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ROHRBRÜCHE ORTEN


01. September 2008
Rohrbrüche orten


Artikel aus InSülz, Heft 03- Herbst 2008

 

Hörgerät, Infrarotkamera, Endoskop, Hydromette, Wallscanner … was sich nach medizinischen Gerätschaften anhört, sind modernste Messgeräte zur Rohrbruch- ortung. Wo früher das Aufstemmen von Wänden und Böden notwendig war, sorgt heute innovative Technik für ein sauberes Auffinden von Schwachstellen an Rohrleitungen. Der Gas- und Wasserinstallateur Sascha Fixist seit 1999 Spezialist für Leckageortung bei der Firma Hinz. Er findet und behebt verborgene Leckstellen und Rohrbrüche ohne unnötige Folgeschäden. Wie ein Detektiv beginnt er seine Suche zunächst mit Fragen an die betroffenen Kunden. „Oft sehen die Kunden die tollen Geräte und denken, es kommt ein Wunderheiler. Aber es bleibt trotzdem oft schwierig und zeitintensiv, die Schwachstellen zu orten“, erzählt er. Bei der Suche kommt ihm seine langjährige Erfahrung als Installateur zugute. Er kennt die technischen Hintergründe und das Verhalten von Wasser. Er weiß genau, welche Geräte er wann einsetzen muss. Ist das Leck gefunden, kann er den Schaden sofort beheben. „Feuchtigkeit in Wohnung oder Haus verursacht bei den Leuten keine gute Laune. Da ist ein sensibler Umgang mit dem Thema sehr hilfreich“, sagt er. Sascha Fix mag den Kundenkontakt und die täglich neuen Herausforderungen, die dieser Job mit sich bringt.

So werden 

Rohrbrüche 

zerstörungsfrei

geortet ...

 

Warmwasserlecke lassen sich mithilfe derInfrarotkamera orten, sie zeigt Wärme- flächen in der Wand an.

 

Mit dem Endoskop können kleinste Hohlräume inspiziert werden.

 

Erste Anhaltspunkte, aus welcher Richtung die Feuchtigkeit kommt, lassen sich häufig mit derHydromette gewinnen. Sie kann Feuchtigkeit bis zu 3 Zentimeter tief in der Wand messen.

 

Löcher im Rohr werden mit einem Hörgerät aufUltraschallbasis hörbar.

 

Vor Bohrarbeiten wird derWallscanner eingesetzt, umkeine Wasser- oder Strom- leitungen zu treffen.