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MEDIENSPIEGEL



04.12.2023  ·  Hinz und mehr
Erfolgreich als vorbildliches Familienunternehmen

Kölner Helmut Hinz GmbH & Co. beim "Großen Preis des Mittelstandes" ausgezeichnet. Das Unternehmen gilt in Köln und Umgebung als Vorzeigeunternehmen und renommierter Qualitätsbetrieb in Sachen Hiezung- und Sanitärtechnik und steht zudem für die Kontiunität eines Traditionsbetriebes, gepaart mit hoher Innovationsfreude. "Spitzenleistung in Qualität und Service" lautet das Motto der Helmut Hinz GmbH & Co., die 2021 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum feierte.

Das Unternehmen gilt in Köln und Umgebung als Vorzeigeunternehmen und renommierter Qualitätsbetrieb in Sachen Hiezung- und Sanitärtechnik und steht zudem für die Kontiunität eines Traditionsbetriebes, gepaart mit hoher Innovationsfreude. "Spitzenleistung in Qualität und Service" lautet das Motto der Helmut Hinz GmbH & Co., die 2021 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum feierte. 

Das Unternehmen wurde zum siebten Mal seit dem Jahr 2016 für den "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert. Nach der Auszeichnung als Finalist im Jahr 2018 gehört die Helmut Hinz GmbH & Co. diesmal sogar zu einem der drei nordrhein-westfälischen Preisträgern. Die Ernennung in diesem Jahr erfolgte unter anderem durch die Fürsprache der Handwerkskammer zu Köln, der Innung "Sanitär Heizung Klima" Köln und der Kreishandwerkerschaft Köln.

Der Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt seit 1995 als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Mit der Vergabe sollen die Leistungen der Unternehmen als wirtschafzlicher Motor stärker in das Licht der Öffentlichkeit gerückt und erfolgreiche Beispiele vorgestellt werden. Die Fachjury vergibt die Auszeichnungen anhand der Kernfaktoren Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe. Im Jahr 2023 wurden 4.075 kleine und mittelständische Unternehmen nominiert, von denen 485 die "Juryliste" erreichten. Aus NRW erhielten lediglich drei Unternehmen die begehrte Preisträgerstatue. 

Als Dienstleister für moderne Haustechnik legt Hinz großen Wert auf eine umfassende und kundenorientiere Beratung und Betreuung seiner Kundschaft. Im Bereich Heizung und der neu gegründeten Abteilung Photovoltaik werden Kunden fackundig vom Förderantrag bis zur Fertigstellung begleitet. Auch Interessenten für neue Badezimmer werden vom ersten Kennenlerntermin über die Planung bis hin zum gemeinsamen Ausstellungsbesuch kompetent von einem festen Ansprechpartner betreut. Mithilfe einer speziellen 3-D-Software werden die gewünschten Traumbäder visualisiert, die dann wiederum aus einer Hand umgesetzt werden. Auch im Bereich Trinkwasserhygiene und Rückstauschutz unterstützt Hinz seine Kunden mit fachkundiger Beratung und qualitativer Ausführung. Eine große Kundendienst-Abteilung für Reparaturen und Wartungen runden das Leistungsspektrum ab.

 Mit dem neuen smart-home-gesteuerten Firmengebäude sieht sich Hinz as Vorbild beim ökologischen Bauen und nachhaltigen Energiemanagement. Durch seine Photovoltaikanlage sowie regenerative Wärmepumpen ist das Unternehmen bereits heute zu großen Teilen energieautark und CO2-frei. In Koorperation mit der Fokus Zukunft GmbH aus Starnberg ermittelt Hinz derzeit seinen CO2-Fußabdruck mit dem Ziel, diesen weiter zu verbessern. 

Die Unternehmensnachfolge, inzwischen in dritter Generation als Familienunternehmen, ist mit Philipp Hinz, dem Sohn des jetzigen Firmeninhabers gesichert. Das Unternehmen blickt positiv und konstruktiv in die Zukunft: Sei es ein cloudbasiertes Auftragswesen, mit der die Techniker ihre Aufträge komplett online abwickeln können, die Anwendung von QR-Code-Aufklebern für Störmeldungen direkt ins Auftragssystem des Unternehmens der durch die Implementierung eines individuellen Personalentwicklungsprogramms - die nächsten Innovationen werden bereits erfolgreich umgesetzt.

Die "Hinz-Familie" engagiert sich zudem seit Jahren mit großem Erfolg in der Berufsausbildung und stellt heute fast den gesamten Fachkräfte- und Führungsbedarf aus den eigenen Reihen. Die Ausbildungsquote liegt bei knapp 20 Prozent. Ein Prämiensystem für exzellente Leistungen, eine Zusatzrente, zahlreiche Sport- und Schulungsangebote sowie ein innerbetriebliches Gesundheitsmanagement erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit. Mitarbeitende der Firma Hinz stellten als Ausbildungsbotschafter die Chance und die Möglichkeiten des Berufes in den Abschlussklassen Kölner Schulen vor. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 16 Azubis, davon sechs mit Migrationshintergrund und ein Auszubildender aus einem Förderprogramm für benachteiligte Jugendliche. Das Unternehmen fördert seit Jahren außerdem mehrere lokale Kultur- und Sozialeinrichtungen. 

"Dieser Preis ist nicht nur eine Anerkennung für unser Unternehmen, sondern auch für unsere Branche und das Handwerk generell Er ermutigt uns, weiterhin innovative Wege zu gehen und uns stetig zu verbessern. Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Kundschaft, Geschäftspartner und Freunde, die uns auf diesem Weg begleitet haben", sagt Geschäftsführer Günter Hinz. "Doch ohne das Engagement und den Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön", sagt Hinz abschließend.

 

 

 

 

Handwerk Aktiv | Ausgabe Dezember 2023

02.11.2023  ·  Hinz und mehr
Die Innung gratuliert zur Auszeichnung der Helmut Hinz GmbH & Co. beim „Großen Preis des Mittelstandes“

Die Helmut Hinz GmbH & Co., die 2021 ihr 75-jähriges Firmenjubiläum feierte und langjähriges Innungsmitglied ist, wurde zum siebten Mal seit dem Jahr 2016 zum „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert.

Nach der Auszeichnung als Finalist im Jahr 2018 gehört das Unternehmen diesmal sogar zu einem der drei nordrhein-westfälischen Preisträger. Insgesamt wurden bundesweit 4.057 kleine und mittlere Unternehmen nominiert, wovon 485 Betriebe in die Jury-Auswertungen kamen. Dass die Helmut Hinz GmbH & Co. mit Ihrer Auszeichnung zu den lediglich drei Unternehmen aus NRW gehört, ist beachtenswert.

Der Preis der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt seit 1995 als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Mit der Vergabe sollen die Leistungen der Unternehmen als wirtschaftlicher Motor stärker in das Licht der Öffentlichkeit gerückt und erfolgreiche Beispiele vorgestellt werden. Die Fachjury vergibt die Auszeichnungen anhand der Kernfaktoren Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Innovation und Modernisierung, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe. 

Der Preis zeigt neben der Anerkennung für das prämierte Unternehmen auch die Möglichkeiten für die SHK-Betriebe und das Handwerk generell auf, sich mit Leistung und Tatkraft in der mittelständischen Wirtschaft erfolgreich positionieren zu können.

SHK Info Das Magazin der Innung Köln | Ausgabe November 2023

25.09.2023  ·  Hinz und mehr
Preisträger beim Großen Preis des Mittelstandes

Die Auszeichnungsgala der Oskar-Patzelt-Stiftung im Rahmen des 29. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2023“ erlebten am Sonnabend, 23. September 2023, etwa 500 Unternehmerinnen und Unternehmer im Düsseldorfer Hotel Maritim in Anwesenheit geladener Gäste. Als eines von elf Unternehmen wurde der Helmut Hinz GmbH & Co. der Große Preis des Mittelstandes verliehen.
Erfolgreich als vorbildliches Familienunternehmen

Helmut Hinz GmbH & Co. gilt in Köln und Umgebung als Vorzeigeunternehmen und Qualitätsführer in Sachen Heizung- und Sanitärtechnik.Das Unternehmen steht für die Kontuinität eines Traditionsbetriebes gepaart mit hoher Innovationsfreude. "Spitzenleistung in Qualität und Service" lautet das Motto der Helmut Hinz GmbH, die 2021 ih 75-jähriges Firmenjubiläum feierte und beständig Umsatzzuwächse verzeichnet.

Als Dienstleister für moderne Haustechnik berät Hinz seine Kundschaft umfassend und gibt immer wieder praktische Tipps für ein umweltbewusstes Handeln, Energiesparmodelle, neue Technologien, Richtlinien und Fördermöglichkeiten. Mit dem neuen smart-home-gesteuerten Firmengebäude sieht sich Hinz als Vorbild beim ökologischen Bauen und nachhaltligem Energiemanagement. Durch seine Photovoltaikanlage sowie regenerative Wärmepumpe ist das Unternehmen bereits zu rund 80 Prozent autark und CO2-frei. In Koorperation mit der Fokus Zukunft GmbH aus Starnberg ermittelt Hinz derzeit seinen CO2-Fußabdruck. Anfang 2022 wurde eine eigene Abteilung Photovoltaik im Unternehmen eingerichtet.

Die Unternehmensnachfolge in dem Familienunternehmen in dritter Generation ist mit Philipp Hinz, der Sohn des jetzigen Firmeninhabers, gesichert: Er wird ab 2024 in die Geschäftsführung eingearbeitet. Seit diesem Jahr arbeiten alle Techniker im Unternehmen mit einem cloud-basierten Auftragswesen. Mittels App kann jder der rund 80 Mitarbeiter seinen Auftrag komplett online abwickeln. Die Visualisierung gewünschter Traumbäder ermöglicht eine spezielle 3-D-Software. Im Bereich Heizung und Photovoltaik werden die Kunden fachkundig vom Föderabtrag bis zur Fertigstelung betreut. Zusammen mit der führenden Branchen-Software Labelwin hat Hinz an einer im Handwerk einzigartigen Prozessinnovation mitgewirkt. Mittels QR-Code-Aufkleber kann der Kunde künftig Heizungsstörungen direkt ins Auftragssystem des Unternehmens auf eine entsprechende mobile Website hochladen. 

Die "Hinz-Familie" engagiert sich außerdem seit Jahren mit großem Erfolg in der Berufsausbildung und stellt heute fast den gesamten Fachkräfte- und Führungsbedarf aus den eigenen Reihen. Die Ausbildungsquote liegt bei ca. 15 Prozent. Ein Prämiensystem für exzellente Leistungen, eine Zusatzrente, zahlreiche Sportangebote und ein innerbetriebliches Gesundheitsmanagement erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit.

Mitarbeiter der Firma Hinz stellen als Ausbildungsbotschafter die Chancen und Möglichkeiten ihres Berufes in den Abschlussklassen Kölner Schulen vor. Derzeit beschäftigt das Unternehmen sechs Azubis mit Migrationshintergrund und einen Azubi aus einem Förderprogramm für benachteiligte Jugendliche. Das Unternehmen fördert seit Jahren außerdem mehrere lokale Kultur- und Sozialeinrichtungen.

Die Helmut Hinz GmbH & Co. KG wurde zum 7. Mal seit dem Jahr 2026 zum "Großen Preis des Mittelstandes" nominiert und im Jahr 2028 als "Finalist" ausgezeichnet. Die Nominierung in diesem Jahr erfolgte u.a. durch die Handwerkskammer zu Köln und die SHK-Innung Köln.

Laudatio

19.09.2023  ·  Hinz und mehr
Hinz – ein Familienunternehmen mit Zukunft

Der Wagen mit der Aufschrift „Hinz – Fachbetrieb für Sanitär und Heizungstechnik“ ist aus den Straßen von Sülz und Klettenberg nicht mehr wegzudenken. Im Jahr 1946 hat Helmut Hinz das Unternehmen gegründet, und 1990 übernahm sein Sohn Günter Hinz die Geschäftsführung. Inzwischen arbeiten sechs Familienmitglieder in dem Betrieb, und es sieht ganz so aus, als würde uns das rote Fahrzeug mit den blauen Lettern auch in den nächsten Jahrzehnten weiterhin treu bleiben!
Günter Hinz, Sie haben 1990 die Geschäftsführung des Betriebes übernommen. Wie hat es Ihr Vater geschafft, Sie schon vorher als Sohn für seine Arbeit zu begeistern?
 
Günter Hinz: Ich habe mich schon als Schüler für alles interessiert, was mit Mathematik und Technik zu tun hatte. Die Grundvoraussetzung, später einen technischen Beruf zu erlernen, war also gegeben. Außerdem hat mein Vater beziehungsweise haben meine Eltern mir immer vermittelt, wie großartig es ist, selbstständig zu sein. Dieser Eindruck hat mich in meinem Elternhaus stark geprägt und sicherlich auch dazu motiviert, in den Betrieb mit einzusteigen. Letztendlich war dies die beste Entscheidung, die ich treffen konnte, und ich habe sie noch keinen Tag bereut. 
 
Können Sie mir einen kleinen Einblick in das einst noch aus zwei Mann bestehende Unternehmen geben?
 
Günter Hinz: Mein Vater hat kurz nach dem Krieg zunächst allein angefangen. Er hatte damals nur einen Mitarbeiter, und der Schwerpunkt lag auf dem Heizungsgeschäft, die Sanitärinstallationen sind erst später dazugekommen.
 
Ihr Vater war einer der ersten Heizungsbauer, der sich in den 1960er-Jahren an die Installation eines Ölbrenners herangetraut hat. Er scheint ein mutiger und experimentierfreudiger Mensch gewesen zu sein. Welche Ideen hat er noch in die Tat umgesetzt?
 
Günter Hinz: Die Firma Hinz hatte bereits sehr früh einen Notdienst, über den wir rund um die Uhr erreichbar waren. Not- und Kundendienst sind bis heute eine unserer größten Stärken!
 
Welche Werte und Unternehmensziele haben Sie in den 1990er-Jahren als noch sehr junger Geschäftsführer von Ihrem Vater übernommen?
 
Günter Hinz: Was mein Vater immer gesagt hat, ist ganz einfach formuliert: Der Kunde ist König! Die Bedürfnisse unserer Kundschaft standen damals und stehen gleichermaßen heute im Mittelpunkt unseres Handelns. Für uns war und ist es außerdem wichtig, langfristige Beziehungen zu unseren Kundinnen und Kunden zu pflegen. Eben nicht nur eine neue Heizung oder ein neues Badezimmer einzubauen, sondern über Jahre oder Jahrzehnte mit Kundschaft zusammenzuarbeiten. Es macht mich stolz, dass wir heute noch für Kundinnen und Kunden arbeiten, die mein Vater schon betreut hat.
 
Hat Ihr Vater Sie in Ihrer Anfangszeit als Geschäftsführer noch begleitet?
 
Günter Hinz: Mein Vater hat mich im Hintergrund sehr unterstützt und versucht, mir die wesentlichen Aspekte des Unternehmerseins zu vermitteln. Außerdem hatte ich erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mir sehr geholfen und mir damit den Einstieg extrem erleichtert haben. Zu Beginn hatte ich erst ein Jahr Berufserfahrung und musste noch ganz schön viel dazulernen. Aber nach und nach bin ich in diese neue Position hineingewachsen. 
 
Welche Erneuerungen haben Sie in den 1990er-Jahren eingeführt?

Günter Hinz: In meinen ersten Jahren haben wir den Betrieb komplett auf eine neue EDV oder besser gesagt auf eine vernetzte Handwerkersoftware umgestellt. Die digitale Erfassung und Bearbeitung aller wesentlichen Prozesse bei uns war ein wichtiges Thema in meiner ersten Zeit als Geschäftsführer. Ende der 1990er haben wir dann unser Konzept „Badezimmer aus einer Hand" eingeführt. Wir erkannten, dass es für unsere Kundschaft unglaublich schwierig, komplex und stressig ist, sich bei einer großen Installation mit allen Handwerkern einzeln auseinanderzusetzen. Die Idee dahinter war und ist, dass wir der zentrale Ansprechpartner sind, alle Gewerke und Bauphasen aufeinander abstimmen, um es der Kundschaft so einfach wie möglich zu machen. Dieses Angebot wurde damals und wird bis heute sehr gut angenommen!
 

Fortschritt scheint bis heute ein Stichwort zu sein, das Ihren Betrieb nicht abschreckt, sondern inspiriert und vorantreibt. Wie begegnen Sie beispielsweise dem Thema regenerative Energien?


Günter Hinz: Es ändert sich aktuell sehr viel, man denke nur an das neue Heizungsgesetz. Auch da ist es wie bei all unseren Themen: Wir möchten unsere Kundschaft an die Hand nehmen, mit ihr gemeinsam durch dieses Thema gehen und am Ende eine optimale Lösung finden! Dafür haben wir auch unser Beratungssystem umgestellt. Die Interessierten kommen zu einem Ersttermin zunächst zu uns, und wir informieren sie über alle Möglichkeiten, die es gibt und über den gesetzlichen und klimatechnischen Hintergrund. Hinzu kommt die Frage, welche Prioritäten und Wünsche unsere Kundinnen und Kunden haben. Erst danach schauen wir uns die technischen Gegebenheiten vor Ort an und entwickeln aus all diesen Punkten ein technisches Konzept.

Wie viele Mitarbeiter*innen beschäftigen Sie aktuell?

Günter Hinz: Wir haben jetzt knapp 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gestartet bin ich 1990 mit circa 14 Mitarbeitenden. Über die Jahre sind wir dann stetig gewachsen und haben uns kontinuierlich weiterentwickelt. 

2022 ist Ihr neuer Firmenstandort am Neuer Weyerstraßerweg fertig geworden. Haben Sie sich inzwischen gut eingelebt? 

Günter Hinz: Wir fühlen uns hier alle sehr wohl! Am alten Standort wäre durch die begrenzten Räumlichkeiten auf längere Sicht leider kein weiteres Wachstum möglich gewesen. Aber wir wollten noch ein bisschen wachsen und die Möglichkeit haben, unsere Kundschaft vernünftig beraten zu können. Am neuen Standort haben wir unter anderem einen sehr schönen Showroom, Schulungsräume, vernünftige Sozialräume und eine Gemeinschaftsküche.

Anne Hinz, Sie sind die Ehefrau von Günter Hinz und seit 1995 als Prokuristin, Lohn- und Finanzbuchhalterin
im Familienunternehmen tätig. 

Anne Hinz: Ja, genau. Von außen betrachtet mag das ein trockenes Berufsfeld sein, aber ich habe sehr viel Freude an meiner Arbeit, insbesondere an den menschlichen Kontakten. Mit der Zeit sind die Aufgaben in der
Verwaltung immer umfangreicher geworden, und als Prokuristin trage ich gemeinsam mit meinem Mann und meinem Sohn die Verantwortung für das Unternehmen. Es ist sehr schön, dass wir uns austauschen und untereinander
abstimmen können.

Mit Ihren drei Kindern Katharina, Philipp und Franziska ist inzwischen die dritte Hinz-Generation ins Geschäft mit eingestiegen. Katharina Hinz, seit wann sind Sie im Unternehmen?

Katharina Hinz: Ich arbeite hauptberuflich in dem Handwerksunternehmen meines Freundes und nebenberuflich in unserem Familienunternehmen. Hier bin ich seit 2019 für die Bereiche PR und Marketing zuständig. Doch ich habe bereits 2013 an dem Neuaufbau unserer Homepage mitgewirkt, die im Laufe des nächsten Jahres wieder komplett modernisiert wird. 

Philipp Hinz, Sie sind seit 2022 als stellvertretende Leitung Sanitär im Unternehmen tätig und koordinieren den Aufbau der Fotovoltaikabteilung. Was ist Ihr Resümee nach einem Jahr im Familienunternehmen?

Philipp Hinz: Der Umzug in das neue Gebäude war gleichzeitig mein Start im Familienunternehmen. Es war ein unglaublich aufregendes, lehrreiches Jahr, in dem ich sehr viel Neues kennengelernt habe. Zuvor war ich bereits zwei Jahre für die technische Gebäudeausrüstung in der Uniklinik Köln tätig, aber innerhalb des Familienunternehmens selbstständig zu sein, das ist noch mal etwas ganz anderes. Es macht mir sehr viel Spaß, und es ist sehr schön, hier mit den ganzen Kolleginnen und Kollegen und meiner Familie zusammenzuarbeiten.

Franziska Hinz, Sie sind mit zwanzig Jahren das jüngste Familienmitglied im Unternehmen.

Franziska Hinz: Ich studiere seit anderthalb Jahren Psychologie und arbeite seitdem auch parallel als Minijobberin in unserem Unternehmen. Meine Eltern habe ich aber bereits mit 15 oder 16 Jahren nebenbei im Betrieb unterstützt.

Wollen Sie nach dem Studium voll im Familienbetrieb einsteigen? 

Franziska Hinz: Ich finde es sehr schön, die Familie im Unternehmen, so gut es geht, zu unterstützen. Aber ich fokussiere mich im nächsten Jahr erst einmal auf meinen Bachelorabschluss. In welche Richtung ich dann am Ende gehen werde, ist aktuell noch recht offen. 

Melanie Hinz, Sie sind das sechste und noch ganz neue Familienmitglied im Unternehmen.

Melanie Hinz: Ja, ich bin die Ehefrau von Philipp, wir haben gerade erst geheiratet. Seit einem Jahr bin ich fest angestellt, und davor habe ich nebenberuflich im Unternehmen gearbeitet. Ich bin für die Faktura und das Schreiben von Angeboten zuständig. 

Ich habe noch eine Frage an Sie alle gerichtet: Wie fühlt es sich an, nicht nur das private, sondern auch das berufliche Leben mit seiner Familie zu teilen?

Katharina Hinz: Wir haben immer viel Verständnis füreinander. Wären wir alle in komplett verschiedenen Berufen, könnten wir uns nicht so gut austauschen. Das fördert den familiären Zusammenhalt. Aber wir haben auch privat alle eine sehr gute Verbindung zueinander. 

Ist es manchmal schwierig, Privates und Berufliches zu trennen?

Katharina Hinz: Wenn wir uns am Wochenende sehen, sagt mein Vater manchmal: „Ach, da fällt mir gerade noch ein …!“ Dann tauschen wir uns kurz aus, und das Thema ist beendet. Wenn es dann theoretisch zu einem ausschweifenden Gespräch kommen könnte, muss man sich seiner Grenzen sehr bewusst sein. Aber da wir alle gut miteinander kommunizieren können, entstehen keine Probleme.

Ich habe den Eindruck, dass das Handwerk heutzutage mehr geschätzt wird als früher. Teilen Sie diesen Eindruck?

Günter Hinz: Das Handwerk muss heutzutage umfangreiche, vielfältige, manchmal auch sehr komplexe Herausforderungen meistern. Deswegen ist es schön, zu sehen, dass dem Handwerk inzwischen deutlich mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteil wird als noch vor einigen Jahren. Aber es ist auch noch ein weiter Weg, da anzukommen, wo wir ankommen wollen. Das Handwerk leistet viel im Standort Deutschland. Mit viel persönlichem Einsatz, mit viel Energie und mit viel Wissen, und es wäre schön, wenn dies von der Gesellschaft noch mehr gesehen würde. Auch wenn es um das Thema Ausbildung geht: Junge Menschen sollten nicht immer dem ersten Reflex des Studierens nachgehen. Auch nach einer Ausbildung ist es absolut möglich, Karriere im Handwerk zu machen! 

Die typisch roten Hinz-Autos sind aus den Straßen von Sülz und Klettenberg nicht mehr wegzudenken. Meinen Sie, diese Fahrzeuge werden unserem Doppelveedel auch in den nächsten Jahrzehnten weiter treu bleiben?

Philipp Hinz: Für Köln schlägt unser Herz, dort leben und arbeiten wir, und wir glauben schon, dass unser Betrieb das Potenzial hat, auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erfolgreich zu sein. Insbesondere für die Energiewende und den Bau bezahlbarer Wohnungen wird das Handwerk jetzt einfach benötigt. Ich bin mir sicher, dass wir, unsere Branche und das gesamte Handwerk auch in Zukunft unseren Beitrag dazu leisten werden!

Vielen Dank für das Interview! ap

10.01.2023  ·  Hinz und mehr
Gute Nachbarschaft in Köln Zollstock - Bürogebäude Hinz und Holthausen

Die neuen Firmenzentralen der Kölner Familienunternehmen Helmut Hinz GmbH & Co. und Holthausen GmbH weisen etliche Gemeinsamkeiten auf, sind aber völlig eigenständig – ebenso wie die beiden Sanitär- und Heizungsfachbetriebe, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen bedienen.
Während die Helmut Hinz GmbH & Co. sich auf Privatkunden fokussiert, betreut die Holthausen GmbH größere Objekte ab zehn Wohneinheiten. In ihrer Unternehmensphilosophie fühlen sie sich jedoch eng verbunden und freuen sich auf ihre neue Nachbarschaft.
 
Günter Hinz und Bastian Winter, respektive Geschäftsführer der Helmut Hinz GmbH & Co. und der Holthausen GmbH, kennen und schätzen sich seit langem. Als sich beide Unternehmer aus Platzmangel an den jeweiligen Unternehmensstandorten mit dem Gedanken an einen zukunftsfähigen Neubau trugen, war die Idee von zwei benachbarten Gebäuden schnell geboren. Bisher in Sülz angesiedelt, fand sich in nur wenigen Metern Luftlinie ein geeignetes Grundstück in Zollstock. Nach ca. anderthalbjähriger Bauzeit wurden die beiden dreigeschossigen Bürobauten mit jeweils rund 1.800 Quadratmetern Büro-, Ausstellungs- und Lagerfläche 2022 fertiggestellt. Die Gestaltung der Gebäude orientiert sich am jeweiligen Corporate Design der Unternehmen: Der Hinz-Bau greift das markante Hinz-Rot mit der blauen Welle auf, während der Holthausen-Bau in klassischem Weiß mit grünen und roten Akzenten entsprechend des Firmenlogos aufwartet.
Zukunftsorientierte Planung und moderne Umwelttechnik

In Sachen Gebäudetechnik hat man zukunfts- und umweltorientiert geplant: Beide Gebäude entsprechen dem KfW 55-Standard. Die Stromversorgung übernimmt größtenteils eine Photovoltaik-Anlage, die zudem die E-Ladestationen speist. Ein Batteriespeicher
macht die Solarenergie auch in sonnenarmen Zeiten abrufbar. "Wir möchten möglichst energieautark sein. Das ist für uns auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten relevant“, erklärt Günter Hinz. Für die Klimatisierung der Gebäude setzt man ebenfalls auf erneuerbare Energien: Reversible Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Umgebungsluft, bzw. entziehen die Wärme den Innenräumen, um diese zu kühlen. Die Verteilung der Wärme bzw. Kälte übernimmt der Clima-Level Multiboden, der neben dem Heizen und Kühlen auch das Lüften übernimmt. „Wir arbeiten im Bereich der konventionellen Fußbodenheizung schon seit Jahren mit der ClimaLevel Energiesysteme GmbH zusammen“, erläutert Bastian Winter. „Für unsere Gebäude haben wir uns für den innovativen ClimaLevel Multiboden entschieden. Das schlanke und sehr energieeffiziente System hat uns überzeugt.“ Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Unterflurverkabelung kann in den Clima-Level Multiboden integriert werden.

Planungsziel Behaglichkeit

Das Innenraumklima in Büroräumen beeinflusst das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit der darin arbeitenden Menschen. Für
eine hygienische Innenraumqualität ist eine kontrollierte Lufterneuerung notwendig. Desweiteren soll die operative Raumtemperatur in der Aufenthaltszone bei hohen Außentemperaturen den Wert von 26°C nicht überschreiten. Da Wasser gegenüber der Luft eine um das Vierfache höhere spezifische Wärmekapazität hat, ist für Abfuhr der thermischen Lasten ein wasserbasiertes System klar zu bevorzugen.
Die Lüftungsanlage wird bei diesem Ansatz rein auf den gewünschten Außenluftvolumenstrom ausgelegt. Die Luftführung ist dabei so
zu planen, daß eine maximale mittlere Luftgeschwindigkeit von 0,24 m/s im Aufenthaltsbereich nicht überschritten wird. Die idealen Lösung für diese Planungsparameter ist der ClimaLevel Multiboden. Durch die Kombination einer Warmwasser-Fußbodenheizung
mit einem luftführenden Hohlboden und bodenintegrierten Luftauslässen sorgt man im Kühlfall für eine sehr effiziente Leistungssteigerung der Flächenkühlung. Die Luftauslässe des Clima-LevelMultibodens sind so konstruiert, daß keine turbulente
Luftströmung in der Aufenthaltszone entsteht. Das System optimiert das Wechselspiel des thermisch aktivierten Estrichs mit einer
schnelI reagierenden Lüftungsanlage. Die bodennahe Lufteinströmung sorgt im Sommer für eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber reinen Flächensystemen ohne Lüftungskomponente. Die Systemtemperaturen betragen 35°/32° im Winter und 16°/19° im Sommer. Um die gewünschte Kühlleistung von > 60W/m2 zu realisieren, wird die Zuluft in der Lüftungszentrale entfeuchtet. Die Betriebsangehörigen in den „zweieiigen Zwillingen“, wie Hinz und Winter ihre Neubauten gerne nennen, hatten an den heißen Sommertagen des Jahres 2022 auf jeden Fall ein optimales Arbeitsumfeld.

Quelle: Die ClimaLevel Depesche, No. 1/2023

04.10.2021  ·  Hinz und mehr
Fachkräfte für Klimaschutz und bezahlbaren Wohnraum

Die Firma Helmut Hinz ist stetig auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften und motivierten Auszubildenden für ihren Betrieb. Denn neben den handwerklichen Grundaufgaben, wie Reparaturen, der Behebung von Rohrbrüchen oder Wartungen, können die zwei großen Themen unserer Zeit, Klimaschutz und bezahlbarer Wohnraum, nur gemeinsam mit dem Heizungs- und Sanitärhandwerk gemeistert werden.

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Während viele andere Branchen nahezu oder vollständig stillstanden, blieben die meisten Handwerksunternehmen krisensicher. Dadurch wird deutlich, dass Handwerksunternehmen in jeder wirtschaftlichen und globalen Situation benötigt werden. Der Bereich „Heizung und Sanitär“ ist dabei in den nächsten Jahren besonders gefordert. „Wenn wir wirklich in Deutschland 2045 oder 2050 CO2-neutral sein wollen, müssen wir bereits jetzt anfangen, auf eff iziente Heizungsanlagen unter Einbeziehung der regenerativen Energien umzurüsten“, so Geschäftsführer Günter Hinz. Denn über ein Viertel des Gesamtenergieverbrauchs in Deutschland erfolgt im privaten Haushalt – das Einsparpotenzial ist hier also enorm hoch. „Allein für die Beratung, Planung und die Installation derartiger Anlagen benötigen wir hoch qualifizierte Fachleute“, erläutert er. Deshalb ist das Familienunternehmen immer auf der Suche nach guten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie motivierten Auszubildenden, die sich mit zukunftsrelevanten Themen auseinandersetzen und einen spürbaren Effekt für eine klimafreundlichere und krisensichere Zukunft leisten möchten.

Insbesondere in Großstädten und Ballungsräumen wie Köln sollen in den nächsten Jahren viele neue Wohnungen entstehen, um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen. Mit der Trinkwasser-, Abwasser- und Heizungsinstallation wird dabei die Heizungs- und Sanitärbranche eine handwerkliche Kernaufgabe im Wohnungsbau leisten müssen, und dies parallel zu der Sanierung im Bestand. „Auch hierfür benötigen wir Fachkräfte, die auf einer Baustelle auch mal über den Tellerrand schauen und einen reibungslosen Übergang zu anderen Gewerken ermöglichen“, so Günter Hinz. Unterstützung erhalten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Hinz dabei durch ständige Schulungen und Weiterbildungen.

Im Handwerk lässt sich die Zukunft aktiv mitgestalten – die Branche ist krisensicher, zukunftsorientiert und bietet abwechslungsreiche sowie anspruchsvolle Tätigkeiten. Deshalb bildet die Firma Hinz sehr gern die kommende Generation aus – auch und gerade Abiturientinnen und Abiturienten sind willkommen. Auf der Webseite hinz-koeln.de/ jobs-koeln werden die aktuellen Job- und Ausbildungsangebote detailliert beschrieben. Bewerben Sie sich schnell und unkompliziert.

02.06.2021  ·  Hinz und mehr
Bosch startet #SHKeinAlltag

Der Fachkräfteengpass im Handwerk wird für Betriebe immer deutlicher spürbar. Es fehlen in diesem Jahr knapp 65.000 Handwerkerinnen und Handwerker, wie das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) in seiner Studie vom April 2021 feststellt.

Damit die Bosch Heizungspartner unter den Unternehmen der SHK-Branche schnell und einfach ihre Ausbildungsstellen besetzen können, geht die Heizungsmarke Bosch jetzt einen Weg, der ganz nach dem Geschmack der Zielgruppe aus der Generation Z (Jahrgänge 1997 bis 2010) ist und startet die Kampagne #SHKeinAlltag.

Das Ziel: hautnahe Einblicke in den SHK Arbeitsalltag im Medienumfeld der Zielgruppe. Zentrale Figur der Kampagne ist YouTuber izzi, dessen Lebensmotto „Take it izzi – nehmt das Leben nicht zu ernst" mehr als 1,2 Mio. Fans auf YouTube und eine Mio. Follower auf Instagram täglich begeistert.

Für einen Tag schlüpfte izzi in die Rolle eines Azubis und begleitete den angehenden Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Remy Liebig in Köln bei einem Ausbildungstag. Der interessierte Nachwuchs kann das Video auf YouTube und über die Aktionswebseite der Heizungsmarke Bosch Aktionswebseite abrufen.

Auf der Aktionsseite können potenzielle Nachwuchskräfte die ausbildenden Bosch Heizungspartner suchen und direkt Informationen zu ihrem zukünftigen Wunschberuf abfragen. „Mit unserer Kampagne #SHKeinAlltag adressieren wir den Nachwuchs direkt auf den Kanälen, die bei jungen Zielgruppen am beliebtesten sind. Der erste Kontakt zum Ausbildungsplatz ist damit unterhaltsam, unkompliziert und findet im gewohnten Medienumfeld statt.

Wir schaffen so eine innovative Verbindung zu den Ausbildungsangeboten unserer Bosch Partner", freut sich Bosch Junkers Vertriebsleiter Dr. Alexander Wuthnow über den Start von #SHKeinAlltag. Interessierte Jugendliche können ihren Ausbildungsplatz bei über 5.000 ausbildenden Bosch Partnern bundesweit anfragen.

Mehr Informationen unter: bit.ly/SHKeinAlltag

02.06.2021  ·  Hinz und mehr
Nachwuchsförderung

„Ich bin einfach verdammt gerne hier“ - Ahmed Zolfikar hat seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK Anfang 2021 erfolgreich abgeschlossen. Den Corona-bedingten Veränderungen im letzten Lehrjahr begegnete er mit Verständnis und Disziplin.
Herr Zolfikar, herzlichen Glückwunsch zum Abschluss Ihrer Ausbildung. Wie hat die Corona-Pandemie das letzte Lehrjahr beeinflusst?

Zunächst gab es in meinem Betrieb einige Einschränkungen: Zum Beispiel mussten die verschiedenen Abteilungen zu unterschiedlichen Zeiten erscheinen, um sich aus dem Weg gehen zu können. Früher bin ich immer nach der Arbeit im Betrieb duschen gegangen, aber wegen der Pandemie sind die Umkleidekabinen nicht mehr zugänglich. Im Aufenthaltsraum hängt jetzt ein Schild mit der Aufschrift „kein Aufenthaltsraum“. Als es dann in der Innung Kurse mit geringeren Teilnehmerzahlen und größeren Abständen zwischen den Tischen gab, war ich bereits an Umstellungen gewöhnt. Ich hatte im Dezember 2020 meine Abschlussprüfung und selbst da wurde im praktischen Teil die Teilnehmerzahl auf sechs Personen verringert. Die Innung hat gut auf die Sicherheitsvorkehrungen geachtet. Jeder Lehrer hat mitgezogen.

Die Berufsschule war im Frühling 2020 für sieben Wochen geschlossen. Wie sind Sie und Ihr Betrieb damit umgegangen?

Die Berufsschule hatte es schwer – im ganzen Land ging es drunter und drüber. Sie hat das Bestmögliche aus dem gemacht, was möglich war. Wir haben von ihr Unterlagen bekommen, die wir selbstständig zu Hause bearbeiten sollten und nach Ablauf einer gewissen Frist per Mail zurückgeschickt haben. Einige Betriebe haben dann allerdings gefordert, dass ihre Auszubildenden an den freien Tagen arbeiten kommen. Das war für alle eine neue Situation, in der auch die Betriebe erst einmal lernen mussten, dass ihre Lehrlinge die vermeintlich freie Zeit zur Bearbeitung der Aufgaben brauchten. Ich persönlich wurde von Anfang an gut von meinem Betrieb unterstützt. Die Helmut Hinz GmbH & Co. hat sogar mit der Schule zusammengearbeitet, sodass auch mein Ausbildungsleiter die Unterlagen bekommen hat. Ich hatte jede Woche einen freien Tag, um die Aufgaben zu Hause in aller Ruhe zu erledigen. Mir wurde sogar angeboten, sie im Betrieb zu bearbeiten.

Fühlten Sie sich trotz Pandemie gut auf die Abschlussprüfungen vorbereitet?

Ich habe ja keinen Vergleich, wie es ohne Corona gewesen wäre. Ich für meinen Teil habe mich aber wunderbar vorbereitet gefühlt. Das lag eben auch an meinem Ausbildungsleiter, der da sehr hinterher war. Mein Betrieb hat sich immer mit der Schule verständigt und mir zum Beispiel ein tolles Buch mit Beispielsituationen, die so ähnlich wie die in den Prüfungen aussehen, zum Lernen gegeben. Denn das Herausfordernde sind die skurrilen Fragestellungen. An sich haben wir in den dreieinhalb Jahren alles gelernt, aber die Branche ist sehr weit gefächert und in der Prüfung müssen wir vor allem verstehen, was von uns verlangt wird. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Unterstützung, die ich vom Betrieb erfahren habe, teilweise auf Anregungen der Innung zurückgeht.

Wie war der Austausch unter den Auszubildenden, insbesondere während des Lockdowns?

In meinem Betrieb war ich gemeinsam mit meiner Kollegin Laura im dritten Lehrjahr. Wir beide konnten uns gut austauschen. Mal hat sie etwas Interessantes aufgeschnappt und gleich an mich gedacht und andersherum war es genauso. Die Firma erwartet aber auch, dass wir zusammen Lösungswege finden. Nicht „Hauptsache ich“, sondern „wir“. Was waren im vergangenen Jahr die für Sie größten Herausforderungen? Ich habe natürlich auch außerhalb des Betriebs Menschen, die mir wichtig sind. Durch den täglichen Kundenkontakt besteht hier eine gewisse Gefahr von Ansteckungen. Aber wir sind gut aufgestellt: Wir übergeben jedem Kunden eine Maske, verpackt in einer Hinz-Tüte. Dann bringen wir ein Merkblatt mit, das sehr freundlich darauf hinweist, dass wir nicht unbedingt im Raum miteinander stehen sollten – auch wenn es gerade interessant ist. Vor der Abschlussprüfung habe ich den Kontakt zu Freunden und Freundinnen dann sowieso von mir aus heruntergefahren. Im Großen und Ganzen war ich da wirklich diszipliniert. Es war mir einfach wichtig, zur Prüfung anzutreten. Ich hatte keine Lust, Corona-bedingt meine Ausbildung um ein halbes Jahr verlängern zu müssen.

Welche positiven Lehren ziehen Sie aus der Corona- Krise?

Dass es sehr wichtig ist, Eigeninitiative zu ergreifen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Man muss verantwortungsbewusst handeln und wissen, worauf man verzichten sollte – manchmal ungern, aber notwendigerweise.

Was begeistert Sie am SHK-Handwerk?

Ich mag diese Branche. Die Tätigkeiten selbst sind manchmal unangenehm, manchmal ziemlich cool. Tatsache ist, dass man ständig vor neuen Herausforderungen steht und nichts zur Routine wird. Es passiert immer wieder etwas Neues. Die Materie dahinter interessiert mich, zum Beispiel die Eigenschaften von Wasser oder Gas. Physik und Chemie spielen hier eine ganz große Rolle. Und in Bezug auf das Menschliche kann ich die Ausbildung jedem empfehlen.

Warum?

Wir werden hier auf das wahre Leben vorbereitet. Wir lernen, uns für nichts zu schade zu sein. Außerdem zeigt die Ausbildung, wie viel hinter dem SHK-Handwerk steckt. Ich habe vor der Ausbildung mein Fachabitur gemacht und kann sagen: Die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll. Mittlerweile begreife ich viele Zusammenhänge. Als junger Bub habe ich mich oft gefragt, wie eine Dusche funktioniert, heute kann ich diese Frage beantworten.

Wie geht es für Sie nach der Ausbildung weiter?

Ich wollte eigentlich studieren. Aber ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef. Er hat mir angeboten, hier weiter zu arbeiten. Ich werde also bleiben, denn ich bin einfach verdammt gerne hier.

26.04.2021  ·  Hinz und mehr
Gute Nachbarschaft in Köln Zollstock

Die neuen Firmenzentralen der Kölner Familienunternehmen Helmut Hinz GmbH & Co. und Holthausen GmbH weisen etliche Gemeinsamkeiten auf, sind aber völlig eigenständig – ebenso wie die beiden Sanitär- und Heizungsfachbetriebe, die jeweils unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Während die Helmut Hinz GmbH & Co. sich auf Privatkunden fokussiert, betreut die Holthausen GmbH größere Objekte ab zehn Wohneinheiten. In ihrer Unternehmensphilosophie fühlen sie sich jedoch eng verbunden und freuen sich auf ihre neue Nachbarschaft.

Günter Hinz und Bastian Winter, respektive Geschäftsführer der Helmut Hinz GmbH & Co. und der Holthausen GmbH, kennen und schätzen sich seit langem. Als sich beide Unternehmer aus Platzmangel an den jeweiligen Unternehmensstandorten mit dem Gedanken an einen zukunftsfähigen Neubau trugen, war die Idee von zwei benachbarten Gebäuden schnell geboren. Bisher in Sülz
angesiedelt, fand sich in nur wenigen Metern Luftlinie ein geeignetes Grundstück in Zollstock. Nach ca. anderthalbjähriger Bauzeit sollen die beiden dreigeschossigen Bürobauten mit jeweils rund 1.800 Quadratmetern Büro-, Ausstellungs- und Lagerfläche in diesem Sommer fertiggestellt werden. Die Gestaltung der Gebäude orientiert sich am jeweiligen Corporate Design der Unternehmen: Der Hinz-Bau greift das markante Hinz-Rot mit der blauen Welle auf, während der Holthausen-Bau in klassischem Weiß mit grünen und roten Akzenten entsprechend des Firmenlogos aufwartet.

Zukunftsorientierte Planung und moderne Umwelttechnik

Zum Bezugszeitpunkt werden beide Unternehmen einen Teil ihrer Büroflächen fremdvermieten, um Kapazitäten für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Auch in Sachen Gebäudetechnik hat man zukunfts- und umweltorientiert geplant: Beide Gebäude werden KfW 55 Standard entsprechen. Die Stromversorgung übernimmt größtenteils eine Photovoltaik-Anlage, die zudem die vorgesehenen ELadestationen speist. Ein Batteriespeicher macht die Solarenergie auch in sonnenarmen Zeiten abrufbar. „Wir möchten möglichst energieautark sein. Das ist für uns auch unter Kostengesichtspunkten relevant“, erklärt Günter Hinz. Für die Klimatisierung der Gebäude setzt man ebenfalls auf erneuerbare Energien: Reversible Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Umgebungsluft bzw. entziehen die Wärme den Innenräumen, um diese auf angenehme Temperaturen zu kühlen. Die Verteilung der Wärme bzw. Kälte übernimmt der ClimaLevel Multiboden HKL, der neben dem Heizen und Kühlen auch das Lüften übernimmt. „Wir arbeiten im Bereich der konventionellen Fußbodenheizung schon seit Jahren mit der ClimaLevel Energiesysteme GmbH zusammen“, erläutert Bastian Winter. „Für unsere Gebäude haben wir uns für den innovativen Multiboden HKL entschieden. Das schlanke und sehr energieeffiziente System hat uns überzeugt.“ Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Unterflurverkabelung kann in den Multiboden HKL integriert werden. Wie ihre Chefs freuen sich auch die Mitarbeiter auf ihre neuen Arbeitsplätze in den „zweieiigen Zwillingen“, wie Hinz und Winter ihre Neubauten gerne nennen. In die Planung waren sie aktiv eingebunden. Denn ebenso wichtig wie die Zufriedenheit ihrer Kunden ist Günter
Hinz und Bastian Winter auch die ihrer Mitarbeiter.

Quelle: „Die Depesche“ – Die ClimaLevel Depesche NO. 1/2021

15.03.2021  ·  Hinz und mehr
Mit Blick auf die nächste Generation

Vom Ein-Mann-Betrieb zum mittelständischen und etablierten Unternehmen – in 75 Jahren Bestehen hat sich die Firma Helmut Hinz weiterentwickelt und spezialisiert. Unverändert dabei liegt der Fokus auf den Kunden, die höchste Qualitätssicherung und den engen Zusammenhalt als Familienbetrieb.

Im Jahr 1946 gründete Helmut Hinz das Familienunternehmen in einer Zeit, in der die Grundversorgung der Bevölkerung die vorrangigste und oft existenzielle Aufgabe war. Die Firma Helmut Hinz KG beschäftigte sich zunächst in erster Linie mit dem Bau und der Reparatur von Heizungsanlagen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich mit dem größer werdenden Kundenstamm auch die Anzahl der Mitarbeiter stetig weiter. Mitte der 50er Jahre erweiterte Firmengründer Helmut Hinz die Ausführungspalette um den Bereich der sanitären Installationen im Neubaubereich.

Ende der 70er Jahre verlagerte sich der Arbeitsbereich vom reinen Neubau hin zum Kundendienst mit Reparaturen und Wartungen. Dieser Bereich wurde immer stärker ausgebaut. 1984 firmierte die Helmut Hinz KG zur Helmut Hinz GmbH & Co. um. Die zweite Generation folgte in das Unternehmen: Seit 1990 leitet Dipl.-Ing. Günter Hinz alleinverantwortlich das Unternehmen mit zurzeit circa 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

 „Wir haben uns in den vergangenen 75 Jahren als Familienbetrieb sehr stark weiterentwickelt“, blickt Günter Hinz zurück. „Jetzt schauen wir in die Zukunft und wie wir unsere Entwicklung weiter vorantreiben können, mit dem Potenzial neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die dritte Familiengeneration im Unternehmen zu begrüßen.“ Aufgrund dessen entsteht zurzeit unweit des aktuellen Firmenstandorts ein neues Firmengebäude, dass das Potenzial hat, in den nächsten Jahren gemeinsam mit der Firma Hinz zu wachsen. „Wir bauen am Neuer Weyerstraßerweg in Köln Zollstock einen neuen Standort, der sowohl unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als auch unseren Kundinnen und Kunden neue Möglichkeiten bietet. Beispielsweise durch größere und individuell gestaltbare Büroräume sowie die hausinterne Badezimmerausstellung, die viel Inspiration aus allen Gewerken bietet“ erklärt Günter Hinz.

Der neue Firmensitz orientiert sich klar an dem Firmen-Motto „Wasser – Wärme – Umwelt“ und wird klimabewusst und energieeffizient gestaltet. Für die Stromerzeugung wird eine eigene Photovoltaik-Anlage genutzt, die Sonnenenergie umwandelt und so unter anderem die E-Ladestationen mit Strom versorgt. Auch die Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt klimafreundlich: Eine reversible Wärmepumpe kann die Räumlichkeiten nach Bedarf wärmen oder kühlen. Dieses energieeffiziente Gesamtkonzept sorgt für ein angenehmes Raumklima, unabhängig und flexibel mit der Nutzung natürlicher Ressourcen. Geschäftsführer Günter Hinz erklärt: „Erneuerbare Energien bieten viele Vorteile, wie Unabhängigkeit und Energieeffizienz. Wir richten den neuen Standort auf die nächsten Jahrzehnte aus und wollen als Betrieb mittelfristig klimaneutral werden. Außerdem haben wir räumlich die Möglichkeit, uns unkompliziert zu vergrößern, da zu Beginn erst einmal ein großer Teil des Gebäudes fremdvermietet wird.“

Seit der Gründung 1946 hat sich vieles im Unternehmen geändert. In 75 Jahren wurden neue Sparten etabliert, der Servicegedanke formuliert und gelebt. Der klare Anspruch der Firma Hinz ist es, weiterhin mit einem Höchstmaß an Qualität zu arbeiten und somit absolute Kundenzufriedenheit zu erreichen. „Wir sind mit unserem neuen Firmenstandort bereit, uns weiterzuentwickeln“ fasst Günter Hinz zusammen. „Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem tollen Team die Zukunft unseres Familienbetriebs weiter zu gestalten.“

04.09.2020  ·  Hinz und mehr
Klimafreundlich in die Zukunft

Die Firma Helmut Hinz GmbH & Co. baut neu – unweit des aktuellen Standortes entsteht ein zukunftsorientiertes Firmengebäude. Warum er sich für diesen Schritt entschieden hat und wie er sein Unternehmen für die nächsten Jahrzehnte ausrichtet, erklärt Geschäftsführer Günter Hinz im Interview.

Die auffällig rote Hinz-Fassade ist mittlerweile fester Bestandteil in Köln-Sülz, ebenso die roten Autos. Jetzt entsteht quasi die Straße runter das neue Firmengebäude. Warum der Ortswechsel nach über 70 Jahren am Sülzgürtel?

Günter Hinz: Wir haben uns vor ein paar Jahren die Frage gestellt, ob der jetzige Standort auch noch in 10, 15 Jahren zukunftsfähig für uns ist. Diese Frage mussten wir ganz klar mit nein beantworten. Wir stoßen aktuell im Sülzgürtel an unsere räumlichen Grenzen, besonders was die Park- und Anlieferungssituation angeht. Auch bezüglich der Arbeitsplätze und der Aufenthaltsräume können wir uns nicht mehr vergrößern. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, neu zu bauen. Das hat den Vorteil, dass wir unsere Bedürfnisse genau erfüllen können. Für den Anfang werden wir einen großen Teil fremdvermieten, behalten aber immer die Möglichkeit, uns zu vergrößern.

Welche Kriterien waren bei der neuen Standortwahl wichtig für Sie?

Günter Hinz: Wir sind froh, dass wir einen geeigneten neuen Firmenstandort gefunden haben – wir bauen nur 900 Meter Luftlinie entfernt, haben weiterhin eine gute Anbindung an die Stadtteile und die Autobahn. Das war mir sehr wichtig. Außerdem haben wir jetzt Platz für ausreichend Parkplätze sowie Anlieferungen. Zudem installieren wir mindestens zwei E-Ladestationen. Und natürlich können wir jetzt auch die Arbeitsplätze wesentlich besser gestalten.

Was bedeutet der Neubau und Umzug für die Belegschaft?

Günter Hinz: Von Anfang an wollte ich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitnehmen in dieser Entwicklung. Als Familienunternehmen ist eine aktive Beteiligung und Einbindung für uns sehr wichtig. Deshalb haben wir uns in einer frühen Phase des Projekts als Team zusammengesetzt und besprochen – was wünschen wir uns, was brauchen wir, wie wollen wir uns verbessern und die Möglichkeiten nutzen? Daraus haben wir ganz viel mitgenommen und umgesetzt. Außerdem bieten wir den Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung eine individuelle Gestaltung ihrer Arbeitsplätze, beispielsweise bei der Auswahl der Schreibtischart, der Stauraummöglichkeiten und des Farbkonzeptes in einem vorgegebenen Rahmen. Auch den Wunsch eines Kickers im Aufenthaltsraum erfüllen wir gerne. Wir können im neuen Gebäude dann auch interne Schulungen vor Ort durchführen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch mehr bieten. Mir war grundsätzlich sehr wichtig, dass wir diesen Schritt in die Zukunft gemeinsam als Firma gehen.

Welche Veränderungen erwarten Ihre Kunden?

Günter Hinz:  Unsere Kunden haben nach der Fertigstellung die Möglichkeit, sich in einer kleinen hausinternen Ausstellung individuelle Badlösungen anzuschauen, auch einschließlich Fliesen, Beleuchtung und sonstiger Details. So lässt sich noch unkomplizierter und anschaulicher ihr Traumbadezimmer gestalten. Außerdem können wir unseren Kunden klimafreundliche und zukunftsorientierte Heizsysteme besser näherbringen, einschließlich der Nutzung erneuerbare Energien.

Apropos erneuerbare Energien. Nutzen Sie diese auch für Ihren Neubau?

Günter Hinz:  Auf jeden Fall. Wir setzen dabei auf verschiedene klimafreundliche Techniken. Unsere Energieversorgung wird beispielsweise größtenteils über eine eigene Photovoltaik-Anlage laufen. Diese Anlage wandelt Sonnenenergie in Strom um, den wir dank des Einsatzes von Strombatterien speichern und jederzeit abrufen können. Diesen Strom nutzen wir auch für die E-Ladestationen. Außerdem werden Wärmepumpen installiert, die je nach Bedarf den Räumlichkeiten Wärme entziehen oder hinzugeben. Dies alles wird unterstützt durch den Einbau eines Klimabodens – quasi eine Fußbodenheizung, die lüften, kühlen und wärmen kann. So gehen wir klimafreundlich in die Zukunft.

Alle Informationen rund um den Neubau der Firma Hinz finden Sie übersichtlich zusammengefasst unter www.hinz-koeln.de/Neubau

21.01.2020  ·  Hinz und mehr
Zum Toben ab vor die Kirche

Noch drei Wochen läuft das Projekt der katholischen Kirchengemeinde und des DJK Südwest - Sülz. In Sülz und Klettenberg gibt es viele Angebote für Kinder, aber vergleichsweise wenige für solche, die dem Grundschulalter allmählich entwachsen. Hier sahen die katholische Kirchengemeinde und der Sportverein DJK Südwest Handlungsbedarf und stellten ein gemeinsames Projekt auf die Beine: „Bewegte Kirchplätze“.

Das sieht zum Beispiel so aus: Auf den Stufen vor der Nikolauskirche versuchen sich zwei Mädchen daran, die Holzfiguren des Wikingerschach umzuwerfen. Zwischen den Bäumen, die den Kichvorplatz zu Lotharstraße hin begrenzen, spannt sich eine Slackline, die allerdings derzeit unbenutzt ist. Umsolebhafter geht es rund um die kleine, mobile Tischtennisplatte und im "Panna Court", einer runden Fläche, die von einem Netz umspannt ist, damit nicht Bälle von hier aus auf die Straße fliegen. Außerdem gibt es Pedalos und jede Menge anderes Bewegungsspielzeug für draußen, welches das Team des Hö-Vi-Landes zur Verfügung gestellt hat.

„Eine Bekannte aus Bonn hat mir von einem solchen Projekt erzählt, und ich fand die Idee gut“, berichtet Diakon Hanno Sprissler. Die Erfahrung der ersten „Bewegten Kirchplätze“ zeigt: Was für Bonn funktioniert, lässt sich auch in Sülz gut umsetzen. Noch bis in den Oktober hinein wird es nun an wechselnden Orten vor den katholischen Kirchen in Sülz und Klettenberg jede Menge Programm zum Spielen und Toben geben.

Vertreter des DJK Südwest sind als Organisatoren und Begleiter ebenfalls mit im Boot, außerdem unterstützte die in Sülz ansässige Installationsfirma Helmut Hinz & Co. das Angebot finanziell.

„Wir kamen auf der Stadtteilkonferenz miteinander ins Gespräch und haben die bewegten Kirchplätze dann den Sommer über auf die Beine gestellt“, berichten Sprissler und Oliver Nizschke, der Sportmanager des DJK. Aus Sicht der Sportler sind die Events eine gute Gelegenheit, größeren Kindern, für die Spielplätze nicht mehr so attraktiv sind, Bewegungsräume zu veraffen. "Die Hallen- und Sportplatzkapazitäten sind begrenzt, sodass wir ständig auf der Suche nach alternativen Flächen sind", verrät Nitschke.

Um Mitgliederwerbung gehe es keiner der beiden Institutionen: "Wir können uns vor Nachfrage ohnehin kaum noch retten", sagt Nitschke. Der Sportverein habe derzeit etwa 2000 Mitglieder aus Stadtteilen von Lindenthal bis Zollstock. Zum umfangreichsten Angebot gehären viele Kurse aus dem Bereich des Breitensport, darunter Fußball, Basketball, Volleyball, Judo, Gymnatik und Leichtatlethik.

Angebote noch an drei Samstagen im Oktober

Auch den Katholiken, deren Gemeinde rund 16000 Köpfe zählt, gehe es nicht etwa um ihr Image: „Sülz und Klettenberg sind sowieso definitiv nicht verstaubt. Wir möchten einfach ein Angebot schaffen, von dem wir sehen, dass es gebraucht wird“, meint Sprissler. Zum Beispiel bei Straßenfesten merke man, dass Eltern es gerne annähmen, wenn sie ihre Kinder gut betreut wüssten, während sie selbst über die Meile flanieren. Ähnlich entspannt kann ein samstaglicher Einkauf ablaufen, während der Nachwuchs über die Kirchvorplätze turnt. Zudem gebe es unter den zahlreichen Familien im Stadtteil auch eine große Gruppe Alleinerziehender, denen man auf diese Weise eine Entlastung anbieten könne. In den nächsten Wochen können Kinder noch an drei Samstagen auf den „Bewegten Kirchplätzen“ spielen: am 5. Oktober vor St. Nikolaus, am 12. Oktober vor St. Karl Borromäus und am 19. Oktober vor St. Bruno.

Von Johanna Tüntsch

13.01.2020  ·  Hinz und mehr
Klimaschutz fängt zu Hause an

Um einen Beitrag zum Schutz der Umwelt und zur Senkung der CO2-Emissionen zu leisten, ist der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energien nötig – und wirtschaftlich sinnvoll. Die eigene Photovoltaik-Anlage verbessert nicht nur die eigene CO2-Bilanz, sondern senkt auch die Energiekosten dauerhaft.
Warum lohnt sich Solarstrom?

Eine eigene Photovoltaik-Anlage – was sich auf den ersten Blick teuer und aufwendig anhört, ist innerhalb weniger Tage installiert und kann für eine bis zu 100-prozentige Unabhängigkeit von klassischen Energieanbietern sorgen, inklusive der Leistung eines wichtigen Beitrags zum Klimaschutz. Denn PhotovoltaikAnlagen produzieren Strom ohne die Erzeugung von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid. Solarstrom ist derzeit so beliebt wie nie – aktuell gibt es über 1,6 Millionen verbaute Solaranlagen in Deutschland. Kai Forg, Heizungsspezialist der Helmut Hinz GmbH & Co., kennt die Gründe: „Eine eigene Photovoltaik-Anlage senkt die Energiekosten deutlich, beispielsweise für Strom und Heizen. Auch das Tanken von E-Autos wird günstiger. Besitzer einer solchen Anlage machen sich unabhängig von fossilen Brennstoffen und steigenden Kosten.“

Langfristige Ressourcenschonung

Der selbst produzierte Strom einer Photovoltaik-Anlage sollte optimal genutzt werden, also auch in sonnenarmen und sonnenlosen Zeiten, wie im Winter oder nachts. Aufgrund dessen lohnt sich der Einbau einer Solarstrombatterie. Diese speichert Überschussstrom und gibt ihn bei Bedarf automatisiert wieder ab. Ist die Batterie voll, wird der überschüssige Solarstrom in das öffentliche Netz gespeist und vergütet – dank der für 20 Jahren garantierten EEG-Einspeisevergütung vom Staat gibt es zusätzliche Einnahmen. „Mit der Kombination aus Solarstrombatterie und Photovoltaik-Anlage wird eine autarke Stromnutzung von bis zu 80 Prozent erreicht“, erläutert Forg die Vorteile. Solarstrombatterien überzeugen durch eine hohe Lebensdauer und optionale Funktionen, wie der intelligenten Beladung eines E-Autos, einer Notstromfunktion oder der Nutzung einer Solarstrom-Cloud. Letzteres erklärt Kai Forg: „Eine Solarstrom-Cloud funktioniert wie ein Stromkonto, auf dem überschüssiger Strom eingezahlt wird und bei Bedarf wieder abgerufen werden kann, beispielsweise im sonnenarmen Winter. So ist die hundertprozentige Unabhängigkeit von klassischen Energiekonzernen gesichert.“

Finanzierbar für jedes Budget

In den letzten Jahren wurden Photovoltaik-Anlagen stetig weiterentwickelt, zudem gab es in den letzten zehn Jahren einen Preisnachlass von über 70 Prozent für neue Anlagen sowie deutliche Effizienzverbesserungen. Der Bund, einzelne Bundesländer und Kommunen fördern viele Investitionen der energetischen Sanierung. Welche Zuschüsse sinnvoll sind und genutzt werden sollten, bedarf einer individuellen Beratung.

Sie möchten ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und auf erneuerbare Energien zurückgreifen? Dann wenden Sie sich an Kai Forg, Ansprechpartner der Helmut Hinz GmbH&Co., rund um das Thema Heizen mit erneuerbaren Energien. www.hinz-koeln.de

22.01.2019  ·  Hinz und mehr
Barrierefrei und funktional: Bei Badrenovierung an die Zukunft denken

Wer sein Bad modernisieren, sanieren oder renovieren möchte, ist gut beraten, wenn er dabei die Zukunft im Blick behält. Die neue Komplettbadlösung sollte daher immer auch ein Bad für alle Generationen sein – und zwar am besten von Anfang an. Die Ästhetik muss dabei nicht auf der Strecke bleiben. Ein modernes Bad ist nicht nur barrierefrei und funktional gestaltet, sondern sieht auch richtig gut aus.

Funktion, Komfort, Qualität und Design gehen bei der modernen Badplanung Hand in Hand. Das gilt auch für die Renovierung. So wird die Sanitäreinrichtung heute zunehmend platzsparend konstruiert und möglichst übersichtlich angeordnet. Schmale leistungsfähige Heizkörper, unterfahrbare Waschtische sowie ebenerdige Duschen mit breit schwingender Glastür zählen zum neuen Ambiente. Formschöne und hochwertige Materialien bestimmen dabei das Bild: So sind zum Beispiel extraflache Duschtassen und bodengleiche Duschen im Trend. Der Wasserablauf ist in rutschfeste Fliesen eingelassen. Die Dusche wird zum harmonischen Bestandteil der gesamten Architektur und ist – fast wie nebenbei – barrierefrei konzipiert. Neuartige Duschabtrennungen erweisen sich dabei als echte Platzsparer: Die Duschflügel aus Echtglas werden halbkreisförmig oder im rechten Winkel über Eck geschoben. Bei Nichtgebrauch lassen sie sich flach an die Wand legen. Optimal für schmale, länglich geschnittene Bäder.

Komplettbadlösung mit intelligenten Elementen

Eine Komplettbadlösung hat noch mehr zu bieten. Auch die Armaturen in einem barrierefreien Generationenbad verbinden Funktion und Design auf neue Weise: edel in der Gestaltung, benutzerfreundlich in der Handhabung – und oft sogar „intelligent“. Verlängerte Bügelhebel am Mischer lassen sich auch im Sitzen gut bedienen. Eine ausziehbare Schlauchbrause bringt den Wasserstrahl in jede Ecke des Waschbeckens. Ein integrierter Thermostat oder eine Heißwassersperre an den Armaturen schützen Kinder und ältere Menschen vor Verbrühungen. Das Thema „Wasser sparen“ kommt ebenfalls nicht zu kurz: Moderne Armaturen sind so ausgelegt, dass sie den Wasserverbrauch möglichst niedrig halten, ohne die Nutzung einzuschränken. An einer Badewanne sind feste Haltegriffe ebenso empfehlenswert wie der sichere Handlauf an einer Dusche. Ein Klappsitz ermöglicht das Brausen bei Bedarf auch im Sitzen.

Unser Fazit

Das Bad für alle Generationen liegt im Trend. Wer sein Bad bereits heute klug modernisiert, saniert oder renoviert, kann es auch übermorgen flexibel und komfortabel nutzen. Als Fachbetrieb für Heizung und Sanitär ist die Helmut Hinz GmbH & Co. der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Badrenovierung und bietet Beratung, Planung und Installation kompetent aus einer Hand an. www.hinz-koeln.de

28.03.2018  ·  Hinz und mehr
Social Media: Facebook & Co. – die Firma Hinz in der digitalen Welt

Bei der Firma Hinz GmbH & Co. sind die sozialen Medien in ihrer Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken und ein fester Bestandteil bei der Interaktion mit Kunden, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit.

Zeitnah wird mit Kunden kommuniziert sowie über Neuigkeiten und Ereignisse berichtet. „Über die Online-Bewertungen erfahren wir als Firma schnell und unverfälscht die Meinungen, Bedürfnisse und Anregungen unserer Kunden, Interessenten und Geschäftspartner“, erzählt uns Kathrin Koch, Diplom-Kauffrau und Assistenz der Geschäftsführung. „Besonders aktiv nutzen wir neben unserer Website Social Media vor allem über unsere Facebook-Seite, Google My Business und die firmeneigene App.“

Hinz bei Facebook und Instagram

Auf der Hinz-Facebook-Seite sind wöchentlich interessante und unterhaltsame Informationen rund um das Unternehmen, deren Mitarbeiter/innen aber auch die Themen Heizung und Sanitär vorgestellt. „Mit unseren Kurz-News erreichen wir regelmäßig über 1.000 Personen und haben mittlerweile knapp 450 treue Facebook-Freunde – und die Anzahl wächst kontinuierlich“, verrät Kathrin Koch. Auch wenn man selbst nicht Mitglied bei Facebook ist, kann die Seite im Internet unter www.facebook.com/hinz.koeln besucht werden. „Bei allen Mitgliedern freuen wir uns natürlich über ein ‚Gefällt mir‘ und über eine positive Bewertung unserer Dienstleistungen“, lacht sie. „Und bei Kritik und Anregungen haben unsere Projektleiter und unser Geschäftsführer immer ein offenes Ohr für unsere Kunden.“

„Hinz to go“ – die Hinz-App

Klein, kompakt und stets aktuell – so kann man die eigens für Hinz programmierte App am besten beschreiben. In der App finden man alles Wissenswerte rund um die Firma: Neuigkeiten, Pressemeldungen und Bildergalerien beispielsweise mit Fotos von Musterbädern, die Hinz für ihre Kunden gebaut habt, liefern wertvolle Informationen und bieten Anregungen für das eigene Zuhause. Die App wird noch weiterentwickelt und durch nützliche Features ergänzt. Sie kann in allen App-Stores, sowohl für iOS als auch für Android-Geräte, unter dem Suchwort „Helmut Hinz“ kostenlos heruntergeladen werden.

Onlinebewertungen von großer Bedeutung

Positive Onlinebewertungen sind in der heutigen Zeit nicht nur für die Firma Hinz von großer Bedeutung, denn Bewertungen im Internet werden als Entscheidungshilfe immer wichtiger und sind vor allem für die jüngere Generation relevant. Im Hotel- und Gastronomiegewerbe hat sich dieses Phänomen schon längst durchgesetzt. Nun müssen sich auch lokale Dienstleister mit diesem Wettbewerb auseinandersetzen. Verschiedene Studien sowie die Aussagen vieler Neukunden zeigen, dass Verbraucher, die im Internet nach einem lokalen Dienstleister suchen, immer stärker die Onlinebewertungen anderer Kunden in ihre Entscheidung einfließen lassen. „Daher freuen wir uns als Unternehmen sehr, wenn sich unsere Kunden die Zeit nehmen und uns bei Google positiv bewerten“, erklärt Kathrin Koch, „ihre Beurteilung nehmen wir als Ansporn, auch in Zukunft ein Höchstmaß an Qualität und Kundenzufriedenheit zu erreichen.“

Quelle: INSülz 01/2018

03.11.2016  ·  Hinz und mehr
70 Jahre Fortschritt – die Helmut Hinz GmbH & Co. feierte am 02.09.2016 Firmenjubiläum

Anfang September feierte der Innungsbetrieb Helmut Hinz GmbH & Co. 70-jähriges Firmenjubiläum im Haus des Kölner Handwerks.

Die Innung Sanitär Heizung Klima Köln, die Kreishandwerkerschaft Köln und die Handwerkskammer zu Köln übergaben Ehrenurkunden an den Geschäftsführer Günter Hinz und würdigten die Verdienste des modernen Sanitärbetriebs, der 2013 zum „Handwerker des Jahres” der Kreishandwerkerschaft gekürt und bereits mehrfach als Top-Ausbildungsbetrieb nominiert wurde.

Quelle: SHK Info 10 2016 - Das Magazin der Innung Köln, S. 8

19.10.2016  ·  Hinz und mehr
Kölner Könner – Wirtschaftsdezernentin Ute Berg zu Gast beim Handwerk

Quer durch die Stadtbezirke hat Wirtschaftsdezernentin Ute Berg Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen besucht. „Der Mittelstand sorgt für Stabilität und Wachstum in Köln”, so Berg. „Gerade das Handwerk leistet hir einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt. Das zeigt auch die Nachfrage dieser Betreibe nach Gewerbeflächen.”

[...]

Gutes Arbeitsklima und effizientes Arbeiten

Wasser, Umwelt, Wärme – der Familienbetrieb Hinz am Sülzgürtel besteht seit 1946 und beschäftigt heute rund 55 Mitarbeiter, darunter 10 Auszubildende.

Die Helmut Hinz GmbH & Co. am Sülzgürtel blickt auf eine noch längere Tradition als Familienbetrieb zurück. „Mein Vater hat die Firma 1946 als Zwei-Mann-Betrieb gegründet", sagt Günter Hinz. „Er hat das Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt und einen festen Kundenstamm aufgebaut. Nichts war im wichtiger, als im Sinne der Kunden zu handeln.”

Günter Hinz ist Diplom-Ingenieur und hat die Letiung des Unternehmens1990 übernommen, mit damals 16 Mitarbeitern. Heute sind ca. 55 Mitarbeiter in dem Familienbetrieb beschäftigt, darunter alleine zehn Auszubildende. …

Zu einer erfolgreichen Unternehmensführung gehören für Günter HInz neben einem verlässlichen Kundenservice, einem guten Arbeitsklima und effizientem Wirtschaften ein speziell auf den Betrieb abgestimmtes Qualitäts- und Risikomanagement.

[...]

Quelle: Auszug aus Artikel „Kölner Könner” - Kölnmagazin 03/2016, S. 69

14.06.2016  ·  Hinz und mehr
70 Jahre Fortschritt – die Helmut Hinz GmbH & Co. feiert in diesem Jahr 70-jähriges Bestehen.

GEBURTSTAG - Bereits 1946 begann Helmut Hinz Heizungen zu bauen – er war immer ein Pionier. Heute führt der Sohn die Firma erfolgreich und modern

70 Jahre Fortschritt

Sie waren schon immer einen Schritt weiter bei Hinz am Sülzgürtel. 1946, als die meisten noch unter den Nachwehen des Zweiten Weltkriegs zu leiden hatten, packte Helmut Hinz aus Sülz es an und gründete mit einem Mitarbeiter einen Zwei-Mann-Betrieb für Heizungsbau. Als eines der ersten nahm das Unternehmen in den 1960er-Jahren amerikanische Ölbrenner in sein Sortiment auf. „Da traute sich damals kein anderer ran. Das war etwas völlig neues. Die meisten heizten zu der Zeit noch mit Koks“, sagt Günter Hinz, Sohn des Gründers und heutiger Geschäftsführer der Helmut Hinz GmbH & Co. Den Heizungsbaubetrieb ergänzte seither zudem die Sparte Sanitär.

WICHTIGES STANDBEIN. Sein Vater habe immer schon gewusst, wie er sich von der Konkurrenz abhebt, so Hinz. Wie in den 1970er-Jahren, als der große Neubauboom in Köln in vollem Gange war. „Da hatte mein Vater die Idee, einen 24-Stunden-Notdienst einzurichten, was früher noch überhaupt nicht üblich war“, erzählt der Geschäftsführer. Damals stellte er die Weichen für die Ausrichtung der Firma. Bis heute ist der Kundendienst das wichtigste Standbein, zufriedene Auftraggeber das wichtigste Gebot. „Wir sanieren fast ausschließlich im Bestand“, sagt Hinz. „Wir möchten hier im Stadtteil wirken und freuen uns, wenn die Kunden immer wieder kommen. Wer sich kennt, versteht besser, was der andere möchte.“

NACHFOLGE GEREGELT. 1990 entschied Unternehmensgründer Helmut Hinz, sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Firma zurückzuziehen. Mit seinem Sohn hatte er jedoch einen Nachfolger gefunden, dem die Philosophie des Unternehmens nicht nur bekannt, sondern auch wichtig war. Diplom-Ingenieur Günter Hinz, damals erst 24 Jahre alt, ruhte sich aber nicht auf den Erfolgen seines Vaters aus, sondern entwickelte seine Ideen immer weiter. Anfang der Nullerjahre kam eine weitere Sparte dazu: das Badezimmer aus einer Hand. Das Prinzip ist  einfach, aber effektiv. Der Kunde hat mit der Helmut Hinz GmbH & Co. einen Ansprechpartner, der alle Arbeiten der verschiedenen Gewerke plant, koordiniert und abwickelt. Hinz arbeitet dazu mit langjährigen Partnerunternehmen zusammen. „Unsere Kunden müssen sich um nichts kümmern“, sagt Hinz.

KNAPP 50 MITARBEITER. Auch im Heizungsbereich stand die Entwicklung nicht still. Es kam das Thema „Regenerative Energien“ dazu und Günter Hinz konnte expandieren. Heute arbeiten am Sülzgürtel knapp 50 Menschen für das Unternehmen, darunter neun Auszubildende, die beste Chancen haben, nach der Lehre eine Anstellung zu bekommen. Gibt es Neuheiten am  Markt, wird in der Firma erstmal getüftelt und getestet. „Wir haben ein Blockheizkraftwerk im Keller installiert, um zu schauen, ob das was ist, was wir unseren Kunden anbieten wollen“,  sagt Hinz. Genauso war es mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

TOP QUALITÄT. Ein großes Thema der vergangenen Jahre war das Qualitätsmanagement. „Schon für meinen Vater war der wichtigste Leitsatz ,Der Kunde ist König ? ? was der  Auftraggeber wollte, hat er bekommen“, sagt Hinz. „Das behalten wir immer im Hinterkopf und haben daher 2006 die Unternehmensziele genau definiert.“  Jeder Mitarbeiter muss sie unterschreiben und verpflichtet sich dadurch zur Einhaltung. Spitzenleistung zum spürbaren Nutzen der Kunden, höchste Produktivität in allen Leistungsbereichen sowie höchste  Arbeitsqualität, einwandfreier Umgang untereinander und adäquate Verkaufsweise sollen die langfristige Sicherung des Leistungsangebots garantieren.

FEHLER VERMEIDEN. Kundenfeedback gehört ebenso dazu. Auf Kärtchen können die Auftraggeber nach der Dienstleistung  ankreuzen, was gut war und was nicht. Fehler werden regelmäßig ausgewertet, in 24 Kategorien eingeordnet und in Arbeitskreisen besprochen. So sollen sie beim nächsten Mal vermieden werden. Stimmt die Qualität im Unternehmen,  bekommen die Mitarbeiter zum Quartalsende einen Bonus. Hinz: „Dank unserer Instrumente können wir unseren Kunden eine Qualitätsgarantie von bis zu zehn Jahren geben.“

Gemeinsam lernen

BERUFSLEBEN - Lehrlinge finden bei Hinz einen Ausbildungsplatz mit Zukunft

Abwechslungsreich, interessant und fair bezahlt ? so beschreiben Auszubildende bei Hinz ihre Arbeit in dem mittelständischen Handwerksbetrieb. Acht angehende Anlagenmechaniker der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie eine kaufmännische Auszubildende im Büromanagement arbeiten und lernen zurzeit in dem Familienunternehmen am Sülzgürtel. Sie alle haben beste Übernahmechancen. Denn bei Hinz ist Ausbildung eine Investition in die Zukunft ? für beide Seiten. „Für uns ist das eine gesellschaftliche Verpflichtung, jungen Menschen unser Wissen weiterzugeben“, sagt Günter Hinz, der den Familienbetrieb seit 1990 leitet. Es sei nicht immer leicht, passende Auszubildende für den Betrieb zu finden, aber wenn es klappe, sei es dann umso schöner, die Fortschritte der Jugendlichen zu beobachten.

HANDWERKLICHES GESCHICK. Die Bewerber sollten handwerkliches Geschick und technisches Interesse  besitzen und sich durch Pünktlichkeit sowie ein freundliches, offenes Auftreten  auszeichnen. Bei einem Praktikum oder Probearbeiten können bereits Schüler sich ein Bild von der Arbeit  als Anlagenmechaniker machen. „So finden sie heraus, ob die dreieinhalb Jahre  dauernde Lehre die richtige für sie ist“, sagt Hinz. Auf anderen Seite sieht der Ausbilder, ob der angehende Azubi geeignet ist. Ein Hauptschulabschluss mit guten Noten in den technischen Fächern ist Voraussetzung für die Lehre. In den ersten zweieinhalb Jahren lernen die Azubis bei Hinz alle Sparten kennen und entscheiden sich dann für eine Spezialisierung: Heizung, Sanierung oder Sanitär. „Der Beruf ist anspruchsvoller und komplexer denn je“, sagt Hinz. „Aber eben auch abwechslungsreicher.“ Auf der Internetseite finden künftige Bewerber ein Video, das Einblicke in den Alltag eines Azubis bei Hinz gibt.

Kurz notiert

BETRIEB BEREITS MEHRFACH AUSGEZEICHNET
Gerade hat die Helmut Hinz GmbH & Co. den dritten Platz  beim Kölner Unternehmerpreis 2016 belegt. Doch das ist nicht die erste Auszeichnung für das Familienunternehmen aus Sülz. Für ihren vorbildlichen Umgang mit Azubis ehrte die Bundesagentur für Arbeit  2009 und 2010 das „herausragende Engagement in der Ausbildung“. Die Handwerkskammer zu Köln verlieh der  Firma 2013 den Titel „Handwerker des Jahres“ und nominierte  das Unternehmen 2014 zum „Top Ausbildungsbetrieb“. 

SAUBERES TRINKWASSER DANK NEUESTER TECHNIK
Seit fünf Jahren gilt bundesweit eine neue Trinkwasserverordnung. Seitdem sind immer wieder erhöhte Legionellen-Verunreinigungen festgestellt worden. Die Helmut Hinz GmbH & Co. hat  sich auf die Bekämpfung spezialisiert. Seit 2015 ist das Unternehmen exklusiver regionaler Partner für die sogenannten endständigen Wasserfilter von Pall Medical Deutschland. Der Filter verhindert, dass die gesundheitsgefährdenden Bakterien ins Trinkwasser gelangen. Dank des Pall-Filters kann die Anlage weiter betrieben werden, bis die Ursache für den Legionellen- Befall gefunden und behoben ist.

HELMUT HINZ: GRÜNDER MIT WEITSICHT
In diesem Jahr wäre Firmengründer Helmut Hinz  100 Jahre alt geworden. Er führte sein Unternehmen knapp  50 Jahre lang mit Zielstrebigkeit und Innovationskraft. Dabei war ihm nichts  wichtiger, als im Sinne seiner Kunden zu handeln. Viele bleiben seit Jahrzehnten  treu. „Mein Vater war ein klassischer Nachkriegsunternehmer“, sagt Sohn Günter Hinz. „Er hat sich vieles selbst beigebracht.“ Seinen Meister habe der Vater erst gemacht, als er den Betrieb schon zwei Jahre leitete. Ihm fehlte auch nicht der Mut, technische Neuheiten auszuprobieren und, wenn ihm der Nutzen für den Kunden plausibel vorkam, ins Angebot aufzunehmen. Mit seiner unternehmerischen Weitsicht, seinem Fleiß und seiner Persönlichkeit hat er die Werte der Firma bis heute geprägt.

Quelle: Kölner Stadtanzeiger - Dienstag, 14. Juni 2016

03.05.2016  ·  Hinz und mehr
Fachhandwerk im Netzzeitalter

Ein Gespräch über technische Leidenschaften und ebensolche Herausforderungen. In den Büroräumen der Helmut Hinz GmbH & Co. kommt man an moderner Technik nicht vorbei. Ein LED-beleuchtetes Logo, Headsets an allen Arbeitsplätzen, Mobiltelefone auf den Tischen, ferngewartete Drucker und ein großer digitaler Wandbildschirm, auf dem Gäste per Einblendung begrüßt werden. Kein Wunder, denn Günter Hinz, der das Handwerksunternehmen in zweiter Generation führt, ist technikbegeistert und probiert ständig neue Systeme aus, um mögliche Vorteile für seine Traditionsfirma frühzeitig erkennen und nutzen zu können.

Was bedeutet der rasante technologische Fortschritt für Sie als Inhaber eines alteingesessenen Familienunternehmens mit heute fast 50 Mitarbeitern?

Das Internet ist ein Innovationstreiber, das steht außer Frage. Als moderner Handwerksbetrieb freuen auch wir uns über die zahlreichen geschäftlichen Vorgänge, die durch das Internet deutlich vereinfacht wurden. Material lässt sich schnell bestellen, Kunden adressen lassen sich einfach fi nden und Weiterbildungen online buchen. Über einen externen Internetserver, einen sogenannten Cloud-Dienst, können wir unseren Mitarbeitern Fachanleitungen und andere dienstliche Unterlagen so bereitstellen, dass sie über  ihr Smartphone jederzeit von unterwegs darauf zugreifen können. Auf diese Weise haben auch die Kollegen im Notdienst ihre benötigten Unterlagen jederzeit dabei.

Gibt es auch eine Kehrseite der Medaille?

Das ist ja meistens bei Neuerungen der Fall. Für viele Menschen ist das Internet heute zum Synonym für günstige Preise geworden. Waren und Produkte lassen sich mit Leichtigkeit vergleichen, und billigere Anbieter sind schnell gefunden. Doch dabei muss man vorsichtig sein. Nicht immer stimmt  die Qualität der angebotenen Produkte, da deren Herkunft oft unklar ist. Da werden Waren zweiter Wahl als erstklassig verkauft, oder internationale Importe entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben in Deutschland. Insbesondere die Händlergewährleistung ist bei vielen Onlineanbietern nicht mehr gegeben.

Im Internet gibt es also nur Schrott?

Natürlich nicht, aber man muss sehr aufpassen, wem man vertraut. Ich bin daher auch nicht der Meinung, dass das Internet eine Umsonstkultur fördert, wie man oft hört. Ich denke eher, dass sich die Spreu immer mehr vom Weizen trennen wird. Einfache und durchschnittliche Leistungen wird man weiter umsonst bekommen. Dafür werden  Kunden im Gegenzug stärker bereit sein, für Fachwissen, hohe Qualität, nachhaltiges Wirtschaften, Zeitersparnis durch weniger Reklamationen und gutes Unternehmertum Geld auszugeben.

Was meinen Sie denn mit gutem Unternehmertum?

Im Gegensatz zu manchem Internetanbieter zahlen wir in Deutschland Steuern und schaffen regionale Vollzeitarbeitsplätze. Als Familienunternehmen tragen wir eine besondere Verantwortung für unsere Mitarbeiter, denen wir in Notsituationen auch zur Seite stehen. Außerdem engagieren wir uns gesellschaftlich, indem wir junge Menschen mit allen Schulabschlüssen ausbilden. Und wir kennen uns mit allen gesetzlichen Vorgaben aus und unterstützen so umweltpolitische Ziele und eine nachhaltige Entwicklung.

Gibt es auch für die Kunden interessante technische Neuerungen?

Wir waren erst kürzlich auf der internationalen Leitmesse für unsere Branche, der SHK Essen. Dort haben wir einige neue Produkte gesehen, die wir in unser Angebot aufgenommen haben. Gerade die Bereiche energieeffi ziente Heizungstechnik und innovatives Baddesign für alle Generationen boomen derzeit. Hier geht es zunehmend nicht mehr nur um die Funktionalität, sondern auch um ganzheitliche Konzepte. Im Badbereich erstellen wir zusammen mit unseren Kunden individuelle Raumkonzepte mit allen dazugehörigen Gewerken. Bei der Heizung geht es neben der Energieeinsparung auch um die Themen Warmwasserhygiene und eine effiziente Wärmeverteilung. Wichtig ist für uns, dass unser Kunde am Ende genau das bekommt, was für ihn speziell das Richtige ist und seinen Wünschen entspricht.

Herr Hinz, vielen Dank für dieses Gespräch.

Quelle: INsülz 02/2016

30.07.2014  ·  Hinz und mehr
Hier herrscht digitale Ordnung

Eine geradlinige Organisationsstruktur schafft die Basis für ein erfolgreiches Arbeiten in SHK-Betrieben. Warum eine kaufmännische Software dafür unverzichtbar ist, erklärt Günter Hinz. Der Kölner Unternehmer und seine Mitarbeiter nutzen das vielschichtige Programm Labelwin unter anderem, um sich auf Kundenkontakte optimal einzustellen.

Wenn Handwerksunternehmer gute Arbeit leisten wollen, dann brauchen sie gutes Werkzeug. Beim Einsatz auf der Baustelle und in der Werkstatt sind Profigeräte heute in den meisten Betrieben selbstverständlich. In Bezug auf die Unternehmensorganisation ist diese Erkenntnis allerdings noch nicht überall angekommen. Hier ist das wichtigste Handwerkszeug die kaufmännische Software. Dipl.-Ing. Günter Hinz von SHK-Unternehmen Helmut Hinz GmbH & Co. aus Köln hat die Zeichen der Zeit erkannt. Er setzt in seinem Unternehmen jetzt eine ausgewiesene Branchensoftware ein. Ergebnis: „Das Herzstück unserer guten Organisation ist unsere Handwerkersoftware Labelwin“, sagt Günter Hinz.

Handwerker des Jahres 2013

Der Firmensitz liegt im beliebten Kölner Stadtteil Sülz. Die markante rote Fassade fällt da sofort ins Auge. Hier ist das Familienunternehmen ansässig seit dem Jahr 1946, heute sitzt die zweite Generation am Ruder. Nach dem Studium der Versorgungstechnik stand bereits im Jahr 1990 für Günter Hinz fest, dass er die väterliche Firma übernimmt. „Damals waren wir 15 Leute. Ich hatte das Glück, dass ich in eine gut funktionierende Firma mit sehr treuem Kundenstamm gekommen bin“, so Hinz. „Ich war damals 24 Jahre jung. Natürlich waren das für mich Lehrjahre, aber es gab erfahrene, altgediente Mitarbeiter, die mich sehr gut unterstützt haben. So bin ich langsam in meine Position als Chef hineingewachsen.“ Heute hat Günter Hinz rund 50 Mitarbeiter und der Firmensitz ist unlängst erweitert worden. Als ausführende Firma für Heizung und Sanitär hat sich das Unternehmen einen sehr guten Namen gemacht. In einem hart umkämpften Markt mit vielen Mitbewerbern im Ballungsraum Köln hat sich die Helmut Hinz GmbH & Co. einen guten Ruf erarbeitet. Erst im Januar dieses Jahres wurde dem Firmenchef und seinem Team die Auszeichnung „Handwerker des Jahres 2013“ verliehen von der Kreishandwerkerschaft Köln. Zu den herausragenden Aspekten, die das Auswahlgremium überzeugt hatten, zählte unter anderem die moderne Organisationsstruktur. Dieser Faktor spiegelt sich in den klar definierten Unternehmenszielen des Kölners Betriebs wider. Hinz erklärt: „Wir wollen höchste Produktivität und Effektivität mit geringem Aufwand durch perfekte Organisation. Und im Bereich der Organisation kommt unsere Software Labelwin ins Spiel.“

Akzeptanz der Mitarbeiter

Seit dem Jahr 2011 arbeitet der Betrieb mit der Branchenlösung. In jenem Jahr fand über einen längeren Zeitraum die Umstellung von der alten Software statt. Den Wechsel begründet Hinz schlüssig: „Wir wollten nicht nur eine Software haben, die Angebote und Rechnungen schreibt, das ist heute Standard. Wir wollten eine Software haben, die in der Lage ist, alle Prozesse im Betrieb abzubilden. Labelwin hatte uns mit der Tiefe des Programms wirklich überrascht. Dann war der Wechsel beschlossene Sache. Obwohl man ja sagt, eher lässt man sich scheiden als die Software zu wechseln.“ Den Schritt hat der 48-Jährige nicht bereut. „Am Anfang musste ich mich erst an die Oberfläche gewöhnen, denn wenn man aus der Unix-Welt kommt, dann ist diese etwas verwirrend. Aber wenn man die Datenstruktur verstanden hat, wie alles miteinander verbunden ist, dann durchblickt man das komplette Programm und es ist ein sehr einfaches und äußerst angenehmes Arbeiten.“ Bei der Umstellung hat der Unternehmer versucht, möglichst viele Daten zu konvertieren. „Unsere betreuenden Label-Partner haben uns bei der Umstellung sehr gut geholfen. Wir haben Wert darauf gelegt, das Ganze qualitativ hochwertig zu machen, so dass wir keine fehlerhaften Datensätze übernehmen. 8.000 Datensätze haben wir durchgearbeitet, dann haben die Vertriebspartner diese eingelesen und wir konnten starten“, erinnert sich Hinz. „Das Programm war schnell gut integriert. Es war am Anfang vieles ungewohnt, aber schon nach kurzer Zeit hatten es die Mitarbeiter verinnerlicht.“ Es gibt neben der guten Bedienbarkeit für Hinz allerdings noch einen weiteren entscheidenden Faktor. „Es ist wichtig, dass das Programm Akzeptanz findet. Der Chef sucht es ja aus. Und die Akzeptanz spricht auf jeden Fall für Label. Jeder meiner Mitarbeiter sagt: Wir arbeiten mit Labelwin besser als vorher, das war die richtige Entscheidung“, freut sich Hinz.

Daten stehen jedem zur Verfügung

Einen entscheidenden Vorteil sieht er darin, dass Daten nur einmal eingegeben werden und dann in allen möglichen Sequenzen zur Verfügung stehen. Hinz erklärt: „Viele Dinge fließen in Labelwin einfach zusammen, die vorher separat waren. Ein einfaches Beispiel ist die Zeiterfassung. Diese ist in Label integriert. Früher mussten wir die separat über eine Excel-Liste machen. Da kann man sich gut vorstellen, wie das war. Wir haben etwa 22 Leute, deren Zeiten wir erfassen müssen. Das über eine Liste zu machen, mit Verknüpfungen und Berechnungen – das birgt natürlich ein hohes Risiko an Fehlerhaftigkeit. Das ist jetzt mit Labelwin viel einfacher. Und das ist auch das, was Label ausmacht. Dadurch, dass man die Daten eingibt, pflegt man zum einen das Lohnzeitkonto, zum anderen habe ich aber auch die Kosten für die Nachkalkulation in Projekten oder in Aufträgen drin. Was ich früher durch die Excel-Liste gar nicht hatte. Wenn ich da ein Projekt nachkalkulieren wollte, dann bin ich wieder über eine Liste hingegangen und habe es ausgewertet. Und das habe ich jetzt alles in einem Schritt. Genauso wird die Materialerfassung direkt dem Auftrag zugebucht.“ Einen weiteren Vorteil sieht der Unternehmer in den Controllingmöglichkeiten. „Mir steht ein sogenannter Chefknopf zur Verfügung. So etwas gab es in der Unix-Welt gar nicht. Seitdem wir mit Labelwin arbeiten, haben wir erst einmal sehen können, was auswertungstechnisch überhaupt möglich ist. Ich denke, dass das einmalig ist, was wir da haben“, ist sich Hinz sicher. 

Bessere Aufgabenverwaltung

Der gesamte Servicegedanke des Kölner Unternehmens steht und fällt mit der Organisation. Günter Hinz weiß: „Ein Kunde, der ein- oder zweimal schlechte Erfahrungen gemacht hat, der ist weg.“ An dieser Stelle kommt die integrierte Aufgabenverwaltung ins Spiel. „Mit der Aufgabenverwaltung haben wir von Anfang an sehr viel gearbeitet. Früher gab es oft die gelben Klebezettel oder eine E-Mail. Da ist es nicht nur für den Chef wichtig, zu sehen, wer hat angerufen, wer bearbeitet was und welchen Status hat diese Aufgabe oder dieses Projekt. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als dass ein Kunde anruft mit einem Anliegen und niemand reagiert. Was ist da los? Und dann weiß ich nicht Bescheid und muss erst einmal nachforschen. Dann gehe ich zu sechs, sieben Leuten, die da involviert sein könnten und der Siebte ist es dann und sagt, er habe das auf dem Tisch liegen und wolle sich darum kümmern. Das kann man mit der Aufgabenverwaltung deutlich besser handeln.“ Nicht nur die jüngste Auszeichnung durch die Handwerkskammer Köln zeigt, dass Günter Hinz sein Unternehmen organisatorisch im Griff hat. Auch Kundenbefragungen zeigen, dass die Kunden sich optimal betreut und rundherum gut aufgehoben fühlen bei dem Team. „Diese Position, die wir jetzt haben, möchten wir weiter ausbauen und wir wollen permanent daran arbeiten, die Dinge zu verbessern. Wenn ich dazu eine Software habe, die im Extremfall in der Lage ist, auf meine individuellen Wünsche einzugehen, dann ist das genau der richtige Partner, um meine Ziele zu erreichen“, blickt Hinz in die Zukunft. „Mit Labelwin haben wir einen guten Partner für uns gefunden. Weil die genauso wie wir nicht stillstehen, sich weiterentwickeln und somit perfekt zu uns passen. Summasummarum steht für den Diplom-Ingenieur fest, dass ein ernsthaftes Arbeiten als Unternehmen heutzutage ohne Organisationssoftware nicht mehr möglich ist: „Viele Dinge, die wir machen, die gehen nur mit Software. Eine optimale Organisation verhindert Stress und Chaos. Mit Labelwin habe ich diese optimale Organisation erreicht.“

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