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NEWS



13.09.2018  ·  Wärme
Ein neuer Heizkessel hält die Betriebskosten in Schach

Die Preisspirale für Brennstoffe wie Öl oder Gas dreht sich unaufhörlich weiter. Umgerechnet auf den Lebenszyklus eines Hauses, übersteigen die Betriebskosten in vielen Fällen längst die Kosten für Neubau, Umbau und Instandhaltung. Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie sind jedoch im Vorteil: Investieren sie in eine effiziente Heizanlage, kann damit ein Großteil der Preissteigerungen wieder aufgefangen und der Energieverbrauch gesenkt werden. Eine Schlüsselrolle spielt dabei der Heizkessel.

Alte Kessel verschwenden viel Energie

Er ist das Herz jeder Heizanlage – der Heizkessel. Wie beim Herz des Menschen besteht seine Aufgabe darin, den benötigten „Brennstoff“ optimal zu verarbeiten und die erzeugte Energie an den gesamten „Kreislauf“ abzugeben. Alte Heizkessel tun sich dabei schwer. Das liegt vor allem daran, dass der Energiegehalt des Brennstoffs nicht vollständig genutzt werden kann. Es kommt also nicht allein auf die verarbeitete Menge von Öl oder Gas an, sondern auf den tatsächlich genutzten Brennwert des Kesselinhalts.

30 Prozent Einsparpotenzial

Anders bei einem neuen Heizkessel mit Brennwerttechnik. Nicht nur das Öl oder Gas selbst kann für die Wärmeerzeugung genutzt werden. Auch der beim Verbrennungsprozess entstehende Wasserdampf – die sogenannte Kondensationswärme – lässt sich in einer solch hocheffizienten Heizanlage nutzen. Ältere Heizkessel eignen sich leider nicht für diese Technik, da deren Wände und Rohre nicht korrosionsfest genug wären. Das „saure“ Kondensat würde das Material auf Dauer zerstören. In der Vergangenheit wurde deshalb die heute so nützliche Kondensation durch hohe Betriebstemperaturen verhindert. Die Folge: doppelte Energieverschwendung. Ein neuer Brennwertkessel für die Befeuerung mit Öl oder Gas erzeugt bei gleicher Brennstoffmenge bis zu 30 Prozent mehr Energie. Eine solche Investition in eine moderne Heizanlage amortisiert sich bereits in wenigen Jahren. Die KfW Förderbank unterstützt den Kesselaustausch mit zinsgünstigen Darlehen. Quelle: www.wasserwaermeluft.de

Weitere Informationen und eine kompetente Beratung rund um moderne Heizungstechnik erhalten Sie gerne durch uns. Unser Handwerksmeister und Projektleiter Heizung, Herr Kai Forg, steht Ihnen dazu gerne unter Telefon (0221) 944042-20 gerne zur Verfügung.

13.08.2018  ·  Wärme
Geradlinige Formen zum Wohlfühlen: Designheizkörper Juke von HSK

Befanden sich Heizkörper früher oft an Stellen in Wohnung oder Haus, an denen sie nur wenig auffielen, sind moderne Radiatoren heute oft selbst Highlights, die neben optimaler Wärmeleistung auch attraktives Design in den Raum bringen. Der Designheizkörper Juke von HSK überzeugt ganz diesem Trend entsprechend nicht nur durch seine moderne Technik, sondern auch mit seiner ansprechenden Formgebung. Fachhandwerker können ihren Kunden so ein markantes sowie funktionales Stilelement für jede Raumgestaltung bieten. Besonders praktisch: Juke als Blickfang und Handtuchhalter im Bad.

Markante Linien

Optisch zeigt sich der Designheizkörper Juke von HSK in einem hochmodernen Gewand: Superflach und gleichzeitig markant geformt, muss sich der Planheizkörper in keinem Raum verstecken. Besonders praktisch: Seitliche Aussparungen im Heizkörper bieten Platz zum Überhängen, Wärmen und Trocknen von Handtüchern – ideal für Badezimmer und Küche. Ebenso punkten kann die Farbpalette des Juke, denn HSK bietet hier neben den Standardfarben weiß und graphit-schwarz auch attraktive Sonderfarben. Besonderes Highlight der Farbpalette: sandstein, graphit-schwarz und perlgrau. Mit ihrer feinstrukturierten, edlen Oberfläche betonen sie die klare Optik des Jukes und machen ihn zum Hingucker in Bad und Wohnraum.

Hochwertige Technik

Juke – modern und flexibel zugleich. Sowohl im Standardbetrieb über den serienmäßig seitlich versetzten Mittelanschluss als auch über einen optionalen Elektrobetrieb erreicht er eine überzeugende Wärmeleistung. Dank seiner cleveren Bauweise kann der Juke über Kopf gedreht als linke und rechte Version eingesetzt werden, ganz nach den räumlichen Gegebenheiten. Auch in der Größe passt sich der neue Heizkörper optimal an: Bei einer Breite von 606 mm stehen SHK-Profis hier zwei Höhen (1.226 und 1.746 mm) zur Wahl. Der Juke kann ideal mit einem der HSK-Anschluss-Sets, bestehend aus Anschlussarmatur und Thermostatregler, ausgestattet werden.

31.01.2018  ·  Wärme
Aluminium Heizkörper - leicht, robust und sauber

In der modernen Heiztechnik wird stets nach Möglichkeiten gesucht, bei gleichbleibender oder verbesserter Leistung weniger Ressourcen zu verbrauchen. Die innovative, neue Technik der Aluminium-Heizkörper ist eine solche Alternative – sie ermöglicht eine bessere Energieausnutzung und somit eine höhere und nachhaltigere Wärmeabgabe.

Individuell zu gestaltende Leichtgewichte 

Aluminium ist sehr leicht und hat gegenüber Stahl eine fünffach höhere Wärmeleitfähigkeit. Dadurch wird die von der  Heizanlage gelieferte Energie durch den Heizkörper schnell und effektiv in Raumwärme umgewandelt. Trotz der großen Fläche, die ein Aluminium-Heizkörper abdecken kann, ist er ein „Leichtgewicht“. Mit ca. 70 % weniger Eigengewicht als handelsübliche Stahl-Heizkörper ist er besonders geeignet für Leichtbauwände.

Durch ein spezielles Fertigungsverfahren ist es möglich, Aluminium-Heizkörper in vielen beliebigen Größen individuell zu fertigen. Je nach Hersteller kann der Heizkörper sogar farblich nach eigenen Wünschen gestaltet werden – auch mehrfarbige Heizkörper werden angeboten.

Bestens geeignet für Badezimmer und Allergiker

Neben der sehr hohen Wärmeleitfähigkeit ist vor allem die Korrosionsbeständigkeit das große Plus von Aluminium – kein Durchrosten mehr, auch nicht in Feuchträumen wie Badezimmer, WC oder Sauna-Bereich. Die glatte Aluminium-Oberfläche ist leicht zu reinigen und von Grund auf antistatisch. Dadurch reduzieren sich die Anziehung und Haftung von Staub, was die Heizkörper besonders allergikerfreundlich macht.

Alles in allem ist der Aluminium-Heizkörper nicht  nur für Allergiker eine sinnvolle und nachhaltige Alternative zu den herkömmlichen Heizkörpern.

Gerne steht Ihnen für weitere Informationen zu diesem Thema Kai Forg, unser Kundenberater und Projektleiter für den Bereich Heizung, unter (0221) 94 40 42-20 zur Verfügung.

20.12.2017  ·  Wärme
Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmebereich (MAP): Neues zum Antragsverfahren

Bauherren und Investoren müssen ab dem 1. Januar 2018 in allen Fällen einheitlich vor Beauftragung des Installateurs einen Antrag stellen, wenn es um Fördergeld für Heizungen mit erneuerbaren Energien geht. Eine Übergangsregelung regelt jene Vorhaben zur Heizungsmodernisierung, bei denen die Baumaßnahme noch in diesem Jahr startet, die Fertigstellung aber erst in 2018 realisiert werden kann. Bei Vorlage einer entsprechenden Erklärung kann die Förderung auch noch nach der Installation der Anlage beantragt werden. Das Formular hierzu findet sich unter www.bafa.de bei den Informationen zum jeweiligen Förderprogramm (die folgenden Suchworte eingeben: Heizen mit erneuerbaren Energien Umstellung Antrag).

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) haben dafür gesorgt, dass Anträge zur MAP-Förderung in den nächsten Monaten nicht durch einen Verfahrensfehler scheitern müssen. „Die Änderung des Antragsverfahrens im Marktanreizprogramm dient der geplanten Angleichung der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und erneuerbaren Energien. Das Förderverfahren wird für Antragsteller klarer und transparenter“, bestätigt Dr. Frank Heidrich aus dem BMWi.

Die Übergangsregelung gilt auch, wenn eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energien noch vor dem Jahresende 2017 in Betrieb genommen wird. Innerhalb von neun Monaten muss dann ein Förderantrag gestellt werden um diese Regelung in Anspruch zu nehmen.

Planungsleistungen dürfen weiterhin vor Antragstellung beauftragt und erbracht werden.

Quelle: Haustechnik Dialog

20.11.2016  ·  Wärme
Optimale Wärmeverteilung Dank hydraulischem Abgleich

Der hydraulische Abgleich ist ein besonders effektives Verfahren, um mit kleinem Aufwand Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu schonen. Er stellt sicher, dass alle Heizkörper jederzeit mit genau der richtigen Menge an Heizwasser versorgt sind. Die Räume werden gleichmäßig warm und der Energieverbrauch sinkt deutlich. Sie profitieren dabei von Kosteneinsparung und einem spürbar besseren Wohnkomfort.

Wo liegt das Problem?

Nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes will das strömende Wasser der Heizungsanlage auf einfachstem Weg zurück zum Heizkessel. Das führt ohne hydraulischen Abgleich in einer Immobilie oft dazu, dass Heizkörper, die nah an der Heizungsanlage liegen, zu heiß werden und solche, die weiter entfernt liegen, zum Teil kalt bleiben (z.B. im Dachgeschoss).

Häufig sollen überdimensionierte Heizungspumpen und hohe Vorlauftemperaturen am Heizkessel dafür sorgen, dass alle Räume gleich beheizt werden. Doch durch diese Überversorgung entstehen ein unnötig hoher Energieverbrauch und oft störende Fließgeräusche, und trotzdem kann die Wärme in der Immobilie kaum richtig verteilt werden.                                                                                           

Optimale Wärmeverteilung im ganzen Haus

Bei einem hydraulischen Abgleich wird die Heizungsanlage fachgerecht eingestellt und die zirkulierende Wassermenge so optimiert, dass jeder Heizkörper nur so viel Heizungswasser erhält, wie er benötigt. Bei älteren Anlagen werden dabei in der Regel moderne Thermostatventile sowie effiziente und energiesparende Heizungspumpen eingebaut. Manchmal ist auch der Austausch von zu kleinen Heizkörpern sinnvoll.

Diese Maßnahmen führen dazu, dass es keine „übervorteilten“ oder „benachteiligten“ Heizkörper gibt und sich die Wärme gleichmäßig auf alle Räume verteilen lässt. Unserer Erfahrung nach ist nach Einbau der Vorrichtungen für einen hydraulischen Abgleich in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus ein Einsparpotential bei den Heizkosten von bis zu 15 % möglich.

Fördermittel

Am 1. August 2016 startete die Bundesregierung ein neues Förderprogramm, das die Optimierung von bestehenden Heizungsanlagen fördert. Dabei soll auch der hydraulische Abgleich von jährlich 200.000 Heizungsanlagen finanziell bezuschusst werden. Hier gewährt der Staat einen Zuschuss von 30 % auf die anerkannten Nettoinvestitionskosten.

Für eine Beratung und nähere Informationen zu diesem Thema steht Ihnen unser Projektleiter Kai Forg unter (0221) 94 40 42-50 gerne zur Verfügung.

 

 

29.04.2016  ·  Wärme
Heizungswartung im Sommer

Die regelmäßige Wartung von Heizungsgeräten erhöht die Langlebigkeit und Sicherheit der Anlagen. Wir empfehlen daher, jedes Jahr im Sommer eine Wartung durchzuführen, um einem Ausfall der Heizleistung im Winter vorzubeugen. Aus Erfahrung wissen wir, dass so mancher unserer Notdiensteinsätze in der kalten Jahreszeit durch eine rechtzeitige Reinigung oder Kleinreparatur vermeidbar gewesen wäre.

Kunden, die einen Wartungsvertrag mit uns abschließen, kommen zusätzlich in den Genuss von besonderen Vorteilen:

  • Wir erinnern früh im Jahr an die anstehende Wartung. Bei der Terminvereinbarung sind wir dann flexibler und Sie müssen nicht selbst daran denken, uns zu kontaktieren.
  • Ein Wartungsvertrag bringt Preissicherheit, da sich Erhöhungen nur im Rahmen von tariflichen Anpassungen bewegen.   
  • Wir haben Erfahrung mit der Anlage und können deshalb zum Wartungstermin direkt die richtigen Verschleißteile mitbringen und vermeiden so Liefer- und Wartezeiten. 
  • Wir archivieren die Daten der Anlagen und Ergebnisse der Wartungen. So können wir im Vorfeld Fehler besser eingrenzen und der Kunde spart Zeit und Kosten.
  • Sollte doch mal ein Schadensfall eintreten, werden unsere Stammkunden terminlich bevorzugt, so dass die Wartezeit auch hier geringer ausfällt.

Selbstverständlich ist der Wartungsvertrag jederzeit kündbar und nicht erst nach jahrelangen Laufzeiten. Kontaktieren Sie uns deshalb am besten noch heute, um Ihre Heizung winterfest zu machen. Wir schicken Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot für Ihre Anlage.

 

25.09.2015  ·  Wärme
Bundesregierung fördert Heizen mit erneuerbaren Energien

Seit 1. April 2015 gilt eine Aktualisierung des Marktanreizprogramms (MAP), mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) den Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen für Privatpersonen, Freiberufler und Unternehmen fördert.

Mit einem Volumen von über 300 Mio. Euro pro Jahr will die Bundesregierung mehr Haus- und Wohnungseigentümer, aber auch Unternehmen und Kommunen motivieren, bei der Wärme auf die Kraft aus Sonne, Biomasse und Erdwärme zu setzen. Das Programm wird auch für das Jahr 2016 verstetigt und mit weiteren Mitteln ausgestattet. Vor diesem Hintergrund bekommen Bauherren, Hersteller und Handwerk die nötige Planungssicherheit, um verstärkt in den Ausbau ihrer Heizungen zu investieren.

Kunden, die ihre Heizung auf erneuerbare Energien umstellen, erhalten über das MAP attraktive Zuschüsse, die vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausgezahlt werden. Unterstützt wird dabei nicht nur die Anschaffung der neuen Heizung, sondern im Rahmen des Einbaus auch die Optimierung des gesamten Heizungssystems – etwa mit Zuschüssen für die Modernisierung der Heizkörper.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien.

18.11.2014  ·  Wärme
Änderungen des Eichgesetzes ab 01.01.2015

Das neue Mess- und Eichgesetz bringt neue Pflichten für Verwender von Messgeräten ( z. B. Wasser- und Wärmezähler). Sind Sie auf der sicheren Seite?
Laut § 32 Mess- und Eichgesetz gilt eine Anzeigepflicht für die Verwender von Messgeräten ab dem 01.01.2015:
Alle neu geeichten bzw. konformitätsbewerteten Zähler müssen an eine nach Landesrecht zuständige Behörde gemeldet werden. In der Regel ist das die Landeseichbehörde. Dies betrifft also alle geeichten bzw. konformitätsbewerteten Zähler, die ab dem 01.01.2015 eingebaut bzw. getauscht werden. Heizkostenverteiler sind hiervon ausgenommen. Meldepflichtig ist der Hauseigentümer bzw. die Wohneigentümergemeinschaft. Innerhalb von 6 Wochen nach Inbetriebnahme müssen die folgenden Daten gemeldet werden:
 
1. Geräteart: Wasserzähler, Wärmezähler, Stromzähler, Gaszähler usw.
2. Hersteller: gemäß Kennzeichnung auf dem Zähler, beispielsweise WDV/Molliné
3. Typbezeichnung: gemäß Kennzeichnung auf dem Zähler, beispielsweise Ultramess® C
4. Jahr der Kennzeichnung des Messgeräts: „Eichjahr”, beispielsweise 2015
5. Anschrift desjenigen, der das Messgerät „verwendet”: In der Regel der Gebäudeeigentümer
 
Die Meldung erfolgt über das Internet unter www.eichamt.de.
 
Messwerte von Messgeräten, deren Eichung abgelaufen ist, dürfen lt. § 33 nicht mehr verwendet werden
Messwerte dürfen für die Heizkostenabrechnung nur von bestimmungsgemäß verwendeten Zählern genutzt werden, also nur von Geräten mit ordnungsgemäßer Eichung. Dies gilt nicht für Heizkostenverteiler (HKV), da HKV keine geeichten Messgeräte im Sinne des Eichgesetzes sind.
 
§ 37  verbietet die Verwendung ungeeichter Messgeräte
Wenn die gesetzlich vorgeschriebene Eichfrist eines Zählers abgelaufen oder vorzeitig erloschen ist, zum Beispiel wegen beschädigter Eichkennzeichnung, darf das Messgerät nicht mehr für den gesetzlichen Abrechnungsverkehr verwendet werden, darunter fällt auch die Betriebs-, Neben- und Heizkostenabrechnung.
 
Die beschriebenen Regelungen bedeuten auch, dass die Rechtsprechung der Vergangenheit, in der im Zweifel mittels einer Befundprüfung der Nachweis der Messgenauigkeit auch eines abgelaufenen Messgerätes nachgewiesen werden konnte, in dieser Form nicht mehr möglich ist.
 
Das bedeutet in der Praxis, dass ab 01.01.2015 die Messwerte von Zählern mit abgelaufener Eichung oder ungeeichten Zählern nicht mehr für die Abrechnung verwendet werden dürfen und der Verbrauch gemäß § 9a der Heizkostenverordnung zu schätzen ist. Hausbesitzer und Verwalter laufen sonst Gefahr, mit Bußgeldern von bis zu 50.000 € belangt zu werden.
 

 

 

23.01.2014  ·  Wärme
Hybridzähler für die einfache Abrechnung von Wärme und Kälte

Mit dem sensonic II Hybrid bietet der Energiedienstleister ista jetzt einen eigenen Hybridzähler für die kombinierte Wärme- und Kälteerfassung an. Die für beide Verbrauchswerte eichrechtlich zugelassenen Geräte verfügen über zwei Zählregister, in denen die jeweiligen Energiedaten getrennt gespeichert werden. Damit eignen sich die als kompakte und kombinierte Version erhältlichen Hybridzähler für den flexiblen Einsatz in Wohn- und Gewerbeimmobilien, in denen einzelne Nutzereinheiten über einen Wasserkreislauf beheizt und gekühlt werden.

Die sensonic II Hybridzähler messen den Wärme- und Kälteverbrauch in Wohn- und Gewerbegebäuden. Durch die kombinierte Erfassung ergeben sich deutlich geringere Ausstattungs- und Installationskosten. 

Auf der Wärmeseite sind die Hybridzähler nach der EU-Richtlinie 2004/22/EG über Messgeräte europaweit zugelassen. Ergänzend wurde die Kälteerfassung nach den Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für Deutschland zertifiziert. Damit erfüllen die Geräte alle eichrechtlichen Anforderungen für eine präzise Messung und die gesetzeskonforme Abrechnung. Gleichzeitig decken die unterschiedlichen Bauarten ein breites Anforderungsspektrum ab. So wurde die Kompaktversion mit Nenndurchflüssen von 0,6 / 1,5 und 2,5 m³/h speziell für den Einsatz in Wohngebäuden entwickelt. Als elektronische Mehrstrahl-Flügelradzähler verfügen sie über eine hohe Messstabilität während der gesamten Lebensdauer. Die kombinierten Zähler, bei denen Rechenwerk, Durchfluss-Sensor und Temperaturfühler getrennt installiert werden, eignen sich bei Nenndurchflussleistungen bis 250 m³/h und größer besonders für den Gewerbebereich. 

Die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird in 60-Sekunden-Intervallen erfasst und eine Energiemessung vorgenommen. Diese bestimmt gleichzeitig den automatischen Wechsel zwischen Wärme- und Kältemessung. So beginnt der Hybridzähler mit der Wärmeerfassung, wenn die Temperaturdifferenz größer 0 Kelvin ist und die Vorlauftemperatur über 20 °C liegt. Analog schaltet das Gerät in den Kältemodus sobald die Wassertemperatur im Vorlauf geringer als im Rücklauf ist, somit eine negative Temperaturdifferenz vorliegt, und die Vorlauftemperatur weniger als 20 °C beträgt. Die verbrauchte Energiemenge wird dann von dem integrierten elektronischen Mikrochip (ASIC) aus den ermittelten Messwerten und verschiedenen Konstanten für die durchströmende Flüssigkeit (K-Faktor) berechnet und auf dem LC-Display dargestellt.

Die Hybridzähler eignen sich gleichermaßen für die Neuinstallation und die nachträgliche Montage in bereits bestehenden Anlagen. Der Einbau der Durchfluss-Sensoren kann sowohl vertikal als auch horizontal erfolgen. Rund um die Installation der Geräte bietet der Essener Energiedienstleister ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen, mit dem alle Anforderungen erfüllt werden.

Quelle: Haustechnik-Dialog, BitSign GmbH, Postfach 210121, 30401 Hannover www.haustechnikdialog.de

31.12.2013  ·  Wärme
Heizkostenverordnung

Eigene Wärmezähler für die Warmwassererfassung ab 31.12.2013 Pflicht

 

 

Bild: Almess

Die zurzeit gültige Heizkostenverordnung aus dem Jahre 2009 beschreibt in § 9 Abs. 2 den verpflichtenden Einbau von Wärmezählern für die Warmwassererfassung. Bisher wurde der benötigte Energieanteil für die Warmwasserbereitung oft rechnerisch ermittelt. Nach dem 31.12.2013 muss bei Heizungsanlagen, die gleichzeitig Heizwärme und Warmwasser bereitstellen, der Energieanteil mit Hilfe eines Wärmezählers erfasst werden, es sei denn, der Einbau eines Wärmezählers verursacht aus baulichen oder technischen Gründen unverhältnismäßig hohe Kosten. In diesen Fällen darf weiterhin das rechnerische Verfahren zur Ermittlung der Energiemenge für die Warmwasserbereitung angewendet werden.

Leider gibt die Heizkostenverordnung jedoch keinen konkreten Betrag für unverhältnismäßig hohe Kosten vor, sondern beschreibt lediglich, dass unverhältnismäßig hohe Kosten vorliegen, wenn diese nicht durch Einsparungen, die innerhalb von 10 Jahren erzielt werden können, erwirtschaftet werden können (§ 11 Abs. 1).

Wir empfehlen Ihnen daher, rechtzeitig in Absprache mit der Abrechnungsfirma ggf. den Einbau von Wärmezählern vorzunehmen. Ausgenommen sind hierbei Gebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen eine der Vermieter selbst bewohnt.

Weiterhin möchten wir darauf hinweisen, dass alte Erfassungsgeräte bis spätestens zum 31. Dezember 2013 ersetzt werden müssen (§ 12 Abs. 2). Hierbei handelt es sich um vor Juli 1981 eingebaute Erfassungsgeräte für Heizkosten und um vor Juli 1987 eingebaute Erfassungsgeräte für den Warmwasserverbrauch.

Quelle: News vom Fachverband SHK NRW

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