>
  • >
  • >
  • Hybridzähler für die einfache Abrechnung von Wärme und Kälte

HYBRIDZÄHLER FÜR DIE EINFACHE ABRECHNUNG VON WÄRME UND KÄLTE


23. Januar 2014
Hybridzähler für die einfache Abrechnung von Wärme und Kälte


Hybridzähler für die einfache Abrechnung von Wärme und Kälte
Bild: Ista
Mit dem sensonic II Hybrid bietet der Energiedienstleister ista jetzt einen eigenen Hybridzähler für die kombinierte Wärme- und Kälteerfassung an. Die für beide Verbrauchswerte eichrechtlich zugelassenen Geräte verfügen über zwei Zählregister, in denen die jeweiligen Energiedaten getrennt gespeichert werden. Damit eignen sich die als kompakte und kombinierte Version erhältlichen Hybridzähler für den flexiblen Einsatz in Wohn- und Gewerbeimmobilien, in denen einzelne Nutzereinheiten über einen Wasserkreislauf beheizt und gekühlt werden.

Die sensonic II Hybridzähler messen den Wärme- und Kälteverbrauch in Wohn- und Gewerbegebäuden. Durch die kombinierte Erfassung ergeben sich deutlich geringere Ausstattungs- und Installationskosten. 

Auf der Wärmeseite sind die Hybridzähler nach der EU-Richtlinie 2004/22/EG über Messgeräte europaweit zugelassen. Ergänzend wurde die Kälteerfassung nach den Vorgaben der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) für Deutschland zertifiziert. Damit erfüllen die Geräte alle eichrechtlichen Anforderungen für eine präzise Messung und die gesetzeskonforme Abrechnung. Gleichzeitig decken die unterschiedlichen Bauarten ein breites Anforderungsspektrum ab. So wurde die Kompaktversion mit Nenndurchflüssen von 0,6 / 1,5 und 2,5 m³/h speziell für den Einsatz in Wohngebäuden entwickelt. Als elektronische Mehrstrahl-Flügelradzähler verfügen sie über eine hohe Messstabilität während der gesamten Lebensdauer. Die kombinierten Zähler, bei denen Rechenwerk, Durchfluss-Sensor und Temperaturfühler getrennt installiert werden, eignen sich bei Nenndurchflussleistungen bis 250 m³/h und größer besonders für den Gewerbebereich. 

Die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf wird in 60-Sekunden-Intervallen erfasst und eine Energiemessung vorgenommen. Diese bestimmt gleichzeitig den automatischen Wechsel zwischen Wärme- und Kältemessung. So beginnt der Hybridzähler mit der Wärmeerfassung, wenn die Temperaturdifferenz größer 0 Kelvin ist und die Vorlauftemperatur über 20 °C liegt. Analog schaltet das Gerät in den Kältemodus sobald die Wassertemperatur im Vorlauf geringer als im Rücklauf ist, somit eine negative Temperaturdifferenz vorliegt, und die Vorlauftemperatur weniger als 20 °C beträgt. Die verbrauchte Energiemenge wird dann von dem integrierten elektronischen Mikrochip (ASIC) aus den ermittelten Messwerten und verschiedenen Konstanten für die durchströmende Flüssigkeit (K-Faktor) berechnet und auf dem LC-Display dargestellt.

Die Hybridzähler eignen sich gleichermaßen für die Neuinstallation und die nachträgliche Montage in bereits bestehenden Anlagen. Der Einbau der Durchfluss-Sensoren kann sowohl vertikal als auch horizontal erfolgen. Rund um die Installation der Geräte bietet der Essener Energiedienstleister ein umfassendes Sortiment an Zubehörteilen, mit dem alle Anforderungen erfüllt werden.

Quelle: Haustechnik-Dialog, BitSign GmbH, Postfach 210121, 30401 Hannover www.haustechnikdialog.de