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OBERBÜRGERMEISTER SCHRAMMA UND AGENTURCHEF WELTERS IM BETRIEB HINZ „GUTE NOTEN ALLEIN REICHEN NICHT AUS“


28. Mai 2008
Oberbürgermeister Schramma und Agenturchef Welters im Betrieb Hinz „Gute Noten allein reichen nicht aus“


Presse Info 056/2008 vom 28.05.2008 der Bundesagentur für Arbeit

Er ist im zweiten Lehrjahr, und schon nimmt er im Auftrag seines Chefs an zusätzlichen Lehrgängen teil. Jonas Weibels lernt Anlagenmechaniker Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik im Betrieb Helmut Hinz GmbH & Co. Wasser-Wärme-Umwelt, am Sülzgürtel 6 - 8. Betriebsinhaber Günter Hinz sagt: „Es waren nicht die Noten, die mich bewogen haben, Jonas einzustellen.“ Die waren zwar recht ordentlich, aber entscheidend war für Hinz dessen Auftreten: „Jonas war freundlich, höflich und aufgeschlossen. Und er war richtig motiviert, bei uns im Betrieb viel zu lernen.“

Beeindruckt von dem Familienbetrieb zeigten sich Oberbürgermeister Fritz Schramma und Peter Welters, Chef der Arbeitsagentur Köln. Welters lobte die zielgerichtete Ausbildung für den eigenen Bedarf: „Herr Hinz bildet die qualifizierten Fachleute von morgen selbst aus. Er fördert gezielt junge Leute mit Potential und schlägt damit dem Personalmangel der Zukunft ein Schnippchen.“ Zurzeit bildet Hinz sieben junge Leute aus. Ein Großteil der übrigen 27 Mitarbeiter hat seine Ausbildung im Betrieb absolviert, und Günter Hinz plant bereits jetzt mit der Rückkehr eines ehemaligen Lehrlings, der im November seinen Zivildienst beendet.

Obwohl sich der Ausbildungsstellenmarkt in diesem Jahr etwas entspannter präsentiert als im Vorjahr, gibt es aus der Sicht von Welters und Schramma keinen Anlass zur Entwarnung. Welters sagte: „Bei uns in Köln sind mehr als 2.200 junge Leute gemeldet, die noch einen Ausbildungsplatz für den Herbst suchen. Gleichzeitig sind 2.300 freie Stellen gemeldet. Aber darauf bewerben sich auch zahlreiche Jugendliche aus dem Umland. Wir brauchen noch viele weitere Lehrstellen, um diese Lücke zu schließen.“

Oberbürgermeister Schramma appelliert an die Betriebsinhaber: „Investieren Sie in die Zukunft – stellen Sie einen zusätzlichen Auszubildenden ein. Damit stärken Sie Ihren Betrieb, und Sie stärken unser Köln. Wir brauchen Ihr Engagement, damit junge Menschen gut ausgebildet an der Zukunft Ihres Betriebes, unserer Stadt und unseres Landes mitarbeiten können.“