Für die Pelletheizung sprechen zahlreiche Vorteile. Dazu zählen vor allem ihre sehr gute Umweltbilanz und die geringen Betriebskosten aufgrund der günstigen und sehr stabilen Brennstoffpreise. Zusätzlich erhalten Sie mit der Pelletheizung die immer wichtiger werdende Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Denn der nachwachsende Brennstoff Holz ist zuverlässig verfügbar und von Krisen kaum bedroht. Anders gestaltet sich die Situation bei Öl und Gas. Politische Einflüsse, Kriege in den Förderländern und andere Krisen wirken sich auf die Preisgestaltung und die sichere Versorgung von Erdgas und Erdöl aus. Zudem handelt es sich bei fossilen Rohstoffen um eine endliche Ressource.

Vorteile aus Kostensicht

  • Günstige Betriebspreise durch die wesentlich geringeren Brennstoffkosten.
  • Bei der Installation eines Kombinationsbrenners für Pellets und Stückholz können sich die Kosten zusätzlich reduzieren.
  • Langfristige Versorgungssicherheit durch nachwachsende Rohstoffe.
  • Gas- und Ölpreise erhöhen sich im Ernstfall so weit, dass ein normaler Heizungsbetrieb nicht mehr finanzierbar ist.
  • Keine Lieferengpässe aufgrund von Krisen und ein damit verbundener Brennstoffmangel bei Pellets und Holz.
  • Unabhängigkeit von ausländischen Lieferanten. Diese ist bei Erdgas und Heizöl nicht gegeben.
  • Holz- und Pelletpreise sind seit Jahren stabil.
  • Heimische Versorgungssicherheit und kurze Transportwege.

Vorteile aus Umweltsicht

  • Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und besitzt dadurch eine höhere Verfügbarkeit.
  • Holzbewirtschaftung kann sich an den Bedarf anpassen.
  • Gewinnung von Holz ist umweltfreundlicher als die Erdölgewinnung.
  • Pelletproduktion erfordert einen wesentlich geringeren Energieaufwand als die Produktion von Heizöl.
  • Verbrennung von Holz erfolgt CO2-neutral.
  • Kombinieren Sie die Pelletheizung mit einer Fotovoltaikanlage zur Stromerzeugung oder einer heizungsunterstützenden Solaranlage, erhöhen Sie die Umweltfreundlichkeit durch den Einsatz weiterer regenerativer Energien. 

Nachteile, die keine echten Nachteile sind

Im Prinzip gibt es nur zwei Punkte, die bei der Pelletheizung als Nachteil beschrieben werden. Bei genauer Betrachtung präsentieren sich diese beiden Themen jedoch als vorwiegend neutral.

  • Ascheaustrag aus der Pelletheizung
    Immer wieder wird der Ascheaustrag als Nachteil angeführt. Dem ist jedoch nicht so. Immerhin weisen Holzpellets einen sehr geringen Aschegehalt auf. Dieser liegt bei durchschnittlich 0,5 Prozent. Daraus ergeben sich pro Tonne verheizter Pellets ungefähr fünf Kilogramm Asche. Aufgrund dieser geringen Aschemenge ist dies definitiv nicht als Nachteil einzuordnen. Trotz der geringen Aschemenge sollten Sie jedoch bei der Entsorgung Rücksicht auf die Natur nehmen. Denn Asche enthält verschiedenste Schwermetalle, die der ehemalige Baum aufgenommen hat. Da diese nicht verbrennen, reichern sie sich in der Asche konzentriert an. Daher entsorgen Sie die Asche unbedingt über den Restmüll. Da die jährlich anfallende Menge sehr gering ist, wirkt sich die korrekte Entsorgung der Asche kaum auf die Restmüllkosten aus.
  • Hoher Platzbedarf für Brennstoffe
    Ein unter Umständen realistischer Nachteil von Pelletheizungen ist der Raumbedarf für das Brennmaterial. Dieses Problem tritt jedoch sehr selten auf. Denn häufig ersetzt die Pelletheizung eine alte Ölheizung. In diesem Fall wird der Öltank entfernt und an seiner Stelle das Pellet Lager installiert.

Ist keine Lagermöglichkeit in unmittelbarer Nähe vorhanden, ist dies ebenfalls unproblematisch. Denn die Lagerung der Pellets ist nicht zwingend in unmittelbarer Nähe zur Heizung erforderlich. Pellets werden dort gelagert, wo sich der kostengünstigste Lagerraum befindet. Dies kann problemlos auch ein Außensilo sein oder ein weiter entfernter Raum.

13.09.2018  ·  Wärme
Ein neuer Heizkessel hält die Betriebskosten in Schach

Die Preisspirale für Brennstoffe wie Öl oder Gas dreht sich unaufhörlich weiter. Umgerechnet auf den Lebenszyklus eines Hauses, übersteigen die Betriebskosten in vielen Fällen längst die Kosten für Neubau, Umbau und Instandhaltung.

Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie sind jedoch im Vorteil: Investieren sie in eine effiziente Heizanlage, kann damit ein Großteil der Preissteigerungen wieder aufgefangen und der Energieverbrauch gesenkt werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Heizkessel.

Alte Kessel verschwenden viel Energie

Er ist das Herz jeder Heizanlage – der Heizkessel. Wie beim Herz des Menschen besteht seine Aufgabe darin, den benötigten „Brennstoff“ optimal zu verarbeiten und die erzeugte Energie an den gesamten „Kreislauf“ abzugeben. Alte Heizkessel tun sich dabei schwer. Das liegt vor allem daran, dass der Energiegehalt des Brennstoffs nicht vollständig genutzt werden kann. Es kommt also nicht allein auf die verarbeitete Menge von Öl oder Gas an, sondern auf den tatsächlich genutzten Brennwert des Kesselinhalts.

30 Prozent Einsparpotenzial

Anders bei einem neuen Heizkessel mit Brennwerttechnik. Nicht nur das Öl oder Gas selbst kann für die Wärmeerzeugung genutzt werden. Auch der beim Verbrennungsprozess entstehende Wasserdampf – die sogenannte Kondensationswärme – lässt sich in einer solch hocheffizienten Heizanlage nutzen. Ältere Heizkessel eignen sich leider nicht für diese Technik, da deren Wände und Rohre nicht korrosionsfest genug wären. Das „saure“ Kondensat würde das Material auf Dauer zerstören. In der Vergangenheit wurde deshalb die heute so nützliche Kondensation durch hohe Betriebstemperaturen verhindert. Die Folge: doppelte Energieverschwendung. Ein neuer Brennwertkessel für die Befeuerung mit Öl oder Gas erzeugt bei gleicher Brennstoffmenge bis zu 30 Prozent mehr Energie. Eine solche Investition in eine moderne Heizanlage amortisiert sich bereits in wenigen Jahren. Die KfW Förderbank unterstützt den Kesselaustausch mit zinsgünstigen Darlehen.

Weitere Informationen und eine kompetente Beratung rund um moderne Heizungstechnik erhalten Sie gerne durch uns. Unser Handwerksmeister und Projektleiter Heizung, Herr Kai Forg, steht Ihnen dazu gerne unter Telefon (0221) 944042-20 gerne zur Verfügung.

13.08.2018  ·  Wärme
Geradlinige Formen zum Wohlfühlen: Designheizkörper Juke von HSK

Befanden sich Heizkörper früher oft an Stellen in Wohnung oder Haus, an denen sie nur wenig auffielen, sind moderne Radiatoren heute oft selbst Highlights, die neben optimaler Wärmeleistung auch attraktives Design in den Raum bringen. Der Designheizkörper Juke von HSK überzeugt ganz diesem Trend entsprechend nicht nur durch seine moderne Technik, sondern auch mit seiner ansprechenden Formgebung. Fachhandwerker können ihren Kunden so ein markantes sowie funktionales Stilelement für jede Raumgestaltung bieten. Besonders praktisch: Juke als Blickfang und Handtuchhalter im Bad.

Markante Linien

Optisch zeigt sich der Designheizkörper Juke von HSK in einem hochmodernen Gewand: Superflach und gleichzeitig markant geformt, muss sich der Planheizkörper in keinem Raum verstecken. Besonders praktisch: Seitliche Aussparungen im Heizkörper bieten Platz zum Überhängen, Wärmen und Trocknen von Handtüchern – ideal für Badezimmer und Küche. Ebenso punkten kann die Farbpalette des Juke, denn HSK bietet hier neben den Standardfarben weiß und graphit-schwarz auch attraktive Sonderfarben. Besonderes Highlight der Farbpalette: sandstein, graphit-schwarz und perlgrau. Mit ihrer feinstrukturierten, edlen Oberfläche betonen sie die klare Optik des Jukes und machen ihn zum Hingucker in Bad und Wohnraum.

Hochwertige Technik

Juke – modern und flexibel zugleich. Sowohl im Standardbetrieb über den serienmäßig seitlich versetzten Mittelanschluss als auch über einen optionalen Elektrobetrieb erreicht er eine überzeugende Wärmeleistung. Dank seiner cleveren Bauweise kann der Juke über Kopf gedreht als linke und rechte Version eingesetzt werden, ganz nach den räumlichen Gegebenheiten. Auch in der Größe passt sich der neue Heizkörper optimal an: Bei einer Breite von 606 mm stehen SHK-Profis hier zwei Höhen (1.226 und 1.746 mm) zur Wahl. Der Juke kann ideal mit einem der HSK-Anschluss-Sets, bestehend aus Anschlussarmatur und Thermostatregler, ausgestattet werden.

31.01.2018  ·  Wärme
Aluminium Heizkörper - leicht, robust und sauber

In der modernen Heiztechnik wird stets nach Möglichkeiten gesucht, bei gleichbleibender oder verbesserter Leistung weniger Ressourcen zu verbrauchen. Die innovative, neue Technik der Aluminium-Heizkörper ist eine solche Alternative – sie ermöglicht eine bessere Energieausnutzung und somit eine höhere und nachhaltigere Wärmeabgabe.

Individuell zu gestaltende Leichtgewichte 

Aluminium ist sehr leicht und hat gegenüber Stahl eine fünffach höhere Wärmeleitfähigkeit. Dadurch wird die von der  Heizanlage gelieferte Energie durch den Heizkörper schnell und effektiv in Raumwärme umgewandelt. Trotz der großen Fläche, die ein Aluminium-Heizkörper abdecken kann, ist er ein „Leichtgewicht“. Mit ca. 70 % weniger Eigengewicht als handelsübliche Stahl-Heizkörper ist er besonders geeignet für Leichtbauwände.

Durch ein spezielles Fertigungsverfahren ist es möglich, Aluminium-Heizkörper in vielen beliebigen Größen individuell zu fertigen. Je nach Hersteller kann der Heizkörper sogar farblich nach eigenen Wünschen gestaltet werden – auch mehrfarbige Heizkörper werden angeboten.

Bestens geeignet für Badezimmer und Allergiker

Neben der sehr hohen Wärmeleitfähigkeit ist vor allem die Korrosionsbeständigkeit das große Plus von Aluminium – kein Durchrosten mehr, auch nicht in Feuchträumen wie Badezimmer, WC oder Sauna-Bereich. Die glatte Aluminium-Oberfläche ist leicht zu reinigen und von Grund auf antistatisch. Dadurch reduzieren sich die Anziehung und Haftung von Staub, was die Heizkörper besonders allergikerfreundlich macht.

Alles in allem ist der Aluminium-Heizkörper nicht  nur für Allergiker eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen Heizkörpern.

Gerne steht Ihnen für weitere Informationen zu diesem Thema Kai Forg, unser Kundenberater und Projektleiter für den Bereich Heizung, unter (0221) 94 40 42-20 zur Verfügung.

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