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SAMMELBESTELLUNG FÜR HEIZÖL


02. Juli 2013
Sammelbestellung für Heizöl


Die Heizkosten werden auch im kommenden Jahr für viele Verbraucher steigen. Wer bereits sorgfältig mit der Energie umgeht und in vielen Bereichen spart, weiß häufig nicht mehr, wie weiterhin gespart werden kann. Möglich ist dies beispielsweise mit einer Sammelbestellung.

Kleinabnehmer profitieren

Eine Heizölsammelbestellung funktioniert wie jede andere Sammelbestellung auch: Mehrere Verbraucher schließen sich zusammen und bestellen gemeinsam Heizöl. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Anfahrtskosten geteilt werden können und der Endpreis für die einzelnen Parteien sinkt. Lohnenswert ist dies natürlich nur dann, wenn man beispielsweise über http://www.heizoel24.de/heizoelpreise die Preise vergleicht und sich einen günstigen Anbieter aussucht.

Bild: Flickr.com@tillwe (CC BY-SA 2.0)

Das ist besonders dann sinnvoll, wenn man nur kleine Mengen Heizöl abnehmen kann. Als Kleinabnehmer gilt man dann, wenn man unter 1.500 Liter bestellt. Hier sind die Anfahrtskosten verhältnismäßig hoch, sodass sich die gemeinsame Aktion lohnen kann. Es rentiert sich aber nicht mehr, wenn mehr als 32.000 Liter Heizöl bestellt werden. Dies ist das maximale Fassungsvermögen eines Tankwagens; wird es überschritten, müssen zwei Tankwagen beansprucht werden, wodurch wiederum höhere Kosten entstehen, die die Ersparnis zunichte machen. Über einen Online-Rechner kann man sich ausrechnen lassen, ob es sich im individuellen Fall lohnt, an einer Sammelbestellung teilzunehmen oder ob eine Einzelbestellung sich positiver auf den Geldbeutel auswirkt.

Nachteile der Sammelbestellung

Allerdings gibt es auch Nachteile bei einer Heizöl-Sammelbestellung: Eine Partei muss die Bestellung organisieren und alle Fäden in der Hand halten. Vor der Lieferung sollte man eine Barzahlung vereinbaren oder die Abbuchung von der EC-Karte. Allerdings sollte man im Voraus abklären, ob dies möglich ist und nicht den Lieferanten kurzfristig damit konfrontieren – dann kann es unter Umständen zu spät sein.

Bei einer Sammelbestellung sollte man nicht auf Rechnung bezahlen. Weigert sich später einer der Teilnehmer, seine Rechnung zu bezahlen, kann der Heizölhändler sich an die anderen Teilnehmer wenden und die Bezahlung des fehlenden Betrages verlangen. Für den Organisator der Sammelbestellung bedeutet dies, dass er bis zum Tag der Lieferung abklärt, wie gezahlt wird. Teilnehmer, die hohe Barbeträge nicht im Haus haben möchten, können ihren Anteil über die EC-Karte bezahlen, andere wiederum bezahlen bar.

Da alle Teilnehmer am gleichen Tag innerhalb einer bestimmten Zeitspanne beliefert werden, muss man sich außerdem auf einen Termin einigen. Das kann bei Berufstätigen unter Umständen schwer sein. Mit einer entsprechenden Absprache sollte aber auch das kein großes Problem sein. Denn angesichts der hohen Preise für Heizöl lohnt sich eine solche Bestellung in jedem Fall!

Quelle: Haustechnik-Dialog, BitSign GmbH, Postfach 210121, 30401 Hannover www.haustechnikdialog.de